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TV - 3SAT/1015: Woche vom 25.02. bis 03.03.2017


3sat – 09. Programmwoche vom 25.02. bis 03.03.2017


Samstag, 25. Februar 2017


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Cécile Schortmann
(Erstsendung 24.2.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Gregor Steinbrenner
(Erstsendung 24.2.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturplatz (30 Min.) (HDTV)
Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen
Moderation: Eva Wannenmacher
(Erstsendung 22.2.2017)

Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.


09:35 Ausflug ins Gestern (10 Min.) (HDTV, 4:3, mono)
Kaffeehaus-G'schichten
Film von: Martin Prucha
(Erstsendung 5.1.1994)

Die Dokumentation "Ausflug ins Gestern" schildert das lebendige Treiben in Wiens legendären Cafés "Café Wild", "Café Kremser" und "Café Hawelka" und stellt ein modernes Tanzlokal vor. Im legendären Naschmarkt-Café, dem "Café Wild", trifft man sich bei Kaffee und Kuchen oder zu einem Espresso, seit den 1960er Jahren eine ernsthafte Konkurrenz für den traditionellen Wiener Kaffee. Unter den Gästen sind Marktfrauen, Schach – und Billardspieler.


09:45 Wiener Sträusse (35 Min.)
Musikalisch – kulinarisch
Film von: Georg Madeja
(Erstsendung 6.1.2006)

Die Dokumentation "Wiener Sträusse" widmet sich dem Wiener Walzer und der altösterreichischen Küche. Vom Radetzkymarsch bis zum Donauwalzer – kaum jemand prägte das musikalische Leben einer Epoche so nachhaltig wie Vater und Sohn Johann Strauß. Sohn Johann "Schani" Strauß galt jedoch nicht nur als Walzerkönig, sondern auch als Feinschmecker.


10:20 Joseph Lanner – Superstar (45 Min.)
Film von: Otto Brusatti, Claudia Pöchlauer
(Erstsendung 16.4.2001)

Joseph Lanner – das Musikgenie, der Avantgardist seiner Zeit, gleichzeitig erfolgreicher Unterhaltungsmusiker und dennoch, nach allem was bekannt ist, ein kleinbürgerlicher Exzentriker. Otto Brusatti, Musikwissenschaftler, Radiomoderator und Verfasser einer Lanner-Biographie, und Claudia Pöchlauer zeichnen in ihrer Dokumentation ein Bild von Joseph Lanner, das mit biedermeierlicher Glückseligkeit so gar nichts gemeinsam hat. Joseph Lanner, einer der ersten Stars der Wiener Unterhaltungsmusik des 19. Jahrhunderts, wurde im April 1801 geboren. Der Musiker, der zeitlebens mit Johann Strauß Vater um die Gunst des Publikums rivalisierte und dessen Musik später in ihrer Popularität hinter jener von Strauß Sohn zurückstehen musste, ist trotz allem ein wesentlicher Teil der Wiener Identität geworden. Mit zahllosen Auftritten in Wien und in Baden arbeitete sich Lanner zum Ensembleleiter und später zu einem Unterhaltungsstar hoch. Doch seine intensive Arbeit, sein exzessiver Lebensstil und seine Trunksucht führten zu seinem frühen Tod. Das kompositorische Lebenswerk, das Lanner hinterlassen hat, ist dennoch von solchem Umfang, dass es bis heute nicht vollständig gesichtet ist. Von den Wiener Örtlichkeiten, an denen Lanner musiziert hat, sind nur die Sträußel-Säle in der Josefstadt erhalten geblieben. Der Film nähert sich den damaligen Schauplätzen von Lanners Wirken, unter anderem durch eine stimmungsvolle Ballonfahrt über die Alt-Wiener Bezirke. Es spielt das Wiener Geigenquartett. Eine Tanzszene mit Mitgliedern der Vereinigung Wiener Staatsopernballett hat Christian Tichy choreografiert.


11:05 Wir bitten zum Tanz (85 Min.) (4:3, s/w, mono, UT)
Spielfilm Deutschland / Österreich, 1941

Rollen und Darsteller:
Karl Hofeneder – Hans Moser
Roublée – Paul Hörbiger
Sylvia – Elfie Mayerhofer
Hartenau – Theodor Danegger
Xandl – Hans Holt

Regie: Hubert Marischka

Seit Jahren besitzt Karl Hofeneder in seinem Bezirk eine Tanzschule. Doch nun bekommt er Konkurrenz. Und das ausgerechnet von einem Mann, dem Hofeneder schon einmal unterlegen war. Denn Georg Roublée, der Mann, der vor 20 Jahren Hofeneders Allerliebste geheiratet hat, eröffnet unweit von ihm auch eine Tanzschule. Ein erbitterter Wettstreit führt zu allerlei Missverständnissen.


12:30 Bilder aus Südtirol (30 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

"Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:10 Notizen aus dem Ausland (5 Min.)

"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


13:15 quer (45 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Christoph Süß
(Erstsendung 23.2.2017)

Was läuft quer? Christoph Süß kommentiert in seiner Magazinsendung von Querköpfen für Querdenker die Nachrichten der Woche. In spannenden Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen geht er den Ereignissen der Woche satirisch auf den Grund.


14:00 Kunst & Krempel (30 Min.) (UT)
Familienschätze unter der Lupe
(Erstsendung 18.2.2017)

Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst & Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst & Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.


14:30 Muttis Liebling (90 Min.) (AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2006

Rollen und Darsteller:
Maria Schröder – Monica Bleibtreu
Wolferl Schröder – Gregor Bloéb
Josef Schröder – Friedrich von Thun
Eva Krupke – Marie Bäumer
Nannerl Seemann – Ulrike Beimpold

Regie: Xaver Schwarzenberger
Drehbuch: Ulli Schwarzenberger

Der Bankangestellte Wolferl scheint das Leben eines ganz normalen 38-Jährigen zu führen - aber nach Feierabend ist er "Muttis Liebling" und spielt mit seiner Modelleisenbahn. Als Wolferl eines Tages die Kosmetikerin Eva kennenlernt, beginnt seine Verwandlung. Die attraktive Sächsin macht das Muttersöhnchen nicht nur äußerlich zum richtigen Mann. Doch Mutter Maria wittert eine Rivalin – und sorgt dafür, dass die Hochzeit zum Fiasko wird. In dem österreichischen Fernsehfilm stehen neben Monica Bleibtreu prominente Darsteller wie Gregor Bloéb, Friedrich von Thun und Marie Bäumer vor der Kamera.


16:00 Und ewig schweigen die Männer (90 Min.) (UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2008

Rollen und Darsteller:
Theo – Andreas Vitásek
Gabi – Susanne Lothar
Sandra – Sigrid Spörk
Rudi – Ludwig Hirsch
Alix – Daniela Golpashin

Regie: Xaver Schwarzenberger
Drehbuch: Ulli Schwarzenberger

Theo ist am Höhepunkt seines Schaffens. Doch plötzlich verlässt er seine Familie, vernachlässigt die Firma, kauft sich eine Harley Davidson und legt sich eine Freundin zu. Ehefrau Gabi findet nach dem ersten Schock schon bald zu neuer Blüte. Auch die Familie und die Firma laufen blendend ohne Theo. Nach einem tragisch-komischen Hin und Her ist Theo endlich bereit, sein Leben neu zu ordnen – zu spät, wie er merken muss.

Die Komödie "Und ewig schweigen die Männer" zeigt Andreas Vitásek und Susanne Lothar als zerrüttetes Ehepaar.


17:30 Kebab mit Alles (90 Min.) (UT)
Fernsehfilm Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Johann Stanzerl – Andreas Vitásek
Sofie Stanzerl – Fanny Stavjanik
Mustafa Öztürk – Tim Seyfi
Sabrie Öztürk – Sascha Ö. Soydan
Prinz Eugen – Michael Ostrowski

Regie: Wolfgang Murnberger Drehbuch: Tac Romey, Don Schubert, Wolfgang Murnberger, Rupert Henning

Schlimmer kann es für Johann Stanzerl nicht mehr kommen. Sein geliebtes Café Prinz Eugen, das letzte österreichische Lokal im Grätzel, soll nun in türkische Hand fallen – aber nicht mit Johann! Johann und seine Stammtischrunde werden sich wehren wie einst bei der Türkenbelagerung. Schnitzel gegen Kebab, das ist Brutalität! Die Kämpfer für das Abendland erhalten dabei unerwartete Hilfe als ein Gemälde des Prinzen Eugen plötzlich ein Eigenleben entwickelt.


19:00 heute (30 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:30 Kulturpalast (30 Min.)
Die Stunde der Verlierer
Moderation: Nina Fiva Sonnenberg
Erstausstrahlung

In dem Fachmagazin für E – und U-Kultur werden strittige Fragen der Kunstwelt originell und charmant beleuchtet. "Kulturpalast" verspricht überraschend neue Perspektiven. Die Moderatorin und Musikerin Nina Fiva Sonnenberg lädt sich Gäste ein, um gemeinsam mit ihnen Kultur vom Kern aus zu betrachten: Was treibt Künstler an? Und wie beantworten Kulturschaffende Lebensfragen, die uns alle umtreiben?


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Cabaret (120 Min.) (mono)
Spielfilm USA, 1972

Rollen und Darsteller:
Sally Bowies – Liza Minnelli
Brian Roberts – Michael York
Maximilian von Heune – Helmut Griem
Conferencier – Joel Grey
Fritz Wendel – Fritz Wepper

Regie: Bob Fosse

Sally, amerikanische Varietésängerin im Berlin der 1930er Jahre, verliebt sich in den bisexuellen englischen Studenten Brian. Max, ein reicher Playboy, verführt beide. Sally wird schwanger.

Zu Beginn der 1930er Jahre zieht der englische Student Brian Roberts in eine billige Berliner Pension, in der sich neben etlichen anderen Dauergästen auch die unkonventionelle amerikanische Varieté-Sängerin Sally Bowles eingemietet hat. Während die begabte Sally jeden Abend im verruchten Kit-Kat-Klub gemeinsam mit dem Zeremonienmeister furiose Gesangs – und Tanznummern absolviert und dabei von einer großen Hollywoodkarriere träumt, verdient Brian seine Brötchen als Englischlehrer mit Schülern wie dem verarmten Möchtegern-Gigolo Fritz Wendel oder der höheren Tochter Natalia Landauer aus reichem jüdischen Hause. Sally versucht immer verzweifelter, den sexuell unerklärlich zurückhaltenden Brian zu verführen. Fritz und Natalia verlieben sich ohne große Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft, da nicht nur der gesellschaftliche Unterschied, sondern kurz vor der Machtübernahme der Nazis auch Natalias jüdische Herkunft für beide auf unterschiedliche Weise zum Problem wird. Als Sally schließlich eine Affäre mit dem reichen Baron Maximilian von Heune beginnt, ahnt sie nicht im Geringsten, dass ihr reicher Liebhaber keineswegs nur an ihrem Luxuskörper interessiert, sondern auch für Brians Reize empfänglich ist. Es beginnt eine stürmische Dreiecksbeziehung, an deren plötzlichem Ende Sally vor einer folgenschweren Entscheidung steht.

Ein Meisterwerk des Musicalfilms mit brillant choreografierten und vorgetragenen Cabaret-Nummern. Darsteller und Kamera sind erstklassig. Neben Kameramann Geoffrey Unsworth erhielten die Darsteller Joel Grey und Liza Minnelli für ihre Leistung einen Oscar. Liza Minnellis Durchbruch mit "Cabaret" war zugleich auch der Höhepunkt ihrer Filmkarriere, die sich später zwar noch mit Filmen wie "Lucky Lady" (1976) oder "New York, New York" (1981) fortsetzte, einen vergleichbaren Welterfolg auf der Leinwand jedoch nicht mehr zu bieten hatte. Stattdessen konzentrierte sie sich auf etliche Broadwayproduktionen, Musicalaufnahmen und Fernsehshows (unter anderem erhielt sie einen Emmy für "Liza with a Z"). Diverse größere Operationen sowie Alkohol – und Drogen-Entziehungskuren waren die Schattenseiten ihres Erfolges. Liza Minnellis Oscar für "Cabaret" machte sie zur einzigen Frau im amerikanischen Show-Geschäft, die als Tochter zweier Oscargewinner – Judy Garland und Vincente Minnelli – selbst auch eine der begehrten Trophäen nach Hause tragen konnte. Drei Golden Globes und acht Oscars (an Minnelli, Joel Grey, Bob Fosse, den Komponisten Ralph Burns, Kameramann Geoffrey Unsworth, Schnitt, Ton und die künstlerische Gestaltung des deutschen Szenenbildner-Teams Rolf Zehetbauer, Hans Jürgen Kiebach, und Herbert Strabel) waren 1973 die stolze Bilanz für "Cabaret", der auch den Karrieren der nicht Oscar-prämierten Beteiligten Michael York ("Mord im Orient-Express", 1974, "Die drei Musketiere", 1974 und ihre Fortsetzungen 1975 und 1988), Helmut Griem ("Die Moral der Ruth Halbfass", 1972, "Ludwig", 1972) und Marisa Berenson ("Barry Lyndon", 1975 "Weißer Jäger, schwarzes Herz", 1990) beträchtlichen Auftrieb gab.


22:15 Der Meisterfälscher (25 Min.) (HDTV)
Wolfgang Beltracchi porträtiert Mario Gomez
Folge 3 von 5
Film von: Roland Huber
Erstausstrahlung

Wolfgang Beltracchi, der raffinierteste Kunstfälscher der jüngeren Geschichte, porträtiert den Fußballstar Mario Gomez im Stil von Vincent van Gogh. Der Maler und sein Modell steigen hinab in die Katakomben der Wolfsburger VW-Arena. Dort hat Wolfgang Beltracchi für zwei Tage sein Atelier eingerichtet. Ein Heimspiel für Mario Gomez, der seit dieser Saison für den VfL Wolfsburg spielt. Mario Gomez will von Beltracchi wissen, wie er es schaffte, so lange die ganze Kunstwelt an der Nase herumzuführen. Und was er gemacht habe, dass die gefälschten Bilder das nötige Alter erhalten haben. Beltracchi der Meister – Gomez der Weltmeister. Im "People with Money"-Magazin ist Gomez ganz oben auf der Liste der bestbezahlten Fußballer. 145 Millionen Dollar Vermögen soll er besitzen. Der Künstler van Gogh hat kein einziges Bild zu Geld machen können. Beltracchi musste nach seiner Zeit im Gefängnis auch wieder ganz unten anfangen. Mit dem Meisterfälscher machen wir einen Ausflug an die Art Basel. Dort darf Beltracchi allerdings nicht hinein. Er wird von der etablierten Kunstwelt geächtet, denn zu lange hat er diese Welt an der Nase herumgeführt. Aber gleich neben den heiligen Hallen hat sein Galerist eine Beltracchi-Ausstellung eingerichtet. Die richtigen Beltracchis gehen weg wie frische Semmeln. Und die Preise konnte der Galerist gerade eben verdoppeln. Es scheint, dass es für Beltracchi auch ein Leben nach dem Fälschen gibt.


22:40 Der Meisterfälscher (30 Min.) (HDTV)
Wolfgang Beltracchi porträtiert Marie Bäumer
Folge 4 von 5
Film von: Roland Huber
Erstausstrahlung

Der Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi malte 35 Jahre lang Bilder in der Handschrift anderer Künstler. In dieser Folge porträtiert er Schauspielerin Marie Bäumer im Stil von Pablo Picasso. Während der Sitzungen zwischen Meisterfälscher und Darstellerin kommen sich Maler und Modell näher. Wolfgang Beltracchi, der ewige Hippie, und Marie Bäumer, die Romy-Schneider-Preisträgerin, haben dieselbe Liebe zur Kunst von Pablo Picasso. Marie Bäumer wünscht sich, im Stil von Picassos Meisterwerk aus der blauen Periode gemalt zu werden. Beltracchi malte schon als 13-Jähriger seinen ersten Picasso. Wann er den letzten gemalt hat, darüber schweigt der Fälscher. Bei seiner Verhaftung vor ein paar Jahren sind ja nur wenige seiner 300 Fälschungen entdeckt worden. Wie viele es wirklich sind und wo sie sich heute befinden, bleibt das Geheimnis des genialen Kopisten. Marie Bäumer sitzt dem Maler zwei Tage Modell. Auge in Auge. Und wie die Farben des Regenbogens auf der Palette, liegt das ganze Spektrum zwischen Demut und Eitelkeit in der Luft. Die schöne Schauspielerin verhüllt derweil ihre weiblichen Reize, kleidet sich in einen schmucklosen Overall und will androgyn dargestellt werden. Für Beltracchi eine Herausforderung – nicht nur als Maler, mehr noch als Mann. Während der Meisterfälscher der Frage nachgeht, welches Blau er für dieses Bild mischen muss, fragen sich die geneigten Kunstfreunde, warum um Himmels Willen Marie Bäumer so streng und ohne Rundungen in die Kunstgeschichte eingehen muss? Und sei es nur als Fälschung.


23:10 Wir sind Kaiser (100 Min.)
Faschingsaudienz
(Erstsendung 3.2.2017)

Rollen und Darsteller:
Kaiser – Robert Palfrader
Obersthofmeister – Rudi Roubinek
Augenweide – Karin Chvatal
Vormärz – Rudi Schöller
Franz – Robert Wagner

Seine Majestät Robert Heinrich I. lädt huldvoll und gut gelaunt zu seiner Faschingsaudienz. Zu Gast bei seiner Majestät sind wie immer illustre Gäste! Unterstützt wird seine Majestät von seinem Obersthofmeister Seyffenstein, dem Diener Vormärz und nicht zu vergessen: seiner Augenweide!


00:50 lebens.art (50 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 20.2.2017)

Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.


01:40 das aktuelle sportstudio (85 Min.) (HDTV)
Moderation: Katrin Müller-Hohenstein

"das aktuelle sportstudio" berichtet von den Spielen der 1. Bundesliga, zeigt Ausschnitte des Abendspiels als Free-TV-Premiere und den Sport des Tages. Nicht fehlen darf die Torwand. Hintergründig und informativ: Die Moderatoren talken mit Top-Sportlern, Newcomern und Weltstars, die sich auch an der Torwand beweisen müssen. Sechs Treffer hat noch keiner geschafft. In mehr als 50 Jahren nicht.


03:05 Pulp Fiction (145 Min.) (HDTV, Dolby Surround)
Spielfilm USA, 1994

Rollen und Darsteller:
Jules Winnfield – Samuel L. Jackson
Mia Wallace – Uma Thurman
Vincent Vega – John Travolta
Butch Coolidge – Bruce Willis

Regie: Quentin Tarantino

Die Gangster Jules und Vincent sind unterwegs, um den gestohlenen Koffer von Marsellus Wallace zurückzuholen. Vincent soll außerdem auf Wallaces Frau aufpassen, während dieser nicht da ist.

24 Stunden in Los Angeles. Ein ganz normaler Tag im Leben von Ganoven und Berufskriminellen: Die Auftragskiller Vincent Vega und Jules Winnfield holen für ihren Boss Marsellus Wallace eine schwarze Aktentasche aus einer Wohnung ab. Drei Jungs, die ihnen dabei im Weg stehen, lassen ihr Leben. Danach machen die Killer sich mit einem vierten Jungen als Geisel auf den Weg ins Hauptquartier. Doch als ihr Auto in voller Fahrt ein Schlagloch erwischt, löst sich ein Schuss, und Vincent erschießt versehentlich die Geisel. Um den blutverspritzten Wagen zu reinigen, suchen die beiden Rat beim Spezialisten für schwierige Aufträge: The Wolf soll es nun richten, reinigen und nebenbei die Leiche verschwinden lassen. Währenddessen raubt das Pärchen Pumpkin und Honey Bunny in Dilettantenmanier ein Restaurant aus, Boxer Butch muss nach einem getürkten Kampf schnell das Weite suchen, und Gangsterbraut Mia Wallace räkelt sich unablässig in lasziver Pose nicht nur in ihrem eigenen Bett.

Quentin Tarantinos verschachtelte filmische Räuberpistole setzte neue Maßstäbe im postmodernen Kino der 1990er Jahre. Die Twistwettbewerb-Szene von Ex-"Saturdaynight-Fever" Star John Travolta mit seiner Partnerin Uma Thurman ist auch nach 20 Jahren noch Kult. In geschickt miteinander verwobenen Episoden werden Geschichten einer Handvoll Krimineller erzählt, deren Wege sich wie zufällig, in jedem Fall aber auf absurde Weise kreuzen. Die Dialog-Gags des Films gingen um die ganze Welt. "Pulp Fiction" setzte auch modische Maßstäbe und die Musik gehörte zur (fast) jeder Party: Nach seinem Debütfilm "Reservoir Dogs" landete Quentin Tarantino 1994 mit "Pulp Fiction" einen Hit aus dem Nichts, der die Massen buchstäblich bewegte. Weltweit spielte sein starbesetzter Zweitling mehr als 100 Million US-Dollar ein, avancierte binnen kürzester Zeit zum Kultfilm und macht John Travolta quasi über Nacht zum zweiten Mal zum gefragten Weltstar.


05:30 Spaniens stolzer Süden (25 Min.) (HDTV)
Film von: Hilde Buder-Monath
(Erstsendung 19.10.2015)

Die andalusische Stadt Jerez ist Spaniens Mekka für Liebhaber edler Rösser. Reitkunst in Perfektion gibt es in der dortigen Spanischen Hofreitschule zu bestaunen. Autorin Hilde Buder-Monath reist durch die südlichste Provinz Spaniens. Riesige Ländereien, Stolz und alte Traditionen prägen das Land – aber auch Armut, hohe Einwanderungszahlen und Arbeitslosigkeit. In Tarifa trennen nur 14 Kilometer Europa von Afrika – eine begehrte Route für Flüchtlingsboote und viel Arbeit für die spanische Küstenrettung, die über die Gefahren der Straße von Gibraltar berichtet.


05:55 – 06:15 3satTextVision (20 Min.)

 

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Sonntag, 26. Februar 2017


06:15 makro (30 Min.) (HDTV)
Betonwahn
Moderation: Eva Schmidt
(Erstsendung 24.2.2017)

An vielen Orten der Welt steigen die Preise für Immobilien so schnell wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Doch der Immobilienboom könnte zur Gefahr für die globale Konjunktur werden. Der Betonwahn erinnert an die Zeit vor der Finanzkrise, als in Spanien oder den USA der Markt für Immobilien zusammenbrach. Damals wie heute kaufen Anleger Immobilien größtenteils auf Pump – weil Geld aufzunehmen so billig ist wie nie. In Deutschland vergaben Banken und Sparkassen zuletzt so viele Baukredite wie sehr über einem Jahrzehnt nicht mehr: Von den knapp 2,5 Billionen Euro, die die deutschen Institute finanzierten, gingen ungefähr die Hälfte in den Wohnungsbau. Doch was, wenn die Zinsen steigen und die Konjunktur schwächer wird? Der Betonwahn ist längst ein internationales Problem. In Metropolen wie London, Hongkong oder Vancouver kennen die Preise seit Jahren nur einen Weg – nach oben. Besonders problematisch ist die Situation jedoch in China. Dort hat sich die Verschuldung seit 2007 vervierfacht und die Hälfte ist dem Immobiliensektor zuzurechnen.


06:45 Tele-Akademie (45 Min.) (HDTV)
Prof. Dr. Bernhard Pörksen: Die Skandalgesellschaft – Vom Ende der Kontrolle im digitalen
Zeitalter
(Erstsendung 19.2.2017)

Medien durchdringen das politische, wirtschaftliche und private Leben bis in den letzten Winkel. Was bedeutet diese ebenso faszinierende wie beunruhigende Entwicklung? In der digitalen Moderne ist jeder Mensch zum Sender geworden ist. Blitzschnell sind Transparenz und Aufklärung möglich – und in rasender Geschwindigkeit verbreiten sich Gerüchte und Falschmeldungen, bilden sich Protest – und Wutgemeinschaften. Professor Dr. Bernhard Pörksen lehrt Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Er erforscht den Medienwandel im digitalen Zeitalter und analysiert die Inszenierungsstile in Politik und Medien.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Sternstunde Philosophie
09:05 Alain de Botton: Liebe – und wie sie den Alltag überlebt (60 Min.)
SRF-Gesprächsreihe
(Erstsendung 12.2.2017)

In der Schweizer Gesprächssendung "Sternstunde Philosophie" diskutieren Philosophen, Wissenschaftler und Künstler Themen einer immer komplexer werdenden Welt. "Sternstunde Philosophie" schlägt den großen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn?


10:05 Karneval in New Orleans (40 Min.)
Film von: Karl Teuschl
(Erstsendung 15.2.2012)

Das French Quarter, Jazz und der legendäre Mardi-Gras-Karneval sind die Wahrzeichen von New Orleans. Sie entstammen einer einzigartigen Stadtkultur. Französische, afrikanische und amerikanische Elemente machen die Hafenstadt im Delta des Mississippi River so lebensfroh. Diese positive Atmosphäre gibt den Menschen dort die Kraft, auch schlimme Schicksalsschläge zu überwinden. Kaum eine andere amerikanische Metropole wurde in jüngster Zeit so schwer gebeutelt wie New Orleans, als 2005 durch Hurrikan Katrina und die folgenden Überschwemmungen ganze Stadtviertel zerstört wurden. New Orleans überstand die Krise durch unbändigen Lebenswillen. Gutes Beispiel dafür ist Mardi Gras, der Karneval, der heute wieder mindestens so überschwänglich gefeiert wird wie einst. Tagelang ziehen Paraden mit geschmückten Wagen durch die Stadt, drinnen in den historischen Villen feiert die High Society in opulenter Dekadenz. Dabei werden den Zuschauern keine Kamellen wie am Rhein, sondern Perlenketten zugeworfen – wohl ganz wie einst zu Piratenzeiten. Die schönsten Kostüme tragen oft die "Mardi Gras Indians", nicht etwa Indianer, sondern Schwarze, die früher damit das Karnevals-Verbot umgingen. So erklärt es uns Ina Fandrich, die deutschstämmige Kuratorin des Afro-Amerikanischen Museums. Mit ihr lernen wir das Tremé-Viertel kennen, eines der ältesten Schwarzenviertel der USA. Hier liegen die Wurzeln des Jazz, und bis heute führen schummrige Lokale die Traditionen fort. Wie die Musik ist auch die Religion ein Grundelement der City. Charismatische Priester wie Father Tony halten ihre Gemeinde mit oft ungewöhnlichen Methoden zusammen. Der Friedhof seiner Pfarrei, der St. Roch Cemetary, birgt zudem die Relikte der alten deutschen Gemeinde von New Orleans. Da die Stadt unter dem Meeresspiegel liegt, mussten die Verstorbenen in Hochgräbern bestattet werden. Deshalb entstanden richtige "Totemstädte" mit verzierten Mausoleen, die in zahlreichen Filmen von "Easy Rider" bis hin zu Vampirfilmen als Kulissen dienten.


10:45 Wir sind Kaiser (105 Min.)
Faschingsaudienz
(Erstsendung 3.2.2017)

Rollen und Darsteller:
Kaiser – Robert Palfrader
Obersthofmeister – Rudi Roubinek
Augenweide – Karin Chvatal
Vormärz – Rudi Schöller
Franz – Robert Wagner

Seine Majestät Robert Heinrich I. lädt huldvoll und gut gelaunt zu seiner Faschingsaudienz. Zu Gast bei seiner Majestät sind wie immer illustre Gäste! Unterstützt wird seine Majestät von seinem Obersthofmeister Seyffenstein, dem Diener Vormärz und nicht zu vergessen: seiner Augenweide!


12:30 Frechheit siegt (85 Min.) (UT)
Fernsehfilm Österreich, 2003

Rollen und Darsteller:
Conny Herzog – Elfi Eschke
Paul Weinstein – Karl Merkatz
Albert Summer – Peter Fricke
Diana Summer – Katharina Stemberger
Freddy Summer – Marco Rima
Jacqueline Summer – Ruth-Maria Kubitschek

Regie: Reinhard Schwabenitzky
Drehbuch: Reinhard Schwabenitzky

Frechheit siegt! Mit diesem Motto schlägt sich Conny Herzog höchst erfolgreich durchs Leben und erreicht meist ihre oft sehr hoch gesteckten Ziele. Nach dem erfolgreichen Abschluss der "Vatersuche" will Conny richtig durchstarten. Mit einer Erfindung ihres Vaters Paul, großartigen Geschäftsideen und einer Portion Mut wagt sie sich mit Hilfe ihrer Freunde Freddy, René und Susanne an den ganz großen Coup.


13:55 Gefühl ist alles (95 Min.) (UT)
Fernsehfilm Österreich, 2004

Rollen und Darsteller:
Conny Herzog – Elfi Eschke
René Sandler – Johannes Krisch
Larry Stein – Rainhard Fendrich
Freddy Summer – Marco Rima
Shark – Magdalena Rentenberger
Albert Summer – Peter Fricke

Regie: Reinhard Schwabenitzky
Drehbuch: Reinhard Schwabenitzky

Conny und ihre Freunde – ihr tollpatschiger Lebenspartner Freddy und der gefinkelte Allrounder René, mittlerweile zum Musikmanager avanciert – schnuppern diesmal ins Showbusiness.Trickreich setzen sie sich nicht nur für den Karrierestart des jungen Musiktalents Shark ein, sondern auch für das Comeback des gestrauchelten Stars Larry, für den Conny schon bald mehr übrig hat. Über eine Musik-Castingshow wollen die drei ihre Schützlinge für den musikalischen Event des Jahres, die "Starnacht", ins Spiel bringen. Denn die drei besten Kandidaten erhalten ein Free-Ticket und damit auch die Chance auf eine (neue) Musikkarriere. Um die Erfolgsaussichten von Larry und Shark deutlich zu verbessern, machen die drei Musiklaien auch gleich selbst beim Casting mit.

Die turbulente Fortsetzung von "Zwei Väter einer Tochter" und "Frechheit siegt". Bis auf Alexander Goebel, der im Film Larrys skrupellosen Ex-Manager spielt, singen alle Hauptdarsteller im Film selbst.


15:30 Morgens um Sieben ist die Welt noch in Ordnung (90 Min.)
Spielfilm Deutschland, 1968

Rollen und Darsteller:
Gaylord – Archibald Eser
May – Gerlinde Locker
Jocelyn – Peter Arens
Großvater – Werner Hinz
Tante Marigold – Agnes Windeck

Regie: Kurt Hoffmann

Sonntagmorgens ist für den achtjährigen Gaylord Pentecost die Welt noch in Ordnung. Der lebhafte Frühaufsteher wandert geräuschvoll durch das Haus seiner drei Generationen umfassenden Familie. Erzählt aus der Sicht eines kleinen Jungen, zeigen sich immer mehr Risse in der Fassade einer anfangs heilen Welt. Themen wie Geburt, Tod und die "nassen Küsse" der zudringlichen Tante Bea werden mit kindlicher Nüchternheit betrachtet. Zunächst wirft Gaylord den brummigen Großvater und die schwerhörige Großtante Marigold aus dem Bett. Danach nervt er Tante Rose, die nicht gerade attraktiv ist und Angst hat, eine alte Jungfer zu werden. Sie möchte mit ihrem Lehrerkollegen Roberts anbändeln, doch zu ihrem Leidwesen hat dieser ein Auge auf ihre ebenso hübsche wie kapriziöse Schwester Becky geworfen. Am Ende seines sonntäglichen Rundgangs kommt der kleine Racker schließlich auf dem Dachboden an, wo sein Vater, der Schriftsteller Jocelyn, nach einer Meinungsverschiedenheit mit seiner Gattin nächtigen musste. Gaylords Mutter May bereitet der Umgang ihres Sohnes Sorgen. Sie hat ihm streng verboten, mit dem einfältigen Nachbarsjungen Willy zu spielen. Doch nach der Schule trifft er sich heimlich mit Willy, der ihm stolz seinen Schatz präsentiert: einen Briefbeschwerer aus Glas. Nach dessen rätselhaftem Verschwinden wird Gaylord des Diebstahls bezichtigt und von Willys großen Brüdern so schwer zusammengeschlagen, dass er ins Krankenhaus muss. Nun ist die Welt nicht mehr in Ordnung.


17:00 Wenn süß das Mondlicht auf den Hügeln schläft (90 Min.) (HDTV)
Spielfilm Deutschland, 1969

Rollen und Darsteller:
May Pentecost – Luitgard Im
Jocelyn Pentecost – Werner Bruhns
Gaylord – Archibald Eser
Großvater – Werner Hinz
Emma – Irina von Bentheim
Jenny – Susanne Uhlen

Regie: Wolfgang Liebeneiner

Urlaubsstimmung im Hause Pentecost: Die Sommerferien haben begonnen, und vor allem der kleine Gaylord freut sich auf die bevorstehende Reise mit seinen Eltern und der neugeborenen Schwester. Bevor die Familie den Urlaub antreten kann, erhält sie eine dramatische Nachricht: Der Bruder von Mutter May liegt nach einem schweren Unfall in Mumbai im Krankenhaus. Natürlich nehmen die Pentecosts die beiden Nichten und den Neffen bei sich auf, bis der Onkel wieder auf den Beinen ist. Der Familienurlaub fällt dadurch jedoch erst einmal ins Wasser. Aber viel mehr stört Sohnemann Gaylord, dass vor allem seine beiden Cousinen für einigen Trubel im gemütlichen Landhaus sorgen. Die Teenagerin Jenny entbrennt in jugendlicher Schwärmerei für ihren Onkel Jocelyn, den berühmten Schriftsteller, und löst damit einige Missverständnisse aus. Die jüngere Emma, ein kleines Mädchen mit großer Klappe, hängt sich derweil an den zusehends entnervten Gaylord. Ganz anders der Cousin David. Er zieht sich von den anderen zurück und unternimmt immer wieder mysteriöse nächtliche Ausflüge. Zur gleichen Zeit wird Bert Foggerty aus dem Gefängnis entlassen – man erinnert sich: Er war nach einer gefährlichen Attacke auf den kleinen Gaylord hinter Gitter gewandert. May und Jocelyn fürchten, dass der unberechenbare Schläger und sein einfältiger Bruder Willy sich an ihnen rächen könnten. Der gutmütige Gaylord will daran nicht glauben. Tatsächlich aber kommt es in der folgenden Zeit in der Nähe des Hauses immer wieder zu Brandstiftungen. Sollten die Foggerty-Brüder dahinterstecken? Oder könnte am Ende gar der introvertierte David etwas mit der Sache zu tun haben?

Der Film knüpft an die Handlung von "Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung" an und erzählt erneut eine humorvoll-anrührende Familiengeschichte aus der Perspektive eines lebhaften und oft mit kindlicher Nüchternheit betrachtenden Jungen.


18:30 Museums-Check mit Markus Brock (30 Min.) (HDTV)
Hamburger Kunsthalle
(Erstsendung 11.9.2016)

Willkommen im Palazzo! Die im Mai wieder eröffnete Hamburger Kunsthalle empfängt den Besucher mit der ursprünglichen Pracht des Gründungsbaus im Stil der italienischen Renaissance. Moderator Markus Brock betritt das Museum durch dieselbe Loggia wie die Besucher im Jahr 1869. Er erkundet mit seinem prominenten Überraschungsgast die 700 Jahre Kunstgeschichte umspannende Sammlung. Nach der aufwendigen Sanierung und Umgestaltung der Kunsthalle präsentiert sie sich völlig anders. Dank moderner Lichttechnik erstrahlen die Meisterwerke in neuem Glanz: Skulpturen von Auguste Rodin und Henry Moore, Gemälde von Max Beckmann, Auguste Renoir und den deutschen Romantikern Philipp Otto Runge und Caspar David Friedrich. Neu inszeniert vor fliederfarbenen oder senfgelben Wänden hängen jetzt Friedrichs berühmter "Wanderer über dem Nebelmeer" und die "Nana", Édouard Manets spektakuläres Bildnis einer Pariser Prostituierten. Solche damals avantgardistische Kunst hat schon der erste Direktor des Museums, Alfred Lichtwark, gesammelt. Er initiierte auch noch zu Lebzeiten den Erweiterungsbau von 1919, der heute – zusammen mit dem Gründungsbau – die "Lichtwark-Galerie" bildet. Hier ist auch die Sammlung zur Klassischen Moderne beheimatet, die zu den wichtigsten in Deutschland zählt. Werke von Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Edvard Munch und die Hamburger Malerin Anita Rée gehören zu den Highlights. Die Nachkriegskunst der 1950er Jahre ist der erfrischende Auftakt der neuen Präsentation, ein strahlend weißer Raum mit Arbeiten von Alexander Calder, Ernst Wilhelm Nay, Alberto Giacometti, Francis Bacon und anderen. In der "Galerie der Gegenwart", dem dritten und jüngsten Gebäudeteil, 1997 erbaut von Oswald Mathias Ungers, wird die Kunst ab 1960 gezeigt. Unter dem Motto "Die Magie der Dinge" bekommen die Besucher einen Einblick in die vielfältige Gegenwartskunst der Sammlung. Und "Neuland" betritt man in Sonderausstellungen, die der ganz aktuellen Kunst gewidmet sind. Den Anfang macht die Schau "Quasi-Pagan Serial" der Südkoreanerin Haegue Yang, Jahrgang 1971. Die in Berlin und Seoul lebende Künstlerin thematisiert in ihren Werken die Gegensätze von Tradition und Moderne. Sie reichen von Installationen aus industriell hergestellten Produkten bis hin zu Skulpturen, die Yang in traditionellen Handwerkstechniken – etwa Macramé oder Origami – fertigt. "Eine Vision ist Wirklichkeit geworden", sagte Museumsdirektor Dr. Hubertus Gaßner anlässlich der Wiederöffnung der Hamburger Kunsthalle. Etwas völlig neuartiges schuf er auch mit dem "Transparenten Museum", das faszinierende Einblicke in die Arbeit der Ausstellungsmacher gibt. Wie sieht der Alltag eines Museumsmitarbeiters aus? Was bedeutet es, Kunst für die Nachwelt zu erhalten? Interaktiv kann der Besucher im "Transparenten Museum" hinter die Kulissen blicken und erfahren, wie man Fälschungen entdeckt oder dass manche Künstler, wie Max Liebermann, ihre Gemälde teilweise passend genau für den Rahmen malten, den sie vorher ausgewählt hatten. Ob die Neugestaltung der Hamburger Kunsthalle auch passend für die Museumsbesucher von heute ist?


19:00 heute (10 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


NZZ Format
19:10 Die Malediven und der Walhai (30 Min.)
Film von: Patrick Rosset
(Erstsendung 28.1.2016)

Noch bis 1996 wurde der Walhai auf den Malediven gejagt. Seitdem der Tourismus sein wirtschaftliches Potenzial erkannt hat, wird er mit "Selfie-Sticks" und Fotokameras gejagt. Das "Maldive Whale Shark Research Programme" erforscht die Walhaie der Malediven und fördert den nachhaltigen Umgang mit den sanften Meeresriesen und ihrer Umgebung. Mit einem jährlich stattfindenden Wissenschaftsfest und einem Walhai-Festival wird die jugendliche Bevölkerung für die Umweltthemen sensibilisiert. Das "Whale Shark Festival" ist ein farbenfrohes Fest, bei dem sich die Bewohner verschiedener Inseln treffen und beim Wettbewerb messen.


19:40 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (20 Min.)
Valparaiso, Chile – Eine Stadt wie ein Regenbogen
Film von: Christian Romanowski
(Erstsendung 26.11.2006)

Wenn man vom Pazifik in den Hafen von Valparaiso in Chile einläuft, sind es die Farben der Häuser, die zuerst ins Auge fallen. Die bunten Gebäude scheinen die 27 Hügel hinaufzuwachsen. 1536 entdeckten die Spanier die Bucht, tauften sie "Paradies Tal" und nahmen sie in Besitz. Um die Kirche Iglesia La Matriz wuchs auf dem schmalen Uferstreifen die Altstadt, die heute zum Welterbe gehört. Christian Romanowski hat das "Paradies Tal" besucht. "Du bist ein Regenbogen vielfältiger Farben, Valparaiso, du großer Hafen …" – diesen Vers widmete der Dichter Pablo Neruda seiner Heimatstadt. Natürlich sind nicht alle Häuser herausgeputzt, doch zum Regenbogen gehören hier auch die abblätternden und rostigen Farbtöne. Die Liebe der Einwohner zu ihrer Stadt, die sie in Liedern leidenschaftlich besingen, lässt diese schön erscheinen. Valparaiso ist es unter strengem kunstgeschichtlichen Blick nur beschränkt. So gibt es kaum ein architektonisch herausragendes, altes Gebäude. Vor einhundert Jahren verwüstete ein schreckliches Erdbeben das "Paradies Tal", zerstörte die Stadt. Die Altstadt ist ein Welterbe mit Erblasten. Atemberaubend steil sind hier die Sträßchen, die sich hinter der alten Kirche, die jetzt natürlich nicht mehr wirklich alt ist, auftürmen. Endlos scheinen die Treppen zu steigen und zu fallen. Man braucht als Bewohner der Cerros, der Hügel, einen langen Atem, und auch, wenn man als Besucher die Aussicht genießen will. Neruda hat den Aufstieg zu poetischer Prosa komprimiert: "Wie viele Treppen, wie viele Stufen, wie viele Füße auf den Stufen, wie viele Jahrhunderte von Schritten, treppauf, treppab …" – Treppenstufen sind dichterisch natürlich ergiebig, doch die Einheimischen bevorzugen, wenn es geht, den Fortschritt: Aufzüge, "Ascensores". Sie sind seit Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden. Von den ehemals 30 Ascensores sind heute noch 15 in Betrieb und erleichtern den Weg von der Talsohle, in der sich der Verkehr staut, bis zur ersten Hügelterrasse. Mit leichtem Unbehagen und Herzklopfen besteigt man das erste Mal die kleinen, verglasten Holzkabinen, die von Winden mit Stahlseilen schwindelerregend steil zwischen den Häusern, oft auch über Straßen hinweg, in die Höhe gezogen werden. Doch wenn sich dann das Panorama Valparaisos vor dem Blick auftut, hat das Herzklopfen nichts mehr mit Unbehagen zu tun. Und das Auge berauscht sich am verwirrenden Gesamtbild dieser lebhaften Hafenstadt, die sich zum Weltmeer öffnet, und vor allem dem Leben weit offen steht.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Heinz Becker "Die Welt rückt näher" (45 Min.) (HDTV)
Folge 1 von 2
(Erstsendung 23.12.2014)

Kleinkunst/Kabarett von: Gerd Dudenhöffer

Heinz Becker serviert seinen Zuschauern eine Vielzahl an schrägen aber sehr unterhaltsamen Prophezeiungen im saarländischen Dialekt. Die Welt rückt näher – "Und das hängt net nur dran, dass die Grundstücke immer klenner werre un die Leut immer dicker "Irgendwann klingelts, unn,machscht de uff, steht die Umwelt vor der Tür. Unn saad. Ich sammle für die Grünen"


21:00 Heinz Becker "Die Welt rückt näher" (45 Min.) (HDTV)
Folge 2 von 2
(Erstsendung 30.12.2014)

Kleinkunst/Kabarett von: Gerd Dudenhöffer

Heinz Becker serviert seinen Zuschauern eine Vielzahl an schrägen aber sehr unterhaltsamen Prophezeiungen im saarländischen Dialekt. Die Welt rückt näher – "Und das hängt net nur dran, dass die Grundstücke immer klenner werre un die Leut immer dicker "Irgendwann klingelts, unn,machscht de uff, steht die Umwelt vor der Tür. Unn saad. Ich sammle für die Grünen"


21:45 Vicky Cristina Barcelona (90 Min.) (HDTV)
Spielfilm Spanien / USA, 2008

Rollen und Darsteller:
Cristina – Scarlett Johansson
Maria Elena – Penélope Cruz
Juan Antonio – Javier Bardem
Mark Nash – Kevin Dunn
Judy Nash – Patricia Clarkson
Vicky – Rebecca Hall

Regie: Woody Allen

Zwei amerikanische Studentinnen geraten auf einem Sommertrip nach Barcelona in erotische Turbulenzen, als sich beide mit dem attraktiven Maler Juan einlassen.

Einen Sommer in Barcelona wollen die beiden amerikanischen Freundinnen Vicky und Cristina verbringen. Und während die verlobte Vicky dabei vor allem das Studium der spanischen Lebensart im Sinn hat, ist die lebenslustige Cristina auf der Suche nach der großen Leidenschaft. Wie es der Zufall will, finden beide in dem gut aussehenden Maler Juan Antonio ein interessantes Objekt der Begierde. Vicky traut ihren Ohren kaum, als der selbstbewusste Künstler die beiden Touristinnen zu einem Wochenendausflug mit eindeutig erotischem Angebot einlädt, und lehnt empört ab. Doch Cristina ist sofort Feuer und Flamme. Bei spanischen Gitarrenklängen und schwerem Rotwein taut auch die spröde Vicky auf, und während Cristina mit einer Magenverstimmung auf dem Krankenlager landet, erliegt ihre Freundin dem sanften Macho-Charme des Spaniers: der Beginn eines bewegten Liebesreigens, in dem Juans leidenschaftliche Ex-Frau Maria Elena noch eine ganz besondere Rolle spielt.

Kurzweilige erotische Komödie von Woody Allen, die mit den Stars Scarlett Johansson, Penélope Cruz und Javier Bardem erfolgversprechende Unterhaltung bietet. Hochkarätige Verstärkung für Scarlett Johansson ("Match Point") und Rebecca Hall ("The Town – Stadt ohne Gnade") gab es aus Spanien mit den iberischen Stars Penélope Cruz und Javier Bardem. Nachdem Cruz erfahren hatte, dass Woody Allen ein Filmprojekt in Barcelona plante, rief sie den Regisseur höchstpersönlich an und bat um eine Rolle. Und der New Yorker Filmemacher ließ sich nicht lange bitten, denn die dunkle Schönheit hatte ihn schon längst in dem Almodóvar-Drama "Volver" beeindruckt. Für ihre Rolle der stürmischen Malerin Maria Elena erhielt Penélope Cruz nicht nur einen Oscar als beste Nebendarstellerin, sondern spielte ihre Kolleginnen nach Meinung vieler Kritiker geradezu an die Wand. Mit ihrem spanischen Schauspielkollegen Javier Bardem hatte die 18-jährige Cruz bereits in ihrem Kinodebüt "Lust auf Fleisch" zusammengearbeitet. Aber erst bei den Dreharbeiten zu "Vicky Cristina Barcelona" funkte es so richtig zwischen den beiden, die inzwischen verheiratet sind und zwei Kinder miteinander haben.


23:15 Unheimliche Begegnung der dritten Art (135 Min.) (HDTV)
(Close Encounters of the Third Kind)
Spielfilm USA, 1977

Rollen und Darsteller:
Roy Neary – Richard Dreyfuss
Claude Lacombe – François Truffaut
Ronnie Neary – Teri Garr
Jillian Guiler – Melinda Dillon

Regie: Steven Spielberg

Im Westen der USA treten verschiedene Menschen in Kontakt mit Außerirdischen, die die Erde besuchen.

In einer amerikanischen Kleinstadt soll der Ingenieur Roy Neary seltsamen Lichtern und elektrischen Phänomenen nachgehen. Doch in einer sternenklaren Nacht wird er plötzlich selbst von einer gleißenden Erscheinung am Himmel überrascht. Fast zur gleichen Zeit verschwindet der kleine Barry. Seine Mutter Jillian ist ebenso wie Roy und viele andere Beobachter der Meinung, dass UFOs im Spiel sind. Doch offizielle Stellen weisen den Verdacht zurück. Gleichzeitig ist ein Team um den Experten Lacombe unterwegs, denn in anderen Teilen der Welt sind ebenfalls unerklärliche Dinge geschehen: Verschollene Schiffe und Flugzeuge tauchen ohne Besatzung an ganz anderen Orten wieder auf. Roy ist jetzt wie besessen von der Idee, es mit Außerirdischen zu tun zu haben. Eine seltsame Melodie und das Bild eines Tafelberges gehen ihm nicht aus dem Sinn. Und dann weiß er, wo er wahrscheinlich die Lösung aller Geheimnisse finden kann. Zusammen mit Jillian macht er sich auf den Weg.

3sat zeigt Steven Spielbergs Klassiker des Science-Fiction-Kinos in der "Director's Cut"-Version, die Spielberg 1998 herstellte.


01:30 Echt Reeperbahn (45 Min.)
Leben auf dem Kiez
Folge 1 von 5
Film von: Arnd Plechottka, Jana Richter
(Erstsendung 18.11.2008)

Es sind die wohl berühmtesten 930 Meter in Deutschland: die Reeperbahn in Hamburg. In der neuen Dokusoap werden Menschen dort in ihrem Alltag begleitet, auch fernab des Rotlichtmilieus. Zum Beispiel die 34-jährige Simone, die sich mit einem Currywurst-Laden selbstständig machen möchte, eine Familie, die im Spannungsfeld zur Reeperbahn ihre Kinder erzieht, und ein Kiezarzt, in dessen Wartezimmer die Mischung der Patienten ebenso bunt ist wie St. Pauli. Außerdem zeigt die Reihe, wie die 28-jährige Tabledancerin Sabrina versucht, ihren kleinen Söhnen zuliebe ein neues Leben anzufangen. "Echt Reeperbahn" begleitet "Inkasso-Henry", einen ehemaligen Geldeintreiber, beim Gang zum Friseur. Im Salon Harry ließen sich schon die Beatles ihre Pilzköpfe frisieren, jetzt werden die Augenbrauen der Kiezgröße gefärbt.


02:15 Echt Reeperbahn (45 Min.)
Leben auf dem Kiez
Folge 2 von 5
Film von: Arnd Plechottka, Jana Richter
(Erstsendung 25.11.2008)

Auch in der zweiten Folge der Dokusoap werden Menschen in ihrem Alltag in direkter Nähe zur Reeperbahn begleitet, auch fernab des Rotlichtmilieus. Simone hat vor kurzem einen Currywurst-Laden aufgemacht, doch noch läuft das Geschäft schleppend. Und auch ihr sechsjähriger Sohn Max leidet unter der Existenzgründung seiner Mutter. Doch sie ist nicht die einzige, die mit einer Geschäftsgründung ringt. Die 32-jährige Claudia will Deutschlands erste Burlesque-Bar eröffnen – mondäner Striptease im Stil der 1920er-Jahre. Wird sie sich mit dieser Geschäftsidee auf der Reeperbahn durchsetzen? Arzthelferin Andrea macht regelmäßig Hausbesuche im Rotlichtmilieu. Der ehemalige Zuhälter "Inkasso-Henry" bleibt mit seinem Mercedes in der Waschstraße stecken und Domina Divina führt ihren Kunden am Samstagabend auf der Reeperbahn spazieren.


03:00 Echt Reeperbahn (45 Min.)
Leben auf dem Kiez
Folge 3 von 5
Film von: Arnd Plechottka, Jana Richter
(Erstsendung 2.12.2008)

Auch in der dritten Folge der Dokusoap werden Geschichten rund um Hamburgs sündige Amüsiermeile gezeigt. Dabei kommen aber nicht nur Personen aus dem Rotlichtmileu zu Wort. Die 34-jährige Simone hat sich kürzlich mit einem Currywurst-Laden unweit des Hans-Albers-Platzes selbstständig gemacht. Doch das Geschäft läuft schleppend an, sie kann die Miete nicht mehr bezahlen. Steht der neue Kiezimbiss vor dem Aus? Außerdem ist Reeperbahn-Original "Inkasso-Henry" wieder auf "seinem" Kiez unterwegs. In dieser Folge führt er Touristen mit seiner manchmal derben, aber immer liebenswerten Art durch das Rotlichtmilieu und erzählt Geschichten, die er selbst hier erlebt hat. Schon seit 40 Jahren verdient er seinen Lebensunterhalt auf der sündigen Meile. Domina Divina führt sonnabendnachts ihren "Sklaven" über die Große Freiheit, zeigt sich privat aber von ihrer sanften Seite. Im Moment schreibt die 32-Jährige sogar an einem Kinderbuch. Nachdem Stripperin Sabrina wegen ihres Babys aus dem Job im Rotlichtmilieu ausgestiegen ist, verdient sie sich ihren Lebensunterhalt damit, anderen Frauen das Tanzen an der Stange beizubringen. Die 30-jährige Michaela ist Arzthelferin, will sich mit Tabledance ein wenig Geld dazu verdienen. Kann Sabrina sie für einen Auftritt im Strip-Laden fit machen? Zu den vielen Geschichten fernab der Klischees gehört auch die des Kiezarztes. Er ist für viele Menschen, die auf St. Pauli leben, mehr als nur ein Doktor. Diesmal hat er eine besondere Patientin: Domina Divina hat Rückenschmerzen – eine Berufskrankheit.


03:45 Echt Reeperbahn (45 Min.)
Leben auf dem Kiez
Folge 4 von 5
Film von: Arnd Plechottka, Jana Richter
(Erstsendung 9.12.2008)

In der vierten Folge der Dokusoap über das bekannteste Rotlichtviertel Deutschlands werden erneut Menschen in ihrem – manchmal sehr anstrengenden – Alltag um die Meile herum gezeigt. Simone kommt mit ihrem Currywurst-Laden nach wie vor nicht auf einen grünen Zweig – zu allem Überfluss hat sie große Schmerzen. Ihre Knochen und Gelenke machen ihr zu schaffen – Rheuma! Krankfeiern kommt bei der angespannten finanziellen Lage nicht in Frage. Ein neuer St. Paulianer hat das (Rot-)Licht der Welt erblickt, die Kiezfamilie Menge ist jetzt zu fünft – höchste Zeit, sich über die Zukunft der Familie Gedanken zu machen. "Inkasso-Henry" ist auf der Jagd nach einem großen Fisch. Gemeinsam mit Kumpel Hilmar ist er auf dem Hamburger Fischmarkt, um die besten Zutaten für ein gemeinsames Essen einzukaufen. Am Abend wollen die beiden gemeinsam kochen, bei der Auswahl und der Zubereitung der Speisen entpuppt sich "Inkasso-Henry" als wahrer Gourmet. Domina Divina bringt schmutzige Dienstkleidung zu Wäschefee Britta: teure Kleidung aus Lack. Frische Gesichter auf dem Kiez sind die beiden Jungs von der Gelötmanufaktur Lockengelöt. Auf der Suche nach "Kreativ-Müll" durchstöbern sie fremde Dachböden. In ihrem kleinen Laden unweit der Reeperbahn schrauben, basteln und löten sie wie wild an dem Müll der Nachbarschaft herum, um kunstvolle Möbel anzufertigen und Designideen zu verwirklichen. Der Burlesque-Club Queen Calavera ist auf der Suche nach neuen Tänzerinnen. Die Bewerberinnen sollen auf Herz und Nieren getestet werden, das Testpublikum holt Chefin Claudia direkt von der Straße. Unweit vom Club probt auch "Strip-Neuling" Michaela unter Anleitung von Profi Sabrina an der Stange. Die Arzthelferin wirkt noch verkrampft, sie hat Hemmungen sich auszuziehen und Angst vor der Reaktion ihrer Familie auf den Nebenjob. Zu allem Überfluss steht ihr erster Auftritt vor Publikum kurz bevor.


04:30 Echt Reeperbahn (45 Min.)
Leben auf dem Kiez
Folge 5 von 5
Film von: Arnd Plechottka, Jana Richter
(Erstsendung 16.12.2008)

Die Dokusoap über den Alltag der Kiezianer geht zu Ende. Es ist ein letztes Flanieren durch die Leben der unterschiedlichsten Personen in und um das Rotlichtmilieu. Mit dabei sind wieder die Bastler der Manufaktur Lockengelöt, der Ex-Geldeintreiber "Inkasso-Henry", die Arzthelferin und angehende Teilzeitstripperin Michaela, die Imbissbesitzerin Simone und die fünfköpfige Familie mit Umzugswunsch. Bei Lockengelöt laufen die Lötkolben wieder heiß. Die Bastler verarbeiten Schrott zu Möbeln. In mühsamer Bastelarbeit wird ein Ölfass zu einem Designschrank. Der kleine Laden im Dunstkreis der Reeperbahn dient als Werkstatt und Verkaufsfläche. Am Abend soll sogar ein Konzert inmitten der Ölfassschränke und Vinyluhren stattfinden. Besonderer Partygag: Hamburgs "langweiligster" Vortrag wird gehalten. Der eitle "Inkasso-Henry" legt großen Wert auf sein Aussehen. Beim Shoppen mit seiner Frau demonstriert der 64-Jährige zudem nicht nur Humor, sondern auch absolute Stilsicherheit. Zusätzlich soll ein neues Tattoo seinen Körper noch interessanter für die Frauenwelt machen. Michaela will sich ihr niedriges Gehalt als Arzthelferin durch Strippen aufbessern. Bei den Proben wirkte Michaela noch sehr ungelenk und steif. Wird sie ihren ersten Auftritt trotz aller Hemmungen und Bedenken durchziehen? Simone konnte sich die ersten Monate mit ihrem Imbiss Kiez-Curry nur sehr mühsam finanziell über Wasser halten. Langsam scheint sich das Blatt aber zu wenden. Am Wochenende finden immer mehr Leute den Weg zu dem in einer Seitenstraße liegenden Imbiss. Endlich kommen auch Nachbarn und eingefleischte Kiezianer zu ihr. Caroline und Lars besichtigen zusammen mit ihren drei Kindern ein Haus im ruhigen Hamburger Umland fernab von Partymeile und Prostitution. Wird die Familie sich für das Objekt entscheiden und nun der Reeperbahn wirklich für immer den Rücken kehren?


05:15 Meine Kindheit auf St. Pauli (45 Min.)
Film von: Heike Nikolaus
(Erstsendung 8.10.2012)

Hamburg-St. Pauli: Das ist für viele Menschen die Reeperbahn, eine glitzernde Vergnügungsmeile voller Versuchungen. Hier werden Kinder ein bisschen schneller erwachsen als anderswo. Die St. Paulianer, die sich in diesem Film an ihre Jugend erinnern, wuchsen abseits der Reeperbahn in den kleinen Nebenstraßen auf. In denen wohnen bis heute Menschen, die mit dieser Glitzerwelt nur wenig zu tun haben. Sie schwärmen noch heute vom Zusammenhalt. Sie kennen beide Gesichter des Viertels. St. Pauli, das war in den 1950er-, 1960er – und 1970er-Jahren ein Arbeiterviertel, in dem Handwerker, Hafenarbeiter und Einwanderer Tür an Tür mit den Leuten aus dem "Milieu" wohnten. Bis heute sind die Kiezkinder von einst stolz, in Hamburgs berühmtesten und berüchtigtsten Stadtteil groß geworden zu sein. Rolf und Bodo sind Söhne des Bäckermeisters Schumann. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag die Bäckerei in Trümmern, nur der Ofen war stehen geblieben. Die Kinder halfen beim Wiederaufbau und lieferten bald mit dem Fahrrad Brötchen in ganz St. Pauli aus. Nur ein paar Meter vom Elternhaus entfernt führte der Schulweg auf der Großen Freiheit an den Schaukästen der Stripteasebars vorbei, in denen nackte Frauen zu bewundern waren. Karla Fejzagic wurde 1945 auf St. Pauli in der Wohnung geboren, in der sie bis heute lebt. Sie fragte sich als Kind lange, welcher Profession wohl die schönen Mädchen nachgingen, die in der Nachbarwohnung Zimmer mieteten. Franco und Mafalda Cuneo wuchsen in der Davidstraße auf, gegenüber vom Lokal ihrer Eltern. Die Großeltern eröffneten bereits 1905 eines der ersten italienischen Restaurants, denn das Hamburger Hafenviertel war bereits multikulturell, bevor dieser Begriff überhaupt erfunden wurde. Gäste des "Cuneo" waren zu Anfang die vielen Seeleute, die dort fern der Heimat südländisches Flair vorfanden. Vom Wohnzimmer der Cuneos hatte man freien Blick in die berüchtigte Herbertstraße. Und das war wohl der Grund, warum sämtliche Klassenkameraden von Franco nur allzu gern zum Hausaufgabenmachen zu ihm kamen. Im Haus von Rainer Krieg wohnten Schausteller, so war er als Kind immer gut mit Freikarten für den Dom versorgt. Sein Vater war Barkassenfahrer im Hafen und nahm den Sohn in den Ferien mit an Bord. Dass Rainer schon als Kind jeden Hinterhof in Sankt Pauli kannte, machte sich später bei seiner Berufswahl bezahlt: Er wurde Polizeibeamter auf der berühmten Davidwache. Auch Horst Fascher merkte schnell, dass man sich auf Sankt Pauli wehren muss. Er wollte Boxer werden und trainierte auf dem Schulhof in der Seilerstraße. Von dort aus konnte er einen Blick ins Café Lausen erhaschen, wo Mädchen an Tischtelefonen auf Freier warteten. Und dort traf er Wilma, seine erste große Jugendliebe. Bei "Inkasso-Henry" ist der Name Programm. Er entstammt einer Kaufmannsfamilie und entschloss sich, auf dem Kiez als Kaufmann Karriere zu machen. Sein Vater nahm ihn früher mit ins Hippodrom, wo er mitten auf der Reeperbahn auf Pferden und Eseln reiten konnte. Alle Kinder, die in diesem Hamburger Stadtteil aufgewachsen sind, schwärmen noch heute vom Zusammenhalt der St. Paulianer.


06:00 – 06:20 3satTextVision (20 Min.)

 

*


Montag, 27. Februar 2017


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Cécile Schortmann
(Erstsendung 24.2.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Gregor Steinbrenner
(Erstsendung 24.2.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Cécile Schortmann
(Erstsendung 24.2.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Gregor Steinbrenner
(Erstsendung 24.2.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 Riverboat (120 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Kim Fisher, Susan Link
(Erstsendung 17.2.2017)

"Riverboat" ist eine schnelle, lockere Unterhaltungs-Talkshow mit prominenten Gästen. Kim Fisher und Susan Link bieten eine abwechslungsreiche Mischung aus Biografien, Geschichten und Neuigkeiten, aktuellen Anlässen, brisanten Begebenheiten, spektakulären Ereignissen und viel Humor.


12:15 sonntags (30 Min.)
Wir Nachbarn – Leben mit den Menschen von nebenan
Moderation: Andrea Ballschuh
(Erstsendung 26.2.2017)


12:45 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (15 Min.)
Valparaiso, Chile – Eine Stadt wie ein Regenbogen
Film von: Christian Romanowski
(Erstsendung 26.11.2006)

Wenn man vom Pazifik in den Hafen von Valparaiso in Chile einläuft, sind es die Farben der Häuser, die zuerst ins Auge fallen. Die bunten Gebäude scheinen die 27 Hügel hinaufzuwachsen. 1536 entdeckten die Spanier die Bucht, tauften sie "Paradies Tal" und nahmen sie in Besitz. Um die Kirche Iglesia La Matriz wuchs auf dem schmalen Uferstreifen die Altstadt, die heute zum Welterbe gehört. Christian Romanowski hat das "Paradies Tal" besucht. "Du bist ein Regenbogen vielfältiger Farben, Valparaiso, du großer Hafen …" – diesen Vers widmete der Dichter Pablo Neruda seiner Heimatstadt. Natürlich sind nicht alle Häuser herausgeputzt, doch zum Regenbogen gehören hier auch die abblätternden und rostigen Farbtöne. Die Liebe der Einwohner zu ihrer Stadt, die sie in Liedern leidenschaftlich besingen, lässt diese schön erscheinen. Valparaiso ist es unter strengem kunstgeschichtlichen Blick nur beschränkt. So gibt es kaum ein architektonisch herausragendes, altes Gebäude. Vor einhundert Jahren verwüstete ein schreckliches Erdbeben das "Paradies Tal", zerstörte die Stadt. Die Altstadt ist ein Welterbe mit Erblasten. Atemberaubend steil sind hier die Sträßchen, die sich hinter der alten Kirche, die jetzt natürlich nicht mehr wirklich alt ist, auftürmen. Endlos scheinen die Treppen zu steigen und zu fallen. Man braucht als Bewohner der Cerros, der Hügel, einen langen Atem, und auch, wenn man als Besucher die Aussicht genießen will. Neruda hat den Aufstieg zu poetischer Prosa komprimiert: "Wie viele Treppen, wie viele Stufen, wie viele Füße auf den Stufen, wie viele Jahrhunderte von Schritten, treppauf, treppab …" – Treppenstufen sind dichterisch natürlich ergiebig, doch die Einheimischen bevorzugen, wenn es geht, den Fortschritt: Aufzüge, "Ascensores". Sie sind seit Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden. Von den ehemals 30 Ascensores sind heute noch 15 in Betrieb und erleichtern den Weg von der Talsohle, in der sich der Verkehr staut, bis zur ersten Hügelterrasse. Mit leichtem Unbehagen und Herzklopfen besteigt man das erste Mal die kleinen, verglasten Holzkabinen, die von Winden mit Stahlseilen schwindelerregend steil zwischen den Häusern, oft auch über Straßen hinweg, in die Höhe gezogen werden. Doch wenn sich dann das Panorama Valparaisos vor dem Blick auftut, hat das Herzklopfen nichts mehr mit Unbehagen zu tun. Und das Auge berauscht sich am verwirrenden Gesamtbild dieser lebhaften Hafenstadt, die sich zum Weltmeer öffnet, und vor allem dem Leben weit offen steht.


13:00 ZIB (25 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:25 Karneval in New Orleans (40 Min.)
Film von: Karl Teuschl
(Erstsendung 15.2.2012)

Das French Quarter, Jazz und der legendäre Mardi-Gras-Karneval sind die Wahrzeichen von New Orleans. Sie entstammen einer einzigartigen Stadtkultur. Französische, afrikanische und amerikanische Elemente machen die Hafenstadt im Delta des Mississippi River so lebensfroh. Diese positive Atmosphäre gibt den Menschen dort die Kraft, auch schlimme Schicksalsschläge zu überwinden. Kaum eine andere amerikanische Metropole wurde in jüngster Zeit so schwer gebeutelt wie New Orleans, als 2005 durch Hurrikan Katrina und die folgenden Überschwemmungen ganze Stadtviertel zerstört wurden. New Orleans überstand die Krise durch unbändigen Lebenswillen. Gutes Beispiel dafür ist Mardi Gras, der Karneval, der heute wieder mindestens so überschwänglich gefeiert wird wie einst. Tagelang ziehen Paraden mit geschmückten Wagen durch die Stadt, drinnen in den historischen Villen feiert die High Society in opulenter Dekadenz. Dabei werden den Zuschauern keine Kamellen wie am Rhein, sondern Perlenketten zugeworfen – wohl ganz wie einst zu Piratenzeiten. Die schönsten Kostüme tragen oft die "Mardi Gras Indians", nicht etwa Indianer, sondern Schwarze, die früher damit das Karnevals-Verbot umgingen. So erklärt es uns Ina Fandrich, die deutschstämmige Kuratorin des Afro-Amerikanischen Museums. Mit ihr lernen wir das Tremé-Viertel kennen, eines der ältesten Schwarzenviertel der USA. Hier liegen die Wurzeln des Jazz, und bis heute führen schummrige Lokale die Traditionen fort. Wie die Musik ist auch die Religion ein Grundelement der City. Charismatische Priester wie Father Tony halten ihre Gemeinde mit oft ungewöhnlichen Methoden zusammen. Der Friedhof seiner Pfarrei, der St. Roch Cemetary, birgt zudem die Relikte der alten deutschen Gemeinde von New Orleans. Da die Stadt unter dem Meeresspiegel liegt, mussten die Verstorbenen in Hochgräbern bestattet werden. Deshalb entstanden richtige "Totemstädte" mit verzierten Mausoleen, die in zahlreichen Filmen von "Easy Rider" bis hin zu Vampirfilmen als Kulissen dienten.


14:05 Schön ist die Welt (90 Min.) (4:3, mono, UT)
Spielfilm Deutschland, 1957

Rollen und Darsteller:
Rudolf Halden – Rudolf Schock
Hella Block – Renate Holm
Lola Kobler – Mady Rahl
Fritz Müllrath – Rudolf Vogel
Gusti Seidl – Herta Staal
Karl Block – Willy Millowitsch

Regie: Géza von Bolváry

Unternehmer Karl Block schlägt dem Künstler-Manager Müllrath ein Geschäft vor. Er soll den Sänger Rudolf Halden davon überzeugen, mit Blocks Tochter Hella aufzutreten. Die junge Dame, davon ist ihr Vater überzeugt, hat das Zeug zum Weltstar. Deshalb will er ihrer Gesangskarriere ein bisschen auf die Sprünge helfen. Doch Rudolf Halden weist den Vorschlag, mit einer unbekannten Debütantin zu singen, empört von sich. Mit Engelszungen versucht Müllrath, Halden von dem Duett zu überzeugen. Immerhin könnte der sich von den 40 000 Mark Gage endlich seinen Traum vom eigenen Bauernhof erfüllen. Es nützt alles nichts, Halden weigert sich standhaft, mit einer Anfängerin aufzutreten. Um ihn von ihrem Talent zu überzeugen, sucht Hella ihn in seiner abgelegenen Almhütte auf. Nicht ahnend, wen er vor sich hat, lässt Halden sich auf einen Flirt mit der schönen Zufallsbekanntschaft ein – und reagiert umso erboster, als er erfährt, wer Hella wirklich ist. Nun wiederum fühlt Hella sich in ihrer Ehre gekränkt und zieht mit Unterstützung ihres Herrn Papa gegen Halden vor Gericht. Justitia soll entscheiden, ob es für einen Sänger von Haldens Format tatsächlich unzumutbar ist, mit einer Debütantin wie Hella aufzutreten. Und siehe da: Nachdem Hella dem Richter eine eindrucksvolle Kostprobe ihrer Sangeskünste gegeben hat, willigt Halden ein, mit ihr aufzutreten. Die Sache hat nur einen Haken: Halden behält sich das Recht vor, den Spielort auszuwählen – und entscheidet sich für jenes unbekannte Bauerntheater in der Provinz, an dem er einst selbst sein Debüt gab. Hier will er Franz Lehárs "Schön ist die Welt" auf die Bühne bringen. Mit diesem Trick hofft er, Hella endgültig in die Flucht zu schlagen. Aber weit gefehlt: Die streitbare Unternehmertochter lässt sich auf das Spiel ein. Obwohl die Bühnen der Welt sein Zuhause waren, spielte der renommierte Tenor Rudolf Schock vor allem in den 1950er-Jahren in einer Reihe erfolgreicher Musikfilme. Der humorvolle Heimatfilm nach der Operette von Franz Lehár zählt zu seinen schönsten Kinoarbeiten. Nicht minder prominent ist die weibliche Hauptrolle besetzt: Die Sopranistin Renate Holm, die häufig mit Schock zusammenarbeitete, wurde 1971 zur österreichischen Kammersängerin der Wiener Staatsoper ernannt. In der Rolle des großspurigen Knödelfabrikanten Block ist der unsterbliche Volksschauspieler Willy Millowitsch zu sehen.


15:35 Morgens um Sieben ist die Welt noch in Ordnung (85 Min.)
Spielfilm Deutschland, 1968

Rollen und Darsteller:
Gaylord – Archibald Eser
May – Gerlinde Locker
Jocelyn – Peter Arens
Großvater – Werner Hinz
Tante Marigold – Agens Windeck

Regie: Kurt Hoffmann

Sonntagmorgens ist für den achtjährigen Gaylord Pentecost die Welt noch in Ordnung. Der lebhafte Frühaufsteher wandert geräuschvoll durch das Haus seiner drei Generationen umfassenden Familie. Erzählt aus der Sicht eines kleinen Jungen, zeigen sich immer mehr Risse in der Fassade einer anfangs heilen Welt. Themen wie Geburt, Tod und die "nassen Küsse" der zudringlichen Tante Bea werden mit kindlicher Nüchternheit betrachtet. Zunächst wirft Gaylord den brummigen Großvater und die schwerhörige Großtante Marigold aus dem Bett. Danach nervt er Tante Rose, die nicht gerade attraktiv ist und Angst hat, eine alte Jungfer zu werden. Sie möchte mit ihrem Lehrerkollegen Roberts anbändeln, doch zu ihrem Leidwesen hat dieser ein Auge auf ihre ebenso hübsche wie kapriziöse Schwester Becky geworfen. Am Ende seines sonntäglichen Rundgangs kommt der kleine Racker schließlich auf dem Dachboden an, wo sein Vater, der Schriftsteller Jocelyn, nach einer Meinungsverschiedenheit mit seiner Gattin nächtigen musste. Gaylords Mutter May bereitet der Umgang ihres Sohnes Sorgen. Sie hat ihm streng verboten, mit dem einfältigen Nachbarsjungen Willy zu spielen. Doch nach der Schule trifft er sich heimlich mit Willy, der ihm stolz seinen Schatz präsentiert: einen Briefbeschwerer aus Glas. Nach dessen rätselhaftem Verschwinden wird Gaylord des Diebstahls bezichtigt und von Willys großen Brüdern so schwer zusammengeschlagen, dass er ins Krankenhaus muss. Nun ist die Welt nicht mehr in Ordnung.


17:00 Wenn süß das Mondlicht auf den Hügeln schläft (90 Min.) (HDTV)
Spielfilm Deutschland, 1969

Rollen und Darsteller:
May Pentecost – Luitgard Im
Jocelyn Pentecost – Werner Bruhns
Gaylord – Archibald Eser
Großvater – Werner Hinz
Emma – Irina von Bentheim
Jenny – Susanne Uhlen

Regie: Wolfgang Liebeneiner

Urlaubsstimmung im Hause Pentecost: Die Sommerferien haben begonnen, und vor allem der kleine Gaylord freut sich auf die bevorstehende Reise mit seinen Eltern und der neugeborenen Schwester. Bevor die Familie den Urlaub antreten kann, erhält sie eine dramatische Nachricht: Der Bruder von Mutter May liegt nach einem schweren Unfall in Mumbai im Krankenhaus. Natürlich nehmen die Pentecosts die beiden Nichten und den Neffen bei sich auf, bis der Onkel wieder auf den Beinen ist. Der Familienurlaub fällt dadurch jedoch erst einmal ins Wasser. Aber viel mehr stört Sohnemann Gaylord, dass vor allem seine beiden Cousinen für einigen Trubel im gemütlichen Landhaus sorgen. Die Teenagerin Jenny entbrennt in jugendlicher Schwärmerei für ihren Onkel Jocelyn, den berühmten Schriftsteller, und löst damit einige Missverständnisse aus. Die jüngere Emma, ein kleines Mädchen mit großer Klappe, hängt sich derweil an den zusehends entnervten Gaylord. Ganz anders der Cousin David. Er zieht sich von den anderen zurück und unternimmt immer wieder mysteriöse nächtliche Ausflüge. Zur gleichen Zeit wird Bert Foggerty aus dem Gefängnis entlassen – man erinnert sich: Er war nach einer gefährlichen Attacke auf den kleinen Gaylord hinter Gitter gewandert. May und Jocelyn fürchten, dass der unberechenbare Schläger und sein einfältiger Bruder Willy sich an ihnen rächen könnten. Der gutmütige Gaylord will daran nicht glauben. Tatsächlich aber kommt es in der folgenden Zeit in der Nähe des Hauses immer wieder zu Brandstiftungen. Sollten die Foggerty-Brüder dahinterstecken? Oder könnte am Ende gar der introvertierte David etwas mit der Sache zu tun haben? Der Film knüpft an die Handlung von "Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung" an und erzählt erneut eine humorvoll-anrührende Familiengeschichte aus der Perspektive eines lebhaften und oft mit kindlicher Nüchternheit betrachtenden Jungen.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Der Hodscha und die Piepenkötter (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Hodscha – Hilmi Sözer
Ursel Piepenkötter – Anna Stieblich
Hülya – Yeliz Simsek
Patrick – Damian Hardung
Osman – Hasan Ali Mete

Regie: Buket Alakus
Drehbuch: Gernot Gricksch

Droht mit dem Bau einer Moschee unweigerlich die Islamisierung des Abendlandes? Für nicht wenige Mitbürger scheint das festzustehen. Höchste Zeit für eine überspitzende Komödie. Die politisch nicht korrekte Satire gibt den Extremisten auf beiden Seiten sehr unterhaltsam Saures und setzt damit einen Gegenpol zu den Diskussionen um Politik, Toleranz und Glaube.


21:45 Operation Casablanca (85 Min.)
Spielfilm Schweiz, 2010

Rollen und Darsteller:
Saadi – Tarik Bakhari
Isako – Elodie Yung
Glauser – Gilles Tschudi
Hassan – Zinedine Soualem
Michel – Jean-Luc Bideau
Mme. Rueda – Julieta Serrano

Regie: Laurent Nègre

Eigentlich wünscht sich der Marokkaner Saadi, der illegal in Genf lebt und als Küchenhilfe arbeitet, nichts sehnlicher als Papiere. Eines Tages wird er zufällig Zeuge eines Attentats. Mitten im Wald haben Terroristen den UNO-Generalsekretär Takahata verschleppt, seine Leibwächterin Isako hat nur knapp überlebt. Die Polizei fasst Saadi am Tatort, und Inspektor Glauser hält ihn zunächst für den sagenumwobenen Terrorfürsten Yussef. Als der echte Yussef am Genfer Flughafen auftaucht und ebenfalls festgenommen wird, sperrt man ihn zu Saadi in die Zelle. Durch ein Missgeschick verursacht Saadi den Tod des Topterroristen. Nun zwingen Glauser und Isako den arglosen Schwarzarbeiter zu einem gefährlichen Handel: Um Takahata freizupressen, wird Saadi an Yussefs Stelle den Geiselnehmern ausgehändigt. Will er nicht sterben, muss Saadi den Terroristen Hassan und Abdelghani weiß machen, dass er der legendäre Drahtzieher zahlloser Anschläge sei. Isako allerdings hat mit Saadi anderes im Sinn als Glauser, der nur die peinliche Entführung Takahatas auf Schweizer Boden vertuschen will. Da entdeckt Saadi das teuflische Geheimnis hinter der "Operation Casablanca".


23:10 Aufschneider (85 Min.) (UT)
Folge 1 von 2
Fernsehfilm Österreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Fuhrmann – Josef Hader
Dr. Böck – Oliver Baier
Karin Fuhrmann – Ursula Strauss
Dr. Wehninger – Pia Hierzegger
Feli Fuhrmann – Tanja Raunig
Winkler – Manuel Rubey

Regie: David Schalko
Drehbuch: David Schalko, Josef Hader

Professor Dr. Fuhrmann, verschrobener Leiter der Pathologie eines kleinen Spitals, engagiert einen neuen Assistenten. Winkler, ein stiller, fast schüchterner Arzt, möchte sich in der Pathologie den Kontakt mit Patienten ersparen. Fuhrmanns Tochter Feli wiederum möchte sich den neuen Lover ihrer Mutter ersparen und zieht kurz entschlossen zu ihrem Vater. Doch der neue Lover von Karin Fuhrmann ist ausgerechnet Primar Dr. Böck, Fuhrmanns bevorzugtes Hassobjekt. Und dann hat Feli auch noch ein Auge auf den neuen Mitarbeiter in der Pathologie geworfen, was ihr Vater nur schwer verkraftet. Den zweiten Teil des österreichischen Fernsehfilms "Aufschneider" zeigt 3sat am Dienstag, 28. Februar, um 23.20 Uhr


37 Grad
00:35 Die Reise meines Lebens (30 Min.) (AD, UT)
Ruby sucht nach ihrer Mutter
Film von: Tina Radke-Gerlach
(Erstsendung 21.2.2017)

Ruby ist drei Jahre alt, als sie 2002 in Nepal adoptiert wird. Seither lebt sie im Hunsrück und wird in einem Jahr ihr Abitur machen. Eines Tages passiert etwas völlig Unerwartetes. Schon lange wünscht sich Ruby nichts sehnlicher, als mehr über ihre Wurzeln zu erfahren. Woher komme ich? Warum bin ich von meiner Mutter weggegeben worden? Wie kann eine Mutter ihr Kind verlassen? Ihre Spurensuche bleibt ergebnislos. Aber dann kommt plötzlich eine E-Mail, die alles verändert. Sie ist von ihrer Schwester in Nepal, die schreibt, ihre Familie habe Ruby schon lange gesucht. Ruby kann ihr Glück kaum fassen und will so schnell wie möglich nach Nepal – ohne ihre Adoptiveltern. Es wird die Reise ihres Lebens. Endlich die Chance, das fehlende Puzzleteil in ihrer Biografie zu finden. Ihre Adoptiveltern unterstützen die Reisepläne, weil sie wissen, wie wichtig es für Ruby ist, ihre Herkunft zu kennen. Wie wird ihre nepalesische Mutter reagieren? Und wie wird die 17-Jährige allein in dem fremden Land mit den Emotionen fertig werden? Ruby ist schon jetzt aufgeregt. Zur Sicherheit und Beruhigung soll ihr Freund sie auf dieser Reise begleiten. Vor dem großen Abenteuer lässt sich Ruby noch ein Tattoo auf den Unterarm stechen. In nepalesischer Schrift steht dort nun: "Niemals endende Liebe". Dann endlich geht es los. Eine Reise ins Ungewisse, die "37°" mit der Kamera begleiten darf. Als Ruby ankommt, wird sie von ihrer Mutter und den Geschwistern am Flughafen empfangen. Die Mutter ist sprachlos – und das liegt nicht daran, dass sie sich mit Ruby nicht auf Englisch verständigen kann. Zu viele Gefühle, die alle zu überwältigen scheinen. Erst als Ruby beim Tee ihr Tattoo zeigt, entspannt sich die Situation ein bisschen. Ein erstes "Gespräch" kommt zustande, das hauptsächlich aus Gebärden und Gesten besteht. Wenn man sieht, wie glücklich Rubys Mutter ist, ihre Tochter bei sich zu haben, fragt man sich, warum sie sie überhaupt weggegeben hat. Spannend wird es, als das Thema Adoption nach Tagen endlich angesprochen wird. Was Ruby dabei erfährt, verändert ihr ganzes Denken und Fühlen.


01:05 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:35 Willkommen Österreich (50 Min.) (UT)
(Erstsendung 21.2.2017)

Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor – fernab von Political Correctness.


02:25 Kebab mit Alles (85 Min.) (UT)
Fernsehfilm Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Johann Stanzerl – Andreas Vitásek
Sofie Stanzerl – Fanny Stavjanik
Mustafa Öztürk – Tim Seyfi
Sabrie Öztürk – Sascha Ö. Soydan
Prinz Eugen – Michael Ostrowski

Regie: Wolfgang Murnberger
Drehbuch: Tac Romey, Don Schubert, Wolfgang Murnberger, Rupert Henning

Schlimmer kann es für Johann Stanzerl nicht mehr kommen. Sein geliebtes Café Prinz Eugen, das letzte österreichische Lokal im Grätzel, soll nun in türkische Hand fallen – aber nicht mit Johann! Johann und seine Stammtischrunde werden sich wehren wie einst bei der Türkenbelagerung. Schnitzel gegen Kebab, das ist Brutalität! Die Kämpfer für das Abendland erhalten dabei unerwartete Hilfe als ein Gemälde des Prinzen Eugen plötzlich ein Eigenleben entwickelt.


03:50 Und ewig schweigen die Männer (90 Min.) (UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2008

Rollen und Darsteller:
Theo – Andreas Vitásek
Gabi – Susanne Lothar
Sandra – Sigrid Spörk
Rudi – Ludwig Hirsch
Alix – Daniela Golpashin

Regie: Xaver Schwarzenberger
Drehbuch: Ulli Schwarzenberger

Theo ist am Höhepunkt seines Schaffens. Doch plötzlich verlässt er seine Familie, vernachlässigt die Firma, kauft sich eine Harley Davidson und legt sich eine Freundin zu. Ehefrau Gabi findet nach dem ersten Schock schon bald zu neuer Blüte. Auch die Familie und die Firma laufen blendend ohne Theo. Nach einem tragisch-komischen Hin und Her ist Theo endlich bereit, sein Leben neu zu ordnen – zu spät, wie er merken muss. Die Komödie "Und ewig schweigen die Männer" zeigt Andreas Vitásek und Susanne Lothar als zerrüttetes Ehepaar.


05:20 Slowenien Magazin (25 Min.)
Erstausstrahlung

In Kooperation mit dem slowenischen Fernsehen berichtet das österreichische Magazin über Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur Sloweniens. Im Mittelpunkt der Sendung stehen das Land, seine Menschen, Bräuche und Traditionen sowie die Schönheiten der Landschaft.


05:45 Kenia: Kein Platz für wilde Tiere (15 Min.) (HDTV)
Film von: Jörg Brase
(Erstsendung 23.8.2016)

Löwen spazieren auf der Straße und Hyänen wildern in den Ziegenställen. Die Tiere leben im Nationalpark unmittelbar vor den Toren Nairobis. Das führt in der wachsenden Metropole zu Konflikten. Der Platz wird immer knapper und die Stadt dringt langsam in den Lebensraum der wilden Tiere vor. Auch der Verkehr wird immer dichter. Entlastung sollte eine Breitspureisenbahn bringen, die durch Teile des Nairobi-Nationalparks führt. Dagegen gab es Proteste. Nun wird die Streckenführung größtenteils über Brücken im Park erfolgen. Ein kleiner Erfolg. Doch der eigentliche Konflikt zwischen Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum und Naturschutz ist damit nicht beseitigt. Ein Blick auf den Nairobi-Nationalpark, Kenias ältestem Nationalpark.


06:00 – 06:20 3satTextVision (20 Min.)

 

*


Dienstag, 28. Februar 2017


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Vivian Perkovic
(Erstsendung 27.2.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
(Erstsendung 27.2.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Vivian Perkovic
(Erstsendung 27.2.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
(Erstsendung 27.2.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 Stunk, Punk, Geierabend (45 Min.)
Wie alternative Narren in NRW ihren Karneval feiern
Film von: Carl Dietmar, Andreas Kölmel
(Erstsendung 25.2.2011)

Die Kölner Stunksitzung ist seit mehr als 20 Jahren eine Institution alternativen Karnevals. In ganz Nordrhein-Westfalen gibt es inzwischen ähnliche 'autonome' Sitzungen. Der Film stellt bekannte, aber auch bisher kaum beachtete Beispiele alternativen Karnevals vor, zeigt Interviews mit den Protagonisten, die Vorbereitungen sowie Ausschnitte aus Proben und Programm. Sogar Karnevalsforscher werden befragt. Kritiker werfen den Stunkern vor, dass sie sich dem traditionellen Karneval immer mehr angenähert hätten – was die natürlich bestreiten. Fakt ist, dass die Sitzung mit durchschnittlich 40 000 Besuchern zu den erfolgreichsten Karnevalssitzungen des Landes zählt.Die meisten Veranstaltungen in anderen Orten berufen sich mehr oder weniger ausdrücklich auf das Kölner Original. 'Stunk in Neuss und Düsseldorf' trägt sogar einen ähnlichen Namen, in Aachen nennen die Akteure ihre Sitzung 'Strunx'. Die bekanntesten jeck-alternativen Veranstaltungen neben der Stunksitzung sind 'Pink Punk Pantheon' in Bonn und der 'Geierabend' in Dortmund, der annähernd 20 000 Zuschauer anlockt. Ein Geheimtipp ist dagegen die Sitzung 'Gift und Gülle' im münsterländischen Emsdetten.


11:00 Nikuta in Namibia (30 Min.)
Karneval auf afrikanisch
Film von: Klaus Kunde-Neimöth
(Erstsendung 5.2.2013)

Die Kölnerin Marie-Luise Nikuta hat "Fastelovend em Bloot". Wenn ihr die fünfte Jahreszeit in Köln nicht ausreicht, dann reist Nikuta gerne zum Karneval nach Namibia. Seit 1977 schreibt Marie-Luise Nikuta – von einer kurzen Pause mal abgesehen – das Mottolied für den Kölner Karneval. In Namibia ist die 74-jährige Kölnerin der Ehrengast des Windhoeker Karnevalsvereins von 1952. Namibia ist die ehemalige deutsche Kolonie Deutsch-Südwestafrika. Dort war man die Deutschen als Kolonialherren nach dem 1. Weltkrieg zwar sofort wieder los, aber anders als in anderen Teilen der Welt durften die alten Kolonialisten im Land bleiben. Deshalb leben heute immer noch rund 21.000 deutschstämmige Namibier im südlichen Afrika. Und diese Gemeinschaft pflegt seit 60 Jahren eine urdeutsche Tradition – den Karneval! Das Jubiläum feiert Marie-Luise Nikuta natürlich mit. Ihren großen Auftritt hat sie beim Prinzenball, tags darauf fährt die 74-Jährige beim Straßenkarneval auf dem Prinzenwagen mit. Der Karneval auf afrikanisch ist ein sehr traditionelles, deutsches Fest, den ganz langsam auch andere Volksgruppen für sich entdecken. Marie-Luise Nikuta verlängert in Namibia ihre Session um die sechste Jahreszeit.


Universum
11:30 Die Eisfalle – Die arktische Odyssee der Tegetthoff (90 Min.) (Dolby Surround, UT)
Film von: Helmut Voitl, Elisabeth Guggenberger
(Erstsendung 22.4.2003)

Der Archipel Franz-Joseph-Land wurde 1873, also vor 130 Jahren, von einer österreichischen Polarexpedition entdeckt. Das packende 90-minütige Special "Die Eisfalle - Die arktische Odyssee der Tegetthoff" schildert die enormen Leistungen und Entbehrungen jener 24 Seeleute aus Istrien, Dalmatien, Italien, Ungarn, Böhmen und Österreich, die unter dem Kommando von Kapitän Carl Weyprecht und Expeditionsleiter Julius von Payer diese Expedition unternahmen. Die Geschichte der letzten großen Landentdeckung auf unserem Planeten ist auch die Geschichte des zu seiner Zeit modernsten Expeditionsschiffes, der "Admiral Tegetthoff". Der Mannschaft war das Schiff fast drei Jahre lang Heimat. Vom Eis gefangen, driftete die Tegetthoff weiter nach Norden, weiter als je zuvor ein Mensch gekommen war. Die Entscheidung des Kapitäns, das vom Eis gefangene Schiff zu verlassen und zu Fuß den Marsch über das Packeis zurück nach Sibirien anzutreten, führte zu einer der spektakulärsten Mannschaftsleistungen der internationalen Polargeschichte. Über drei Monate waren die Männer unterwegs, bis sie vor der sibirischen Küste von russischen Fischern gerettet wurden. Regisseur Helmut Voitl und seinem Team ist es auf vier Arktis-Expeditionen nach Franz-Joseph-Land gelungen, diese abenteuerliche Fahrt der Tegetthoff durch das Eismeer realitätsnah abzubilden. Gedreht wurde dabei an Originalschauplätzen auf Franz-Joseph-Land in der Russischen Arktis. Dafür zollten selbst BBC-Spezialisten den österreichischen Filmemachern höchste Anerkennung: "Noch nie zuvor arbeitete ein professionelles Filmteam so weit nördlich, jenseits des 81. Breitengrades. Selten konnte eine Filmkamera Bilder und Szenen der Arktis von größerer Authentizität festhalten." "Eines der erfolgreichsten und ambitioniertesten Dokumentarfilmereignisse, die jemals unternommen wurden", nannte die BBC diese filmische Rekonstruktion der Entdeckung des Franz-Joseph-Lands. Das Doku-Drama ist die Fortsetzung einer internationalen Erfolgsstory des österreichischen Films, die 1996 mit der Produktion "Arktis Nordost" begann und mit faszinierenden Naturaufnahmen der nördlichsten Inselgruppe der Welt ein Millionenpublikum begeisterte.


13:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:15 Schunkeln, Wibbeln, Exerzieren (45 Min.) (UT)
Die Kölner und ihre närrischen Regimenter
Film von: Carl Dietmar, Andreas Kölmel
(Erstsendung 10.2.2012)

Sie gelten als das Fundament des kölschen Gesellschaftskarnevals, die neun Korpsgesellschaften, denen das Festkomitee Kölner Karneval den Ehrentitel "Traditionskorps" verliehen hat. "Kölsche Funke rut-wieß vun 1823", kurz die Roten Funken, sind die älteste Korpsgesellschaft des Rheinlandes. Alle anderen Traditionskorps sind durch die typisch kölsche "Zellteilung" entstanden. Die Ersten, die sich von den "Ur"-Funken abspalteten, waren im Jahre 1870 die Blauen Funken. Auch die Prinzen-Garde, die 1906 gegründet wurde, ist ein Ableger der Roten Funken. Funken wie Gardisten der anderen Korps, der Ehrengarde der Stadt Köln, des Reiterkorps Jan von Werth, der Altstädter, der Treuen Husaren, der Bürgergarde Blau-Gold und der Nippeser Bürgerwehr berufen sich auf ihre Traditionen und Bräuche, die – angeblich, wie Kritiker meinen – das preußische Militär persiflieren. Sie setzen aber auch auf so traditionelle Werte wie Kameradschaft und "Gleichheit". Ein Rekrut bei den Roten Funken muss ein Probejahr absolvieren, das Funkenjahr. In dieser Zeit muss sich der Kandidat bei den regelmäßigen Zusammenkünften bewähren: Bei den Treffen der "Knubbel", das sind die Unterabteilungen der Roten Funken, beim Training, bei dem den Rekruten das Exerzieren mit der "Knabüs", dem Gewehr, beigebracht wird, beim Einstudieren der Lieder und des traditionellen Funkentanzes, dem "Stippeföttche". Am Schluss steht dann die "fierliche" (feierliche) Vereidigung des Rekruten zum Funk und die erste Teilnahme am Rosenmontagszug. Im Verlauf der Session geht es zu den unterschiedlichsten jecken Veranstaltungen. Die Dokumentation gibt Einblick in das Innenleben der straff organisierten Karnevalsgesellschaften. Es kommen Präsidenten, Offizielle und "einfache" Gardisten zu Wort und natürlich auch das Funkenmariechen – die einzige Frau im Korps. Historiker und Brauchtumsforscher analysieren die Bedeutung der Traditionskorps für den Karneval. Dabei werden nicht nur karnevalistische Traditionen dokumentiert und hinterfragt, sondern auch Themen wie etwa der berühmte "Kölsche Klüngel" und der "Geschäftskarneval" angesprochen – Begriffe, die den kölschen "Männerbünden" noch immer anhängen.


Wir sind NRW
14:00 Das Rheinland (45 Min.) (UT)
Film von: Christian Dassel
(Erstsendung 2.8.2013)

Warum ist das Rheinland wohl so schön? Die Antwort: Es liegt am Rhein und am Land drum herum. Eine filmische Hommage an eine wunderbare Landschaft und die Menschen, die hier leben. Gemeinsam mit seinem Kamerateam bricht Reporter Christian Dassel auf zu einer Sommerreise zwischen Bad Godesberg und Köln, zwischen Weinbergen und Dom, zwischen Kottenforst und Karneval und zwischen Pfützen und brennender Sonne. Karl-Heinz Broel ist Winzer im nördlichsten Weinanbau-Gebiet der Welt. In der mittlerweile achten Generation trotzen die Broels dem Steilhang unterm Drachenfels ihre edlen Reben ab. "Ich finde, es hat etwas Heroischen, jenseits des 50. Breitengrades Wein anzubauen", sagt Karl-Heinz Broel mit berechtigtem Stolz. Die Reben-Ernte erfolgt nach wie vor von Hand. Anders als in Rheinhessen, wo die Hänge flacher sind, ist in Rhöndorf die maschinelle Weinernte unmöglich. Schere, Eimer, stramme Waden – so geht der Winzer in den Berg, und das schon seit Jahrhunderten. Während der Winzer sich am Hang müht, treibt Jürgen Neuenhausen aus Heimerzheim entspannt im Rhein – samt Auto. Das Auto ist ein "Amphi-Car" und wie gemacht für diese Rhein-Durchquerung. "Zwei Stunden auf dem Rhein sind wie eine Woche Urlaub", sagt Neuenhausen, setzt den Blinker, lässt die Kupplung langsam kommen und tuckert genussvoll Richtung Sonnenuntergang. Genauso berühmt wie der Dom und nur unwesentlich jünger: Hennes, das unsterbliche Maskottchen des 1. FC Köln. Er ist zwar ein Geißbock, lebt aber in Widdersdorf, ausgerechnet bei Frau Schäfer. Ihr Mann hatte einen der ersten Hennesse damals mit in die Ehe gebracht. "Und ich hab meinem Mann am Totenbett versprochen, dass ich mich um den Hennes weiter kümmern werde!" erzählt Hildegard Schäfer. Er sei für sie wie ein Enkel. Er wird gehegt, gepflegt und gut gefüttert. Und wie hat der Bock es ihr gedankt? Mit dem Abstieg in die zweite Liga! "Mein Mann würde sich im Grab rumdrehen, wenn er das wüsste!" Hildegard Schäfer ist FC-Fan durch und durch – egal wie es sportlich gerade läuft. Nach Wein, Rhein und Hennes gibt es natürlich noch ein Thema, an dem man bei einer Reise durchs Rheinland auf keinen Fall vorbei kommt: den Karneval. Auch wenn Sommer ist. Wer im Karneval etwas werden will, muss früh anfangen – und nach Stammeln. In Huchem-Stammeln, im rheinischen Braunkohlegebiet, sucht der Bund deutscher Karneval nach bislang unentdeckten Talenten. Christian Dassel war beim Jecken-Casting dabei. Außerdem besucht er einen Wettbewerb für junge Starköche auf dem berühmten Petersberg und kurvt mit werdenden Taxifahrern durch Köln.


Wir sind NRW
14:45 Westfalen (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Film von: Christian Dassel
(Erstsendung 16.8.2013)

"Da ist mehr los, als man denkt!" heißt es. Um diese Frage direkt vor Ort zu klären, macht sich Reporter Christian Dassel auf den Weg nach Westfalen. Doch wo beginnt man die Reise nach Westfalen: im Sauerland, im Münsterland oder im Siegerland? Und dann gehört ja auch das Ruhrgebiet dazu. Aber egal, von wo man kommt - eins ist schnell klar: Das Beste an Westfalen ist, wenn man auf Westfalen trifft. Keiner kann so vielsagend schweigen wie ein echter Westfale – es sei denn er ist Auktionator auf einer Pferdeauktion, in die Christian Dassel im Münsterland hineinstolpert – wo auch sonst? Bei der Elite Auktion in Münster-Handorf geht es um viel Geld und um edle Rösser. Christian Dassel lernt Matthieu Beckmann kennen, der ein Auge auf die Nummer 42 geworfen hat: Rose Noir, eine edle schwarze Stute mit leicht arroganter Attitüde. Beckmann mag das. Er ist Züchter und hat 200 Pferde im Stall und "unterm Sattel". Und während sich die Preise für die Topgebote in die Höhe schrauben, fließen auf den Rängen hier und dort bitterliche Tränen - des einen Pferd ist des anderen Leid. Die Sache mit den Pferden ist in Westfalen ja nicht neu. Die Sache mit dem Kleinschnittger auch nicht – und trotzdem ist sie kaum bekannt. Der Kleinschnittger F125 ist ein Auto "Made im Sauerland". Anfang der 50er Jahre wurde Arnsberg zur Wiege der westfälischen Auto-Industrie: 2500 Exemplare rollten damals vom Band und zumindest eines der Autos hat Westfalen nie verlassen. Der Kleinschnittger von Franz Dransfeld muss auf seine alten Tage regelmäßig raus. Oben ohne knattert der Oldtimer durchs Sauerland. "Das ist gelebte Heimatpflege!" sagt der stolze Besitzer – und manchmal auch etwas ambitioniert: Das Sauerland ist bergig und der kleine Flitzer hat nur fünfeinhalb PS. So wird der Reporter vom Beifahrer zum "Bergretter" – raus und schieben! Und was gibt es sonst noch? Massenkarambolagen, Hausgeburten, Jagdhornbläser, Niederwild und Kugelhagel, Landwirtschaft und Heimatblatt, Freude, Tränen und Traktoren - Alltag eben im wilden Westfalen. Und mittendrin Christian Dassel mit seiner Hommage an eine Region, die sich in kein Raster pressen lässt.


Wir sind NRW
15:30 Das Dreiländereck (45 Min.) (UT)
Film von: Christian Dassel
(Erstsendung 23.8.2008)

Ein Künstler, ein König und eine junge Frau, die halb verfallene Bauernhäuser kauft und renoviert – Menschen, die Reporter Christian Dassel bei seiner Sommerreise ins Dreiländereck trifft. Es ist die Region zwischen Aachen, Belgien und den Niederlanden. Dort, wo des Nachts riesige gestrickte Enten durch die Straßen getragen werden, wo junge Mütter Kaffee im Kinderwagen über die Grenze schmuggelten und sich heute zum Fliegenfischen getroffen wird. Früher sprach man vielerorts von der "sündigen Grenze", denn damals machten Deutsche, Belgier und Holländer gerne gemeinsame Sache – die hohe Kunst des Schmuggelns galt unter Einheimischen als eine Art Sport. Einer aus der "gegnerischen Mannschaft" ist der ehemalige Zollkommissar Kurt Cremer, der heute mit anerkennendem Lächeln von den originellen Versuchen der Schmugglerbanden erzählt. Mit ihm streift Christian Dassel über die grüne Grenze bei Horbach. Im belgischen Grenzgebiet trifft er einen, den es aus der großen Welt wieder in den heimischen Wald zurückgezogen hat: Kaspar Hamacher ist Holzkünstler, auf der ganzen Welt berühmt für seine Möbelstücke und Holzskulpturen – er lebt in Eupen, spricht deutsch und braucht die Ruhe der Region, um aufzutanken und kreativ sein zu können. Was Carola Braun braucht, sind alte, halb verfallene Bauernhäuser, aus denen sie wahre Schmuckstücke macht. Der Nachteil ist nur: Am liebsten würde sie die renovierten Höfe dann für sich behalten. Aber sie ist Maklerin und lebt davon, anderen Menschen zu einem schönen Heim zu verhelfen. Sie nimmt Christian Dassel mit auf ihrer Tour durch die wunderschöne Eifel – zu Fachwerkhäusern und alten Bauernhöfen.


16:15 Seegeschichten (45 Min.) (UT)
Film von: Stephanie Dreßler, Marc Hohgardt
(Erstsendung 29.3.2013)

Was macht den Reiz aus, an einem See zu leben? Stephanie Dreßler und Marc Hohgardt sind in ihren "Seegeschichten" dieser Frage nachgegangen und haben mit Seeanwohnern gesprochen. Egal ob sie im Adolfosee nach einem großen Wels suchen, im Stehen über den Rursee in der Eifel paddeln, auf den Maas-Seen schippern oder einfach mit einer fantastischen Sicht auf den Bütgenbacher See aufwachen. Alle haben eine besondere Beziehung zu ihrem See. Eine abwechslungsreiche Reise mit beeindruckenden Naturbildern zu unterschiedlichen Seen in der Region zwischen Aachen, der Eifel und dem niederländischen und belgischen Grenzland.


17:00 Die Naturparadiese des Westens (90 Min.) (UT)
Film von: Thomas Förster, Jürgen Vogt
(Erstsendung 29.3.2013)

Nordrhein-Westfalen – das sind mehr als 2000 Seen, 3000 Naturschutzgebiete und über 50 000 km Bäche und Flüsse, zahllose Berge, Wälder, Heiden, Moore, Felsen, Schluchten und eine Savanne. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese Nordrhein-Westfalens vor. Dazu gehören nicht nur die 15 National – und Naturparks, sondern auch kleine Schönheiten, wie die Plästerlegge, der einzige Wasserfall des Landes. Für mehr als 40 000 Tier – und Pflanzenarten ist Nordrhein-Westfalen die "freie Wildbahn" - für fast 18 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustür". Wer bisher beim "Land der 1000 Seen" nur an Finnland gedacht hat, der bekommt einen neuen Blick auf das für manche Westfalen schönste Bundesland der Welt.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Ein vorbildliches Ehepaar (90 Min.) (UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2012

Rollen und Darsteller:
Thomas Berger – Uwe Ochsenknecht
Roman Ellermann – Heino Ferch
Isabelle Ellermann – Sophie von Kessel
Vicky Berger – Annika Kuhl
Marie Ellermann – Beate Abraham
Alexander Ellermann – Lorenzo Nedis Walcher

Regie: Ben Verbong
Drehbuch: Wiebke Jaspersen, Aglef Püschel

Eine turbulente, zeitlose Scheidungskomödie um zwei Männer, die von ihren Frauen verlassen werden und sich gegenseitig helfen wollen, diese wieder zurückzugewinnen. Dass sie sich dabei jeweils in die Frau des anderen verlieben, macht die Angelegenheit nicht einfacher.

Thomas und Roman treffen zufällig auf der Herrentoilette eines Gerichtsgebäudes aufeinander. Beide wurden gerade von ihren Frauen geschieden. Der schüchterne Roman ist am Boden zerstört, denn er liebt seine Frau immer noch. Lebemann Thomas nimmt es locker, es ist nicht seine erste Scheidung und er weiß, wie man eine Frau zurückgewinnt. Diesmal jedoch kommt es härter: Seine Exfrau Vicky hat bereits die Schlösser auswechseln lassen, seinen Wagen konfisziert und seinen Job in ihrem Unternehmen gestrichen. Roman bietet seinem neuen Freund eher widerwillig für ein paar Tage seine Couch an, und die beiden beschließen, sich gegenseitig dabei zu helfen, ihre Frauen zurückzugewinnen. Dazu müssen sie natürlich die jeweils andere Ex-Frau näher kennen lernen. Roman soll sich unter dem Vorwand, eine neue Wohnung zu suchen, an Vicky heften, die als Immobilienmaklerin arbeitet. Thomas sucht im Gegenzug die Praxis von Romans Frau, einer Hausärztin, auf, um sich durchchecken zu lassen. Seine Versuche, sie in ein privates Gespräch zu verwickeln, werden deutlich zaghafter, als die Ärztin erhöhten Blutdruck, ungesunde Lungengeräusche und Herzrhythmusstörungen diagnostiziert und ihm eine ganze Reihe weiterer Untersuchungen verordnet, weil sie in ihm einen Risikopatienten erkennt. Die gute Nachricht: Er muss nun regelmäßig bei ihr zur Untersuchung vorbeischauen. Vicky und Roman kommen sich unterdessen bei der Besichtigung einer schönen Altbauwohnung näher. Nach ihrer dreijährigen Ehe mit einem chronischen Aufreißer findet Vicky die seriöse Zurückhaltung Romans sehr attraktiv. Die beiden gehen gemeinsam zu einem Mittagessen und sprechen sehr offen über ihre Beziehungen. Als Roman und Thomas später über ihre Begegnungen sprechen, weichen sie einander aus. Denn beide haben sich in die Frau des anderen verliebt. In einem großen Streit wirft Roman Thomas aus der Wohnung. Die Fronten verhärten sich, und nach großen emotionalen Turbulenzen und endlosen Irrungen und Wirrungen landen Roman und Vicky miteinander im Bett – und Thomas nackt auf dem Dach von Romans Wohnung. Am Ende bekommt jeder, was er verdient: der eine, was er will – aber ganz anders, als er denkt. Und der andere gewinnt viel hinzu – an Erfahrung.

Das Drehbuch von Wiebke Jaspersen und Aglef Püschel ist eine liebevolle Adaption des französischen Erfolgsfilms "Un Couple Modéle".


21:45 Ein seltsames Paar (95 Min.) (UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2003

Rollen und Darsteller:
Oskar – Heiner Lauterbach
Felix – Uwe Ochsenknecht
Speck – Christoph Maria Herbst
Vinnie – Gustav Peter Wöhler
Marder – Armin Rohde
Gundula – Ulrike Kriener

Regie: Doris Dörrie
Drehbuch: Doris Dörrie

Zwei von ihren Ehefrauen getrennt lebende Freunde führen miteinander einen turbulenten "Ehekrieg". Während Oscar verlottert in den Tag lebt, gerne zockt und trinkt, liebt es Felix ordentlich.

Es ist Freitagabend. Die Pokerrunde ist fast vereint und freut sich auf ein Spiel: Sportredakteur Oskar, der vor einigen Monaten von seiner Frau verlassen wurde, Steuerberater Speck, der nicht versteht, wie Oskar so viel Geld beim Pokern verspielen kann, Streifenpolizist Marder, der unterm Pantoffel seiner übergewichtigen Mimi steht, und Vinnie, der pünktlich gehen muss, um seinen Flieger nach Mallorca nicht zu verpassen. Ausgerechnet Felix, der nie zu spät kommt, fehlt jedoch. Er ist zu Hause rausgeflogen. Seine Frau Franzi hatte genug davon, dass Felix hinter ihr und der Putzfrau her putzt und der größte Hypochonder aller Zeiten ist. Also ist Felix gegangen, mit dem festen Vorsatz, sich umzubringen. Da seine Selbstmordversuche scheitern, kommt er schließlich doch noch zur Pokerrunde. Um ihm zu helfen, nimmt ihn Oskar bei sich auf und versucht, einen anderen aus Felix zu machen: einen, der das Leben genießen kann und auch den Frauen nicht abgeneigt ist. Doch als Felix im Gegensatz zu Oskar Erfolg beim anderen Geschlecht hat, sinkt die Stimmung zwischen den beiden, und Oskar setzt Felix wieder vor die Tür.

Doris Dörrie hat die Komödie von Neil Simon mit ihrem "Männer"-Team fürs Fernsehen neu verfilmt. Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht spielen mit sichtlichem Vergnügen die Hauptrollen.


23:20 Aufschneider (90 Min.) (UT)
Folge 2 von 2
Fernsehfilm Österreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Fuhrmann – Josef Hader
Dr. Böck – Oliver Baier
Karin Fuhrmann – Ursula Strauss
Dr. Wehninger – Pia Hierzegger
Feli Fuhrmann – Tanja Raunig
Winkler – Manuel Rubey

Regie: David Schalko
Drehbuch: David Schalko, Josef Hader

Fuhrmanns Kollegin Dr. Wehninger hat, um eine Obduktion zu verhindern, ihren verstorbenen Vater aus der Pathologie zu sich nach Hause entführt. Fuhrmann überredet sie, ihn zurückzubringen. Doch es ist gar nicht so leicht, mit einer Leiche unbemerkt ins Spital zu kommen. Fuhrmann selbst bleibt stur auf Konfrontationskurs, insbesondere seitdem Dr. Böck und Fuhrmanns Ex-Frau ein gemeinsames Kind erwarten. Schwierigkeiten ungeahnter Art bekommt Assistent Dr. Winkler, als er herausbekommt, dass der Prosekturgehilfe und die Bestatterin einen schwunghaften Handel mit Hornhäuten verstorbener Patienten betreiben. Dieses Geschäft wollen sie sich nicht kampflos von ihm verderben lassen.


Reporter
00:50 Die Aktivistin (20 Min.)
Liska Bernet hilft Flüchtlingen in Athen
(Erstsendung: 4.12.2016)

Als freiwillige Helferin koordiniert Liska Bernet das größte Sozialzentrum für Flüchtlinge in Athen. – "Reporter" besucht Liska Bernet in Athen und begleitet den Aufbau des Zentrums. Die junge Zürcherin gehört zu einer politisierten und engagierten Jugend. Sie stellt Mitgefühl und Hilfsbereitschaft vor Konsum und Vergnügen. Was treibt sie an? Wochenlang haben freiwillige Helferinnen und Helfer geschuftet und eine ehemalige Druckerei in ein Sozialzentrum für Flüchtlinge verwandelt. Es ist das einzige dieser Art in der griechischen Hauptstadt. Auf fünf Stockwerken bietet es unter anderem einen Kinderhort, Sprachkurse, juristische Beratung, eine Zahnarztpraxis und kostenloses Essen. Finanziert wird das Projekt durch private Spenden und Gelder von kleinen Hilfsorganisationen. Liska Bernet ist Spezialistin auf dem Gebiet. Sie studierte an der London School of Economics Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Nothilfe. In ihrer Master-Arbeit untersuchte die 27-Jährige, wie die EU mit der Flüchtlingskrise umgeht. Ihr Fazit ist vernichtend. Darum hat sie die Organisation Khora gegründet. Freiwillige aus ganz Europa stellen sich in den Dienst der Schwächsten. Sie übernehmen jene Aufgaben, bei denen die EU und die großen Hilfsorganisationen versagen.


01:10 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:40 Aufschneider (85 Min.) (UT)
Folge 1 von 2
Fernsehfilm Österreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Fuhrmann – Josef Hader
Dr. Böck – Oliver Baier
Karin Fuhrmann – Ursula Strauss
Dr. Wehninger – Pia Hierzegger
Feli Fuhrmann – Tanja Raunig
Winkler – Manuel Rubey

Regie: David Schalko
Drehbuch: David Schalko, Josef Hader

Professor Dr. Fuhrmann, verschrobener Leiter der Pathologie eines kleinen Spitals, engagiert einen neuen Assistenten. Winkler, ein stiller, fast schüchterner Arzt, möchte sich in der Pathologie den Kontakt mit Patienten ersparen. Fuhrmanns Tochter Feli wiederum möchte sich den neuen Lover ihrer Mutter ersparen und zieht kurz entschlossen zu ihrem Vater. Doch der neue Lover von Karin Fuhrmann ist ausgerechnet Primar Dr. Böck, Fuhrmanns bevorzugtes Hassobjekt. Und dann hat Feli auch noch ein Auge auf den neuen Mitarbeiter in der Pathologie geworfen, was ihr Vater nur schwer verkraftet.


03:05 Aufschneider (90 Min.) (UT)
Folge 2 von 2
Fernsehfilm Österreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Fuhrmann – Josef Hader
Dr. Böck – Oliver Baier
Karin Fuhrmann – Ursula Strauss
Dr. Wehninger – Pia Hierzegger
Feli Fuhrmann – Tanja Raunig
Winkler – Manuel Rubey

Regie: David Schalko
Drehbuch: David Schalko, Josef Hader

Fuhrmanns Kollegin Dr. Wehninger hat, um eine Obduktion zu verhindern, ihren verstorbenen Vater aus der Pathologie zu sich nach Hause entführt. Fuhrmann überredet sie, ihn zurückzubringen. Doch es ist gar nicht so leicht, mit einer Leiche unbemerkt ins Spital zu kommen. Fuhrmann selbst bleibt stur auf Konfrontationskurs, insbesondere seitdem Dr. Böck und Fuhrmanns Ex-Frau ein gemeinsames Kind erwarten. Schwierigkeiten ungeahnter Art bekommt Assistent Dr. Winkler, als er herausbekommt, dass der Prosekturgehilfe und die Bestatterin einen schwunghaften Handel mit Hornhäuten verstorbener Patienten betreiben. Dieses Geschäft wollen sie sich nicht kampflos von ihm verderben lassen.


04:35 Die Naturparadiese des Westens (95 Min.) (UT)
Film von: Thomas Förster, Jürgen Vogt
(Erstsendung 29.3.2013)

Nordrhein-Westfalen – das sind mehr als 2000 Seen, 3000 Naturschutzgebiete und über 50 000 km Bäche und Flüsse, zahllose Berge, Wälder, Heiden, Moore, Felsen, Schluchten und eine Savanne. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese Nordrhein-Westfalens vor. Dazu gehören nicht nur die 15 National – und Naturparks, sondern auch kleine Schönheiten, wie die Plästerlegge, der einzige Wasserfall des Landes. Für mehr als 40 000 Tier – und Pflanzenarten ist Nordrhein-Westfalen die "freie Wildbahn" - für fast 18 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustür". Wer bisher beim "Land der 1000 Seen" nur an Finnland gedacht hat, der bekommt einen neuen Blick auf das für manche Westfalen schönste Bundesland der Welt.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

 

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Mittwoch, 01. März 2017


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Vivian Perkovic
(Erstsendung 28.2.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
(Erstsendung 28.2.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Vivian Perkovic
(Erstsendung 28.2.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
(Erstsendung 28.2.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 NDR Talk Show classics (60 Min.)
Folge 1 von 2
(Erstsendung 6.1.2017)

Die NDR Talk Show Classics starten heiter ins Neue Jahr und zeigen noch einmal, wie prominente Gäste 2011 ins neue Jahr gerauscht sind und mit welchen Vorsätzen sie den Jahreswechsel begingen. Es folgt das legendäre Gespräch zwischen Joachim Meyerhoff und Barbara Schöneberger vom 13.11.2015, wo sich das ganze Studio vor Lachen bog, als der Schauspieler von seinen Erlebnissen an der Schauspielschule und seiner Zeit bei seinen Großeltern berichtete. Am 27.09.1991 brachte Schauspielerin Anita Kupsch den Moderator Hellmuth Karasek ganz schön ins Schwitzen, als sie sich gut gelaunt beschwerte, dass seine Fragen "bis Ostern dauern" und sie bitteschön nicht "so doof" als Boulevard-Schauspielerin beschrieben werden möchte. Am 10.07.2015 verblüffte Zauberkünstler Konrad Stöckel die Runde mit seinen Kunststücken und sorgte mit viel Konfetti für beste Stimmung. Im Gespräch zwischen Schauspieler und "Humor-Fachkraft" Christoph Maria Herbst und Barbara Schöneberger am 17.12.2010 ging es um "Leiden auf dem Luxusliner", Bora Bora und die "Orgasmus-Uhr". Die NDR Talk Show Classics erinnern an den beliebten Schauspieler und Seriendarsteller Klaus Wildbolz, der am 05. Januar 2016 im Alter von 79 Jahren verstarb. Am 23.03.1990 war er zu Gast in der NDR Talk Show und im Gespräch mit Margarethe Schreinemakers drehte sich alles um Traumfrauen und Traummänner und dass er nicht auf sein Aussehen reduziert werden möchte. Die NDR Talk Show Classics erinnern außerdem auch an die Grand-Dame der deutschen Politik, Hildegard Hamm-Brücher, die am 07. Dezember 2016 verstarb. Bei ihrem Besuch in der NDR Talk Show am 17.04.2009 ging es im Gespräch mit Barbara Schöneberger um ihre Kinderliebe zu Winnetou, wie sie von Erich Kästner das Schreiben lernte und ihr Leitmotiv: "Nie wieder Diktatur". Musikalisch endet die Sendung mit Gayle Tufts und dem beschwingten Titel: "Higher and Higher" aus der NDR Talk Show vom 8.1.2010. Ein Wiedersehen mit interessanten und spannenden Gästen aus früheren Sendungen der NDR Talk Show. Erinnerungen an besonders aufschlussreiche, witzige, liebenswürdige und offene Gespräche:

Den zweiten Teil der "NDR Talk Show classics" zeigt 3sat am Mittwoch, 8. März, um 10.15 Uhr


Sternstunde Religion
11:15 Viele Zimmer in Gottes Haus – unterwegs im Haus der Religionen (30 Min.)
(Erstsendung 23.10.2016)

Hoher Besuch ist angesagt: Der Dalai Lama, das spirituelle Oberhaupt der Tibeter, stattet dem Haus der Religionen in Bern einen Besuch ab. Das Haus am Europaplatz hat eine über zehnjährige Geschichte. Mit großem finanziellen und zeitlichen Aufwand haben die Initianten an diesem Traum gearbeitet. Die Reportage begleitet das Projekt zwei Jahren lang. Wie kommen so unterschiedliche Gemeinschaften wie tamilische Hindus, Buddhisten, äthiopisch-orthodoxe Christen und Muslime miteinander aus, wenn sie im Alltag Tür an Tür leben? Bringt dieses Haus den interreligiösen Dialog vorwärts? Oder ist die Beschäftigung mit der eigenen Tradition vorrangig? Auch wenn das Miteinander im Haus der Religionen nur langsam wächst, wird bereits etwas sichtbar: Von den Gemeinschaften im Haus der Religionen gehen Reformimpulse aus, die in die eigene Tradition wirken.


Sternstunde Religion
11:45 Dalai Lama: "Wir müssen ganzheitlich auf das Menschsein blicken" (30 Min.)
(Erstsendung 23.10.2016)

Kaum ein religiöses Oberhaupt erreicht so viele Menschen außerhalb der eigenen Glaubensgemeinschaft wie Tenzing Gyatso, der 14. Dalai Lama. Amira Hafner-Al Jabaji spricht mit dem Oberhaupt der tibetischen Buddhisten unter anderem über den muslimisch-buddhistischen Dialog. Sie stelllt auch heikle Fragen, etwa zu den Gewaltexzessen an der muslimischen Minderheit in Burma durch buddhistische Mönche.


12:15 Religion und Tradition im Kathmandutal (15 Min.) (HDTV)
Film von: Gundi Lamprecht
(Erstsendung 9.12.2016)

In Nepal herrscht religiöse Toleranz. Buddhismus und Hinduismus haben sich dort stark vermischt. Es entstand eine einzigartige Form der Religionsausübung, die es nur im Kathmandutal gibt. Die Vermischung geht so weit, dass man den Glauben der Einheimischen oft nur daran erkennen kann, ob sie einen hinduistischen oder buddhistischen Hauspriester beschäftigen. Auch eine Heirat zwischen Buddhisten und Hindus der gleichen Kaste ist unproblematisch. Ein schönes Bonmot lautet wie folgt: Die Newar, wie sich die Bewohner Nepals nennen, antworteten auf die Frage, ob sie denn nun Hindu oder Buddhisten seien, stets mit "Ja".


12:30 Reporter (30 Min.)

"Reporter" rückt Menschen sowie deren Schicksale und Abenteuer ins Zentrum, deren Geschichte in der Schweiz und weltweit gesellschaftliche oder politische Trends illustriert. Die Inhalte sind weit gefächert. Gezeigt werden neben den großen Abenteuern auch die kleinen Sensationen des Alltags. "Reporter" pflegt die klassische Reportage: Lineare Dramaturgien, subjektives Erzählen, der Reporter als Augenzeuge, authentische Emotionen.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Tief im Regenwald (45 Min.)
Im Bann des Kaimans
Folge 1 von 2
Film von: Marion Pöllmann, Mike Allicock
(Erstsendung 28.12.2009)

Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster".


14:05 Tief im Regenwald (45 Min.)
Auf der Spur der Harpyie
Folge 2 von 2
Film von: Marion Pöllmann, Mike Allicock
(Erstsendung 29.12.2009)

Rainer Bergomaz und Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien zählen zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier.


14:50 Sonne, Siesta, Saudade (45 Min.) (HDTV)
Galizien – Westliches Ende der Welt
Folge 1 von 10
Film von: Marcus Fischötter
(Erstsendung 12.3.2012)

Die spanische Region Galizien hat 1600 Kilometer Küste – rau, zerklüftet und immer grün. Vor rund 2500 Jahren haben hier Kelten gesiedelt. Die zehnteilige Dokumentationsreihe lädt zu einer Reise rund um die Iberische Halbinsel ein. Teil eins führt nach Galizien. Vom Wallfahrtsort Santiago de Compostela geht es über die Hafenstadt La Coruna zum Fischerort O Grove. Hier stehen jeden Morgen viele der Bewohnerinnen bis zu den Hüften im Wasser und ernten Herz – und Venusmuscheln. Weiter geht es bis zu den Gebirgsketten Galiziens, wo noch Wildpferde leben.


15:35 Sonne, Siesta, Saudade (40 Min.) (HDTV)
Costa Verde – Portugals grüner Norden
Folge 2 von 10
Film von: Marcus Fischötter
(Erstsendung 13.3.2012)

Der Norden Portugals und die Costa Verde gelten als der "Garten Portugals" mit romantischen Gebirgslandschaften, saftigen Wiesen und immer wieder Weinberge. In den Flusstälern des Douro wachsen die Trauben für den berühmtesten Wein Portugals, im Nationalpark Peneda-Gerês hat der iberische Wolf eines seiner letzten Refugien. An den Uferhängen des Côa fand man 1992 durch Zufall Tausende prähistorischer Felszeichnungen. Mehr als 25 000 Jahre sind manche dieser Kunstwerke alt, heute ein Weltkulturerbe der UNESCO.


16:15 Sonne, Siesta, Saudade (45 Min.) (HDTV)
Lissabon, der Tejo und die Kunst
Folge 3 von 10
Film von: Marcus Fischötter
(Erstsendung 14.3.2012)

Die Westküste Portugals bietet 850 Kilometer Sandstrand und raue Klippen. Auf sieben Hügeln erhebt sich die Hauptstadt am Ufer des Tejo. Noch bevor Lissabon erwacht, sind die Muschelfischer auf dem Wasser und müssen rudern, denn Maschinen darf man nur draußen auf dem Meer benutzen. Überall in der Stadt sind die Fassaden mit kunstvollen Keramikfliesen, den sogenannten Azulejos, verziert.


17:00 Sonne, Siesta, Saudade (45 Min.) (HDTV)
Alentejo – Wo die Langsamkeit zuhause ist
Folge 4 von 10
Film von: Marcus Fischötter
(Erstsendung 16.3.2012)

Das Alentejo ist die größte und am dünnsten besiedelte Region Portugals. Attraktionen sind die Felsenküste, die menschenleeren langen Sandstrände und die Blütenpracht im Frühling. Noch immer gilt die Region aber als das Armenhaus des Landes. Viele Volkslieder handeln von der Mühsal der Arbeit dort.


17:45 Sonne, Siesta, Saudade (45 Min.) (HDTV)
Algarve – Portugals Sonnenküste
Folge 5 von 10
Film von: Marcus Fischötter
(Erstsendung 17.3.2012)

Die Felsenküste der Algarve bietet mit steil abfallenden Klippen vor blaugrünem Meer spektakuläre Ausblicke. Der Süden ist touristisch, die Steilküste der Westalgarve eher ursprünglich. Im Meer vor Vale do Bispo werden die köstlichen Percebes gepflückt, Entenmuscheln, die eigentlich Krebse sind. Die Portugiesen haben eine Vorliebe für Süßes. Zahlreiche Bäcker und Konditoren zaubern aus Mandeln, Feigen, Johannisbrot und Marzipan wahre Wunderwerke.

Die weiteren fünf Teile von "Sonne, Siesta, Saudade" zeigt 3sat am Donnerstag, 2. März, ab 14.50 Uhr


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Die Kulturzerstörer (60 Min.)
Film von: Tim Slade
Erstausstrahlung

Die bewusste Zerstörung von Kulturdenkmälern, Büchern und Kunstwerken aller Art ist wesentlicher Bestanteil der Kriegsführung – mit katastrophalen Folgen wie jüngst in Aleppo und Homs. Der Film beleuchtet dieses Phänomen und blickt auf hundert Jahre Geschichte zurück - unter anderem in Armenien, Deutschland, Bosnien und Syrien. Und sie zeigt, wie schwer sich die internationale Völkergemeinschaft damit tut, diese Verbrechen zu unterbinden.


Terra X
21:15 Verlorene Welten (45 Min.) (UT)
Zerstörtes Kulturerbe im Orient
(Erstsendung 8.11.2015)

Im Mittleren und Nahen Osten schreitet die Zerstörung von Kulturgütern mit atemberaubender Geschwindigkeit voran. Die Bestandsaufnahme der Archäologen fällt vernichtend aus. Islamistische Kämpfer haben der Antike den Krieg erklärt. Kunstwerke werden zu Propagandazwecken zerstört oder zur Finanzierung des Konflikts auf dem Schwarzmarkt verkauft. Hochauflösende Satellitenbilder lassen das Ausmaß der Zerstörung erahnen. Als im Dezember 2010 der sogenannte "arabische Frühling" ausbrach, hegten die Menschen im Nahen Osten große Erwartungen. Doch die Entwicklungen verliefen anders als erhofft. Seitdem haben nicht nur Tausende ihr Leben verloren und Hunderttausende ihre Heimat, auch das Gesicht der Länder hat sich drastisch verändert. Städte und Dörfer liegen in Trümmern; die Fanatiker des sogenannten "Islamischen Staates" haben zudem dem kulturellen Erbe des Vorderen Orients den Krieg erklärt. In den von ihnen kontrollierten Gebieten werden jahrtausendealte Gebäude und Tempel gesprengt. Plünderer und Raubgräber haben die Kontrolle über die antiken Stätten übernommen. Wissenschaftliches Arbeiten vor Ort ist nicht mehr möglich. Von Deutschland aus halten die Forscher vom Deutschen Archäologischen Institut den Kontakt zu ihren Partnern in Syrien und versuchen, die Zerstörung soweit wie möglich zu dokumentieren. Das Ausmaß ist erschreckend. Doch nicht nur Denkmäler in Syrien sind in Gefahr. Die Verlustliste reicht von den gesprengten Buddhas im afghanischen Bamiyan über die geraubten oder zerstörten irakischen Kulturgüter in Mossul, Nimrud, Ur, Babylon oder Bagdad, bis hin zu den Bibliotheken von Timbuktu, wo ein Teil der uralten Schriften nur durch das mutige Eingreifen des dortigen Bibliothekars der Vernichtung entging. Anderes ist für immer verloren.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 50/50 – Freunde fürs (Über)Leben (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Spielfilm USA, 2011

Rollen und Darsteller:
Adam – Joseph Gordon-Levitt
Kyle – Seth Rogen
Katherine – Anna Kendrick
Rachael – Bryce Dallas Howard
Alan – Philip Baker Hall

Regie: Jonathan Levine

Der 27-jährige Adam Lerner fühlt sich eigentlich ganz gut – bis sich herausstellt, dass er Krebs hat. Seine Überlebenschancen stehen bei 50 zu 50. Wie soll er damit umgehen? Als Adam seiner Familie und seinen Freunden von der Erkrankung erzählt, reagieren diese auf unterschiedliche Weise schockiert: Während seine Mutter sich am liebsten pausenlos um ihn kümmern würde, ist seine Freundin Rachael von der Situation überfordert. Obwohl sie immer für ihn da sein wollte, begleitet sie Adam nicht zu den Chemo-Sitzungen ins Krankenhaus und versäumt es immer wieder, ihn von der Klinik abzuholen. Die Beziehung gerät in die Krise. Allein Adams bester Freund und Kollege Kyle geht mit der Erkrankung auf unbefangene und humorvolle Weise um – der leichtlebige Partyhengst wittert sogar die Chance, mit der traurigen Geschichte Frauen ins Bett zu bekommen. Diese Sorglosigkeit verletzt Adam. Er glaubt, dass Kyle den Ernst der Lage nicht erkennt und nur an sich selbst denkt. Seelischen Halt findet er bei der jungen, unerfahrenen Psychotherapeutin Katherine, die seinen Fall als Basis für ihre Doktorarbeit nutzen möchte. Durch die Gespräche mit ihr gelingt es ihm, seine eigenen Ängste zu verarbeiten und die Reaktionen seiner Mitmenschen besser zu verstehen. Doch dann erhält Adam eine niederschmetternde Nachricht: Die Chemotherapie schlägt bei ihm nicht an. Seine letzte Chance ist eine risikoreiche Operation an der Wirbelsäule.


Exclusiv im Ersten
23:55 Der Kampf um die Windräder (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Claudia Butter, Achim Reinhardt
(Erstsendung 1.8.2016)

Die Windkraft ist eines der emotionalsten Streitthemen unserer Zeit: Politisch forciert, hochsubventioniert, getragen von ökologischen Erwartungen und mit großen Ängsten besetzt. Der Film untersucht die Windkraftbranche und wirft ein Schlaglicht auf die Auswüchse des Booms. Die Autoren gehen der Frage nach, was beim Ausbau der Windkraft schief läuft und zeigen, wie falsche Anreize und fehlgeleitete Subventionen die Energiewende riskieren. Für die einen bedeutet Windkraft saubere Energie, die Atomkraft und Kohle ersetzen und unser Klima retten soll, für die anderen steht sie für die rücksichtslose Zerstörung von Naturlandschaften und für Profite Einzelner auf Kosten der Allgemeinheit. Fast 26 000 Windräder stehen schon in Deutschland. Während immer mehr Windkraftanlagen gebaut werden und die Branche boomt, explodieren die Kosten für die Bürger: Rund acht Milliarden Euro an Subventionen müssen sie dieses Jahr über die EEG-Umlage allein für die Windkraft zahlen. Dabei macht der Strom aus Windkraft immer noch einen nur geringen Bruchteil im Energiemix Deutschlands aus. Auch deshalb beginnt bei den Bürgern die Stimmung zu kippen. Zunehmend formiert sich Widerstand gegen den vermeintlichen Hauruck-Ausbau. Anwohner klagen über die Zerstörung der Landschaft, über Gefahren für die Tierwelt, über Licht – und Lärmbelästigung. Trotzdem wird weiter ausgebaut, teilweise bis dicht an die Wohnbebauung oder sogar mitten in Naturparks. Denn nicht nur die Windkraftindustrie, auch andere wollen von den Subventionen profitieren. Recherchen zeigen, dass Lokalpolitiker Flächen für Windräder ausweisen, um sich eine goldene Nase zu verdienen. Politisch ist die Windkraft hart umkämpft. Im Juli 2016 hat der Bundestag das "Erneuerbare-Energien-Gesetz" (EEG) reformiert. Damit sollen der weitere Ausbau gebremst und die Kosten für die Stromkunden gesenkt werden. Recherchen zeigen, wie die mächtige Windkraftlobby bis zuletzt versucht hat, Einfluss auf das Gesetz zu nehmen, um die Subventionen auch weiterhin zu erhalten. Und sogar Umweltschützer stehen dabei eng an der Seite der Windkraftindustrie.


00:25 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:55 ECO (30 Min.) (HDTV)
Moderation: Reto Lipp
(Erstsendung 27.2.2017)

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


01:25 Sonne, Siesta, Saudade (40 Min.) (HDTV)
Galizien – Westliches Ende der Welt
Folge 1 von 10
Film von: Marcus Fischötter
(Erstsendung 12.3.2012)

Die spanische Region Galizien hat 1600 Kilometer Küste – rau, zerklüftet und immer grün. Vor rund 2500 Jahren haben hier Kelten gesiedelt. Die zehnteilige Dokumentationsreihe lädt zu einer Reise rund um die Iberische Halbinsel ein. Teil eins führt nach Galizien. Vom Wallfahrtsort Santiago de Compostela geht es über die Hafenstadt La Coruna zum Fischerort O Grove. Hier stehen jeden Morgen viele der Bewohnerinnen bis zu den Hüften im Wasser und ernten Herz – und Venusmuscheln. Weiter geht es bis zu den Gebirgsketten Galiziens, wo noch Wildpferde leben.


02:05 Sonne, Siesta, Saudade (45 Min.) (HDTV)
Costa Verde – Portugals grüner Norden
Folge 2 von 10
Film von: Marcus Fischötter
(Erstsendung 13.3.2012)

Der Norden Portugals und die Costa Verde gelten als der "Garten Portugals" mit romantischen Gebirgslandschaften, saftigen Wiesen und immer wieder Weinberge. In den Flusstälern des Douro wachsen die Trauben für den berühmtesten Wein Portugals, im Nationalpark Peneda-Gerês hat der iberische Wolf eines seiner letzten Refugien. An den Uferhängen des Côa fand man 1992 durch Zufall Tausende prähistorischer Felszeichnungen. Mehr als 25 000 Jahre sind manche dieser Kunstwerke alt, heute ein Weltkulturerbe der UNESCO.


02:50 Sonne, Siesta, Saudade (40 Min.) (HDTV)
Lissabon, der Tejo und die Kunst
Folge 3 von 10
Film von: Marcus Fischötter
(Erstsendung 14.3.2012)

Die Westküste Portugals bietet 850 Kilometer Sandstrand und raue Klippen. Auf sieben Hügeln erhebt sich die Hauptstadt am Ufer des Tejo. Noch bevor Lissabon erwacht, sind die Muschelfischer auf dem Wasser und müssen rudern, denn Maschinen darf man nur draußen auf dem Meer benutzen. Überall in der Stadt sind die Fassaden mit kunstvollen Keramikfliesen, den sogenannten Azulejos, verziert.


03:30 Sonne, Siesta, Saudade (45 Min.) (HDTV)
Alentejo – Wo die Langsamkeit zuhause ist
Folge 4 von 10
Film von: Marcus Fischötter
(Erstsendung 16.3.2012)

Das Alentejo ist die größte und am dünnsten besiedelte Region Portugals. Attraktionen sind die Felsenküste, die menschenleeren langen Sandstrände und die Blütenpracht im Frühling. Noch immer gilt die Region aber als das Armenhaus des Landes. Viele Volkslieder handeln von der Mühsal der Arbeit dort.


04:15 Sonne, Siesta, Saudade (45 Min.) (HDTV)
Algarve – Portugals Sonnenküste
Folge 5 von 10
Film von: Marcus Fischötter
(Erstsendung 17.3.2012)

Die Felsenküste der Algarve bietet mit steil abfallenden Klippen vor blaugrünem Meer spektakuläre Ausblicke. Der Süden ist touristisch, die Steilküste der Westalgarve eher ursprünglich. Im Meer vor Vale do Bispo werden die köstlichen Percebes gepflückt, Entenmuscheln, die eigentlich Krebse sind. Die Portugiesen haben eine Vorliebe für Süßes. Zahlreiche Bäcker und Konditoren zaubern aus Mandeln, Feigen, Johannisbrot und Marzipan wahre Wunderwerke.


05:00 Tief im Regenwald (45 Min.)
Im Bann des Kaimans
Film von: Marion Pöllmann, Mike Allicock
(Erstsendung 28.12.2009)

Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster".


05:45 Peter Paul Rubens – auf den Spuren eines Malergenies (30 Min.)
Film von: Werner Raeune
(Erstsendung 27.10.2012)

Peter Paul Rubens (1577 – 1640) war nicht nur einer der bedeutendsten Maler aller Zeiten, er reiste als Diplomat auch im Auftrag der Habsburger durch Europa. – Eine Spurensuche. Weil er für die verschiedenen Fürstenhöfe malte, gelang es ihm als Unterhändler in schwierigen Missionen zu wirken. So versuchte er den Achtzigjährigen Krieg zu beenden und den Dreißigjährigen Krieg zu verhindern. Die Dokumentation "Peter Paul Rubens – auf den Spuren eines Malergenies" geht auf Spurensuche in Antwerpen, wo Rubens aufwuchs und arbeitete. Sie zeigt die wichtigsten Gemälde an ihren Originalschauplätzen in Kirchen, Klöstern und im Rubenshaus und die bis heute erhaltene Druckerei, in der Rubens seine Stiche drucken ließ, sowie die Bauten des Architekten Rubens in der flandrischen Hafenmetropole.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

 

*


Donnerstag, 02. März 2017


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Vivian Perkovic
(Erstsendung 1.3.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
(Erstsendung 1.3.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Vivian Perkovic
(Erstsendung 1.3.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
(Erstsendung 1.3.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 Nachtcafé (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Recht und Gerechtigkeit
Moderation: Michael Steinbrecher
(Erstsendung 2.12.2016)

Menschen, die unschuldig im Gefängnis sitzen. Geschädigte, die gegen große Konzerne kämpfen, das Recht aber nicht auf ihrer Seite haben. Wie gerecht geht es an deutschen Gerichten zu? Das fragt Michael Steinbrecher Anja Darsow, deren Mann im Gefängnis sitzt, André Sommer, Opfer eines Pharmaskandals, Anwalt Markus Schollmeyer, Bundesrichter Thomas Fischer, Klägerin Inge Lohmann und die "Polit-Putze "Irmela Mensah-Schramm. Täglich entscheiden Richter "Im Namen des Volkes" über Recht und Unrecht. Doch zwischen der formal richtigen Anwendung des Rechts und einer gefühlten Gerechtigkeit liegen oft Welten. Nicht selten bleibt das Gefühl zurück, dass ein gut betuchter Angeklagter mit einem Großaufgebot an Staranwälten den Prozessausgang beeinflussen kann. Dass eine Strafe milder ausfällt, wenn ein Prominenter auf der Anklagebank sitzt. Oder dass Urteile nicht zu Gunsten eines Geschädigten ausfallen, sondern so, dass größere Klagen ausbleiben. Ganz zu schweigen von Justizirrtümern, die unschuldige Menschen ins Gefängnis bringen. "Mein Mann ist kein Mörder", davon ist Anja Darsow überzeugt. Seit seiner Verhaftung vor sechs Jahren kämpft sie unermüdlich für die Freilassung ihres Mannes. Der wurde wegen zweifachen Mordes an den Nachbarn zu lebenslanger Haft verurteilt. Klare Beweise, so Darsow, fehlen bis heute. André Sommer kämpft seit Jahren für Gerechtigkeit. Der körperbehinderte Allgäuer ist Opfer eines der größten Pharmaskandale nach Contergan. Bisherige Klagen scheiterten jedoch an Verjährungsfristen. "Diese formale Hürde verstehe ich bis heute nicht. Das ist eine Unverschämtheit", sagt Sommer wütend. Er will, dass der betroffene Pharmakonzern endlich zu seiner Verantwortung steht. Markus Schollmeyer ist ein scharfer Kritiker vieler Entscheidungen an deutschen Gerichten. "Mit Gerechtigkeit hat unsere Rechtsprechung nicht viel zu tun", sagt der Anwalt. Persönliche Befindlichkeiten, finanzielle Möglichkeiten und anwaltliche Manipulationen beeinflussten den Ausgang vieler Verfahren. Die objektive Wahrheitssuche trete zu oft in den Hintergrund, so Schollmeyer. Für Thomas Fischer ist die Suche nach der Wahrheit die wichtigste Aufgabe eines deutschen Gerichts. Der Vorsitzende Richter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe ist überzeugt davon, dass er und seine Kollegen dieser auch nachkommen: "Unsere Rechtskultur ist im Grundsatz in hohem Maße geeignet, das zu verwirklichen, was wir heutzutage unter Gerechtigkeit verstehen". Inge Lohmann kämpfte sechs Jahre lang erfolglos vor deutschen Gerichten für ihr Recht. Sie möchte erfahren, wer ihr Vater ist, den sie für ihr verpfuschtes Leben verantwortlich macht. Jetzt reichte sie Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein. "Ich habe ein Recht darauf, zu erfahren, woher ich komme", sagt Lohmann. Irmela Mensah-Schramm hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Hassbotschaften im öffentlichen Raum zu beseitigen. Mehr als 130 000 Graffitis hat sie bereits entfernt und ist dafür sogar ausgezeichnet worden. Dass sie nun wegen Sachbeschädigung belangt wird, animiert sie zum Weitermachen. "Notfalls gehe ich auch ins Gefängnis", gibt sich die "Polit-Putze" kämpferisch.


Universum
11:45 Pielach – Im Garten der Voralpen (45 Min.) (UT)
Film von: Kurt Mündl
(Erstsendung 30.11.2006)

Die Pielach im Herzen des Alpenvorlands gilt seit uralter Zeit als "Fluss des Lebens". Die Dokumentation lädt zu einer Reise durch das Pielachtal ein. An den Ufern der Pielach lagerten bereits steinzeitliche Mammutjäger – dort befanden sich die ältesten menschlichen Siedlungen in Österreich. Der knapp 70 Kilometer lange Fluss ist eines der biologisch wertvollsten Fließgewässer des Landes. In seinen Wassern leben neben Strömer, Zingel und Goldsteinbeißer beachtliche Bestände des Huchens, des legendären zwei Meter langen Donaulachses. An den Ufern brüten Gänsesäger, darüber schwirren Eisvögel und verschiedene Libellenarten.


12:30 ECO (30 Min.) (HDTV)
Moderation: Reto Lipp
(Erstsendung 27.2.2017)

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Zauberhaftes Albanien (45 Min.) (HDTV)
Der Norden – Von den Bergen in die Hauptstadt
Folge 1 von 2
Film von: Thomas Radler
(Erstsendung 11.4.2016)

Diese Etappe der Reise beginnt im Norden, wo altes albanisches Gewohnheitsrecht auf eine weitgehend unberührte Gebirgswelt trifft. Auf einer der letzten Eisenbahnlinien des Landes geht es in südlicher Richtung bis in die Hauptstadt Tirana. Der europäische Kontinent ist kartographiert, vermessen und erforscht. Umrankt von Vorurteilen und Schauergeschichten über archaische Gewohnheitsrechte gibt es aber noch ein Land, das wie ein weißer Fleck auf der Landkarte des südöstlichen Europas liegt. Von Kriegen geschüttelt und über Jahrzehnte hinweg abgeschottet von der Außenwelt, beheimatet dieses Land warmherzige Menschen und unglaubliche Naturschätze: Albanien. Durch die langen Jahre der Hoxha-Diktatur ist Albanien in den Köpfen vieler bis heute ein verbotener Ort. Dabei finden Besucher hier grandiose Seenlandschaften, unberührte Küsten und atemberaubendes Hochgebirge. Und das auf einem Gebiet von der Größe Belgiens. Albanien ist arm, es ist aber auch reich: Reich an Bergen, an landschaftlicher Vielfalt, an Tier - und Pflanzenwelten, an Kultur und Gastfreundschaft seiner Bewohner. Nach den dunklen Jahrzehnten der kommunistischen Diktatur, in der alle Religionen verboten waren, gilt Albanien als beispielhaft auf dem Balkan für das friedliche Zusammenleben von Christen und Muslimen. Die Reihe reist in zwei Folgen durch Albanien. Die Dokumentationen zeigen unbekannte Regionen, spüren Traditionen auf und besuchen Menschen, die für den Aufbruch und den Wandel des Landes stehen.


14:05 Zauberhaftes Albanien (45 Min.) (HDTV)
Der Süden – Vom Landesinneren an die Küste
Folge 2 von 2
Film von: Thomas Radler
(Erstsendung 12.4.2016)

Die zweiteilige Dokumentationen über Albanien zeigt unbekannte und naturbelassene Regionen und Traditionen mit lebendigen Orten der Kultur und den Menschen, die sie prägen. Dieser Teil der Reise durch Albanien beginnt im Osten des Landes. Erstes Ziel ist der Ohridsee. Er steht auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und ist die Heimat eines seltenen Fisches – des Korans. An den bis heute allgegenwärtigen Bunkern vorbei geht es nach Gjirokastra, in die Geburtsstadt Enver Hoxhas. Im Bergland entdeckt die Dokumentation die albanische Tradition des polyphonen Gesangs. Die "New York Times" veröffentlichte vor Kurzem eine Liste mit den 50 Orten auf der Welt, die Reisende im Laufe ihres Lebens zumindest einmal gesehen haben sollten. Auf Platz vier vor allen anderen Orten in Europa lag die oftmals menschenleere albanische Mittelmeerküste. Albaniens Hauptstadt Tirana ist die einzige wirkliche Großstadt des Landes. Eine Metropole, in der die Menschen immer einen Weg gefunden haben, Schwierigkeiten zu überwinden – bis heute.


14:50 Sonne, Siesta, Saudade (40 Min.) (HDTV)
Andalusien – Wo Spanien am spanischsten ist
Folge 6 von 10
Film von: Marcus Fischötter
(Erstsendung 19.3.2012)

Der Fluss Guadiana bildet den südlichen Grenzabschnitt zwischen Portugal und Spanien. Auf spanischer Seite erstrecken sich riesige Plantagen mit Oliven, Zitrusfrüchten und Erdbeeren. Die zehnteilige Dokumentationsreihe lädt zu einer Reise rund um die Iberische Halbinsel ein. Der sechste Teil führt von der portugiesisch-spanischen Grenze im Süden die spanische Küste entlang bis nach Gibraltar. Im Süden Spaniens werden Erdbeeren zum Teil illegal angepflanzt. Das ist nicht unproblematisch, denn Wasser für die durstigen Beeren ist knapp in Andalusien, betont Felipe Fuentelsaz, der das ökologische Gleichgewicht dadurch in Gefahr sieht. Im Nationalpark Doñana hat der Luchs noch ein Refugium. Ziel der hier arbeitenden Biologen ist die Verbreitung des Luchses in ausgewählten Regionen auf der gesamten Iberischen Halbinsel.


15:30 Sonne, Siesta, Saudade (45 Min.) (HDTV)
Costa del Sol – Küste der Sonne
Folge 7 von 10
Film von: Marco Berger, Ana Maria Marin Pulgarin
(Erstsendung 20.3.2012)

Schon vor 6000 Jahren wurden im Süden Andalusiens die ersten Olivenbäume gepflanzt. Fast jedes Dorf beginnt die Ernte mit einer Fiesta. In der Provinz Jaén herrscht dann Ausnahmezustand. Die zehnteilige Dokumentationsreihe lädt zu einer Reise rund um die Iberische Halbinsel ein. Teil sieben führt durch Andalusien über das berühmte Granada bis in die Sierra Maestra. Dort, wo die Olivenhaine aufhören, beginnt das Biosphärenreservat Sierras de Cazorla. In dieser Region wird der "Knochenbrecher" wieder gezüchtet und ausgewildert. Das Tier mit dem seltsamen Namen ist ein Geier. Er lässt die Knochen von verendeten Tieren hoch aus der Luft auf Felsen fallen. Aus den Splittern kann er sich dann leicht das Mark herausholen. Die Reise führt weiter nach Granada. Hier steht ein Besuch beim Chefhistoriker Ramón Rubio und "seiner" Alhambra auf dem Programm.


16:15 Sonne, Siesta, Saudade (45 Min.) (HDTV)
Costa Blanca – Von Almeria bis Valencia
Folge 8 von 10
Film von: Marco Berger, Ana Maria Marin Pulgarin
(Erstsendung 21.3.2012)

Entlang der Costa Brava führt ein Bummelzug in die Vergangenheit. Eine Historikerin begleitet die Reisenden nach Vallarta. Dort ritzten in der Steinzeit Menschen ihre Geschichten in Felsen. In der Nähe am Strand stehen heute Hochhäuser. Auf einer Hochebene liegt Bullas, eines der kleinsten Weinanbaugebiete Spaniens. Hier wächst die besondere Traube Monastrell. Aus ihr werden schwere Weine gekeltert. Es folgt ein Abstecher nach Valencia.


17:00 Sonne, Siesta, Saudade (45 Min.) (HDTV)
Costa Brava – Stolze Katalanen
Folge 9 von 10
Film von: Marco Berger, Ana Maria Marin Pulgarin
(Erstsendung 22.3.2012)

Ein halbes Jahr lang – von Oktober bis März – ist in Katalonien Erntezeit für die Südfrüchte. Spanien ist Europas größter Orangenproduzent. Parfümeure wiederum arbeiten mit den Blüten. Jedes Jahr kreiert Jimmy Boyd einen neuen Duft für sein Familienunternehmen. In Tarragona ist eine eindrucksvolle Tradition Kataloniens lebendig, der Bau menschlicher Pyramiden – manchmal bis zu 14 Meter hoch. Das bedeutet Schwerstarbeit für die "Untermänner". In Barcelona erklärt Jordi Bonet die Sagrada Familia, das noch immer unvollendete Meisterwerk Antonio Gaudís. Bonets Vater war Assistent des berühmten Architekten.


17:45 Sonne, Siesta, Saudade (45 Min.) (HDTV)
Spaniens magischer Norden
Folge 10 von 10
Film von: Marcus Fischötter
(Erstsendung 23.3.2012)

Das Baskenland hat eine eigene Sportart: Pelota. Die Spieler brauchen keinen Schläger, um den Hartgummiball zu schlagen, sie benutzen ihre Hand – eine schmerz – und ehrenhafte Angelegenheit. San Sebastián ist ein elegantes Seebad an der Atlantikküste mit einem Traumstrand und ein Mekka für Feinschmecker. Hier gibt es die höchste Michelin-Stern-Dichte der Welt. Daneben gibt es etwa 100 gastronomische Gesellschaften, alles reine Männerbünde. Man (n) trifft sich in der clubeigenen Küche zum gemeinsamen Genuss. Frauen werden inzwischen allerdings als Gäste geduldet.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Die Macht der Labormediziner (45 Min.) (HDTV)
Film von: Ingolf Gritschneder
Erstausstrahlung

Verdacht auf Herzinfarkt – welche Behandlung ist nötig und wie rasch muss sie eingeleitet werden? Die Antwort darauf kommt nicht selten aus dem Labor und zwar innerhalb kürzester Zeit. Doch sind wirklich alle Untersuchungen notwendig, die heute oft flächendeckend veranlasst werden? Und: werden die Laborwerte anschließend auch genau ausgewertet, können Haus - und Fachärzte die Ergebnisse auch interpretieren? Wie sicher und zuverlässig sind die Befunde? Zwei Drittel aller ärztlichen Diagnosen beruhen zumindest partiell auf labormedizinischen Untersuchungen oder bestätigen sie. Bei Herzbeschwerden können Aktivitäts – und Konzentrationsmessungen verschiedener Blutbestandteile, sogenannter Serummarker, einen Infarkt ausschließen oder bestätigen. Auch ob der Herzmuskel bereits geschädigt ist, lässt sich den Analysen entnehmen. Die Labormedizin unterstützt und berät behandelnde Ärzte bei der Wahl ihrer Therapie, ermöglicht die Kontrolle des Behandlungserfolgs und erlaubt Erkennung und Bewertung von Krankheitsrisiken. Krankheitsursachen und – zusammenhänge auf molekularer und zunehmend auch atomarer Ebene zu verstehen und zu bewältigen, stellt immer neue Herausforderungen für die Labormedizin dar. Neben den Standardparametern des kleinen und großen Blutbildes spielt die Präventionsmedizin eine immer wichtigere Rolle, sie macht inzwischen ein Fünftel des Analyse-Kontingents aus. Gerade in der Krebsvorsorge leistet die Labordiagnostik große Dienste. So gelingt es inzwischen mit Hilfe der Liquid-Biopsie, bereits gestreute Tumorzellen im Blut nachzuweisen und aus deren Analyse Rückschlüsse auf das Stadium der Erkrankung zu ziehen. Vor allem im Bereich der privatärztlichen Leistungen werden allerdings oft unspezifische und damit kostenintensive Untersuchungen in Auftrag gegeben. Beispiele dafür sind die Erhebung eines allgemeinen Hormonstatus bei Frauen oder flächendeckende Tests auf alle möglichen Antikörper gegen Bakterien. Auch Analysen wie die Messung des alkalischen Stoffwechsels, die angeblich Ernährungsdefizite sichtbar machen soll, sind umstritten. Hier gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass dadurch schwerwiegenden Erkrankungen vorgebeugt werden können. Besonders problematisch: solche Untersuchungen können auch von Heilpraktikern veranlasst werden. Ihre Laboraktivitäten und Abrechnungen unterliegen jedoch keinen genauen gesetzlichen Regularien. Der Film zeigt den neuesten Stand von Forschung und Technologie in der Labormedizin und wirft einen kritischen Blick auf die zunehmende Ökonomisierung der Labormedizin. Fallgeschichten Betroffener, die aufgrund falscher oder nicht richtig interpretierter Werte Fehldiagnosen und daraufhin falsche Therapien erhalten haben, werfen ein Schlaglicht auf die möglichen Folgen. Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur – und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.


21:00 scobel (60 Min.) (HDTV)
Gemeinsam zu neuen Erkenntnissen
Erstausstrahlung

Die Lösung komplexer Probleme wie Klima – oder Wirtschaftsfragen erfordern eine weite, über Einzeldisziplinen hinausgehende Forschung und eine Vielfalt an Methoden. Doch funktioniert das? Wie funktioniert die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungsprojekts? Gibt es genügend Schnittmengen der Fachdisziplinen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit? Können die Abgrenzungen überwunden und gemeinsame Methoden der Problembewältigung erarbeitet werden? Was verbindet beispielsweise die Natur – und Sozialwissenschaften? Welche Methoden, Instrumente und Vorgehensweisen sind für interdisziplinäre Modelle geeignet? Und wie gelungen ist der Austausch zwischen den Disziplinen tatsächlich? Forschungsbündnisse erfordern Kooperation, Kreativität und Kommunikation – aber auch neue Wege der Koordination und des Managements. Nicht selten entscheiden gerade Qualifikationen in diesen sogenannten "weichen Bereichen" über Erfolg oder Misserfolg eines Projektes, weil sie in besonderer Weise den Forschungsverlauf und damit auch die Ergebnisse einer Studie beeinflussen.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Die Eleganz der Madame Michel (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
(Le Hérisson)
Spielfilm Frankreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Renée Michel – Josiane Balasko
Paloma Josse – Garance le Guillermic
Kakuro Ozu – Togo Igawa
Solange Josse – Anne Brochet
Manuela Lopes – Ariane Ascaride

Regie: Mona Achache

Paloma Josse ist erst elf, doch ihr Entschluss steht fest: An ihrem nächsten Geburtstag will sie sich das Leben nehmen. Doch vorher möchte sie ihr tristes Dasein verfilmen. Es soll zur Abschreckung dienen und ihre typisch großbürgerlichen Pariser Familie einen Denkzettel verpassen. Bei ihren Streifzügen mit der Kamera trifft sie unvermutet auf zwei interessante Menschen, die ihren traurigen Entschluss infrage stellen. Da ist der geheimnisvolle Monsieur Kakuro Ozu, ein verwitweter Japaner, der gerade eingezogen ist. Dieser macht sie auf Madame Michel aufmerksam, die bislang weder Paloma noch sonst jemandem im Haus aufgefallen ist. Allem Anschein nach ist sie eine typische Concièrge: eine dickliche, unfreundliche Frau, die viel fernsieht. Sie hat einen träge vor sich hindösenden Kater, und in ihrer dunklen Erdgeschosswohnung hängt der Geruch von Eintopf in der Luft. Doch im versteckten Hinterzimmer ihrer Loge verbirgt Madame Michel eine Leidenschaft, die man bei ihr nicht vermutet hätte. Ein Geheimnis, das Palomas Leben verändern wird!


23:55 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:25 Rundschau (40 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 1.3.2017)

Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In – und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.


01:05 Reporter (25 Min.)

"Reporter" rückt Menschen sowie deren Schicksale und Abenteuer ins Zentrum, deren Geschichte in der Schweiz und weltweit gesellschaftliche oder politische Trends illustriert. Die Inhalte sind weit gefächert. Gezeigt werden neben den großen Abenteuern auch die kleinen Sensationen des Alltags. "Reporter" pflegt die klassische Reportage: Lineare Dramaturgien, subjektives Erzählen, der Reporter als Augenzeuge, authentische Emotionen.


01:30 Hessenreporter (30 Min.)

Nachtschicht mit der Frankfurter Polizei, Frauen, die einen Schrottplatz besitzen, oder auf Fahrt mit einem Tauchglockenschiff – Reportagen aus dem Bundesland in der Mitte Deutschlands. "Hessenreporter" geht auf Spurensuche und erzählt von Hessen, die ein besonderes Ziel verfolgen oder in ihrem Alltag eine Herausforderung meistern. Die Reporter geben einen Einblick in unbekannte Welten in der hessischen Nachbarschaft.


02:00 Sonne, Siesta, Saudade (40 Min.) (HDTV)
Andalusien – Wo Spanien am spanischsten ist
Folge 6 von 10
Film von: Marcus Fischötter
(Erstsendung 19.3.2012)

Der Fluss Guadiana bildet den südlichen Grenzabschnitt zwischen Portugal und Spanien. Auf spanischer Seite erstrecken sich riesige Plantagen mit Oliven, Zitrusfrüchten und Erdbeeren. Die zehnteilige Dokumentationsreihe lädt zu einer Reise rund um die Iberische Halbinsel ein. Der sechste Teil führt von der portugiesisch-spanischen Grenze im Süden die spanische Küste entlang bis nach Gibraltar. Im Süden Spaniens werden Erdbeeren zum Teil illegal angepflanzt. Das ist nicht unproblematisch, denn Wasser für die durstigen Beeren ist knapp in Andalusien, betont Felipe Fuentelsaz, der das ökologische Gleichgewicht dadurch in Gefahr sieht. Im Nationalpark Doñana hat der Luchs noch ein Refugium. Ziel der hier arbeitenden Biologen ist die Verbreitung des Luchses in ausgewählten Regionen auf der gesamten Iberischen Halbinsel.


02:40 Sonne, Siesta, Saudade (45 Min.) (HDTV)
Costa del Sol – Küste der Sonne
Folge 7 von 10
Film von: Marco Berger, Ana Maria Marin Pulgarin
(Erstsendung 20.3.2012)

Schon vor 6000 Jahren wurden im Süden Andalusiens die ersten Olivenbäume gepflanzt. Fast jedes Dorf beginnt die Ernte mit einer Fiesta. In der Provinz Jaén herrscht dann Ausnahmezustand. Die zehnteilige Dokumentationsreihe lädt zu einer Reise rund um die Iberische Halbinsel ein. Teil sieben führt durch Andalusien über das berühmte Granada bis in die Sierra Maestra. Dort, wo die Olivenhaine aufhören, beginnt das Biosphärenreservat Sierras de Cazorla. In dieser Region wird der "Knochenbrecher" wieder gezüchtet und ausgewildert. Das Tier mit dem seltsamen Namen ist ein Geier. Er lässt die Knochen von verendeten Tieren hoch aus der Luft auf Felsen fallen. Aus den Splittern kann er sich dann leicht das Mark herausholen. Die Reise führt weiter nach Granada. Hier steht ein Besuch beim Chefhistoriker Ramón Rubio und "seiner" Alhambra auf dem Programm.


03:25 Sonne, Siesta, Saudade (45 Min.) (HDTV)
Costa Blanca – Von Almeria bis Valencia
Folge 8 von 10
Film von: Marco Berger, Ana Maria Marin Pulgarin
(Erstsendung 21.3.2012)

Entlang der Costa Brava führt ein Bummelzug in die Vergangenheit. Eine Historikerin begleitet die Reisenden nach Vallarta. Dort ritzten in der Steinzeit Menschen ihre Geschichten in Felsen. In der Nähe am Strand stehen heute Hochhäuser. Auf einer Hochebene liegt Bullas, eines der kleinsten Weinanbaugebiete Spaniens. Hier wächst die besondere Traube Monastrell. Aus ihr werden schwere Weine gekeltert. Es folgt ein Abstecher nach Valencia.


04:10 Sonne, Siesta, Saudade (45 Min.) (HDTV)
Costa Brava – Stolze Katalanen
Folge 9 von 10
Film von: Marco Berger, Ana Maria Marin Pulgarin
(Erstsendung 22.3.2012)

Ein halbes Jahr lang – von Oktober bis März – ist in Katalonien Erntezeit für die Südfrüchte. Spanien ist Europas größter Orangenproduzent. Parfümeure wiederum arbeiten mit den Blüten. Jedes Jahr kreiert Jimmy Boyd einen neuen Duft für sein Familienunternehmen. In Tarragona ist eine eindrucksvolle Tradition Kataloniens lebendig, der Bau menschlicher Pyramiden – manchmal bis zu 14 Meter hoch. Das bedeutet Schwerstarbeit für die "Untermänner". In Barcelona erklärt Jordi Bonet die Sagrada Familia, das noch immer unvollendete Meisterwerk Antonio Gaudís. Bonets Vater war Assistent des berühmten Architekten.


04:55 Sonne, Siesta, Saudade (40 Min.) (HDTV)
Spaniens magischer Norden
Folge 10 von 10
Film von: Marcus Fischötter
(Erstsendung 23.3.2012)

Das Baskenland hat eine eigene Sportart: Pelota. Die Spieler brauchen keinen Schläger, um den Hartgummiball zu schlagen, sie benutzen ihre Hand – eine schmerz – und ehrenhafte Angelegenheit. San Sebastián ist ein elegantes Seebad an der Atlantikküste mit einem Traumstrand und ein Mekka für Feinschmecker. Hier gibt es die höchste Michelin-Stern-Dichte der Welt. Daneben gibt es etwa 100 gastronomische Gesellschaften, alles reine Männerbünde. Man (n) trifft sich in der clubeigenen Küche zum gemeinsamen Genuss. Frauen werden inzwischen allerdings als Gäste geduldet.


Österreich-Bild
05:35 Grenzenloses Skierlebnis – Millioneninvestitionen am Arlberg (30 Min.) (UT)
Film von: Elke Joham
(Erstsendung 5.2.2017)

Mit insgesamt 305 zusammenhängenden Pistenkilometern wird der Arlberg zur größten Skiregion Österreichs, und das, obwohl gar keine neuen Pisten geschaffen werden. Mit vier neuen Seilbahnen oberhalb des Flexenpasses wird die letzte Lücke in der Verbindung der Orte am Arlberg zwischen Tirol und Vorarlberg geschlossen. Der Film begleitet den spektakulären Seilbahnbau. Er beleuchtet die Hoffnungen und Bedenken der Bewohner umliegender Dörfer und zeigt, wie unterschiedlich die Perspektiven für den einen oder anderen Skiort rund um den Arlberg sind.


06:05 – 06:20 3satTextVision (15 Min.)

 

*


Freitag, 03. März 2017


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Vivian Perkovic
(Erstsendung 2.3.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
(Erstsendung 2.3.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Vivian Perkovic
(Erstsendung 2.3.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
(Erstsendung 2.3.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 Markus Lanz (75 Min.)
(Erstsendung 23.2.2017)

Markus Lanz spricht in seiner Talkshow mit seinen Gästen über aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen – unterhaltend und journalistisch hintergründig.


11:30 STÖCKL. (60 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Barbara Stöckl
(Erstsendung 2.3.2017)

Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.


12:30 Besonders normal (30 Min.) (HDTV)
Touchdown
Film von: Kerstin Edinger
Erstausstrahlung

"Besonders normal" zeigt in 30-minütigen-Filmen und unmoderierten Magazinen wie sich der Alltag von Menschen mit Behinderung gestaltet – rund zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Wie kann Teilhabe gelingen, was wurde bisher erreicht, und welche Voraussetzungen müssen noch geschaffen werden?


13:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:15 Highlights der Kanaren (90 Min.) (HDTV)
Unterwegs mit Tamina Kallert
Film von: Richard Hofer
(Erstsendung 17.1.2016)

Sonne satt und ganzjährig angenehme Temperaturen machen die Kanarischen Inseln gerade im deutschen Winter zu einem beliebten Urlaubsziel. Tamina Kallert reist zum fünften Mal dorthin. Sie schlägt ihr Basislager auf Fuerteventura auf und stellt ihre persönlichen Highlights auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und La Palma vor. Dazu gehören auf Fuerteventura das Surferzentrum Corralejo und die alte Hauptstadt Betancuria, auf Teneriffa ein magischer Sonnenaufgang, wenn der Teide den längsten Schatten der Welt wirft, sowie eine Wanderung durch die Mascaschlucht. Durch die Berge Gran Canarias unternimmt sie eine schweißtreibende Mountainbike-Tour und begibt sich auf die Spuren der Ureinwohner der Kanaren. Auf der Vulkaninsel Lanzarote fasziniert sie die Symbiose von Natur und Kultur des berühmten Architekten und Künstlers César Manrique. Und auf La Palma entdeckt sie entlang von Wasserkanälen und Vulkankratern abenteuerliche Wanderwege.


14:45 Jamaika: Reggae, Bond und Rebellion (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Thomas Roth
(Erstsendung 12.3.2013)

Weiße Strände, kobaltblaues Wasser und heiße Musik. Das ist Jamaika. Aber nicht nur: Jamaika ist auch eine Insel der Rebellion. Thomas Roth trifft in den Höfen und Ghettos von Kingston, der Hauptstadt Jamaikas, die "Nachfahren" von Bob Marley. Der Reggae-Star ist hier groß geworden. Sein Geburtstag wird noch immer jedes Jahr in einem riesigen und bunten Reggae-Fest gefeiert. In den Nebel verhangenen Bergen Jamaikas, den Blue Mountains, trifft Thomas Roth die Nachfahren entlaufener Sklaven. Sie lieferten den britischen Kolonisatoren dort oben einen jahrzehntelangen blutigen Guerillakrieg, den die Briten verloren haben und auf den auch die jungen "Maroons" noch heute stolz sind. Ein Schweizer Aussteiger in den Bergen und ein James-Bond-Film am Strand runden das Bild der rebellischen Insel ab.


15:15 Costa Rica – Amerikas Musterländle (30 Min.)
Film von: Stefan Schaaf
(Erstsendung 1.8.2009)

Costa Rica lockt mit traumhaften Stränden und einer grandiosen Natur, in der mehr Tier - und Pflanzenarten zu Hause sind als in ganz Europa. Und das Land vermarktet sich als Öko-Paradies. Heute steht fast ein Drittel der Gesamtfläche von Costa Rica unter Naturschutz. Der Erhalt der Artenvielfalt ist Regierungsprogramm. Der Film will dieses ökologische Musterland näher unter die Lupe nehmen und besucht eine Lodge im Regenwald. Hier kann man mit der Seilbahn über die Baumwipfel fahren und so die Natur erkunden. Für die Maleku-Indianer sind die Wälder heilige Stätten, in denen ihre Götter leben. Das Filmteam trifft unterwegs auch auf Europäer, für die die Bäume ebenfalls eine besondere Bedeutung haben. So pflanzt die deutsche Firma BaumInvest edle Hölzer wie Teak oder Mahagoni ökologisch an, um sie nach 20 Jahren gewinnbringend zu vermarkten – der Wald als Renditeobjekt. Das Filmteam besucht die Kokosinsel, 500 Kilometer vor der Küste Costa Ricas im Pazifik gelegen – sie gilt als die "Schatzinsel" schlechthin, und dem Autor Robert Louis Stevenson soll sie als Vorlage gedient haben, als er sein berühmtes Buch von der "Schatzinsel" schrieb. Doch heute ist die Insel ein Naturschutzgebiet, und sie ist berühmt für ihre maritimen Reichtümer – nirgendwo anders gibt es etwa eine so große Ansammlung von Hammerhaien wie vor dieser Kokosinsel. Zurück an Land sieht sich das Filmteam auch die großen Bananenplantagen an, etwa von der Firma Chiquita. Bis vor nicht allzu langer Zeit standen sie in der Kritik wegen der Verwendung von Pestiziden und der schlechten Behandlung ihrer Arbeitskräfte – heute gibt sich auch Chiquita ganz "öko".


15:45 Meine Traumreise nach Arizona (30 Min.) (HDTV)
Arbeitsurlaub im Wilden Westen
Film von: Julia Kaulbars
(Erstsendung 6.9.2014)

Im Süden des US-Bundesstaats Arizona, in der Sonora-Wüste, lebt und arbeitet die 19-jährige Julia Bodemer zusammen mit der deutschen Luisa ein halbes Jahr lang auf einer Ranch. Die beiden kümmern sich um die elf Pferde der Ranch Equinox. Von morgens bis abends kann die Schwäbin in den Weiten des "Wilden Westens" reiten. Für die Pferdenärrin ist das ein lang gehegter Traum. Doch das Paradies ist auch eine Herausforderung. Denn die beiden deutschen Pferdepflegerinnen sind in dieser einsamen, rauen Region ganz auf sich allein gestellt. Das Projekt wird zwar von einer Expertin betreut – allerdings nur von Deutschland aus via Internet und Telefon. Ob sie wollen oder nicht, müssen die beiden deutschen Reiterinnen also miteinander klarkommen. Sie arbeiten und leben nicht nur zusammen, sondern verbringen auch ihre Freizeit miteinander. Andere Menschen trifft man hier eher selten. Die nächste Siedlung heißt Arivaca. Ihre Einwohner sind überwiegend Hippie-und Aussteiger-Typen, die sich hier in den 1970er Jahren niedergelassen haben, um ihre Freiheit zu leben. Das Leben in der Wüste hält neben Hitze, Klapperschlangen, Schwarzen Witwen und Taranteln aber noch mehr neue Erfahrungen für Julia bereit. Sie lebt und reitet mitten im Grenzgebiet zu Mexiko, wo jedes Jahr Tausende versuchen, illegal über die Grenze zu kommen. Alle drei Tage stirbt ein Flüchtling in Arizona auf seinem Weg in die USA. Nach einigen Wochen verlässt Luisa die Ranch. Julia hatte sich sehr gut mit ihr verstanden, sie sind Freundinnen geworden. Für Luisa kommt "eine Neue". Wird sich Julia mit ihr genauso gut verstehen? Schließlich ist um die beiden jungen Frauen herum nichts als Wüste.


16:15 Der Rideau-Kanal in Kanada (45 Min.) (HDTV)
Film von: Horst Brandenburg
(Erstsendung 5.7.2011)

Sportliche, abenteuerlustige Amerikaner, bepackt mit Zelten, Rucksäcken und Kletterschuhen sind am unteren Ausgang der Schleuse von Lower Brewers an Land gegangen, um ihr Biwak aufzubauen. Ihre Boote sind vertäut, das Lagerfeuer ist gerichtet, an einem der romantischsten Flecken. Das wäre vor 180 Jahren noch ganz undenkbar gewesen, dass eine Gruppe amerikanischer Kanuten den Rideau-Fluss im Südosten Kanadas zu einem Ausflug genutzt hätte. Nicht nur weil das wilde, versumpfte Gelände zwischen dem heutigen Ottawa und Kingston am Ontario-See entlang Hunderter von Seen am Rideau lebensgefährlich malariaverseucht war, sondern auch Kriegsgebiet zwischen Kanada und den jungen Vereinigten Staaten von Amerika war. Wo einst die eingeborenen Indianerstämme, vor allem die Algonquin, Jagd nach Tierfellen machten, plante die britische Kolonialmacht Anfang des 19. Jahrhunderts einen Kanal zu bauen, um ihren militärischen Nachschub zwischen Atlantik und den Großen Seen Nordamerikas zu sichern – der "Rideau-Kanal" entstand. 1832 wurde er eingeweiht. Wie kühn, ambitioniert und raffiniert Konstrukteure und Erbauer gewesen sein müssen, um sich durch Berge und Sümpfe in Handarbeit zu graben, lässt sich nur noch ahnen. Mehr als tausend Tote waren zu beklagen, die meisten starben am gefürchteten Malariafieber. Bis heute ist der "Rideau-Kanal" von urwüchsiger, natürlicher Schönheit geblieben, obwohl er ein von Menschen geschaffener Wasserweg ist. Die Landschaft gilt als die abwechslungsreichste Kanadas, und die Tierwelt entfaltet sich artenreich und unerschrocken von der moderaten Zivilisation entlang des Gewässers. Über 200 Kilometer liegen zwischen der heutigen Hauptstadt Ottawa und der früheren Hauptstadt Kingston am Ontario-See. 43 Schleusen verbinden den zuvor unschiffbaren Rideau-Fluss mit der unendlichen Seenlandschaft. So wurde der Rideau-Kanal nicht nur die bedeutendste und längste künstliche Wasserstraße Nordamerikas, sondern auch eine technische Meisterleistung des frühen 19. Jahrhunderts. Ununterbrochen in Betrieb seit seiner Eröffnung, ist er außerdem der einzige Kanal des Kontinents, der noch genauso funktioniert, wie ihn einst seine kolonialen britischen Erbauer errichten ließen. Die Kanadier lieben ihn, die Touristen aus aller Welt bewundern ihn. Hier herrschen eigene Gesetze. Es ist das stille Wasser, verbunden mit den handbetriebenen Schleusentoren, die den Takt der Zeit angeben. Nur an seiner Anfangs - und Endpforte erhebt sich die Kanalarchitektur als imposantes Bauwerk vorindustrieller Geschichte. Burgartige Befestigungs – und Wehranlagen. Fort Henry in Kingston, zwischen Ontario-See und St. Laurence Strom gelegen, markiert noch heute kanadische Hoheit im alten Konflikt mit den USA. Der Rideau-Kanal jedoch hat nie seinem militärischen Zweck gedient, denn es herrschte bald Frieden zwischen den kanadischen und amerikanischen Völkern. So hat ihn schlichtweg die Bevölkerung erobert. Heute zählt die Region in der Provinz Ontario zu den begehrtesten Erholungs – und Freizeitgebieten Nordamerikas. Eine Symbiose, eine romantische Liaison zwischen Natur und Technik. Diese friedliche Umwidmung eines großen militärischen Bauwerkes durch die Bevölkerung ist ohne Beispiel. Wie auch der Rideau-Kanal zu den wenigen Orten auf der Erde gehört, an dem gleichermaßen Natur und menschliche Kulturleistung unter den Schutz der UNESCO gestellt wurden. Unter der Verwaltungshoheit von Parcs Canada pflegen heute alle am Kanal lebenden Gemeinden, Anwohner, Nutzer und Gäste des Kanals dieses einzigartige Erbe der Vergangenheit. Mit Respekt für die Natur und mit verantwortungsvollem Willen zu umfangreichem Umweltschutz hoffen die Kanadier, dass der Rideau-Kanal auch noch in Zukunft ein fester Bestandteil ihrer nationalen Identität bleiben wird.


17:00 Ontario – Land des schönen Wassers (45 Min.)
Film von: Peter M. Kruchten
(Erstsendung 4.1.2011)

Der Name Ontario stammt aus der Sprache der Irokesen und bedeutet "schönes Wasser". Die kanadische Provinz ist von vielen Gewässern durchzogen und über eine Million Quadratkilometer groß. Die Geschichte dieser kanadischen Provinz ist vor allem die Geschichte der First Nations, der Irokesen, Huronen, Athabasken und Algonquin. Der Film beleuchtet ihre Kultur damals und heute und ihren Kampf, die Duldung und Zusammenarbeit mit den Siedlern. Die Lage und die schiere Größe Ontarios lassen eine enorme landschaftliche Vielfalt zu. Sumpfiges Tiefland umschließt die Hudson Bay; nach Süden schließen Moränen und fruchtbare Ebenen an. Hier, an den Großen Seen und in den Ballungsgebieten von Toronto und Ottawa, leben die meisten der zwölf Millionen Einwohner Ontarios. Mit dem historischen Zug "Polar Bear Express" fährt Filmemacher Peter M. Kruchten an den Südrand der Hudson Bay, nach Moose Factory, und besucht ein Dorf und eine Öko-Lodge der Cree. In der rekonstruierten Siedlung und Mission "Sainte Marie among the Hurons" erfährt er mehr über den Zusammenprall der Kulturen im 17. Jahrhundert, als französische Jesuiten versuchten, die Huronen und Irokesen zum "einzig wahren Glauben" zu bekehren.


17:45 Kanada: Albertas schönste Nationalparks (45 Min.)
Film von: Julia Leiendecker
(Erstsendung 1.1.2012)

Hört man die Namen Banff und Jasper denkt man an imposante Bergwelt, an türkisblaue Seen und gigantische Gletscher. Jahr für Jahr zieht es tausende Menschen in die Nationalparks. Sie kommen zum Wandern, zum Raften, zum Cruisen mit ihren Motorrädern oder aber einfach nur um die unglaubliche Weite und Stille der Rocky Mountains zu genießen. Aber es gibt auch Menschen, die in dieser grandiosen Landschaft leben und sie niemals verlassen würden. Peter Lemieux kam mit 26 Jahren als Skilehrer in diese Gegend. Heute ist er einer der bekanntesten Bergführer auf dem Athabasca Gletscher. Er kennt "seinen" Gletscher wie kein anderer – erlebt hautnah wie das Eis Jahr für Jahr schwindet. Cowgirl Jen betreibt die Ranch ihrer Urgroßeltern – die älteste von Alberta. 150 Rinder, 20 Pferde und sonst nur Jen und ihre beiden Kinder. Im Umgang mit Tieren kann ihr keiner was vormachen und selbst wenn der Cowboyalltag oft hart ist, wollte sie ihn gegen nichts eintauschen. Die Reise führt auf dem Icefields Parkway immer weiter in den Norden. Es gibt Begegnungen mit Bären und Elchen, aber auch schottischen Clanmitgliedern, die im Baumstammweitwurf gegeneinander antreten. Und überall gibt es Menschen, die das Leben in den Weiten der Nationalparks einem Leben in der Stadt vorziehen. Was begeistert sie so sehr?


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Doraden aus dem Käfig (45 Min.) (HDTV, UT)
Kann Aquakultur das Mittelmeer retten?
Film von: Michael Grytz, Fabian Nast
(Erstsendung 12.10.2015)

Der Fisch auf unseren Tellern stammt fast ausschließlich von Zuchtfarmen. Sie sind die Alternative zum traditionellen Fischfang, denn die Wildbestände werden knapp. Der Film macht sich auf die Suche nach den Auswirkungen großer Zuchtfischfarmen auf Meer und Mensch. Fisch gilt als gesundes Lebensmittel, und gerade der Fisch aus guten Aquakulturen soll eine besonders hohe Qualität haben. Stimmt das und wie erkennt man es? Riesige Aquakulturen sollen helfen, den steigenden Bedarf an Fisch zu decken. Sie sollen dazu beitragen, dass sich die Wildbestände, vor allem im Mittelmeer, wieder erholen. Deshalb fördert die Europäische Union vor allem dort Aquakulturen. Doch auch diese Zuchtfischfarmen haben Folgen für das Meer. Die Betriebe werden immer größer und industrialisierter. Oft liegen sie in Küstennähe, halten zu viele Fische auf zu engem Raum, der Meeresboden wird "überdüngt". Das Filmteam dreht bei einem der größten Industriebetriebe der Aquakulturen vor der griechischen Küste. Wissenschaftler untersuchen hier gemeinsam mit Umweltschützern die Auswirkungen auf Meerespflanzen wie Seegras und andere Kleinstlebewesen. Die Wissenschaftler wollen überprüfen, ob bedrohliche Veränderungen hier Aquakulturen geschuldet sind.


21:00 makro (30 Min.) (HDTV)
E-Auto und dann?
Moderation: Eva Schmidt
Erstausstrahlung

Glaubt man Autobauern, dann passiert endlich was in Sachen E-Mobilität. Aber es gibt noch offene Fragen. Woher kommt der Strom, wer baut die Akkus und wie kann man sein E-Auto aufladen? Auf dem Genfer Autosalon warten die deutschen Hersteller mit großen Plänen auf. BMW will schon 2017 100 000 E-Autos verkaufen, Daimler bis 2020. VW möchte bis 2025 sogar Weltmarktführer sein. Die Wolfsburger wollen schon in vier Jahren 30 E-Modelle anbieten. Neben dem höheren Kaufpreis und der geringen Reichweite schrecken fehlende Ladestationen Käufer ab. BMW, Daimler, VW und Ford haben sich zwar geeinigt, an den Autobahnen ein europäisches Schnellladenetz aufzubauen. Das löst aber nicht das Problem, wie sich das E-Auto zu Hause oder bei der Arbeit aufladen lässt? Offen ist auch, woher der Strom kommen soll und wie sauber er dann sein wird? Und wer stellt die Akkus für Millionen von E-Autos her? Sind es Fabriken fast nur in Asien oder auch in Europa? Vor allem China baut gerade zahlreiche neue Batteriefabriken. Im größten Automarkt der Welt setzt man voll auf Elektromobilität. Ab 2018 soll es für Autobauer in China sogar eine E-Auto-Quote geben. Daraufhin hat Bundesumweltministerin Hendricks eine solche Hersteller-Quote auch für Deutschland ins Spiel gebracht. Denn Elektroautos könnten der Luftverschmutzung und dem Lärm in den Städten Einhalt gebieten. Aber weltweit gibt es erst 1,3 Millionen E-Autos. In Relation zu den etwa 1,2 Milliarden Autos auf der Erde ein Tropfen auf den heißen Stein und ein riesiger Nachholbedarf. In Deutschland sieht es nicht anders aus: Von 44 Millionen Autos fahren nur 25 000 mit Elektroantrieb. Die Kaufprämie von 4000 Euro hat daran kaum was geändert. Das E-Auto ist ein Ladenhüter. Dabei können sich etwa sieben von zehn Deutschen vorstellen, ein Elektroauto zu kaufen. Vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen sind klar.


21:30 auslandsjournal extra (40 Min.) (HDTV)
ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt
Erstausstrahlung

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


22:10 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:35 Pretty Baby (105 Min.) (mono)
Spielfilm USA, 1977

Rollen und Darsteller:
Hattie – Susan Sarandon
E. J. Bellocq "Papa" – Keith Carradine
Violet – Brooke Shields
Professor, Klavierspieler – Antonio Fargas
Madame Nell Livingston – Frances Faye

Regie: Louis Malle

Die junge Violet wächst bei ihrer Mutter im berüchtigten Bordellviertel von New Orleans auf. Schon früh wird sie in die Prostitution eingeführt. Dann begegnet sie einem Fotografen.

New Orleans im frühen 20. Jahrhundert: Die zwölfjährige Violet bewegt sich als Tochter einer Prostituierten im Bordell zwischen den käuflichen Damen und den Freiern so natürlich wie in einer Großfamilie, deren Funktion das Freudenhaus für die Kleine auch erfüllt. So ist es für Violet selbstverständlich, dass sie selbst schon früh in die Prostitution eingeführt wird, schließlich lebt sie im Rotlichtbezirk Storyville. Als Violets Mutter Hattie einige Jahre später ein bürgerliches Leben beginnt, bleibt Violet im Bordell zurück. Erst als New Orleans' Sittenwächter auf die Barrikaden gehen und die Schließung des Freudenhauses fordern, geht auch Violet. Sie wird die Geliebte eines Fotografen – bis eines Tages ihre Mutter wieder auftaucht.

"Pretty Baby" ist Louis Malles erster in den USA realisierter Spielfilm. Er inszenierte ihn nach authentischen Dokumenten, inspiriert durch die Fotografien von John Ernest Bellocq, dessen Figur im Film eine zentrale Rolle spielt. Louis Malle wurde 1978 für "Pretty Baby" beim Filmfestival in Cannes mit dem "Grand Prix de la Commission Supérieure Technique du cinéma français" ausgezeichnet, für die Goldene Palme war er nominiert.


00:20 Zapp (30 Min.) (HDTV, UT)
Medienmagazin
(Erstsendung 1.3.2017)

Einmal in der Woche schaut das Magazin "Zapp" hinter die Kulissen von Fernsehen, Zeitungen, Radio und Internet. Es beobachtet, hinterfragt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung. Gleichzeitig informiert die Sendung über die komplexen Zusammenhänge in der Medienlandschaft. Moderatorinnen sind Inka Schneider und Anja Reschke.


00:50 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:20 extra 3 (45 Min.) (HDTV, UT)
Satiremagazin
Moderation: Christian Ehring
(Erstsendung 2.3.2017)

Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche. "extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.


02:05 Alex Kristan: Jetlag (60 Min.) (HDTV, UT)
Kabarettprogramm
(Erstsendung 12.8.2014)

Im ersten Solo-Programm des Imitationskünstlers Alex Kristan geht es um die volle Erholung im fernen Reiseziel. Eine Lachsalventour für alle, die schon mal Fernreisen gebucht haben. Was tun, wenn auf der Lieblingsliege am Pool ein fremdes Handtuch liegt? Was tun, wenn sich am Gratis-Buffet die Leckereien türmen, man aber leider das höchst zulässige Gesamtgewicht der Flip Flops bereits überschritten hat? Fragen, die sich dem Urlaubenden stellen.


03:05 Severin Groebner: Lauter liebe Leute (60 Min.) (4:3, UT)
Spektakel, Wien 2006

Bildregie: Verena Maria Kalenda

Seit Severin Groebner, der lange Schlaks mit Hang zum Absurden, in München lebt, gibt er in Österreich nur noch Gastspiele. Für sein Programm hat er sich in der Nachbarschaft umgesehen. "Lauter liebe Leute" ist ein flottes Potpourri von Typen, die zufällig an einem auf der Straße aufgestellten Mikrofon vorbeikommen und so ihre Ansichten endlich öffentlich machen dürfen. Ein Kaleidoskop zum Lachen und zum Fürchten – und ganz große Kleinkunst!


04:05 Was gibt es Neues? (40 Min.) (UT)
Moderation: Oliver Baier
Unterhaltung: Slapstick, Ulk, Humor
(Erstsendung 24.2.2017)

Die kuriosesten Fragen, die witzigsten Antworten, die verrücktesten "Dinge der Woche" und viel Spaß Zur Rate-Show "Was gibt es Neues?" werden fünf Gäste der Crème de la Crème der österreichischen Unterhaltungsbranche eingeladen, um sie mit dem aktuellen Wochengeschehen zu konfrontieren. Ob Politik, Mode, Chronik, Kino oder Sport – nicht das Fachwissen, sondern der Wortwitz, die Spontaneität und die Kreativität der Gäste sind gefragt und werden auf eine harte Probe gestellt.


04:45 Was gibt es Neues? (40 Min.) (UT)
Moderation: Oliver Baier
Unterhaltung: Slapstick, Ulk, Humor
(Erstsendung 17.2.2017)

Die kuriosesten Fragen, die witzigsten Antworten, die verrücktesten "Dinge der Woche" und viel Spaß Zur Rate-Show "Was gibt es Neues?" werden fünf Gäste der Crème de la Crème der österreichischen Unterhaltungsbranche eingeladen, um sie mit dem aktuellen Wochengeschehen zu konfrontieren. Ob Politik, Mode, Chronik, Kino oder Sport – nicht das Fachwissen, sondern der Wortwitz, die Spontaneität und die Kreativität der Gäste sind gefragt und werden auf eine harte Probe gestellt.


05:25 Was gibt es Neues? (45 Min.) (UT)
Moderation: Oliver Baier
Unterhaltung: Slapstick, Ulk, Humor
(Erstsendung 10.2.2017)

Die kuriosesten Fragen, die witzigsten Antworten, die verrücktesten "Dinge der Woche" und viel Spaß Zur Rate-Show "Was gibt es Neues?" werden fünf Gäste der Crème de la Crème der österreichischen Unterhaltungsbranche eingeladen, um sie mit dem aktuellen Wochengeschehen zu konfrontieren. Ob Politik, Mode, Chronik, Kino oder Sport – nicht das Fachwissen, sondern der Wortwitz, die Spontaneität und die Kreativität der Gäste sind gefragt und werden auf eine harte Probe gestellt.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
3sat – Programminformationen
09. Woche – 25.02. bis 03.03.2017
Satellitenfernsehen des deutschen Sprachraums (ZDF/ORF/SRF/ARD)
Postfach, 55100 Mainz
Tel.: 06131/70-64 79
E-Mail: presse@3sat.de
Internet: www.3sat.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 17. Februar 2017

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