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TV - ARTE/1128: Woche vom 20.07. bis 26.07.2019


arte – 30. Programmwoche vom 20.07. bis 26.07.2019


Samstag, 20. Juli 2019


05:00 Best of ARTE Journal (30 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 20/07 bis 27/07


05:30 Die Paradiesgärten der Künstler (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2016
Online verfügbar von 20/07 bis 18/09

Regie: Anne-Solen Douguet, Stéphane Bergouhnioux

Gärten sind wie eine Reise um die Welt, durch die Jahreszeiten und die Geschichte. Sie sprechen alle Sinne an. Ein Fleckchen Grün kann ebenso zum Garten werden wie ein Blumenbeet oder der Schlosspark von Versailles. Gärten sind zwar vergänglich, doch in der Kunst leben sie weiter. Die einzigartige Mischung aus Natur und menschlicher Gestaltung inspirierte kreative Köpfe schon in der Antike. Von der Malerei bis zum Videospiel: Gärten findet man überall. Fragonard, Monet, Tim Burton und Takashi Murakami – sie alle schätzen die sinnliche, poetische und geheimnisvolle Atmosphäre dieser Orte. Für Künstler sind Gärten Sinnbilder der immerwährenden Suche nach dem Paradies. Dieses Motiv findet sich bei dem Erde sammelnden Japaner Koichi Kurita, dem italienischen Baumstamm-Skulpteur Giuseppe Penone und der Brasilianerin Luzia Simons, deren Werke die Vergänglichkeit thematisieren. Gärten sind auch die Inspirationsquelle der Franzosen Pierre & Gilles mit ihren knallbunten Blumen, des britischen Regisseurs Peter Greenaway und des US-amerikanischen Fotografen Gregory Crewdson. Die Dokumentation gewährt Einblick in die Paradiesgärten der Künstler.


06:25 Johnny Cash: Behind Prison Walls (50 Min.) (HDTV, UT)
Musik USA, 1976
Wiederholung vom 07.07.

Regie: Dick Carson
Mitwirkende: Johnny Cash


07:15 Geo Tour (45 Min.) (HDTV)
Reportage Deutschland, 2019
Wiederholung vom 07.07.


08:00 360° Geo Reportage (50 Min.) (HDTV, UT)
Die Honigsammler von Yunnan
Reportage Deutschland, 2016
Wiederholung vom 08.07.

Regie: Michael Schumacher


08:50 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Minga – Umzug auf Chilenisch
Reportage Deutschland, 2017
Wiederholung vom 13.07.

Regie: J. Michael Schumacher


09:35 Zu Tisch (30 Min.) (HDTV, UT)
Marokko
Dokumentationsreihe Deutschland, 2019
Wiederholung vom 07.07.

Regie: Silvia Palmigiano


10:05 Magische Orte in aller Welt (30 Min.) (HDTV)
Die Etrusker – Das mystische Volk
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Wiederholung vom 17.06.

Regie: Jean-Philippe Urbach


10:35 Die Eroberung des Mondes (110 Min.) (HDTV, UT)
"Wir haben den Mond als Ziel gewählt … "
Dokumentarfilmreihe USA, 2018
Wiederholung vom 16.07.

Regie: Robert Stone


12:25 Die Eroberung des Mondes (100 Min.) (HDTV)
" … nicht, weil es leicht zu erreichen ist … "
Dokumentarfilmreihe USA, 2018
Wiederholung vom 17.07.

Regie: Robert Stone


14:05 Die Eroberung des Mondes (105 Min.) (HDTV)
… sondern gerade, weil es schwierig ist! (J.F.K.)
Dokumentarfilmreihe USA, 2018
Wiederholung vom 18.07.

Regie: Robert Stone


15:50 Wem gehört der Mond? (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2018
Wiederholung vom 18.07.

Regie: Véronique Préault


16:45 Steinadler – König der Berge (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2014

Regie: Jan Haft

Spektakuläre Szenen, wie Flugaufnahmen von einer Steinadler-Hochzeit oder der Kampf zwischen Seeadler und Steinadler an einem Riss, wechseln sich ab mit berührenden Einblicken in die Kinderstube der Steinadler. Die Botschaft des Films: "Steinadler benötigen weite, einigermaßen ungestörte Landschaften mit intakter Natur." Daraus folgt die Erkenntnis, dass der Fortbestand des Steinadlers auf unserem Kontinent auch von der künftigen Nutzungsform der europäischen Wälder abhängt. Der Wald ist eine wichtige regenerative Energiequelle. Aber quer durch Europa drohen viele alte Wälder zu Holzplantagen zu werden, in denen keine Adler leben können.

Hintergrundinfo:
"Steinadler – König der Berge" erzählt vom Niedergang der Adler durch die unerbittliche Verfolgung durch den Menschen. Nachdem die Jagd im 20. Jahrhundert verboten wurde, bewohnen Steinadler heute wieder die Alpen, die Karpaten und die Bergregionen Skandinaviens. Eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes, so könnte man meinen. Aber bis heute haben es die Steinadler nicht geschafft, ihre Reviere im Flachland wieder zu besiedeln. Wird der "König der Berge" eines Tages auch wieder über den Wäldern der Ebenen seine Kreise ziehen? Die Dokumentation möchte Werbung machen für den deutschen Wappenvogel, der unseren Schutz braucht und dessen Lebensraum vor der Ausbeutung des Menschen geschützt werden muss.


17:30 ARTE Reportage (55 Min.)
Russland: Die neue Brücke zur Krim
Reportage Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Senegal: Jagd auf die Plünderer der Meere
Seit einigen Jahren haben die einheimischen Fischer des Senegal immer mehr Mühe, ihre Netze zu füllen und ihre Familien mit ihrer Hände Arbeit zu ernähren – denn große Fischtrawler mit Schleppnetzen aus Asien und auch aus Europa gehen auf Raubzug in die Hoheitsgewässer des Senegal. In ihrer Gier nach Fisch, angeheizt durch die immer größere Nachfrage der Konsumenten in der ganzen Welt, gefährden die Industriefischer den Bestand der Arten im Meer vor Westafrika. Im Senegal haben die Fischer Greenpeace gebeten, ihnen beim Aufspüren den Räuber zu helfen, in Liberia arbeitet die Küstenwache mit der NGO Sea Shepard zusammen. Sie zeigen die Raubfischer bei den Behörden an und die beschlagnahmen das Boot und die illegale Beute.

(1): Russland: Die neue Brücke zur Krim
(2): Senegal: Jagd auf die Plünderer der Meere


18:25 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Hundeflüsterer der Queen
Reportage Deutschland, 2017
Online verfügbar von 20/07 bis 19/08

Regie: Heiko De Groot

In Großbritannien gilt ein strenges Gesetz. Verletzt ein Hund jemanden, kann ein Gericht darüber entscheiden, ob das Tier eingeschläfert werden muss. Das macht Hundetraining besonders wichtig. Und wenn das nicht hilft, landen viele Hunde bei Mugford in der Therapie. Denn niemand möchte sein Haustier verlieren. Immer wieder ist Mugford mit aggressiven Hunden konfrontiert. Die "360° – Geo Reportage" begleitet ihn dabei, wie er Hunden das Jagen von Schafen, Fahrradfahrern und Skateboardern abgewöhnt.Den Royals geht es mit ihren Hunden nicht anders, als jedem anderen Menschen auch. Mugfords Besuch bei der Queen blieb deshalb nicht seine einzige Erfahrung am Hofe. Als Gutachter der Verteidigung sagte er vor Gericht aus, als Prinzessin Annes Bullterrier-Hündin zwei kleine Jungen gebissen und gekratzt hatte. Er verteidigt Hunde, weil ihre Aggression nach seiner Erfahrung oft heilbar ist.Um ihnen die unterschiedlichsten Macken abzugewöhnen, die zu Schwierigkeiten mit dem Gesetz führen können, hat Mugford ein ganzes Arsenal von Hilfsmitteln erfunden. Darunter ist ein Spray, das zischt wie eine Schlange und jeden Kampf und jede Jagd unterbricht. Ein Kopfgeschirr sorgt dafür, dass Hunde nicht mehr ziehen und somit nicht mehr unkontrolliert auf Fremde zu hetzen können.Viel wichtiger aber, so sagt Mugford, ist das Verständnis der Rudelstruktur von Hunden. Ganz nach den Ergebnissen der Verhaltensforschung von Konrad Lorenz richtet Mugford seine Arbeit aus und hat damit Erfolg.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


19:10 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 20/07 bis 21/07


19:30 Fahrt ins Risiko (45 Min.) (HDTV)
Die Todesstraße in den Anden
Dokumentationsreihe Deutschland, 2014
Online verfügbar von 20/07 bis 27/07

Regie: Holger Preuße

Es ist eine faszinierende Reise durch fast sämtliche Klimazonen Südamerikas – von der tropischen Tiefebene bis zum Hochgebirge der Anden. Auf der 533 Kilometer langen Strecke überwindet die Straße im Westen Boliviens mehr als 4.000 Höhenmeter. Ein Abschnitt hat den Beinamen "La Carretera de la Muerte" – "die Todesstraße". Wegen zahlreicher Unfälle und Toten galt sie noch bis vor wenigen Jahren als gefährlichste Straße der Welt. Einmalige Landschaften und grandiose Ausblicke eröffnen sich auf dem Weg von Ixiamas, einem kleinen Ort in der tropischen Savanne, bis zur Millionenmetropole La Paz, dem höchstgelegenen Regierungssitz der Erde. Durch schier endlosen Dschungel, dichte Nebelbänke, hohe Berge und tiefe Schluchten schlängelt sich die Straße. Über Schotter und Staub führt der Verkehr. Zwischen Felswand und Abgrund passt oftmals nur ein Fahrzeug. An vielen Stellen ist die Straße so eng, dass entgegenkommende Autos zurücksetzen müssen, wenn sie aneinander vorbei wollen.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentation begleitet einen Lkw-Fahrer auf seiner dramatischen Reise. Omar Perea kennt die Tücken der Straße – es ist seine Hausstrecke. Regelmäßig liefert er Holz aus den Tropen in die Andenmetropole. Auf einem Holzponton überquert er den Río Beni, einen Zufluss zum Amazonas, trifft auf Koka-Bauern, kämpft sich durch die Yungas-Berge und gedenkt der Toten, die die Straße immer wieder fordert, und begegnet Mountainbikern, die sich an der Fahrt in die Tiefe berauschen.
Die fünfteilige Dokumentationsreihe "Fahrt ins Risiko" nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise über die gefährlichsten Straßenabschnitte der Welt. Schlaglöcher, schwindelerregende Abgründe, kaum befestigte Pisten, überhöhte Geschwindigkeit bei gleichzeitig dichtem Verkehr sind nur einige der Herausforderungen, denen sich sowohl Fahrer als auch Reisende täglich stellen müssen. Hier zählt nicht der Weg, sondern das Ziel. Für viele Bewohner der besuchten Regionen stellen diese Transitstrecken außerdem oft wichtige, wenn nicht die einzigen Einnahmequellen dar.


20:15 Giuseppe Garibaldi (50 Min.) (HDTV, UT)
Frauenheld und Freiheitskämpfer
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 20/07 bis 27/07
Erstausstrahlung

Regie: Martin Betz

Giuseppe Garibaldi ist eine Ikone des italienischen Freiheitskampfes. Doch was ist wahr an seinen Leistungen, was ist Legende? Wie konnte er mit 1.000 schlecht bewaffneten Freiwilligen auf Sizilien ein 20-mal so starkes gegnerisches Heer bezwingen? Und war Garibaldi tatsächlich ein Frauenheld und ein Macho? Das Dokudrama zeigt einen Mann, der zeit seines Lebens geschickt am Aufbau seines eigenen Mythos gearbeitet hat. Auch wenn der dreimal verheiratete Revolutionär es liebte, von Verehrerinnen umschwärmt zu werden, war seine politische Haltung gegenüber Frauen sehr modern: Bereits 1869 forderte er das allgemeine Wahlrecht für Frauen – eingeführt wurde es in Italien erst 77 Jahre später. Es gab zahlreiche dramatische Momente in Garibaldis Leben, etwa den verzweifelten Kampf um die Römische Republik 1849, die schwierige Flucht mit seiner ersten Frau Anita und der "Zug der Tausend" 1860 nach Sizilien. Garibaldi wird nach wie vor in Italien kontrovers diskutiert: von der angeblichen Bestechung seiner Gegner bis zu Garibaldis Niederschlagung der Bauernaufstände. Heute urteilt Giuseppe Garibaldi junior über seinen Urgroßvater: "Er war Sozialist, auch Republikaner, aber auch ein bisschen Monarchist und Faschist."

Hintergrundinfo:
Mit aufwendigen Spielszenen zieht das Dokudrama eine klare Linie zwischen Legende und historischer Wahrheit. Garibaldi-Biografinnen wie Silvia Cavicchioli und Lucy Riall rücken das Wirken Garibaldis in den Kontext seiner Zeit und erstellen das Psychogramm eines Sozialrevolutionärs, der von den politischen Kompromissen seiner Zeit schließlich in die Isolation getrieben wurde.


21:05 Andreas Hofer (55 Min.) (HDTV, UT)
Rebell gegen Napoleon
Dokumentation Deutschland, 2017
Online verfügbar von 20/07 bis 27/07
Erstausstrahlung

Regie: Beverly Blankenship, Robert Neumüller

Während der napoleonischen Kriege Anfang des 19. Jahrhunderts wird Andreas Hofer zu einem Tiroler Volkshelden, der bis heute verehrt wird. Als Kopf einer Widerstandsbewegung gerät er in ein gefährliches politisches Interessenspiel zwischen Franzosen und Österreichern, Napoleon und den Habsburgern. Das wird ihn das Leben kosten. Der streng katholisch erzogene, früh verwaiste Mann wird nie erkennen, dass ihn das Haus Habsburg für seine Zwecke einspannt. Nach der Niederlage bei Austerlitz müssen die Habsburger 1805 Tirol an die bayerischen Könige abtreten. Die liberalen Bayern führen in Tirol zahlreiche auch religiöse Reformen durch, die auf den Widerstand der Landbevölkerung stoßen. Ihren Unmut will sich der junge Erzherzog Johann zunutze machen. In Andreas Hofer, dem Oberkommandanten der Tiroler Truppen, findet der Bruder von Kaiser Franz I. einen loyalen Patrioten, den er für seine politischen Schachzüge einsetzen kann. Die Revolte der Tiroler gegen Franzosen und Bayern bringt Napoleon in Zugzwang. In mehreren Auseinandersetzungen gelingt es den Aufständischen zwar, die bayerischen und französischen Truppen zu schlagen, aber nicht, sie endgültig zu besiegen. Letztendlich sollte Napoleon die Oberhand behalten. In dieser Zeit steigt Andreas Hofer bis zum Landeshauptmann in Innsbruck auf – ein Posten, auf dem der ehemalige Gastwirt schnell an seine Grenze stößt. Auf Unterstützung von den Habsburgern wartet er vergebens. Als Napoleon die Österreicher endgültig schlägt, muss Hofer fliehen. Er wird verraten. Und Napoleon statuiert ein Exempel.


22:00 Auf die Größe kommt es an (90 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm Großbritannien, 2017
Online verfügbar von 20/07 bis 18/10

Regie: Matthew Thompson

Auf der Spurensuche entlang der Größe zeigt die Dokumentation, warum die Sonne und die Planeten solche Ausmaße haben, warum Insekten im Laufe der Evolution geschrumpft sind und wie hoch Bäume tatsächlich wachsen können. Fantastische Gedankenexperimente werden bildlich umgesetzt: Tiere wachsen um das Vielfache ihrer normalen Größe und ein Mann wird auf die Größe eines Insekts geschrumpft. Die Resultate der unnatürlichen Umkehr der Größenverhältnisse haben unglaubliche Auswirkungen. Welche Vor- und Nachteile bringen sie mit sich? "Auf die Größe kommt es an" ist eine wissenschaftliche Dokumentation, erzählt mit fiktionalen Szenen. Es entstehen Parallelwelten, in der die Größe in einem ganz neuen Licht erscheint, oftmals anders, als man sie bisher kannte. Moderne, erstaunliche CGI-Sequenzen unterstützen international anerkannte Wissenschaftler auf einer Reise zu beiden Enden der Größenskala und helfen, die Welt in ihren Ausmaßen zu verstehen, wie sie ist: vom größten Stern, der jemals existierte, bis hin zu den kleinsten Insekten. In Parallelwelten entstehen Gedankenexperimente, in denen die Bedeutung von Begriffen wie Höhe, Länge und Breite eine völlig neue Dimension erreicht.


23:30 ARTE Journal (25 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 20.07.


23:55 John und Yoko (90 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm Großbritannien, 2018
Wiederholung vom 05.07.

Regie: Michael Epstein


01:25 Cannabis auf Rezept (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2017
Wiederholung vom 22.06.

Regie: Raphaël Hitier


02:20 Hafen der Zukunft (55 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Deutschland / Niederlande, 2016
Wiederholung vom 06.07.

Regie: Tanja Dammertz


03:15 Kunst? Für Beifahrer (50 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 30.06.

Regie: Udo Vieth


04:05 28 Minuten (46 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Moderation: Renaud Dély


04:51 Sendeschluss

*

Sonntag, 21. Juli 2019


05:00 Monsieur Butterfly – Barrie Kosky, Opernmagier (50 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2017
Wiederholung vom 14.07.

Regie: Felix von Boehm


05:55 Dirigenten – Jede Bewegung zählt! (55 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Deutschland, 2015
Wiederholung vom 30.06.

Regie: Götz Schauder

Mitwirkende:
James Lowe
Aziz Shokhakimov
Alondra de la Parra
Shizuo Z Kuwahara
Andreas Hotz


06:45 Das Erbe der Pina Bausch (55 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Deutschland, 2019
Wiederholung vom 03.07.

Regie: Anne Linsel


07:40 Der unsichtbare Puma (45 Min.) (HDTV, UT)
Ein Besucher in Frankreichs Wäldern?
Dokumentation Frankreich, 2019
Wiederholung vom 05.07.

Regie: Bruno Loisel, Samuel Ruffier


08:25 Unser Kosmos: Die Reise geht weiter (45 Min.) (HDTV)
Ein Himmel voller Geister
Kindersendung USA, 2014
Online verfügbar von 21/07 bis 19/10

Regie: Brannon Braga, Ann Druyan

Auf zu den Sternen! In der Sendung "Unser Kosmos: Die Reise geht weiter" nimmt der amerikanische Astrophysiker Neil deGrasse Tyson die jungen Zuschauer mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte des Wissens und der Menschheit. In 13 Folgen entsteht ein umfassendes Panorama des Universums: von der Entstehung der Erde, des Sonnensystems und der Planeten bis hin zu weit entfernten Galaxien.

Hintergrundinfo:
"Unser Kosmos: Die Reise geht weiter" umfasst 13 Folgen. Produziert wurde die Serie von Cosmos Studio, Fox Broadcasting Company und National Geographic Channel. Genau wie ihr Vorläufer – die 1980 ausgestrahlte Serie "Unser Kosmos" des Astronomen Carl Sagan - verfolgt sie das Anliegen, einem breiten Publikum Astronomie, Kosmos, Sterne und Planeten näher zu bringen. Für die von dem Astrophysiker Neil deGrasse Tyson moderierte Neuauflage scheuten der Produzent Seth MacFarlane und der Stab der Originalserie keine Mittel – für Star-Trek-Fans: in mehreren Folgen führte Brannon Braga Regie! Die Serie bietet fantastische detailreiche Bilder und mischt dabei realen Aufnahmen und Computeranimationen. Neil deGrasse Tyson setzt bei dieser faszinierenden Reise vom unendlich Kleinen zum unendlich Großen auf populärwissenschaftliche Vermittlung und Fantasie. Auf diese Weise will er den Zuschauern die Berührungsangst vor wissenschaftlichen Themen nehmen und ihnen die Welt, in der sie leben, greifbarer machen. Barack Obama höchstpersönlich ließ es sich nicht nehmen, sich vor der Ausstrahlung der ersten Folge an die Jugend zu wenden und sie aufzufordern, sich von der Sendung inspirieren zu lassen und zu neuen Horizonten aufzubrechen.


09:10 Im Zoo ist immer was los! (25 Min.) (HDTV)
Kindersendung Belgien, 2015
Online verfügbar von 21/07 bis 20/08

Regie: Sébastien Tonneau

Diese Woche kümmert sich Pflegerin Lucie um zwei junge Raubvögel, die aus dem Nest gefallen sind: einen Bartgeier und einen frisch geschlüpften Falken. Außerdem steht die Geburt eines Elefantenbabys bevor. Farina, die werdende Mutter, wird rund um die Uhr beobachtet, denn es wird das erste Elefantenkalb sein, das im Tierpark zur Welt gebracht wird. Pfleger Christophe und Tierarzt Tim übernehmen die lange Nachtschicht. Drei neugierige Lisztäffchen werden währenddessen im Außenkäfig den Besuchern vorgestellt. Pfleger Olivier begleitet den Umzug. Im gleichen Gehege hat Tukan-Weibchen Céline zum ersten Mal Eier gelegt – eine weitere Premiere.

Hintergrundinfo:
Der belgische Zoo Pairi Daiza ist einer der schönsten zoologischen Gärten Europas. Es ist ein 55 Hektar großer Zoo mit über 5.000 Bewohnern. Die Dokumentationsreihe wirft einen Blick hinter die Kulissen dieses einzigartigen Tierparks und begleitet die Pfleger über mehrere Wochen bei ihrer Arbeit: Sie zeigt den Alltag der Pfleger und ihrer faszinierenden Schützlinge, mit all seinen schönen, schwierigen und anrührenden Momenten.


09:35 ARTE Junior Das Magazin (15 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 21/07 bis 28/07


09:50 Ungezähmte Catherine (95 Min.) (HDTV)
(Madame Sans-Gêne)
Spielfilm Frankreich / Italien / Spanien, 1961
Wiederholung vom 12.07.
Produktion: Agata Films S.A., Ciné-Alliance, Champion, G.E.S.I. Cinematografica

Rollen und Darsteller:
Napoleon Bonaparte – Julien Bertheau
Catherine Hubscher – Sophia Loren
Fouché – Renaud Mary
Elisa Bonaparte – Marina Berti
Jean-François Lefebvre – Robert Hossein

Regie: Christian-Jaque
Produzent: Serge Silberman, Carlo Ponti, Elie Schluper
Drehbuch: Christian-Jaque, Ennio De Concini, José Luis Dibildos, Jean Ferry, Rafael García Serrano, Henri Jeanson, Franco Solinas
Musik: Angelo Francesco Lavagnino
Kamera: Roberto Gerardi
Schnitt: Alfonso Santacanam, Eraldo Da Roma, Jacques Desagneaux


11:25 Live Art (45 Min.) (HDTV)
Ein Archiv für flüchtige (Performance-) Kunst
Magazin Frankreich, 2017
Online verfügbar von 21/07 bis 20/08
Erstausstrahlung

Regie: Heinz Peter Schwerfel

Adrián Villar Rojas folgt seit seinen frühen Karrierejahren einer besonderen Schaffensidee: Der junge Künstler erarbeitet monumentale Skulpturen, die sich dem Konzept der Zeit und Beständigkeit entziehen. Um seine sich ständig verändernden Werke in den verschiedensten Orten der Welt zu platzieren, reist er gemeinsam mit einem Team aus befreundeten Architekten, Technikern und Handwerkern um die Welt und errichtet an seinen Aufenthaltsorten monumentale Skulpturen. Das Besondere: Seine Arbeiten haben eine sehr begrenzte Lebensdauer – denn sie lösen sich mit der Zeit auf, zersetzen sich. Die Skulpturen sind zu groß, zu schwer oder zu zerbrechlich, um transportiert zu werden. Also bleiben sie, wo sie sind – Ortsspezifik und Zeit sind zwei seiner wichtigsten Handwerkszeuge. Für die Biennale in Istanbul schuf der in Argentinien geborene Künstler fantastische Tierfiguren aus Glasfaser, die aussehen, als würden sie dem Meer entsteigen. Als Inspirationsquellen nennt Villar Rojas Literatur, Mythologie und Popkultur à la Hollywood, aber auch Alltagsdinge und aktuelle Ereignisse der westlichen Gesellschaft beschäftigen den jungen Künstler.
Auch in Istanbul bezog er die kulturellen Besonderheiten seiner Ausstellungsorte in seine Arbeit mit ein – und schmückte seine monumentalen Tierskulpturen mit Teppichen, Früchten, Mülltonnen und abstrakten Formen: den vier bekannten kulturellen Besonderheiten Istanbuls! Um die Vergänglichkeit seiner Werke noch zu betonen, fixierte Villar Rojas seine Arbeiten auf Betonsockeln im Küstengewässer vor Istanbul – genau vor dem Haus, in dem Leo Trotzki vor 80 Jahren sein frühes Exil verbrachte, bevor er nach Mexiko weiterfloh und dort im Auftrag von Joseph Stalin ermordet wurde.

Hintergrundinfo:
"Live Art" zeigt, wie der junge Künstler seine Monumentalskulpturen im Atelier gestaltet, sie durch die Straßen von Istanbul transportiert und schließlich im Küstengewässer aufstellt. Das Vergängliche symbolisiert den Übergang von dem was ist, zu dem, was war – und schafft hier gleichzeitig eine Verbindung zwischen Gegenwart und Geschichte.


12:10 Wenn die Vulkane erwachen (90 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm Frankreich, 2012
Wiederholung vom 13.07.

Regie: François de Riberolles


13:35 Im Schatten des Supervulkans (55 Min.) (HDTV)
Droht ein neues Pompeji?
Dokumentation Großbritannien, 2018
Wiederholung vom 13.07.

Regie: Duncan Bulling


14:30 Amy (125 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Großbritannien / USA, 2015
Wiederholung vom 19.07.

Regie: Asif Kapadia


16:35 Art Stories – Monumente mit Seele (50 Min.) (HDTV, UT)
Elegante Gärten
Folge 1 von 5
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Online verfügbar von 21/07 bis 20/08
Erstausstrahlung

Regie: Romain Cogitore

Das Schloss Fontainebleau und die Palaststadt Alhambra – zwei prachtvolle Orte, die Hunderte Kilometer voneinander entfernt liegen und mit 300 Jahren Abstand erbaut wurden. Zwei vollkommen gegensätzliche Orte, denen doch ein Element gemein ist: das Wasser. Der ewige Quell des Lebens ist hier in erster Linie Ausdruck der Träume ihrer Herrscher. Indem sie das Wasser beherrschen lernten, ließen die Könige wunderschöne Gärten entstehen, die ihre ewige Macht symbolisierten. Die Alhambra wirkt wie eine Oase mitten in der Wüste; vermutlich hat ihre perfekte Gestaltung sie über die Jahrhunderte davor bewahrt, zerstört zu werden. Die letzten Sultane Spaniens haben somit ihr Ziel bis heute erreicht: Ihre Macht strahlt bis in alle Ewigkeit. In Fontainebleau verwandelten die französischen Könige ein Sumpfgebiet in elegante französische Gärten, die heute als einzigartiges Kulturerbe gelten. Die größten Künstler ihrer Zeit trugen zur Pracht dieser beiden Meisterwerke bei. Dank des Wassers sind die Alhambra und Fontainebleau noch heute belebte Orte – und ewige Zeugen der Kulturen, die sie erbauten.

Hintergrundinfo:
Die Reihe "Art Stories – Monumente mit Seele" zeigt berühmte Werke der bildenden Kunst und der Architektur und spürt die Geheimnisse ihrer Entstehung auf. Die fünfteilige Dokumentationsreihe führt auf eine facettenreiche Reise durch die europäische Kulturgeschichte.


17:25 Déjà-Vu (30 Min.) (HDTV)
Frauen als Mann verkleidet
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 21/07 bis 20/08
Erstausstrahlung

Regie: Philippe Collin

Der Mond auf der Leinwand
In "Aufbruch zum Mond" ließ Damien Chazelle ein altes filmisches Leitmotiv wiederaufleben: den Mond. Seit 1902, als Georges Méliès mit "Die Reise zum Mond" den ersten Science-Fiction-Film überhaupt schuf, inspirierte der Erdtrabant unzählige Regisseure zu subtilen Geschichten über die Entwicklung der Menschheit. Bei Kubrick, Chazelle und anderen erscheint der Himmelskörper mal als Reich der Fantasie, mal als Wohnort der Zukunft; wirkt mal erschreckend, mal lustig. "Déjà-Vu" erzählt die Geschichte des Mondes im Kinofilm.

Hintergrundinfo:
Diese Woche befasst sich "Déjà-Vu" mit Musikerinnen in Männerkleidung, literarischen Erinnerungen an das Dritte Reich und dem Mond als Hauptfigur internationaler Filmproduktionen.
Die aktuelle Performance eines Künstlers oder die Herausbildung eines Kulturphänomens geht beim Publikum häufig mit einem Déjà-vu-Erlebnis einher. Die gleichnamige Dokumentationsreihe befasst sich mit den Auslösern bestimmter Erinnerungen bei uns und ordnet sie in das Erbe einer früheren Kunstströmung ein.


17:55 Eröffnungskonzert Dresdner Festspiele 2019 (45 Min.)
Musik Deutschland, 2019
Online verfügbar von 21/07 bis 20/08
Erstausstrahlung

Regie: Henning Kasten

Mitwirkende: René Pape (Bass)
Dirigent: Ivor Bolton

Seit über 40 Jahren gibt es die Dresdner Musikfestspiele, die in den Zeiten des Kalten Krieges gegründet wurden, um die kulturelle Bedeutung Dresdens und der damaligen DDR zu bekräftigen. Ein publikumsträchtiges Programm mit innovativen Grenzgängen, hochkarätigen internationalen Gästen und ein eigenes, aus internationalen Spezialisten bestehendes Festspielorchester für historische Aufführungspraxis – so präsentiert sich das Festival heute in der aufsehenerregenden Kulisse des historischen Dresdens am Ufer der Elbe.
In einem Brief an einen Kollegen schreibt Schumann, dass er seine erste Symphonie "in jenem Frühlingsdrang" geschrieben habe, "der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von neuem überfällt."
Gemeint war der Frühling vermutlich nicht nur als Jahreszeit. Entstanden ist die erste Symphonie im Jahre 1841, dies in nur wenigen Tagen und nicht lang nach der Hochzeit mit Clara, die gegen starke Widerstände ihres Vaters hatte durchgesetzt werden müssen. Eine glückliche Zeit für den Komponisten. Endlich fand er auch einen Weg, eine Symphonie zu schreiben und Beethovens übermächtig scheinendes Erbe als Herausforderung und nicht als Einschüchterung zu begreifen.


18:40 Zu Tisch (30 Min.) (HDTV, UT)
Wetterau
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Online verfügbar von 21/07 bis 20/08

Regie: Adama Ulrich, Julia Jasjunas

Die Wetterau ist eine der ertragreichsten Ackerlandschaften Hessens. Die fruchtbaren Böden erstrecken sich zwischen den Ausläufern von Vogelsberg und Taunus. Mitten in der Wetterau, etwa eine Autostunde nördlich von Frankfurt am Main, liegt in historischer Kulisse des Klosters Konradsdorf ein Bio-Bauernhof. Fünf Familien mit zwölf Kindern leben und arbeiten dort in einer Gemeinschaft. Sie bauen Gemüse, Obst und Kräuter an und versorgen Hühner und Kühe. 1992 hat Helmut Keller den Bauernhof gegründet. Er bewirtschaftet ihn zusammen mit seinem Sohn Tim. Um das leibliche Wohl kümmert sich vor allem Tims Freundin Sabine. Gemeinsam mit anderen Hofbewohnern kocht sie gerne mit Produkten aus der Region. Zum Mittagessen gibt es Schmierschelkuchen, eine deftige Spezialität aus einer Kartoffelbrei-Schmand-Mischung, Speck und Zwiebeln. Für die Abschiedsfeier von Romina, die mit ihrer Familie den Hof für ein Jahr verlässt, um auf Weltreise zu gehen, wird ein Festessen vorbereitet. Es soll Lammbraten geben, gespickt mit Schafskäse. Außerdem Kartoffeln und die traditionelle Grüne Soße, die mit sieben regionalen Kräutern zubereitet wird.

Hintergrundinfo:
"Zu Tisch" reist in die Regionen Europas und schaut bei der Zubereitung traditioneller Gerichte zu. Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart.


19:10 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 21/07 bis 22/07


19:30 Geo Tour (45 Min.) (HDTV)
Reportage Deutschland, 2019
Online verfügbar von 21/07 bis 20/08
Erstausstrahlung

Über den Schluchten und Gebirgszügen Südfrankreichs ziehen seit einigen Jahren wieder Geier ihre Runden. Und zwar nur dank des unermüdlichen Engagements einer Handvoll passionierter Geierexperten und Landwirte, die sich die Tiere als ökologische Müllabfuhr nutzbar machen. Das Revier der gigantischen Vögel bietet eine atemberaubende Kulisse: die Verdonschlucht und den Vercours.
Wer im georgischen Tschiatura zur Arbeit oder einkaufen fahren muss, braucht gute Nerven. Denn die Seilbahn in der Bergarbeiterstadt im Kaukasus dürfte zu den furchterregendsten der Welt gehören. Doch ohne seine Gondeln aus der Stalinzeit wäre der kleine Ort nicht lebensfähig – die Seilbahn ist das wichtigste Verkehrsmittel.
In Marseille – direkt am Mittelmeer gelegen – trainiert Lionel Franc, genannt Loulou. Seine Spezialität ist der "Engelssprung", das verbotene Klippenspringen. Loulous Lieblingsklippen sind Teil der unter Naturschutz stehenden Calanques: enge, steilwandige Küsteneinschnitte im Kalkgestein des Mittelmeeres. Loulou springt aus bis zu 30 Meter Höhe hinab ins Blau des Meeres – und hält damit den Weltrekord.

Hintergrundinfo:
Auf Weltreise mit dem neuen Format "Geo Tour": Jeden Sonntag um 19.30 Uhr lädt ARTE zu einer Entdeckungsreise ein. Vier kurze Geschichten von Menschen weit weg oder ganz nah, die ein spannendes Leben führen, die sich für die Natur engagieren und ihre Leidenschaft leben. "Geo Tour" nimmt den Zuschauer mit in eine Welt fremder Traditionen, Feste und Rituale. Mit "Geo Tour" die Welt mit anderen Augen sehen!


Summer of Freedom
20:15 Die Hexen von Eastwick (110 Min.) (HDTV)
(The Witches of Eastwick)
Spielfilm USA, 1987
Produktion: Guber-Peters Company, Kennedy Miller Productions, Warner Bros

Rollen und Darsteller:
Daryl Van Horne – Jack Nicholson
Alexandra Medford – Cher
Jane Spofford – Susan Sarandon
Sukie Ridgemont – Michelle Pfeiffer
Felicia Alden – Veronica Cartwright
Clyde Alden – Richard Jenkins

Regie: George Miller
Produzent: Neil Canton, Peter Guber, Jon Peters
Drehbuch: Michael Cristofer
Musik: John Williams
Kamera: Vilmos Zsigmond
Schnitt: Richard Francis-Bruce, Hubert C. de la Bouillerie

Die drei Freundinnen Jane, Alexandra und Sukie haben etwas gemeinsam: Sie sind Außenseiterinnen in ihrer kleinen konservativen Gemeinde, weil sie mit Mitte 40 keinen Mann an ihrer Seite haben. Als die drei sich beim wöchentlichen Kaffeeklatsch von ihren Sehnsüchten nach einem mysteriösen Fremden erzählen, ist ihnen eines noch nicht bewusst: Sie werden ihn durch ihre Vorstellungen tatsächlich heraufbeschwören. Ein geheimnisvoller Mann namens Daryl Van Horne betritt den verschlafenen Ort und zieht in die von Geistergeschichten geplagte Lennox-Villa ein. Er gibt sich als Kunstsammler aus – ist in Wirklichkeit aber niemand anderes als der Teufel in Person. Mit dem Eintreffen des Fremden gerät das bürgerliche Wohlbefinden der Kleinstadt ins Wanken.
Daryl gibt den drei Frauen das Gefühl von Sicherheit und befreit sie von ihren Verklemmungen, lässt sie ihren tiefsten Wünschen und Sehnsüchten nachgehen. Doch durch seine teuflischen Kräfte, die er benutzt um Jane, Alexandra und Sukie an sich zu binden, wird auch die gottesfürchtige Felicia auf sein dunkles Treiben aufmerksam. Sie hetzt die Bürger auf die Außenseiterinnen, die angeblich einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben sollen. Mit dem plötzlichen und unergründlichen Tod von Felicia erkennen die Freundinnen das Ausmaß und wahre Böse in Daryl – und beschließen, sich von ihm abzuwenden. Doch die Entscheidung, sich dem Teufel zu verwehren, bleibt nicht unbezahlt …

Hintergrundinfo:
Eine Verfilmung des 1984 erschienenen gleichnamigen Romans von John Updike mit zwei Oscarnominierungen im Jahr 1988. Das "Lexikon des Internationalen Films" schrieb, die Komödie sei "stimmungsvoll-amüsant" und "ätzend-ironisch". Ein Film, der von modernem Hexenkult und moralischen Wertvorstellungen erzählt und auch der weiblichen Emanzipation Aufmerksamkeit schenkt.


Summer of Freedom
22:05 Jack Nicholson – Einer flog über Hollywood (60 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2018
Online verfügbar von 21/07 bis 28/07
Erstausstrahlung

Regie: Emmanuelle Nobécourt

Nach über 50 Karrierejahren, mit mehr als 60 Filmen und drei Oscars gilt Jack Nicholson längst als Schauspielerlegende. Doch er bewegt sich außerhalb jeder Norm. Unberechenbar, ungreifbar entzieht er sich jeder Festlegung. Mal zeigt er sich liebenswert, mal unheimlich, mal verführerisch oder furchteinflößend. Doch all seine ungleichen Rollen haben eines gemeinsam: In ihnen offenbart sich Jack Nicholson. Alle Charaktere, die Nicholson im Laufe seines Lebens gespielt hat, bilden einen Teil seiner eigenen Persönlichkeit ab: Während seiner langjährigen Karriere, die von "Easy Rider" bis "Batman", von "Einer flog über das Kuckucksnest" bis "Shining" zahlreiche Kultfilme hervorbrachte, zementierte Nicholson seinen Ruf als einer der talentiertesten Schauspieler seiner Generation. Filmrollen, Frauen, Drogen – Nicholson hat wenig ausgelassen in seinem Leben.

Hintergrundinfo:
Er hat fünf Kinder von vier Frauen und war nur einmal verheiratet, von 1962 bis 1968 mit Schauspielkollegin Sandra Knight. Mit Anjelica Huston, Tochter von US-Regisseur John Huston, führte er jahrelang eine bewegte Beziehung. Sie zerbrach endgültig, als er die beste Freundin seiner Tochter Jennifer, das Model Rebecca Broussard, schwängerte. Nicholson ist 1937 als uneheliches Kind einer jungen Tänzerin in New Jersey zur Welt gekommen. Er wuchs bei ihren Eltern auf und erfuhr erst mit 37 Jahren, dass seine ältere "Schwester" June in Wahrheit seine Mutter war. Seine große Hollywoodkarriere fing klein an, mit Botenjobs in der Trickfilmabteilung von Metro-Goldwyn-Mayer. Eine seiner ersten Filmrollen verdankte er dem Trash-Meister Roger Corman in dem Gruselstreifen "Kleiner Laden voller Schrecken".
Seinen Durchbruch feierte er als alkoholsüchtiger Rechtsanwalt George Hanson in dem Roadmovie "Easy Rider". Die Dokumentation zeigt zahlreiche Filmausschnitte und unveröffentlichtes Archivmaterial. Erstmals wird deutlich, was sich hinter dem berühmtesten Lächeln Hollywoods verbirgt. Es ist das Gesicht eines Rastlosen, der von frühester Kindheit an gelernt hat zu verbergen, wer er wirklich ist.


23:05 Der Dirigent Christoph Eschenbach (55 Min.) (HDTV)
Aus der Stille in die Musik
Dokumentation Deutschland, 2016
Online verfügbar von 21/07 bis 19/10

Regie: Andreas Morell

Die erste Erinnerung des Dirigenten Christoph Eschenbach an das Leben ist der Tod. Die Mutter bei seiner Geburt gestorben, der Vater in einem Strafbataillon der Wehrmacht gefallen, strandete der Fünfjährige mit seiner Großmutter in einem Flüchtlingslager, in dem er als Einziger eine Typhusepidemie überlebte. Eschenbachs spätere Adoptivmutter holte ihn aus dem Lager. Monatelang konnte der traumatisierte Junge nicht mehr sprechen. Was ihn rettete, war die Musik. Seine Retterin Wallydore Eschenbach war Pianistin und Sängerin.
Über ihre Musik fand Christoph Eschenbach ins Leben und zur Sprache zurück. Was nach den traumatischen Anfängen folgte, war ein traumhafter Aufstieg: Aufgewachsen in Neustadt in Holstein, gewann Eschenbach schon als Zehnjähriger beim Hamburger Steinway-Wettbewerb den ersten Preis. In den 1960er Jahren begann eine erfolgreiche Pianisten- und Dirigentenkarriere, gefördert durch Herbert von Karajan und George Szell. Von 1999-2002 war Eschenbach Künstlerischer Leiter des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Aber viel wichtiger als die eigenen Erfolge war und ist Eschenbach die Förderung junger Talente.
Eines von ihnen ist der Pianist Lang Lang. Für die Dokumentation kehrte Christoph Eschenbach in seinen Geburtsort Breslau und an die Orte seiner Kindheit und Jugend in Schleswig-Holstein zurück. Und er zeigt, warum Paris für ihn zur zweiten Heimat wurde. Einblicke in sein privates Archiv machen deutlich, was ihn geprägt hat und warum es ihm so wichtig ist, dies an die nächste Generation weiterzugeben.


00:00 Felix Mendelssohn (40 Min.) (HDTV)
Doppelkonzert für Violine und Klavier
Musik Frankreich, 2017
Originalvertonung
Online verfügbar von 21/07 bis 28/07

Regie: Paul Rognoni
Mitwirkende: Renaud Capuçon (Violine)

Jean-Yves Thibaudet (Klavier)
Dirigent: Eric Jacobsen

Beim Osterfestival in Aix-en-Provence gastierte 2017 das New Yorker Orchester The Knights unter der Leitung von Eric Jacobsen. In den letzten Jahren brachte dieses junge, dynamische Kammerorchester mit seiner Vorliebe für Genremischungen frischen Wind in die New Yorker Klassikszene. The Knights werden regelmäßig von weltweit führenden Konzerthäusern eingeladen und haben bereits mit Künstlern wie Yo-Yo Ma und Itzhak Perlman gespielt. Das Orchester ist diesmal mit Stars der internationalen Klassikszene besetzt: dem Pianisten Jean-Yves Thibaudet und dem Geiger Renaud Capuçon. Der in den USA lebende Thibaudet konzertiert mittlerweile auf den bedeutendsten internationalen Bühnen und wird in seinem Heimatland Frankreich umjubelt. Renaud Capuçon ist nicht nur ein Ausnahme-Violinist, sondern zudem auch der künstlerische Leiter des Osterfestivals. Seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass dort in der Starbesetzung Thibaudet/Capuçon ein Jugendwerk von Felix Mendelssohn Bartholdy zur Aufführung gelangte: das Doppelkonzert d-Moll für Violine, Klavier und Streichorchester MWV O 4. Der Komponist schrieb dieses Werk, das Klassik und Originalität verbindet, im Alter von 14 Jahren. Es verlangt den beiden Solisten höchste Meisterschaft ab. Bisweilen tritt das Orchester in den Hintergrund, um den Dialog zwischen Klavier und Geige stärker zur Geltung zu bringen. Die erforderliche Virtuosität und der ständige Dialog zwischen den Solisten kommen bei diesem Auftritt ebenso zur Geltung wie der leichte, beinahe kindlich-unbefangene Charakter des Werkes.


00:40 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 21.07.


01:00 Guédelon: Wir bauen uns eine Burg (95 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Großbritannien, 2014
Wiederholung vom 16.06.

Regie: Lindsay Hill


02:35 Etikettenschwindel (85 Min.) (HDTV)
Der große Weinskandal
Dokumentarfilm Frankreich, 2015
Online verfügbar von 21/07 bis 29/07

Regie: Jerry Rothwell, Reuben Atlas

Der Handel mit Jahrgangsweinen erlebte in den letzten 15 Jahren einen phänomenalen Aufschwung, erregte aber auch das Interesse von Fälschern und Betrügern. Der Winzer Laurent Ponsot wurde selbst zum Opfer des Weinfälschers und stellt nun eigene Recherchen an: In den USA begibt er sich auf die Spuren von Rudy Kurniawan, Weinhändler mit indonesischen Wurzeln. Der Weinfälscher präsentierte sich als reicher Erbe, der einen erfolgreichen Weinhandel aufgebaut hatte. Er organisierte Versteigerungen, bei denen Weine für mehrere Millionen Dollar erworben wurden.
Bei seinen Ermittlungen stößt Laurent Ponsot auf Bill Koch, einen der größten amerikanischen Weinsammler, der selbst um einige Millionen Dollar betrogen wurde. Koch hat einen Privatdetektiv engagiert und Klage beim FBI eingereicht. Gemeinsam ergründen der Winzer und der Sammler die raffinierten Machenschaften des jungen Rudy Kurniawan, der heute von Hollywoodproduzenten und Finanzbossen umgarnt wird. Hinter ihm steht ein mysteriöses Netzwerk reicher Chinesen aus Indonesien, die Banken in Jakarta leiteten und deren Gelder veruntreuten.

Hintergrundinfo:
Das hintergründige Porträt wirft zahlreiche Fragen auf – über den Sinn und Unsinn von Luxusmärkten und die Manipulierbarkeit von Anspruch und Geschmack. Nach seiner Verwandlung vom Kenner zum Betrüger hinterlässt Rudy Kurniawan jedenfalls gefälschten Wein im Wert von insgesamt 100 Millionen Dollar, verteilt auf Weinkeller in der ganzen Welt.


04:00 Magische Orte in aller Welt (30 Min.) (HDTV)
Kumaris, die Kindgöttinnen von Nepal
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 20.06.

Regie: Jean-Philippe Urbach


04:30 Alte Schachteln (2 Min.) (HDTV)
Totalschaden
Fernsehserie Frankreich, 2018
Wiederholung vom 05.07.

Regie: Fabrice Maruca


04:32 Sendeschluss

*

Montag, 22. Juli 2019


05:00 25 Jahre Verbier Festival (50 Min.) (HDTV)
V. Gergiev, M. Vengerov, R. Capuçon, M. Maisky, M. Fröst …
Musik Frankreich / Schweiz, 2018
ARTE / SSR
Wiederholung vom 14.07.
Originalvertonung

Regie: Corentin Leconte

Mitwirkende:
Thomas Quasthoff (Bassbariton)
Vadim Repin (Violine)
Maxim Vengerov (Violine)
Vilde Frang (Violine)
Lisa Batiashvili (Violine)
Renaud Capuçon (Violine)
Martin Fröst (Klarinette)
Emily Edmonds (Mezzosopran)
Pinchas Zukerman (Violine)
Leonidas Kavakos (Violine)

Dirigent: Gábor Takács-Nagy, Valery Gergiev
Chor: RIAS Kammerchor


05:50 Klar zur Wende (50 Min.) (HDTV)
Rückenwind für Frachtsegler
Dokumentation Deutschland, 2014
Wiederholung vom 06.07.

Regie: Monika Kovacsics, Heike Nelsen-Minkenberg


06:40 Xenius (30 Min.) (HDTV, UT)
Quallen – Hirnlose Anpassungskünstler
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 22/07 bis 20/10

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Quallen besitzen kein Gehirn – dennoch haben sie seit mehr als 500 Millionen Jahren in den Weltmeeren überlebt. Wie ist ihnen das gelungen? Wie leben sie? Welche Rolle spielen sie im Ökosystem? Quallen sorgen für Aufsehen, wenn sie in Massen an Badestränden auftauchen, besonders die giftigen Feuerquallen. Die gefährliche Art kommt vereinzelt auch in der Ostsee vor. Doch dort sind es vor allem Ohrenquallen, die sich saisonal stark ausbreiten. Liegt die Anzahl über den üblichen Werten, ist das für Forscher ein Index für einen schlechten Meereszustand. Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard erleben, wie Meeresbiologen Quallen in der Ostsee erforschen und neue Erkenntnisse für Medizin, Kosmetik und das marine Ökosystem gewinnen. Sind Quallen vielleicht besser als ihr Ruf – und für uns Menschen sogar nützlich?

Hintergrundinfo:
Wissen in 26 Minuten – das ist "Xenius", das werktägliche Magazin bei ARTE, das vertraute wie überraschende Themen aus dem Alltag und der Welt der Wissenschaft und Forschung unter die Lupe nimmt. Die deutsch-französischen Moderatorenpaare Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, Caroline du Bled und Gunnar Mergner sowie Emilie Langlade und Adrian Pflug erleben Wissenschaft hautnah, entdecken, was die Welt bewegt, und treffen führende Köpfe aus der Forschung. "Xenius" ist Wissenschaft auf Augenhöhe, fundiert, bereichernd und gleichzeitig amüsant.


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 22/07 bis 29/07


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Camargue, zwischen Himmel und Meer
Reportage Deutschland, 2015
Wiederholung vom 01.07.

Regie: Vincent Froehly


08:00 Kanadas Nationalparks (45 Min.) (HDTV)
Gwaii Haanas – Wilde Schönheit im Pazifik
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 08.07.

Regie: Mechtild Lehning


08:45 Stadt Land Kunst (55 Min.) (HDTV)
Angoulême und Balzac / Simbabwe / Japan
Magazin Frankreich, 2019
Wiederholung vom 19.07.

Regie: Fabrice Michelin


09:40 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV, UT)
Vietnam, die letzten Pangoline
Reportage Deutschland, 2017
Online verfügbar von 22/07 bis 21/08

Regie: Therese Engels

Um das Schuppentier, auch Pangolin genannt, steht es schlecht. Mit diesem Säugetier wird weltweit illegaler Handel getrieben. Das Geschäft ist lukrativ, die Gewinnspanne enorm. Ihren Schuppen, die so wie unsere Fingernägel aus Keratin bestehen, werden Heilkräfte nachgesagt. Sie sollen den Milchfluss stillender Mütter stimulieren, Asthma und Schuppenflechte heilen. Das Fleisch gilt für viele Asiaten als Delikatesse und der Verzehr als Statussymbol. Pangoline haben nichts, was den Beschützerinstinkt im Menschen weckt - keine großen Augen und auch kein kuscheliges Fell. Sie lassen sich schwer züchten und sterben schnell in Gefangenschaft. Kaum jemand kennt sie, kaum jemand schützt sie. Seit Ende der 90er Jahre ist in Vietnam zwar die Jagd auf die Tiere verboten, gewildert werden sie trotzdem. Allein in den letzten zehn Jahren wurden weltweit über eine Million Pangoline illegal gehandelt. Lange Zeit wussten die vietnamesischen Behörden nicht, wie sie mit konfiszierten Tieren, von denen die meisten krank und geschwächt sind, umgehen sollten. Das Rettungszentrum im Nationalpark Cuc Phuong, 140 Kilometer südwestlich von Hanoi, entstand aus dieser Notlage. 20 Mitarbeiter arbeiten heute hier, nehmen beschlagnahmte Tiere auf und pflegen sie gesund. Der 25-jährige Tierarzt Lam Kim Hai gehört zu ihnen. Seine Arbeit im Zentrum ist ein Vollzeitjob. Ständig kommen neue Tiere hinzu. Nun endlich sollen 25 von ihnen ausgewildert werden. Ein großer Moment für das Zentrum und Lam Kim Hai. Und eine kleine Chance für das Pangolin, dass die Art vielleicht doch überlebt.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


10:35 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV, UT)
Äthiopiens gefräßige Hochland-Affen
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 22/07 bis 21/08

Regie: Andrea Oster

Das Leben im Hochland von Äthiopien ist für viele Bauern ein täglicher Überlebenskampf, auch im Bergdorf Sona auf 3.500 Meter Höhe. Hier, inmitten des Simien-Nationalparks, müssen sich die Menschen das Land mit Primaten teilen: den gefräßigen Dscheladas. Im Wettlauf um die kostbaren Ähren werden Menschen und Affen zu erbitterten Rivalen. Wächter der Felder sind die Kinder. Für den 13-jährigen Melcome eine große Herausforderung: Er muss die Affen verjagen, ohne sie zu verletzten. Dabei bleibt den Dscheladas oft keine andere Wahl. Denn die Bauern dringen mit ihren Feldern immer weiter in den Nationalpark vor. Wie kann es gelingen, die Balance zwischen Mensch und Tier wieder herzustellen? Rund 400 Familien leben in Sona – einem der sieben Dörfer im Nationalpark, inmitten eines UNESCO-Weltnaturerbes. Zwischen Steilhängen und Ebenen betreiben sie Ackerbau und Viehzucht. Ein Leben, so karg wie in der Steinzeit: ohne Strom, fließendes Wasser und Heizung. Dazu liegen die nächtlichen Temperaturen im Minusbereich. Wie eh und je dient trockener Kuhmist als Brennstoff. Doch kaum jemand sieht einen Grund zur Klage. Mancher gar ist voll der Hoffnung: Der Klimawandel bringt mehr Regen und der globale Handel billige Waren in die Berge. Wären da nur nicht diese listigen Affen. Bei der Ernte werden alle Erwachsenen gebraucht. So können die Bauern während dieser Zeit nicht mehr die schwer überschaubaren Felder bewachen und die Affen verjagen. Diese verantwortungsvolle Aufgabe liegt jetzt ganz in der Hand der Kinder.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


11:30 Bulgariens Bergwelten (45 Min.) (HDTV, UT)
Das Balkan-Gebirge
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 16.07.

Regie: Mirjana Momirovic


12:15 Griechenland – Von Insel zu Insel (35 Min.) (HDTV, UT)
Kreta
Dokumentationsreihe Deutschland, 2011
Wiederholung vom 19.07.

Regie: Johannes Backes


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 22/07 bis 23/07


13:00 Stadt Land Kunst (60 Min.) (HDTV)
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 22/07 bis 20/09

Regie: Fabrice Michelin

Azoren: Im Zeichen des Vulkans
Dunkel erheben sich die Azoren aus der Gischt des Atlantiks. Die neun Inseln des Archipels wurden einst von Vulkanen geformt. Heute ist das schwarze Gestein von Wäldern bewachsen, hier und da blitzen Seen auf. Doch noch immer mutet die Natur harsch und unwirtlich an. Die vulkanische Landschaft mit ihren schroffen Bergrücken, Kratern und Schwefelwolken hat seit der Entdeckung der Inseln durch die Portugiesen im 15. Jahrhundert Charakter und Temperament der Einwohner mitgeformt.

(1): Versailles: In Prousts Welt
(2): Azoren: Im Zeichen des Vulkans
(3): Botsuana: Sieg der Liebe


14:00 Ein Kind wird gesucht (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2017
Wiederholung vom 12.07.
Produktion: Lailaps Pictures, ZDF, ARTE

Rollen und Darsteller:
Ingo Thiel – Heino Ferch
Sandra Schlitter – Silke Bodenbender
Reinhard Schlitter – Johann von Bülow

Regie: Urs Egger
Produzent: Nils Dünker
Drehbuch: Katja Röder, Fred Breinersdorfer
Musik: Ina Siefert, Nellis Du Biel
Kamera: Lukas Strebel
Kostüm: Brigitte Nierhaus
Szenenbild: Pierre Pfundt
Redaktion: Günther van Endert, Olaf Grunert, Andreas Schreitmüller
Schnitt: Benjamin Hembus


15:30 Akte Grüninger (90 Min.) (HDTV, AD)
Fernsehfilm Deutschland / Frankreich / Schweiz, 2014
ARTE / SSR
Wiederholung vom 17.07.
Produktion: Makido Film, C-Films, ARTE, SRF/SRG SSR, Mecom München

Rollen und Darsteller:
Paul Grüninger – Stefan Kurt
Robert Frei – Max Simonischek
Sidney Dreifuss – Anatole Taubman
Heinrich Rothmund – Robert Hunger-Bühler

Regie: Alain Gsponer
Produzent: Anne Walser, Golli Marboe
Drehbuch: Bernd Lange
Musik: Richard Dorfmeister, Michael Pogo Kreiner
Kamera: Matthias Fleischer
Kostüm: Zizi Bohrer-Lehner, Uschi Heinzl
Szenenbild: Marion Schramm
Redaktion: Eric Morfaux, Sven Wälti, Maya Fahrni
Schnitt: Michael Schaerer, Bernhard Lehner


17:00 Der unsichtbare Puma (45 Min.) (HDTV, UT)
Ein Besucher in Frankreichs Wäldern?
Dokumentation Frankreich, 2019
Wiederholung vom 05.07.

Regie: Bruno Loisel, Samuel Ruffier


17:45 Der Wald der wilden Katzen (45 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Deutschland, 2019
Wiederholung vom 04.07.

Regie: Uwe Anders


18:30 Wildes Chile (50 Min.)
Vielfalt der Kontraste
Dokumentation Chile, 2017
Wiederholung vom 11.07.

Regie: René Araneda


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 22/07 bis 23/07


19:40 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (35 Min.) (HDTV, UT)
Epirus
Folge 1 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Online verfügbar von 22/07 bis 29/07

Regie: Johannes Backes

Landschaften erzählen ihre Geschichte. Diese Entdeckungsreise aus der Luft führt zu traumhaften Naturkulissen, zur lebendigen Kultur des Mittelmeerraums und zu den Schauplätzen griechischer Mythen. Alltagsgeschichten der Menschen, die dort leben und arbeiten, machen die wirkliche Besonderheit dieser Welt spürbar. Sie sind der Schlüssel zu der außergewöhnlichen Landschaft mit all ihrer Schönheit und ihren Herausforderungen.

Hintergrundinfo:
Die Reihe führt vom Epirus im Nordwesten, über die ionische Küste, Delphi, Attika, Athen, Thessalien, Pilion, dem Olymp, Thessaloniki, Chalkidiki bis nach Thrakien, widmet sich der Schönheit der Landschaft, konzentriert sich auf Highlights der Natur und besucht Einheimische, die dem Zuschauer Besonderheiten ihrer Heimat vorstellen.


20:15 Schlacht in den Wolken (110 Min.) (HDTV, UT)
(Aces High)
Spielfilm Großbritannien, 1976
Produktion: S. Benjamin Fisz Productions, Les Productions Jacques Roitfeld

Rollen und Darsteller:
John Gresham – Malcolm McDowell
Silkin – Trevor Howard
Sinclair – Christopher Plummer
Crawford – Simon Ward
Lt. Stephen Croft – Peter Firth
Thompson – David Wood

Regie: Jack Gold
Produzent: Benjamin Fisz, Jacques Roitfeld
Drehbuch: Howard Barker
Musik: Richard Hartley
Kamera: Gerry Fisher
Schnitt: Anne V. Coates

Eton College, Oktober 1916: Der ehemalige Schüler John Gresham spricht vor der versammelten Schülerschaft von seinen Erfahrungen als Fliegeroffizier der Royal Flying Corps unter der britischen Krone. Ein Jahr später kommt der neue Ersatzmann, Lt. Stephen Croft, an die nordfranzösische Kriegsfront. In seinem Zimmer hängen noch die persönlichen Fotos seines Vorgängers. Dessen tödliches Schicksal lässt sich rasch als routinierter Kollateralschaden der Fliegerstaffel erschließen.
Als Gresham, der Führer jener 76. Fliegerstaffel, um die sich der Film dreht, von seinem Einsatz zurückkommt, stellt sich heraus, dass er nicht nur der House Captain von Croft ist, sondern auch mit dessen älterer Schwester liiert – für den Fliegeroffizier eine zusätzliche Belastung. Er trinkt, um den psychischen Stress der Fliegerei aushalten zu können. Nun fühlt er sich zusätzlich für den Bruder seiner Freundin verantwortlich: Das bedeutet, Croft, der lediglich 15 Stunden Flugerfahrung hat, das Überleben in der Luft beizubringen. Auch am Boden muss Croft noch dazulernen – einige Male bringt er sich in Bedrängnis, als er ungeschickt gegen die Offiziers-Etikette verstößt. Croft entwickelt großen Respekt für Gresham, der seine Mannschaft kameradschaftlich zusammenhält. Vor der Mannschaft kritisiert er die Offiziere im Hauptquartier, die den Piloten keine Fallschirme zugestehen, um den Siegeswillen der Flying Corps zu verstärken. Croft muss schnell erwachsen werden - und entwickelt sich innerhalb einer Woche vom naiven Schuljungen zu einem respektablen Flieger. Doch schafft er es, die Woche zu überleben?

Hintergrundinfo:
Der Regisseur Jack Gold stand der Idee, den Film auf Initiative des Produzenten S. Benjamin Fisz umzusetzen, zunächst skeptisch gegenüber. Nachdem Howard Barker das Drehbuch überarbeitete, stimmte er zu und war schließlich von den Hauptfiguren fasziniert, die in ihrer schutzlosen Jugendlichkeit und Unschuld dem Tode entgegensehen mussten. Die Kontrastlinie von Mut und Angst sei ein besonders interessantes Element des Buchs gewesen, das er mit seinem Film herauskristallisieren wollte.


22:05 Chicago-Massaker (100 Min.) (HDTV, UT)
(The St. Valentine's Day Massacre)
Spielfilm USA, 1967
Produktion: Corman Co., Los Altos Productions

Rollen und Darsteller:
Al Capone – Jason Robards
Peter Gusenberg – George Segal
George Clarence "Bugs" Moran – Ralph Meeker
Myrtle – Jean Hale
Jack McGurn – Clint Ritchie
Johnny May – Bruce Dern
Reinhold Schwimmer – Mickey Deems

Regie: Roger Corman
Produzent: Roger Corman
Drehbuch: Howard Browne
Musik: Lionel Newman, Fred Steiner
Kamera: Milton R. Krasner
Schnitt: William B. Murphy

Chicago in den späten 20er Jahren: Al Capone hat sich als Herrscher der Unterwelt weitgehend durchgesetzt. Er kontrolliert mit seiner Mafia aus italienischstämmigen Gangstern das in Zeiten der Prohibition lukrative Alkohol- und Glückspielgeschäft – und auch bei der Prostitution in der Stadt verdient er kräftig mit. Doch George Moran, der die wichtigste Gang aus dem Norden der Stadt anführt, macht ihm immer wieder Schwierigkeiten. Die North Side Gang belässt es nicht dabei, die für Al Capone vorgesehene Schmuggelware abzufangen, sondern zettelt mehrere mit Maschinengewehren durchgeführte Mordanschläge an, die in immer wieder brüchigen Waffenstillständen enden.
Zeit für Al Capone, aufzuräumen: in einer Garage am 14. Februar 1929, dem Valentinstag. Regisseur und Produzent Roger Corman zeigt das berühmte, titelgebende Mafia-Massaker als das, was es war: nicht etwa eine wüste Schießerei zweier verfeindeter Banden, sondern ein feiger Hinterhalt, bei dem überwiegend kleine Fische ermordet wurden. Der Gangsterboss George "Bugs" Moran, gegen den sich die Aktion richtete, war zum Zeitpunkt des Anschlags gar nicht anwesend. Stattdessen starben Leute wie Johnny May, ein Automechaniker, oder Reinhold Schwimmer, ein Optiker, dessen Verbindung zu den Gangstern eher lose war.


23:45 Kinder (75 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Deutschland, 2019
Online verfügbar von 22/07 bis 21/08
Erstausstrahlung

Regie: Nina Wesemann

Ein Jahr lang hat die Filmemacherin Nina Wesemann Arthur, Emine, Christian und Marie mit der Kamera begleitet. Der Dokumentarfilm führt die vier Heranwachsenden zusammen, die sich sonst vermutlich nie begegnet wären. Sie kommen aus unterschiedlichen Teilen Berlins: Marie wohnt in einer Einfamilienhaus-Siedlung mit ordentlich geschnittenen immergrünen Hecken, gepflasterten Fußwegen und Einfahrten am Stadtrand. Emine übt in den Berliner S-Bahnen selbstbewusst neue Musikvideo-Moves. Mit ihren Freundinnen zieht sie durch die Straßen Neuköllns, gemeinsam klopfen sie Sprüche, als ob ihnen die Welt oder immerhin der Kiez gehören würde. Arthur spielt am liebsten "Minecraft" oder redet mit Freunden darüber. Oder er erklärt seinen zwei jüngeren Geschwistern bereitwillig, was Altersschwäche ist oder warum Trump ein böser Präsident ist. Christian hat drei ältere Brüder. Alle cool, gut aussehend und sozial vernetzt – Vorbilder, beste Freunde und immer auch Herausforderung für Christian. Zusammen gehen sie sprayen, streiten ums Essen oder gehen ins Museum. Nina Wesemann taucht mit ihrer Kamera tief in die unbeschwerte Welt zehnjähriger Mädchen und Jungen aus Berlin ein. Schon bald stellt sich die Frage: Wie ist es, in Berlin aufzuwachsen? Die Kamera begleitet die vier stets auf Augenhöhe. Der Zuschauer kann sich quasi einfach unbemerkt unter die Kinder mischen und unbeobachtet lauschen, wenn sie die ersten Gitarrenakkorde von Ed Sheeran klampfen und ausprobieren, wie weit man eine Rolle Klebeband abrollen kann, wenn man sie, das eine Ende gut festgehalten, aus dem Fenster wirft.

Hintergrundinfo:
"Kinder" ist Nina Wesemanns Abschlussfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München und hatte auf der Berlinale 2019 seine Premiere.


01:00 ARTE Journal (25 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 22.07.


01:25 Jenseits des Limits (70 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Russische Föderation, 2015
YLE / ARTE
Wiederholung vom 26.06.

Regie: Marta Prus


02:35 Die Inseln der Queen (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Shetlandinseln
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Wiederholung vom 17.07.

Regie: Friederike Schlumbom


03:20 Vergessene Schätze des Mittelmeers (30 Min.) (HDTV)
Das Koptische Museum in Kairo
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 14.07.

Regie: Jérôme-Cécil Auffret


03:50 28 Minuten (45 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Moderation: Renaud Dély

Erstausstrahlung


04:35 Alte Schachteln (2 Min.) (HDTV)
Sex beim Arzt
Fernsehserie Frankreich, 2018
Online verfügbar von 22/07 bis 01/07
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Maruca

Dackelt ein Pärchen zum Arzt: Der Arzt fragt, was los sei. Irgendwas würde bei den beiden beim Sex nicht so funktionieren. Was wird von der Krankenkasse übernommen, wenn die beiden eine richtige Diagnose möchten?

Hintergrundinfo:
Wer bislang dachte, Senioren hätten keinen Humor, wird in dieser amüsanten Kurzfilmreihe eines Besseren belehrt. Jeder der rüstigen Rentner sitzt auf seinem ureigenen Sofa in seiner eigenen Wohnung. Doch in trauter Kaffeekränzchenatmosphäre liefern sie sich einen gemeinsamen Schlagabtausch. Das Repertoire ihrer Witze ist breit und alles andere als schrullig: Es geht um den letzten Willen und ungestörten Sex, falsche Superweiber und überraschende Beichten.


04:37 Sendeschluss

*

Dienstag, 23. Juli 2019


05:00 Joyce DiDonato in Barcelona (45 Min.) (HDTV, UT)
Musik Frankreich, 2017
Wiederholung vom 30.06.

Regie: Olivier Simonnet
Kostüm: Vivienne Westwood

Inszenierung: Ralf Pleger
Choreographie: Manuel Palazzo
Mitwirkende: Joyce DiDonato (Mezzosopran)
Dirigent: Maxim Emelyanychev


05:45 Abenteuer Archäologie (25 Min.) (HDTV)
Die Orkneyinseln: Ein Zentrum der Jungsteinzeit
Dokumentationsreihe Frankreich, 2016
Online verfügbar von 23/07 bis 21/09

Regie: Agnès Molia, Raphaël Licandro

Im Spätneolithikum, 3.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung, schrieben die Bewohner der britischen Inseln ihren Glauben in die Landschaft ein, indem sie Hunderte Steinblöcke aufrichteten und in Kreisen anordneten. Stonehenge südwestlich von London ist die wohl Berühmteste dieser Anlagen. Lange Zeit glaubte man, das spektakuläre Bauwerk sei Ende der Steinzeit die wichtigste Kultstätte Westeuropas gewesen. Doch ein archäologischer Zufallsfund widerlegte diese Theorie. Heute geht die Wissenschaft davon aus, dass in der Jungsteinzeit das spirituelle Zentrum Britanniens hoch oben im Norden lag – auf den Orkneyinseln.
Peter Eeckhout reist zu dem Archipel vor der Nordküste Schottlands. Dort besucht er den Ring von Brodgar, eine Gruppe außergewöhnlicher Steinblöcke, sogenannter Megalithen, die 2.500 Jahre vor Christus aufgestellt wurden. Von den ursprünglich 60 Steinen, die einen fast perfekten Kreis bildeten, sind heute noch 27 erhalten. Es ist ein "Henge" wie Stonehenge, nur viel größer und deutlich älter. In Sichtweite des Brodgar-Rings befindet sich eine rituelle Stätte: die Stones of Stenness.
2003 entdeckten Archäologen im Herzen des neolithischen Orkney die Ruinen eines monumentalen Gebäudes. Bald schon stellten sie fest, dass es sich bei ihrer Entdeckung um einen der größten neolithischen Gebäudekomplexe Britanniens handelt. Sie tauften die Stätte "Ness of Brodgar", nach der Landzunge, auf der sie liegt. Die ungewöhnliche Dichte an archäologischen Funden bei der "Ness of Brodgar" legt nahe, dass es sich hierbei um eine bedeutende Pilgerstätte handelte.

Hintergrundinfo:
Warum sind die Ureinwohner der Osterinseln ausgestorben? Woher kommen die mysteriösen Nazca-Linien in Peru? Wann betrat der erste Mensch den amerikanischen Kontinent? Forscher aus aller Welt versuchen, die großen Geheimnisse der Geschichte zu lüften. Der belgische Archäologe Peter Eeckhout macht sich in der Dokumentationsreihe auf den Weg zu ihnen und berichtet von ihren jüngsten Entdeckungen.


06:10 Magische Orte in aller Welt (30 Min.) (HDTV)
Jerusalem: Das Heilige Grab
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Wiederholung vom 02.07.

Regie: Rébecca Boulanger


06:40 Xenius (30 Min.) (HDTV, UT)
Windkraft: Wie wir sie besser nutzen können
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 23/07 bis 30/07

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Windkraft umgibt uns überall – ob als milde Brise oder kräftiger Sturm. Aber wie können wir diese Energie optimal nutzen? Und gibt es in Zukunft vielleicht Alternativen zu Windrädern? Die "Xenius"-Moderatoren treffen an der TU Delft in den Niederlanden Wissenschaftler, die mit Flugdrachen Energie erzeugen können. Die "Xenius"-Moderatoren lassen gemeinsam mit Dr. Roland Schmehl und seiner Forschungsgruppe die speziellen Flugdrachen fliegen.
Sie sind leiser als Windräder und flexibler einsetzbar. In Zukunft könnten sie ausreichend Strom für Hunderte von Einfamilienhäusern produzieren. Wie der Flugdrache Energie erzeugt und warum er dafür eine Acht fliegen muss, das erfahren die "Xenius"-Moderatoren auf einem stillgelegten Flugplatz in Valkenburg. Klassische Windräder sind zwar deutlich zuverlässiger als die Drachen, aber viele Menschen fühlen sich durch sie gestört. Vier Wissenschaftler beziehen Stellung zu den zentralen Kritikpunkten wie Lärm und getöteten Vögeln. "Xenius" zeigt auch, was die Windräder eigentlich so laut macht: Hörbaren Lärm verursachen nämlich vor allem die Flügel beziehungsweise die Hinterkanten der Rotoren.
Wissenschaftler der Universität Siegen forschen deshalb an einer Technik, um Windräder leiser zu machen: Sie kleben kleine Zacken aus Blech oder Stahl an die Hinterkanten. Aber funktioniert das wirklich? Eine weitere Herausforderung ist die Speicherung von Windenergie - denn Wind weht nicht konstant. Überschüssige Energie muss deshalb zwischengespeichert werden. Bisher passiert das meist in Pumpspeicherkraftwerken. Das Fraunhofer IWES in Kassel hat sich etwas Neues einfallen lassen: Hier wird Energie in einer riesigen Betonkugel unter Wasser gespeichert. Auch im Leventina-Tal im Südosten der Schweiz wird an einer neuen Speichertechnologie geforscht. Hier werden alte Stollen als Wärmespeicher umfunktioniert. Sind diese Technologien besser als die herkömmlichen Pumpspeicher?

Hintergrundinfo:
Wissen in 26 Minuten – das ist "Xenius", das werktägliche Magazin bei ARTE, das vertraute wie überraschende Themen aus dem Alltag und der Welt der Wissenschaft und Forschung unter die Lupe nimmt. Die deutsch-französischen Moderatorenpaare Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, Caroline du Bled und Gunnar Mergner sowie Emilie Langlade und Adrian Pflug erleben Wissenschaft hautnah, entdecken, was die Welt bewegt, und treffen führende Köpfe aus der Forschung. "Xenius" ist Wissenschaft auf Augenhöhe, fundiert, bereichernd und gleichzeitig amüsant.


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 23/07 bis 30/07


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Tasmanien, Sympathie für den Teufel
Reportage Deutschland / Frankreich, 2014
Wiederholung vom 29.06.

Regie: Rosie Koch


08:00 Kanadas Nationalparks (45 Min.) (HDTV)
Banff und die Rocky Mountains
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 09.07.

Regie: Viktor Apfelbacher, Anna Steuber


08:45 Stadt Land Kunst (50 Min.) (HDTV)
Magazin Frankreich, 2019
Wiederholung vom 22.07.

Regie: Fabrice Michelin


09:35 Wildes Holland (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Dynamik des Deltas
Dokumentation Niederlande, 2017
Wiederholung vom 15.07.

Regie: Mark Verkerk


10:20 Wildes Holland (40 Min.) (HDTV, UT)
Land unter dem Meeresspiegel
Dokumentation Niederlande, 2017
Wiederholung vom 15.07.

Regie: Mark Verkerk


11:00 Bulgariens Bergwelten (45 Min.) (HDTV, UT)
Rila, Pirin und Rhodopen im Süden
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 16.07.

Regie: Mirjana Momirovic


11:45 Yoga in Indien – Unterwegs mit Esther Schweins (30 Min.) (HDTV)
Delhi – Die Yoga Megalopolis
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 08.07.


12:15 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (35 Min.) (HDTV, UT)
Epirus
Folge 1 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 22.07.

Regie: Johannes Backes


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 23/07 bis 24/07


13:00 Stadt Land Kunst (50 Min.) (HDTV)
Die Auvergne / Israel / Nashville
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 23/07 bis 21/09

Regie: Fabrice Michelin

Israel: Die vergessene Geschichte der deutschen Kolonien
Im Künstlerviertel Sarona am Fuße der ultramodernen Hochhaustürme von Tel Aviv verbreiten Wohnhäuser mit seltsam ortsfremder Anmutung Erinnerungen an Deutschland. Mitte des 19. Jahrhunderts ließen sich hier im Heiligen Land deutsche Protestanten nieder, die sogenannten Templer. Ihre Kolonien, die heute zu den Trendvierteln der israelischen Großstädte zählen, prägten den späteren Staat Israel nachhaltig.

(1): Jules Vallès, ein Kind aus der Auvergne
(2): Israel: Die vergessene Geschichte der deutschen Kolonien
(3): Der Rosenkrieg von Nashville


13:50 Schlacht in den Wolken (110 Min.) (HDTV, UT)
(Aces High)
Spielfilm Großbritannien, 1976
Wiederholung vom 22.07.
Produktion: S. Benjamin Fisz Productions, Les Productions Jacques Roitfeld

Rollen und Darsteller:
John Gresham – Malcolm McDowell
Silkin – Trevor Howard
Sinclair – Christopher Plummer
Crawford – Simon Ward
Lt. Stephen Croft – Peter Firth
Thompson – David Wood

Regie: Jack Gold
Produzent: Benjamin Fisz, Jacques Roitfeld
Drehbuch: Howard Barker
Musik: Richard Hartley
Kamera: Gerry Fisher
Schnitt: Anne V. Coates


15:40 Mr. Holmes (100 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Großbritannien / USA, 2015
Wiederholung vom 03.07.
Produktion: Miramax, Roadside Attractions, BBC Films, Twenty First City

Rollen und Darsteller:
Sherlock Holmes – Ian McKellen
Roger – Milo Parker
Mrs. Munro – Laura Linney
Tamiki Umezaki – Hiroyuki Sanada
Ann Kelmot – Hattie Morahan

Regie: Bill Condon
Produzent: Iain Canning, Anne Carey, Emile Sherman
Drehbuch: Jeffrey Hatcher
Musik: Carter Burwell
Kamera: Tobias A. Schliessler
Schnitt: Virginia Katz


17:20 Magische Orte in aller Welt (30 Min.) (HDTV)
Von Geistern und Erscheinungen
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 17.07.

Regie: Rébecca Boulanger, Dominique Adt


17:50 Grenzflüsse (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Kupa – Der Fluss mit den zwei Namen
Dokumentation Deutschland, 2019
Online verfügbar von 23/07 bis 22/08
Erstausstrahlung

Regie: Thomas Radler

Die Quelle der Kupa ist ein verzauberter Ort. Türkisblau funkelt das Wasser, gespeist aus einer stärksten und tiefsten Quelle Kroatiens. Über 1.000 Liter pro Sekunde bringt die Kupa auf den Weg. Sie liegt im Nationalpark Risnjak, in den unendlichen Waldmeeren an der Grenze zu Slowenien. Seit mehr als 60 Jahren wurde dort kein Baum mehr gefällt, kein Tier mehr gejagt. Der Oberlauf der Kupa ist auch eines der besten Fliegenfischreviere in ganz Südeuropa. Im glasklaren Quellwasser gibt es so viel Nahrung für die Fische, dass die sich aussuchen können, was ihnen am besten schmeckt. Wenige Kilometer flussabwärts wird die Kupa dann auf gut 100 Kilometer zum Grenzfluss. In Slowenien heißt sie Kolpa. Ein Grenzfluss mit zwei Namen. Beide Länder, Slowenien und Kroatien, sind in der EU. Kroatien aber gehört nicht zum Schengenraum. Auf dem Höhepunkt der europäischen Flüchtlingskrise im Jahr 2015 baute Slowenien einen Zaun, bis heute ein sehr umstrittenes Projekt. Die Kolpa ist nicht nur eine Naturschönheit, es ist auch ein Fluss voller Geschichte und Geschichten. Der Glaube hat am Fluss seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle gespielt. An ihrem Unterlauf hat sich das Leben in den letzten Jahrzehnten stark verändert.
Exemplarisch dafür ist Sisak in Kroatien, die letzte Stadt am Flussufer. In jugoslawischer Zeit war der Ort ein bedeutendes Industriezentrum. Nach dem Ende der staatlich gelenkten Wirtschaft verloren mehr als 10.000 Menschen ihren Job. Für die Kupa allerdings war der industrielle Niedergang ein Segen. Das Wasser ist heute so klar wie seit Jahrzehnten nicht mehr.


18:35 Grenzflüsse (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Doubs – Ein Fluss fließt (fast) im Kreis
Dokumentation Deutschland, 2019
Online verfügbar von 23/07 bis 22/08
Erstausstrahlung

Regie: Thomas Radler

Die Quelle des Doubs im französischen Jura ist gerade einmal fünf Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt und schon dort ist er ein Grenzfluss der ganz besonderen Art. Denn eigentlich ist es gar keine Quelle, sondern eine "Résurgence", das Wiedererscheinen eines unterirdischen Wasserlaufs, gespeist aus einem kleinen See auf der anderen Seite der Grenze in der Schweiz. Der eigenwillige Doubs ist seit Jahrhunderten ein Grenzfluss. Anders als sonst verläuft die Landesgrenze allerdings nicht in der Flussmitte, sondern durchgehend am Schweizer Ufer. Beim mittelalterlichen Städtchen Saint-Ursanne macht der Doubs seinen Schlenker durch die Schweiz, in eine der entlegensten und am seltensten besuchten Regionen des Alpenlands im Jura. Wenn sich bei Saint-Ursanne Fuchs und Hase gute Nacht sagen, treffen sich die Einheimischen bei Béatrice Babey. Essen gibt es bei ihr nur einmal in der Woche, immer dienstags. Ihre Gäste kennen ihre Speisekarte: Kalbskopf, Zunge, Schweinefüße und Kutteln. Nach dem Essen wird in der Auberge du Jura bei selbst gemachter Akkordeonmusik bis tief in die Nacht ausgelassen gefeiert. Einige Kilometer flussabwärts stehen am nächsten Morgen unterarmlange Forellen im Flussgras, und der Doubs mäandert weiter in westlicher Richtung. Vorbei an der alten Benediktinerabtei in Baume-les-Dames in die grünste Stadt Frankreichs, nach Besançon. Dort macht der Fluss eine extreme Schleife und umrundet Besançon beinahe vollständig. Der Fluss, der (fast) im Kreis fließt, mündet wenig später, nach 453 Kilometern, bei Verdun-sur-le-Doubs in die Saône.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 23/07 bis 24/07


19:40 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (35 Min.) (HDTV, UT)
Thessalien
Folge 2 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Online verfügbar von 23/07 bis 30/07

Regie: Johannes Backes

In der Folge "Thessalien" geht die Reise von der Meeresenge bei Chalkis, mit ihrer bei Kanuten so begehrten Strömung bis zum höchsten Berg Griechenlands, dem Olymp, dem Sitz der antiken Götter. In der benachbarten Meteora-Region führt die Reise zu mittelalterlichen Klöstern, die auf Felsnadeln thronen. Eine Steilwand erklimmt zum Namenstag des heiligen Georgs der Bergsteiger Christos – bis zur Höhle eines Einsiedlers.
Auf dem malerischen Pilion, Richtung Küste, fährt der "trenaki", die Pilion-Bahn, durch eine Landschaft, die sich die Götter angeblich als Naherholungsziel von ihrem stressigen Alltag auf dem Olymp geschaffen haben: die Heimat der Kentauren.

Hintergrundinfo:
Griechenland liegt am äußersten Ende Südosteuropas. Es ist die Wiege unserer Kultur und nach wie vor eines der beliebtesten Reiseziele von Touristen aus der ganzen Welt. Spektakuläre Luftaufnahmen dieser Region zeigen malerische Buchten, atemberaubende Gebirge und Schluchten, pittoreske Ortschaften, traumhafte Küsten und Klöster, die auf Felsnadeln thronen.


20:15 Lustvolle Befreiung (50 Min.) (FSK 16, HDTV)
Befriedigung und Spaß
Dokumentation Frankreich, 2017

Regie: Sylvain Desmille

Freie Liebe, Offenheit, Selbstbestimmung: Am Tag nach der Vereidigung von Donald Trump, am 21. Januar 2017, gingen in Washington, San Francisco, Tel Aviv, London, Manila, Berlin und Paris Millionen von Menschen auf die Straße, um für die Errungenschaften des Feminismus und der sexuellen Revolution zu demonstrieren. "Lustvolle Befreiung - Befriedigung und Spaß" zeichnet die Geschichte der ersten sexuellen Revolution nach, die begann, als der Zweite Weltkrieg zu Ende war: Von 1948 bis 1968 gab es die unterschiedlichsten Bewegungen, die aus der Sexualität ein Politikum machten und zum historischen Wandel der öffentlichen Sexualmoral beitrugen.
Im Jahr 1948 erschien in den USA der erste Teil des Kinsey-Reports, eine Untersuchung des US-amerikanischen Zoologen und Sexualforschers Alfred Kinsey über das Sexualverhalten amerikanischer Männer. Kinseys Forschungsergebnisse sorgten für großes Aufsehen in der Öffentlichkeit. Zu seinen Schlussfolgerungen zählten unter anderem, dass etwa die Hälfte der Bevölkerung bisexuell sei.
Die Generation der Babyboomer trieb die Liberalisierung der Sittlichkeit und der Sprache ebenso voran wie die Lockerung äußerlicher Konventionen: In den Jahren 1948 bis 1968 wurden Bikinis und Miniröcke populär, und Männer ließen ihre Haare wachsen. Die heranwachsende Generation drängte nach Befreiung, Aufbruch und Selbstbestimmung.
Die Entwicklung der Antibabypille half das "Recht auf Lustbefriedigung" durchzusetzen, das zu einem tiefgreifenden Wandel der gesellschaftlichen Werte und Normen führte. "Lustvolle Befreiung – Befriedigung und Spaß" zeichnet den Verlauf der ersten sexuellen Revolution nach: Von 1948 bis 1968 gab es unterschiedlichste Bewegungen, welche die herrschende Sexualmoral als Herrschafts- und Unterdrückungsinstrument eines autoritären Systems bekämpften.


21:05 Lustvolle Befreiung (60 Min.) (FSK 16, HDTV)
Liebe und Moral
Dokumentation Frankreich, 2017

Regie: Sylvain Desmille

Der zweite Teil der Dokumentation "Lustvolle Befreiung" zeichnet die Geschichte der sexuellen Befreiung von 1968 bis in unsere Zeit nach. Als Auslöser für einen gesellschaftlichen Wandel am Übergang vom 20. ins 21. Jahrhundert wirkte sich die sexuelle Revolution mit ihren Forderungen nach Gleichheit und Toleranz, ihren Kämpfen gegen Diskriminierung und ihrem neuen Blick auf den Anderen in vielen Bereichen des Lebens aus. Wie wird mit dem Erbe dieser Emanzipationsbewegung im 21. Jahrhundert umgegangen? In Berlin durchbricht die Kommune 1 die Strukturen der Kleinfamilie und propagiert die freie Liebe – sie wird weltweit Vorbild für ein neues Lebensmodell. Der Soziologe, Psychologe und Sexualforscher Wilhelm Reich verbindet in seinem Werk "Die Sexualität im Kulturkampf" die sexuelle Revolution mit marxistischen Theorien und kritisiert darin die verlogene Sexualmoral seiner Zeit. Nach Reich bringt eine Befreiung der Sexualität auch eine friedliche Veränderung der Gesellschaft mit sich.
Ab Ende der 60er Jahre schlug sich die sexuelle Revolution in konkreten gesellschaftlichen und rechtlichen Veränderungen nieder. Neue Gesetze sollen für mehr Gleichheit und weniger Diskriminierung sorgen. Sexualkunde wurde im Unterricht eingeführt, die Öffentlichkeit sexualisiert sich zunehmend durch die Verbreitung der Pornografie. Dabei kam es zu Synergien zwischen den verschiedenen Akteuren der sexuellen Revolution: Die feministischen Forderungen nach Aufhebung des Abtreibungsverbots und die ersten Kämpfe für die Entkriminalisierung der Homosexualität beschleunigten den Prozess der Emanzipation.
Ab den 80er Jahren rückte das neue neoliberale Gesellschaftsmodell in den Mittelpunkt der politischen Auseinandersetzungen, und die sexuelle Revolution war ein echter Indikator dieser gesellschaftspolitischen Entwicklung. Die politische Debatte zwischen der Linken und der Rechten, zwischen Kapitalisten und Antikapitalisten wird nun zwischen liberalen und ultrakonservativen Kräften geführt. Der Kampf um die sexuelle Befreiung scheint auch im 21. Jahrhundert noch nicht zu Ende zu sein. Auch wenn sich traditionelle Geschlechterzuschreibungen immer mehr auflösen, noch immer müssen Homosexuelle, Transsexuelle oder auch Sexarbeiterinnen weltweit um ihre Rechte kämpfen.


22:05 D-Mark, Einheit, Vaterland (55 Min.) (HDTV, UT)
Das schwierige Erbe der Treuhand
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 23/07 bis 22/08
Erstausstrahlung

Regie: Inge Kloepfer, Jobst Knigge

Die Treuhand – kaum ein Begriff löst in Ostdeutschland stärkere Reaktionen aus. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung und dem Umbau der Wirtschafts- und Lebensverhältnisse im Osten ist es Zeit für eine Bilanz. Der Systemwechsel von der Plan- zur Marktwirtschaft bedeutete für Millionen Ostdeutsche den Weg in die Arbeitslosigkeit – und begründete eine tiefe Kränkung des Ostens durch den Westen, die gerade in den letzten Jahren neue politische Ventile findet. Birgit Breuel, von 1991 bis 1994 Präsidentin der Treuhandanstalt, hat die schmerzhaften Privatisierungen und Stilllegungen Tausender Unternehmen vorangetrieben. Als Präsidentin der Anstalt wurde sie zur Symbol- und Hassfigur dieses Übergangs. Nach Jahrzehnten des Schweigens ist sie erstmals bereit, dieses Kapitel noch einmal aufzuschlagen und ausführlich über diese Zeit zu sprechen, in der alles auf Hochtouren lief und in der rationale Entscheidungen getroffen werden mussten, um ein Land komplett umzubauen. Welche Überzeugungen hat sie zu ihren Entscheidungen gebracht? Wie schätzt sie diese im Rückblick ein? Und welche Beweggründe hatte sie, eine solche Aufgabe überhaupt zu übernehmen? Wie frei waren die Treuhandmitarbeiter in all ihren Entscheidungen? Hätte es andere Möglichkeiten der wirtschaftlichen Wende gegeben? Die Filmemacher haben Manager der Treuhand, Politiker und Experten zu ihrer Arbeit, zu Zielen und Herausforderungen der Staatsholding befragt.

Hintergrundinfo:
Die Filmemacher Inge Kloepfer und Jobst Knigge sind mit "D-Mark, Einheit, Vaterland – Das schwierige Erbe der Treuhand" tief in die atemlosen Jahre von 1990 bis 1994 eingetaucht und beleuchten darin die Hintergründe und Folgen, die bis heute wirken.


23:00 Stumme Schreie: Frauen kämpfen gegen häusliche Gewalt im Iran (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Iran, 2018
Online verfügbar von 23/07 bis 30/07
Erstausstrahlung

Regie: Mina Keshavarz

In ihrer Kampagne gegen häusliche Gewalt im Iran sammeln Aktivistinnen Erfahrungen von geschlagenen und gedemütigten Frauen. Damit wollen sie eine Grundlage für einen Gesetzesentwurf zum Verbot häuslicher Gewalt schaffen. In einem ersten Schritt hilft die Kampagne den Opfern häuslicher Gewalt, ihre Scham zu überwinden, damit sie das weit verbreitete Schweigen brechen können. Alles muss im Geheimen geschehen: Meinungsfreiheit gibt es im Iran nicht, und es wäre ein Verbrechen, die Kampagne öffentlich durchzuführen. Selbst das öffentliche Gespräch über Frauenfragen ist im Iran verboten und gefährlich. Frauen, die für ein Bewusstsein dieser katastrophalen Situation kämpfen, laufen schnell Gefahr, verhaftet und verurteilt zu werden. Dennoch sind die Aktivistinnen aus Teheran entschlossen, das Thema der häuslichen Gewalt gegen Frauen so lange anzusprechen, bis die Dringlichkeit eines neuen Gesetzes nicht mehr geleugnet werden kann. Die Filmemacherin Mina Keshavarz hat die mutigen Frauen bei ihrer einjährigen Kampagne durch den Iran begleitet. Und sie hat Fragen gestellt: Woher kommt die Akzeptanz von Gewalt gegen Frauen? Haben die Aktivistinnen eine Chance, wenn sie innerhalb eines diktatorischen Systems Aufmerksamkeit erregen? Wie gehen sie mit den Widerständen um? Und vor allem – wird es ihnen gelingen, das Schweigen zu brechen und das Gesetz im Parlament einzubringen?


23:55 Die perfekte Welt (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2017
Online verfügbar von 23/07 bis 21/09
Erstausstrahlung

Regie: Patric Jean

Einkaufszentrum sind perfekte Welten – Freizeitparks, die an einem einzigen Ort genau den Komfort bieten, von dem die zunehmend vom Einzelhandel verwaisten Innenstädte nur träumen können. Die riesigen Konsumtempel sind einladend, praktisch und animierend für Jung und Alt. Doch die seichte Fahrstuhlmusik und die scheinbar harmlosen Events sind Teil einer Manipulation, mit der das System die Kunden in die Falle lockt und die Umsatzzahlen in die Höhe treibt.
Und auch die Händler werden Opfer ihrer eigenen Einkaufsmaschinerie. Sie sind stolz auf einen Erfolg, der ein immer schnelleres Arbeiten erfordert und sie auslaugt. Das Einkaufszentrum steht wie kaum ein anderer Ort für das Lebensmodell der Mittelklasse. Die Stammkunden haben alle ihre eigene Geschichte und teilen doch dieselben Kaufgewohnheiten und materiellen Wünsche. Niemand zwingt diese Menschen zu etwas, doch an jeder Ecke lauert die Versuchung.

Hintergrundinfo:
Patric Jean filmte ein Jahr in einem riesigen, ultramodernen Einkaufszentrum mit Brunnen, begrünten Fußgängerebenen, Bowlingzentrum, Kino und Restaurants. In dieser Welt, in der nichts echt ist, richtet er die Kamera auf die Menschen: Kunden, Geschäftsführer und ausgelaugte Verkäufer, die ein System verteidigen, das sie an den Rand der Erschöpfung bringt.
Ganz unten in der sozialen Rangordnung steht die Putzfrau, die nachts die Gänge reinigt. Sie scheint die Einzige zu sein, die die Situation mit klarem Verstand beurteilen kann. Es gibt keine Guten und keine Bösen in dieser perfekten Welt, sondern nur eine Art zu leben und zu denken – oder vielmehr, nicht zu denken – und sich zum Kauf hinreißen zu lassen.


00:50 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 23.07.


01:10 The Rolling Stones: Havana Moon (60 Min.) (HDTV, UT)
Musik Großbritannien, 2016
Wiederholung vom 05.07.

Regie: Paul Dugdale


02:10 ARTE Reportage (55 Min.)
Reportage Frankreich, 2019
Wiederholung vom 20.07.


03:05 Die Inseln der Queen (45 Min.) (HDTV, UT)
Isle of Man
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Wiederholung vom 17.07.

Regie: Marvin Entholt


03:50 28 Minuten (43 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Moderation: Renaud Dély


04:33 Sendeschluss

*

Mittwoch, 24. Juli 2019


05:00 Owen Pallett & stargaze @ Reeperbahn Festival 2017 (75 Min.) (HDTV)
Musik Deutschland, 2017
Elbphilharmonie Hamburg,
Originalvertonung
Online verfügbar von 24/07 bis 23/08

Regie: Silke Stubenvoll
Mitwirkende: Owen Pallett

Wahlweise als "Paganini des Pop" oder "The World's Most Popular Gay Postmodern Harpsichord Nerd" bezeichnet, ist Owen Pallett ganz klar eine der zentralen Figuren der kanadischen Indie-Szene. Pallett, der schon seit seinem dritten Lebensjahr Violine spielt, wurde vor allem mit seinem Projekt Final Fantasy bekannt. Darüber hinaus unterstützte er schon einige der besten Indie-Bands, wie Arcade Fire oder The Last Shadow Puppets. Seit ein paar Jahren veröffentlicht der Vorzeigemusiker nun auch unter eigenem Namen einige großartige Soloprojekte, so auch sein letztes Studioalbum "In Conflict". Rhythmische Streicher, orchestraler Sound und darüber die einfühlsame Stimme des Multitalents – seine Lieder gehen definitiv unter die Haut. Außerdem wurde Owen Pallett auch schon für den Oscar nominiert: Zusammen mit Will Butler von Arcade Fire komponierte er den brillanten Soundtrack zum Film "Her".

Hintergrundinfo:
Zum Abschluss des Reeperbahn Festivals, dessen Partnerland in diesem Jahr auch Owens Heimat Kanada war, begab sich der Vorzeigemusiker nun in die heiligen Hallen der Elbphilharmonie. Gemeinsam mit dem Berliner Künstlerkollektiv stargaze, das vor allem für die Zusammenarbeit mit Musikern wie Lee Ranaldo (Sonic Youth), The Notwist und Nils Frahm bekannt ist, interpretiert der Kanadier seine Songs in einem völlig neuen Gewand.


06:15 Abenteuer Archäologie (25 Min.) (HDTV)
El Argar, eine vergessene Kultur
Dokumentationsreihe Frankreich, 2016
Online verfügbar von 24/07 bis 22/09

Regie: Agnès Molia, Thibaud Marchand

Im Südosten Spaniens haben Archäologen das Erbe einer vergessenen Kultur wiederentdeckt. Ihr Name: El Argar. Vor 4.000 Jahren, als Europa noch ausschließlich von Stämmen besiedelt war, soll diese Kultur hier den ersten Staat des Okzidents gegründet haben. Die griechische und die römische Zivilisation haben Europa nachhaltig geprägt. Die bronzezeitliche El-Argar-Kultur, die in einer Wüstenlandschaft erblühte, ist dagegen restlos aus unserem kollektiven Gedächtnis verschwunden. Sie herrschte über ein riesiges Gebiet - fast so groß wie Belgien – über 700 Jahre lang, zwischen 2.200 und 1.550 vor Christus. Bis sie plötzlich verschwand und in Vergessenheit geriet. Doch heute erforschen Archäologen diese rätselhafte Zivilisation und bringen jeden Tag neue Zeugnisse ans Licht. Erste Relikte der argarischen Kultur wurden bereits im 19. Jahrhundert gefunden. Zwei belgische Ingenieure, die Brüder Siret, entdeckten in einer Höhlensiedlung im Osten von Andalusien, etwa 40 Kilometer nordöstlich der Stadt Almería, eine Nekropole, wie man sie noch nie gesehen hatte. Sie ahnten, dass sie auf eine unbekannte Kultur aus der Bronzezeit gestoßen waren, und nannten sie nach ihrem Fundort: El Argar. Mehrere Grabungen, die daraufhin in der Region durchgeführt wurden, bestätigten ihre Vermutung. Doch im 20. Jahrhundert gerieten diese Funde zunehmend in Vergessenheit. Erst vor zwei Jahren hat ein Archäologenteam der Autonomen Universität Barcelona die Untersuchung wieder aufgenommen. Ausgangspunkt ihrer Grabungen ist La Almoloya, ein mehr als 50 Meter hoch gelegenes Felsplateau im Zentrum des argarischen Siedlungsgebiets. Sie fanden Reste einer Siedlung mit Gräbern, Straßen, Wohnhäusern und mittendrin einem stattlichen Gebäude, das maßgeblich zum Verständnis der nicht gänzlich erforschten Kultur beitragen kann.

Hintergrundinfo:
Warum sind die Ureinwohner der Osterinseln ausgestorben? Woher kommen die mysteriösen Nazca-Linien in Peru? Wann betrat der erste Mensch den amerikanischen Kontinent? Forscher aus aller Welt versuchen, die großen Geheimnisse der Geschichte zu lüften. Der belgische Archäologe Peter Eeckhout macht sich in der Dokumentationsreihe auf den Weg zu ihnen und berichtet von ihren jüngsten Entdeckungen.


06:40 Xenius (30 Min.) (HDTV, UT)
Virtuelle Realität: Wie echt fühlt sie sich an?
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 24/07 bis 22/10

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Sie wird unser Leben verändern: die virtuelle Realität. Viele reden darüber, aber die wenigsten haben sie bisher wirklich erlebt. "Xenius" zeigt, wie sie funktioniert und was in virtuellen Welten schon heute alles möglich ist – nicht nur für Computerspieler. Auch Mediziner und Therapeuten nutzen die virtuelle Realität immer häufiger. Knifflige und lebensgefährliche Operationen werden von Medizinstudenten erst am virtuellen Objekt geübt. Therapeuten bekämpfen Höhenangst nicht mehr auf der Couch, sondern mit der VR-Brille. Aber wie echt fühlen sich diese virtuellen Realitäten wirklich an? Das erfahren die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard in Berlin, beim ersten virtuellen Escape-Spiel der Welt. Ihre Mission: die fiktive Figur Huxley retten. Mit ihren Avataren landen die beiden Moderatoren dafür in einer feindselig wirkenden Welt, die ihnen so täuschend echt erscheint, dass Pierre bei der Fahrt mit einem postapokalyptischen Fahrstuhl ein mulmiges Gefühl bekommt.

Hintergrundinfo:
Wissen in 26 Minuten – das ist "Xenius", das werktägliche Magazin bei ARTE, das vertraute wie überraschende Themen aus dem Alltag und der Welt der Wissenschaft und Forschung unter die Lupe nimmt. Die deutsch-französischen Moderatorenpaare Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, Caroline du Bled und Gunnar Mergner sowie Emilie Langlade und Adrian Pflug erleben Wissenschaft hautnah, entdecken, was die Welt bewegt, und treffen führende Köpfe aus der Forschung. "Xenius" ist Wissenschaft auf Augenhöhe, fundiert, bereichernd und gleichzeitig amüsant.


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 24/07 bis 31/07


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Geliebtes Korsika – Kampf gegen das Feuer
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 06.07.

Regie: Jean Froment


08:00 Kanadas Nationalparks (45 Min.) (HDTV)
Riding Mountain: Insel der Wildnis
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 10.07.

Regie: Viktor Apfelbacher, Anna Steuber


08:45 Stadt Land Kunst (60 Min.) (HDTV)
Die Auvergne / Israel / Nashville
Magazin Frankreich, 2019
Wiederholung vom 23.07.

Regie: Fabrice Michelin


09:45 Ozeanriesen (50 Min.) (HDTV)
Wettlauf der Nationen
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 06.07.

Regie: Mathias Haentjes


10:35 Ozeanriesen (55 Min.) (HDTV)
Goldene Jahre
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 06.07.

Regie: Mathias Haentjes


11:30 Das Wesen der Wale (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation Österreich, 2018
Wiederholung vom 04.07.

Regie: Rick Rosenthal


12:15 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (35 Min.) (HDTV, UT)
Thessalien
Folge 2 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 23.07.

Regie: Johannes Backes


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 24/07 bis 25/07


13:00 Stadt Land Kunst (55 Min.) (HDTV)
Chateaubriand / Dijon / Dänemark
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 24/07 bis 22/09

Regie: Fabrice Michelin

Dänemark: Die Insel der Ausgestoßenen
Die Inseln Fünen und Seeland im Herzen Dänemarks prägen mit ihren Kanälen und farbenfrohen Häusern das Bild des Königreichs. Als Wiege der dänischen Kultur ist die Gegend auch für ihre Lebensqualität berühmt. Auf dem zwischen den beiden Inseln liegenden Eiland Sprogø sieht man das allerdings anders …

(1): Chateaubriand, ein Romantiker im Heiligen Land
(2): Als Dijon den französischen Königen die Stirn bot
(3): Dänemark: Die Insel der Ausgestoßenen


13:55 Die Hexen von Eastwick (115 Min.) (HDTV)
(The Witches of Eastwick)
Spielfilm USA, 1987
Wiederholung vom 21.07.
Produktion: Guber-Peters Company, Kennedy Miller Productions, Warner Bros

Rollen und Darsteller:
Daryl Van Horne – Jack Nicholson
Alexandra Medford – Cher
Jane Spofford – Susan Sarandon
Sukie Ridgemont – Michelle Pfeiffer
Felicia Alden – Veronica Cartwright
Clyde Alden – Richard Jenkins

Regie: George Miller
Produzent: Neil Canton, Peter Guber, Jon Peters
Drehbuch: Michael Cristofer
Musik: John Williams
Kamera: Vilmos Zsigmond
Schnitt: Richard Francis-Bruce, Hubert C. de la Bouillerie


15:50 Leoparden küßt man nicht (90 Min.) (HDTV, s/w)
(Bringing up, Baby)
Spielfilm USA, 1938
Wiederholung vom 11.07.
Produktion: RKO Radio Pictures

Rollen und Darsteller:
Susan Vance – Katharine Hepburn
David Huxley – Cary Grant
Elizabeth Random – May Robson
Major Horace Applegate – Charles Ruggles
Mr. Gogarty – Barry Fitzgerald
Alice Swallow – Virginia Walker
Mr. Peabody – George Irving

Regie: Howard Hawks
Produzent: Howard Hawks
Drehbuch: Dudley Nichols, Hagar Wilde
Musik: Roy Webb
Kamera: Russell Metty
Schnitt: George Hively


17:20 Magische Orte in aller Welt (30 Min.) (HDTV)
Parsi: Die Nachkommen Zarathustras
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 03.07.

Regie: Dominique Adt


17:50 Grenzflüsse (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Tana – Naturparadies am Polarkreis
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Online verfügbar von 24/07 bis 23/08

Regie: Thomas Radler

Der Tana ist ein Fluss mit zwei Gesichtern: mal lieblich mit bis zu 20 Meter weiten Sandstränden an seinen Ufern, dann wieder dramatisch mit reißenden Stromschnellen. Sein Flussbett hat sich über Millionen von Jahren gebildet und ist bis heute noch fast im Urzustand erhalten. Im Winter ist die Grenze zwischen Finnland und Norwegen gar nicht mehr sichtbar, sogar Autos fahren dann auf Eispisten über den zugefrorenen Tana. Hundeschlittengespanne sind auf dem tief verschneiten und zugefrorenen Tana beim 1.000 Kilometer langen Finnmarksløpet unterwegs. Erst im Mai erwacht dann das Leben wieder für einen kurzen Sommer am Fluss. Bekannt ist der Tana vor allem als Norwegens und Europas größter und wichtigster Lachsfluss. Auf 256 seiner 348 Flusskilometer markiert er die Grenze zwischen Finnland und Norwegen. In keinem Fluss in Europa schwimmen mehr wilde Lachse als hier. Seit jeher hat der Lachs den Tana geprägt und den Menschen an seinen Ufern das Überleben gesichert. Aber die Fischerei wird mittlerweile so intensiv betrieben, dass die Bestände gefährdet sind. Besonders in Norwegen sorgt man sich um die Zukunft des "großen Flusses", wie die hier seit Jahrtausenden siedelnden Samen den Tana nennen.
Dennoch gleicht die Natur am Tana vielerorts noch einem unberührten Paradies. Im Mündungsdelta konkurrieren Robben mit seltenen Vogelarten um die besten Plätze auf den Sandbänken. Die Mündung in die Barentssee ist eines der größten unberührten Delta-Gebiete Europas und die nördlichste Flussmündung des Kontinents. 33 Quadratkilometer des Mündungsgebiets sind heute als Nationalpark geschützt, um die zerbrechliche Natur am Rand des Eismeers zu bewahren.

Hintergrundinfo:
Seit Jahrhunderten trennen und verbinden Grenzflüsse Menschen und Kulturen an ihren Ufern. Mal bilden sie eine undurchdringliche Grenze, mal eine gemeinsame Lebensader. Die Dokumentationsreihe entdeckt drei Grenzflüsse in Europa, alle umgeben von einer bewegten Geschichte.


18:35 Grenzflüsse (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Pruth, von den Karpaten bis zur Donau
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Online verfügbar von 24/07 bis 23/08

Regie: Thomas Radler

Im Schatten des größten Bergs der Ukraine, der Howerla, entspringt der Pruth. Die schwer zugängliche Landschaft mit den weltweit letzten Rotbuchen-Urwäldern zählt seit 2007 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Von den Waldkarpaten schlängelt sich der Pruth hinunter ins Tal. Natur im Urzustand – Menschen verirren sich so gut wie nie hierher ins Quellgebiet des mit 953 Kilometern zweitlängsten Nebenflusses der Donau. Nach 100 Flusskilometern erreicht der Pruth dann Czernowitz, die alte Hauptstadt der Bukowina. Jahrzehntelang hinter dem Eisernen Vorhang vergessen und in beiden Weltkriegen kaum zerstört, wirkt das von der österreichischen Architektur geprägte Stadtbild heute wie ein Abbild längst vergangener Zeiten. Nach Czernowitz ist der Pruth fast 700 Kilometer lang der Grenzfluss zwischen Rumänien und der Republik Moldau. Mit 1.380 verschiedenen Pflanzen-, 34 Fisch- und 239 Vogelarten hat der Pruth in seinen Schwemmgebieten im Lauf der Jahrtausende eine außerordentliche Artenvielfalt entwickelt. Wenn das Leben irgendwo ein langer ruhiger Fluss ist, dann hier am Pruth und besonders in Moldau, dem am seltensten bereisten Land in Europa. Viele Menschen in den kleinen Dörfern am Fluss leben im Rhythmus ihrer Vorfahren und haben ihr Heimatdorf bis heute nie verlassen. In dieser Abgeschiedenheit entstand am Fluss ein Naturparadies, das seinesgleichen sucht. Und das hat auch viel mit der Grenze zu tun, denn jahrzehntelang durften sich nur wenige Einheimische im Grenzland am Pruth aufhalten.

Hintergrundinfo:
Grenzflüsse können Menschen und Kulturen, die an ihren Ufern leben, trennen oder auch verbinden. Mal bilden diese Flüsse eine undurchdringliche Grenze, mal sind sie eine gemeinsame Lebensader. Seit Jahrhunderten prägt dieser Widerspruch Menschen, Städte und Landschaften an ihren Ufern. Die dreiteilige Dokumentationsreihe entdeckt und bereist drei Grenzflüsse in Europa, die alle umgeben sind von einer bewegten Geschichte.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 24/07 bis 25/07


19:40 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (35 Min.) (HDTV, UT)
Thessaloniki und Chalkidiki
Folge 3 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Online verfügbar von 24/07 bis 31/07

Regie: Johannes Backes

In der Folge "Thessaloniki und Chalkidiki" schwärmen zwei nach Athen ausgewanderte prominente Comedians von ihrer geschichtsträchtigen Heimatstadt Thessaloniki. Hier lernt der Zuschauer neben den Highlights der lebendigen Metropole sowohl einen Kupferschmied, eine Archäologin als auch einen Basketballcoach kennen. Am Ende der riesigen Bucht vor der Hafenstadt liegt die Halbinsel Chalkidiki, das Refugium eines Künstlerpaares aus Thessaloniki und gleichzeitig die Heimat eines Schiffsbauers, der in seiner Werkstatt immer noch auf traditionelle Weise "Kaikis" herstellt. Die für jeden griechischen Hafen typischen hölzernen Fischerboote.

Hintergrundinfo:
Griechenland liegt am äußersten Ende Südosteuropas. Es ist die Wiege unserer Kultur und nach wie vor eines der beliebtesten Reiseziele von Touristen aus der ganzen Welt. Spektakuläre Luftaufnahmen dieser Region zeigen malerische Buchten, atemberaubende Gebirge und Schluchten, pittoreske Ortschaften, traumhafte Küsten und Klöster, die auf Felsnadeln thronen.


20:15 Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt (105 Min.) (HDTV, AD)
Spielfilm Deutschland, 2016
Produktion: Razor Filmproduktion, Brainpool TV, WDR, ARD Degeto, ARTE
Online verfügbar von 24/07 bis 31/07
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Karl Schmidt – Charly Hübner
Ferdi – Detlev Buck
Werner – Bjarne Mädel
Rosa – Annika Meier
Raimund – Marc Hosemann
Klaus-Dieter – Michael Brandt

Regie: Arne Feldhusen
Produzent: Gerhard Meixner, Roman Paul
Drehbuch: Sven Regener
Musik: Deichkind, Carsten Meyer, Modeselektor, Patrick Reising, Westbam, Francesco Wilking
Kamera: Lutz Reitemeier
Schnitt: Benjamin Ikes

"Wie bei den Beatles – nur auf Rave." So erklären es Ferdi und Raimund ihrem alten Kumpel Charly. In Anlehnung an die "Magical Mystery Tour" ihrer Vorbilder planen die beiden für ihr Berliner Techno-Label BummBumm Records eine Bus-Tour quer durch Deutschland. Eine Kampfansage an die zunehmende Kommerzialisierung ihrer Musik. Charly soll als Fahrer und für die Organisation mitkommen, doch er ist skeptisch. "Ist das nicht irgendwie in die Hose gegangen bei den Beatles?"
Es geht hier nicht um eine Pop-Band. Die Raves, die Ziel der "Magical Mystery"-Crew sind, leben von durchfeierten Nächten, Alkohol und Drogen. Und das jeden Abend aufs Neue? Charly kennt die Schattenseiten der Berliner Techno-Szene nur zu gut: Seit er vor fünf Jahren nach einem Partyrausch wegen eines Nervenzusammenbruchs in der Psychiatrie landete, lebt er zurückgezogen in einer Entzugs-WG in Hamburg.
Dort gibt es für ihn nur noch Kaffee und Zigaretten. Sozialarbeiter Werner guckt ihn schief an, wenn er sich einen großen Eisbecher gönnt – Charly hat die Eintönigkeit und Überwachung satt. Weil er endlich wieder selbst die Verantwortung für sein Leben übernehmen will, willigt er schließlich doch ein, ein Teil von "Magical Mystery" zu werden. Er begibt sich zurück in die Techno-Szene, an der er schon einmal fast zugrunde gegangen wäre. Hat er sich selbst wirklich im Griff? Zum Glück ist da auch die verständnisvolle Rosa, eine der DJs, die ihm zur Seite steht.

Hintergrundinfo:
Der Film basiert auf Sven Regeners 2013 erschienenem Roman "Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt". Es ist eine Quasi-Fortsetzung von Regeners Debütroman "Herr Lehmann", der circa fünf Jahre zuvor, sprich kurz vor dem Mauerfall spielt. Es ist die gleiche Zeit, zu der Herr Lehmanns bester Freund Karl Schmidt seinen Zusammenbruch erleidet. In der Verfilmung von "Herr Lehmann" aus dem Jahr 2003 wurde er von Detlev Buck gespielt, nun übernimmt Charly Hübner die Rolle, die zur Hauptfigur wird. Doch auch mit Detlev Buck gibt es ein Wiedersehen: Er übernimmt die Rolle des alternden Techno-Stars und Produzenten Ferdi.


22:00 Rendez-vous (80 Min.) (HDTV)
Spielfilm Frankreich, 1985
Produktion: Films A2, T. Films
Online verfügbar von 24/07 bis 31/07

Rollen und Darsteller:
Quentin – Lambert Wilson
Nina Larrieux – Juliette Binoche
Paulot – Wadeck Stanczak
Scrutzler – Jean-Louis Trintignant
Gertrude – Dominique Lavanant
Verwalterin – Anne Wiazemsky
Fred – Jean-Louis Vitrac
Aufnahmeleiter – Philippe Landoulsi
Olimpia – Olimpia Carlisi
Max – Jacques Nolot
Juliette – Caroline Faro
modische Journalistin – Arlette Gordon

Regie: André Téchiné
Produzent: Alain Terzian
Drehbuch: Olivier Assayas, André Téchiné
Musik: Philippe Sarde
Kamera: Renato Berta
Schnitt: Martine Giordano

Nina versucht sich in Paris als Schauspielerin zu etablieren. Bisher hat sie sich nur eine kleine Rolle mit einer einzigen Dialogzeile erkämpfen können. Doch die junge Frau gibt nicht auf – sie träumt weiterhin vom großen Durchbruch. Auf der Suche nach einer Wohnung lernt sie den Immobilienmakler Paulot kennen, der sich sofort in sie verliebt. Er organisiert eine Wohnung für die angehende Schauspielerin – die geräumige, wenn auch etwas heruntergekommene neue Bleibe will er als gemeinsames Liebesnest einweihen.
Nina, die gewohnt ist ihre weiblichen Reize für Hilfeleistungen einzusetzen, ist allerdings nur an einer rein platonischen Freundschaft interessiert. Paulots eigenwilliger Mitbewohner Quentin, ebenfalls Schauspieler, ist von der schönen Nina fasziniert. Eine düster-leidenschaftliche Affäre beginnt. Doch von den traumatischen Erlebnissen seiner Vergangenheit erfährt sie nur am Rande. Als seine Biografie Quentin schließlich einholt, beginnt für Nina ein schwieriger Lernprozess als Frau sowie als Schauspielerin.

Hintergrundinfo:
Regisseur André Téchiné liefert mit "Rendez-vous" eine mutige und intime Untersuchung des Zusammenspiels von sexueller und künstlerischer Leidenschaft. Die damals erst 21-jährige Juliette Binoche, die den Charakter der Nina verkörpert, stand zum Zeitpunkt der Dreharbeiten noch ganz am Anfang ihrer Karriere und überzeugte sogleich mit ihrer berührenden Darstellung einer Frau zwischen Unschuld und sexueller Besessenheit. Für ihre schauspielerische Leistung erhielt sie 1986 den Romy-Schneider-Preis. Téchiné, der sich mit "Rendez-vous" als Entdecker der begabten Französin rühmen kann, gewann mit seinem Film 1985 im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes den Preis für die beste Regie.


23:20 Die Liebesfälscher (105 Min.) (HDTV)
(Copie conforme)
Spielfilm Belgien / Frankreich / Italien, 2009
Produktion: MK2, Bibi Film
Online verfügbar von 24/07 bis 31/07

Rollen und Darsteller:
Sie, Kunsthändlerin – Juliette Binoche
James Miller – William Shimell
Mann am Platz – Jean-Claude Carrière

Regie: Abbas Kiarostami
Produzent: Marin Karmitz, Charles Gillibert, Nathanaël Karmitz, Angelo Barbagallo
Drehbuch: Abbas Kiarostami
Kamera: Luca Bigazzi
Schnitt: Bahman Kiarostami

Der britische Autor James Miller stellt in Florenz sein soeben auf Italienisch übersetztes Buch vor. Es handelt von perfekten Kopien. Auf seiner Reise trifft er auf eine Kunstexpertin. Sie, deren Name nie genannt wird, ist alleinerziehende Mutter und verkauft sowohl Originale als auch Kunstkopien.
Gemeinsam unternehmen die beiden einen Ausflug in die Toskana. Als sie in einem Café einkehren, kommt die Kunstexpertin mit der Wirtin ins Gespräch. Die hält James für ihren Ehemann – was diese nicht korrigiert. Als Miller von einem Telefonat zurückkehrt, setzt die Frau das Spiel fort – und nach kurzer Irritation steigt auch er mit ein. Die beiden kreieren eine "Scheinehe", in welcher der Grat zwischen Inszenierung und den Geschichten über reale frühere Beziehungen verschwimmt. Es sind Szenen einer Ehe, die von Tränen, Schuldzuweisungen und Streit durchzogen sind – inmitten der idyllischen, malerischen Toskana.
James und die namenlose Schöne leben in einer eigenen Wirklichkeit, in der sie zwischen Fälschung und Original umherspringen, bis nicht einmal mehr der Zuschauer zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden kann …

Hintergrundinfo:
"Die Liebesfälscher" gewann verschiedene internationale Preise, darunter 2010 die Goldene Ähre in Valladolid und 2011 die Auszeichnung des San Francisco Film Critics Circle als bester fremdsprachiger Film. Abbas Kiarostami entwickelte aus der Begegnung von zwei Fremden ein Beziehungsspiel zwischen Wahrheit, Täuschung und Lüge. Der Kritiker Bert Rebhandl nannte den Kunstfilm ein "Meisterwerk der Moderne". 2016 schaffte er es bei einer Umfrage der BBC unter die hundert bedeutendsten Filme des 21. Jahrhunderts.


01:05 Wildwuchs (10 Min.) (HDTV)
Guide de jardinage
Kurzfilm Frankreich / Israel, 2017
Produktion: Les Films de l'Arlequin
Online verfügbar von 24/07 bis 20/01
Erstausstrahlung

Regie: Sarah Jane Hatooka
Musik: Daniel Markovitch Animation: Inbal Grossmann
Schnitt: Sarah Jane Hatooka

Aria bringt einen Sohn, Leo, auf die Welt. Das freudige Ereignis wird zum Alptraum, als sie entdeckt, dass ihr Kind über und über mit Brombeerranken überwuchert ist. Aria schafft es nicht, Zuneigung zu ihrem Sohn zu entwickeln und versucht vergeblich, in einem Botanik-Lexikon eine Lösung für ihr Problem zu finden. Sie entwickelt Schuldgefühle und ist überzeugt, eine schlechte Mutter zu sein – dabei kann sie die Wahrheit nicht erkennen: Leo leidet an Autismus.


01:15 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 24.07.


01:35 Unter Schmerzen gebierst du Kinder (60 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2019
Wiederholung vom 16.07.

Regie: Ovidie


02:35 Die Inseln der Queen (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Äußeren Hebriden
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Wiederholung vom 18.07.

Regie: Martin Koddenberg, Kristian Kähler


03:20 Metropolis (45 Min.)
Krakau
Magazin Deutschland, 2019
Wiederholung vom 07.07.


04:05 Alte Schachteln (2 Min.) (HDTV)
Dreifaches Coming-out
Fernsehserie Frankreich, 2018
Online verfügbar von 24/07 bis 03/07
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Maruca

Ein Mann um die 50, ein leicht antiquierter Beamter, kommt von der Arbeit. Der Tag war echt hart. Alle sind zu Hause, seine Frau, seine Tochter und sein Sohn, beide Teenies. Und ausgerechnet an diesem Tag gestehen ihm alle drei, inklusive seiner Frau, dass sie gleichgeschlechtliche Partner lieben …

Hintergrundinfo:
Wer bislang dachte, Senioren hätten keinen Humor, wird in dieser amüsanten Kurzfilmreihe eines Besseren belehrt. Jeder der rüstigen Rentner sitzt auf seinem ureigenen Sofa in seiner eigenen Wohnung. Doch in trauter Kaffeekränzchenatmosphäre liefern sie sich einen gemeinsamen Schlagabtausch. Das Repertoire ihrer Witze ist breit und alles andere als schrullig: Es geht um den letzten Willen und ungestörten Sex, falsche Superweiber und überraschende Beichten.


04:07 Sendeschluss

*

Donnerstag, 25. Juli 2019


05:00 Eröffnungskonzert Dresdner Festspiele 2019 (50 Min.)
Musik Deutschland, 2019
Wiederholung vom 21.07.

Regie: Henning Kasten

Mitwirkende: René Pape (Bass)
Dirigent: Ivor Bolton


05:50 Grenzenloses Frankreich (55 Min.) (HDTV)
Tahiti
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Wiederholung vom 01.07.

Regie: Xavier Lefebvre


06:45 Xenius (25 Min.) (HDTV, UT)
Guss versus 3D-Druck – Stärken und Schwächen beider Technologien
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 25/07 bis 23/10

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts katapultierten Dampf und Stahl, Erfindergeist und Fortschrittswille Europa in eine neue Zeit und läuteten die Moderne ein. Mit dem Aufstieg des 3D-Drucks hat nun ein neues Zeitalter begonnen – so die Wissenschaftler, Erfinder und Pioniere dieser neuen Technik. Denn mit den 3D-Druckern lassen sich alle erdenklichen Formen problemlos und vor Ort herstellen – und zwar genau dann, wenn sie gebraucht werden.
Für Patienten an der Universitätsklinik von Nimwegen hat der 3D-Druck ihre Welt schon verändert: Durch gedruckte Metallimplantate können sie endlich wieder laufen. Der Innovationspark von Maastricht beherbergt Xilloc, ein Start-up, das individuelle Knochenimplantate im 3D-Drucker herstellt. Gründer Maikel Beerens zeigt, wie aus den Patientendaten individuelle Knochenprothesen designt werden. Wohin wird diese neue industrielle Revolution führen? Haben Gießereien schon bald ausgedient?

Hintergrundinfo:
Wissen in 26 Minuten – das ist "Xenius", das werktägliche Magazin bei ARTE, das vertraute wie überraschende Themen aus dem Alltag und der Welt der Wissenschaft und Forschung unter die Lupe nimmt. Die deutsch-französischen Moderatorenpaare Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, Caroline du Bled und Gunnar Mergner sowie Emilie Langlade und Adrian Pflug erleben Wissenschaft hautnah, entdecken, was die Welt bewegt, und treffen führende Köpfe aus der Forschung. "Xenius" ist Wissenschaft auf Augenhöhe, fundiert, bereichernd und gleichzeitig amüsant.


07:10 ARTE Journal Junior (10 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 25/07 bis 01/08


07:20 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Minga – Umzug auf Chilenisch
Reportage Deutschland, 2017
Wiederholung vom 13.07.

Regie: J. Michael Schumacher


08:05 Kanadas Nationalparks (45 Min.) (HDTV)
Der Mingan-Archipel: Der verborgene Schatz
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 11.07.

Regie: Christian Cools


08:50 Stadt Land Kunst (50 Min.) (HDTV)
Chateaubriand / Dijon / Dänemark
Magazin Frankreich, 2019
Wiederholung vom 24.07.

Regie: Fabrice Michelin


09:40 Wem gehört das Meer? (90 Min.) (HDTV)
Ocean Grabbing – Die neue Meeresordnung
Dokumentarfilm Deutschland, 2019
Wiederholung vom 09.07.

Regie: Matthias Heeder, Monika Hielscher


11:10 Hafen der Zukunft (55 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Deutschland / Niederlande, 2016
Wiederholung vom 06.07.

Regie: Tanja Dammertz


12:05 Die Inseln der Queen (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Scilly-Inseln
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Wiederholung vom 18.07.

Regie: Caroline Haertel


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 25/07 bis 26/07


13:00 Stadt Land Kunst (55 Min.) (HDTV)
Irland / Salamanca / Der Baikalsee
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 25/07 bis 23/09

Regie: Fabrice Michelin

Salamanca: Spanischer Hort des Wissens
Jahr für Jahr begrüßt die mehr als 2.000 Jahre alte und doch junggebliebene Stadt Salamanca am Nordufer des Río Tormes Tausende junger Studenten aus der ganzen Welt auf der Plaza Mayor. Ihre Bedeutung als Universitätsstadt verdankt sie dem Bau der romanisch-gotischen Kathedrale im Mittelalter, denn zur Ausbildung des Klerus war eine Schule erforderlich. Gelehrt wurden zunächst Latein, Musik und Recht, doch schon bald gesellten sich weitere Fächer hinzu und die Schule wuchs zur Universität, die bis heute Menschen auf der Suche nach Wissen in die Stadt zieht.

(1): Das wildromantische Irland von Benoîte Groult
(2): Salamanca: Spanischer Hort des Wissens
(3): Schienen auf dem Baikalsee


13:55 Entre nous – Träume von Zärtlichkeit (110 Min.) (HDTV)
(Coup de foudre)
Spielfilm Frankreich, 1982
Wiederholung vom 15.07.
Produktion: Partner's Productions, Alexandre Films, Hachette Première, Films A2, S.F.P.C.

Rollen und Darsteller:
Madeleine – Miou-Miou
Lena Weber – Isabelle Huppert
Michel Kroski – Guy Marchand
Costa – Jean-Pierre Bacri
Carlier – Patrick Bauchau

Regie: Diane Kurys
Produzent: Ariel Zeitoun
Drehbuch: Diane Kurys, Alain Le Henry
Musik: Luis Enriquez Bacalov
Kamera: Bernard Lutic
Schnitt: Joële van Effenterre


15:45 Der Club der toten Dichter (125 Min.)
(Le cercle du poete disparu)
Spielfilm USA, 1989
Wiederholung vom 14.07.
Produktion: Touchstone Pictures, Silver Screen Partners

Rollen und Darsteller:
John Keating – Robin Williams
Neil Perry – Robert Sean Leonard
Todd Anderson – Ethan Hawke
Knox Overstreet – Josh Charles
Charlie Dalton – Gale Hansen

Regie: Peter Weir
Produzent: Steven Haft, Paul Junger Witt, Tony Thomas
Drehbuch: Tom Schulman
Musik: Maurice Jarre
Kamera: John Seale
Schnitt: William M. Anderson


17:50 Grenzflüsse (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Oder – Von der Quelle bis zur Mündung
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Online verfügbar von 25/07 bis 24/08

Regie: Thomas Radler

Die aktuelle Folge bereist die Oder von der Quelle bis zur Mündung. Der Strom ist einer der letzten vielerorts noch frei fließenden, naturnahen Flüsse im Herzen des Kontinents. An den Mäandern ihres Oberlaufs bildet die Oder für gerade mal sieben Kilometer die Grenze zwischen Polen und Tschechien, weiter flussabwärts ist sie dann für mehr als 160 Flusskilometer die Grenze zwischen Polen und Deutschland. Schlösser und Burgruinen an ihren Ufern zeugen von vergangenen Blütezeiten im Herzen Europas. Die Oder macht es ihren Uferanwohnern nicht leicht. Im Winter oft zugefroren, sorgt sie mit ihren Hochwassern nach der Schneeschmelze im Frühjahr regelmäßig für Angst und Schrecken. Im Sommer hingegen ist sie vielerorts nicht einmal mehr einen Meter tief und nur noch mit einem Floß befahrbar. Jahrzehntelang war die Oder vor allem Zankapfel zwischen Deutschen und Polen, ein Fluss am Kartenrand, obwohl mitten in Europa. Umso faszinierender ist es, die Wiedergeburt der Oder zu beobachten. Überall wenden sich die Städte wieder ihrem Fluss und seinen Ufern zu, als gelte es, eine über Jahrzehnte gewahrte Distanz zu überwinden. Auf der Oderinsel in Breslau werden Uferwege und Fußgängerbrücken neu gebaut. In Lubiaz hat man mit der Renovierung des prächtigen Zisterzienserklosters begonnen. Und auch in Frankfurt, das sich nach dem Krieg quasi um die eigene Achse gedreht und dem Fluss wie dem polnischen Slubice den Rücken zugewandt hatte, kann man wieder am Oderufer promenieren. Auch Umwelt- und Naturschützer sind vielerorts am Fluss aktiv. "Zeit für die Oder" heißt ein Bündnis, in dem sich mehr als 30 Initiativen in Tschechien, Polen und Deutschland zusammengetan haben. Ihr Ziel ist es, die Oder als einen der letzten vielerorts noch frei fließenden, naturnahen großen Flüsse Europas zu bewahren.

Hintergrundinfo:
Grenzflüsse können Menschen und Kulturen, die an ihren Ufern leben, trennen oder auch verbinden. Mal bilden diese Flüsse eine undurchdringliche Grenze, mal sind sie eine gemeinsame Lebensader. Seit Jahrhunderten prägt dieser Widerspruch Menschen, Städte und Landschaften an ihren Ufern. Die dreiteilige Dokumentationsreihe entdeckt und bereist drei Grenzflüsse in Europa, die alle umgeben sind von einer bewegten Geschichte.


18:35 An den Ufern des Mississippi (45 Min.) (HDTV)
Amerikas Strom im Norden
Dokumentationsreihe USA, 2016
Online verfügbar von 25/07 bis 01/08

Regie: Brian Armstrong

Die Reise beginnt im Winter am Itasca-See in Minnesota, 450 Meter über dem Meeresspiegel: In diesem kleinen Gletschersee entspringt der längste schiffbare Fluss des nordamerikanischen Kontinents. An der Quelle ist das Wasser des Mississippi noch glasklar, doch mit Anschwellen des Flusses wird es rasch rostig-braun. Die ersten 500 Kilometer bilden den steilsten, den schmalsten und auch den unberührtesten Abschnitt des Mississippi.
Hier fließt der Strom durch sumpfige Ebenen und Seen und bildet Stromschnellen, wo sich Fische, Vögel und Pelztiere tummeln. Die Indianer gaben dem Fluss seinen Namen: Mesipi - das große Wasser. 40 Prozent aller Zugvogelarten nutzen den Mississippi als Orientierungshilfe; für manche von ihnen ist der obere Abschnitt des Flusses der einzige Rastplatz auf dem langen Weg in den Süden. Lappentaucher, Enten, Blesshühner und Reiher sind hier ein willkommenes Fressen für die Seeadler; Wasserratten und Hermine spielen Verstecken, Elche stillen ihren Durst und Bären erwachen aus dem Winterschlaf. In der kalten Jahreszeit verlieren die Bäume ihre Blätter, und auf dem Fluss bildet sich eine Eisschicht, auf der sich Wölfe um einen erbeuteten Hirsch raufen. Ein ausgeklügeltes System an Staudämmen und Schleusen am oberen Abschnitt des Mississippis schützen die Bevölkerung vor Hochwasser und bilden künstliche Seen. Hier siedelten sich unzählige Tierarten an.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 25/07 bis 26/07


19:40 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (35 Min.) (HDTV, UT)
Ostmazedonien und Thrakien
Folge 4 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Online verfügbar von 25/07 bis 01/08

Regie: Johannes Backes

Die Folge "Ostmazedonien und Thrakien" führt von den Wasserbüffeln im Kerkinisee zu Füßen der Bergmassive an der bulgarischen Grenze in eine Region, in der Gläubige während der Anastenariafeiern barfuß über glühende Kohlen laufen. Über Amphipolis und Kavala geht es weiter nach Komotini, wo die in ganz Griechenland bekannte Musikgruppe Balkanatolia sich um die Synthese osteuropäischer, griechischer und türkischer Musiktradition bemüht – um musikalische Völkerverständigung. Noch weiter östlich, dicht vor der türkischen Grenze im Evrosdelta, der Heimat des Rabengeiers, engagiert sich Yorgos für die Modernisierung einer traditionsreichen Branche: der Herstellung von Seide.

Hintergrundinfo:
Griechenland liegt am äußersten Ende Südosteuropas. Es ist die Wiege unserer Kultur und nach wie vor eines der beliebtesten Reiseziele von Touristen aus der ganzen Welt. Spektakuläre Luftaufnahmen dieser Region zeigen malerische Buchten, atemberaubende Gebirge und Schluchten, pittoreske Ortschaften, traumhafte Küsten und Klöster, die auf Felsnadeln thronen.


20:15 Afrikas geheimnisvolle Welten (40 Min.) (HDTV)
Im Herzen des Vulkans
Folge 1 von 2
Dokumentation Deutschland, 2019
Online verfügbar von 25/07 bis 24/08
Erstausstrahlung

Regie: Ivo Nörenberg, Oliver Goetzl

Im Herzen Kenias liegt eine geheimnisvolle Welt: Der Krater des Mount Suswa im Rift Valley. Der Vulkan besteht aus drei Lebensräumen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und einer Vielzahl an Tieren eine Heimat bieten. In den weiten Ebenen rings um die Caldera grasen Gazellen, ziehen Löffelhunde ihre Welpen groß und ein Rudel der extrem seltenen Wildhunde sind ständig auf der Suche nach leichter Beute. Eines der Tiere hat eine verkrüppelte Vorderpfote und kann nur schwer mit den anderen mithalten. Die Wildhund-Familie lässt das junge Männchen aber nicht im Stich, sondern versorgt es mit. Ein Beweis dafür, dass die Tiere äußerst sozial sind. Am Rande einer Lavaröhre versammeln sich am Morgen große Gruppen von Pavianen. Sie teilen sich den Lebensraum mit Klippschliefern und Klippspringern. Im Inneren der Höhle liegt eine unerforschte Welt mit Kalkformationen und unterirdischen Gärten. Zudem gibt es eine der weltweit größten Kolonien von Großohrfledermäusen, die sich tagsüber in einem Labyrinth aus unterirdischen Lavaröhren verbergen. Nach Sonnenuntergang verlassen sie die Höhle und gehen auf die Jagd nach Insekten, fallen aber nicht selten selber Eulen und Greifvögeln zum Opfer.Währenddessen ziehen sich die Paviane in die Höhle zurück. Aufnahmen mit Thermokameras zeigen, was wir mit unseren Augen sonst nicht sehen könnten. An der Decke hängen noch die letzten Fledermäuse, die im Licht der Wärmebildkamera zu glühen scheinen. Die Höhle ist als "Parlament der Paviane" unter den Einheimischen bekannt. Nirgendwo sonst auf der Welt wurde bisher beobachtet, dass Paviane nachts Schutz in Höhlen vor ihren Feinden suchen. Ein Verhalten, das noch nie gefilmt wurde.


20:55 Afrikas geheimnisvolle Welten (45 Min.) (HDTV)
Die Insel der Affen
Folge 2 von 2
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 25/07 bis 24/08
Erstausstrahlung

Regie: Ivo Nörenberg, Oliver Goetzl

Vor der Küste Zentralafrikas liegt eine geheimnisvolle Insel im Atlantik: Bioko. Bedeckt von dichten Regenwäldern ist sie die Heimat für eine der seltensten Affenarten der Welt. Bisher gab es noch keinen Film über die vom Aussterben bedrohten Tiere: Drills – dies ist das erste intime Porträt und zeigt erstmals ihren Lebensraum, der zu den artenreichsten der Erde zählt. Die Küste der Insel ist jedes Jahr das Ziel zahlloser Meeresschildkröten, die hier ihre Eier ablegen. Im Inneren von Bioko ragen die steilen Wände einer uralten Caldera in den Himmel. Das Innere dieses erloschenen Vulkans haben wahrscheinlich weniger Menschen betreten als den Mond.Die Dokumentation folgt Motuku, dem Alphamännchen, und seiner Familie. Das jüngste Mitglied der Gruppe ist der kleine Sipoti. Über die nächsten Jahre wird er noch viel lernen müssen, um die Spielregeln der Drills zu beherrschen. Auch für Wissenschaftler bieten die einzigartigen Aufnahmen eine Gelegenheit, mehr über das Verhalten dieser extrem scheuen Affen herauszufinden, da es bisher kaum Beobachtungen dieser Primaten in freier Wildbahn gibt. Als Motukus Sohn könnte der kleine Sipoti vielleicht eines Tages selbst der Anführer einer Drill-Gruppe werden und über ein Territorium auf dieser vergessenen Insel im Atlantik herrschen.

Hintergrundinfo:
Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg – Preisträger des Wildscreen Animal Behavior Awards – haben sich der Herausforderung dieses extremen Drehorts gestellt. Zusammen mit dem Drill-Experten Justin Jay entstand das erste und einzige Porträt über das heimliche Leben der Dschungel-Könige in einem ihrer letzten Refugien.


21:40 Dreimal Manon (60 Min.) (HDTV)
Trois fois Manon
Folge 1 von 3
Fernsehfilm Frankreich, 2013
Produktion: Image et Compagnie, ARTE F
Online verfügbar von 25/07 bis 08/08

Rollen und Darsteller:
Manon – Alba Gaïa Bellugi
Lucas – Yannick Choirat
Zohra – Naidra Ayadi
Lola – Claire Bouanich
Madame Barthélémy – Alix Poisson
Direktor – François Loriquet
Mutter – Marina Foïs
Bintou – Jisca Kalvanda
Anwalt – Guillaume Marquet
Richterin – Sandra Vargas

Regie: Jean-Xavier de Lestrade
Produzent: Nicole Collet
Drehbuch: Antoine Lacomblez, Jean-Xavier de Lestrade
Musik: Baptiste Charvet
Kamera: Isabelle Razavet
Kostüm: Marie Le Garrec
Szenenbild: Antoine Maron
Redaktion: Isabelle Huige, Adrienne Fréjacques
Schnitt: Sophie Brunet

Autodiebstahl, Besitz von Cannabis, Schuleschwänzen: Die 15-jährige Manon legt seit geraumer Zeit ein renitentes bis kleinkriminelles Verhalten an den Tag. Als ihre Mutter sie eines Abends mit ihrem Benehmen konfrontiert, kommt es zu einem heftigen Streit und die Situation eskaliert: Manon geht mit einem Messer auf ihre Mutter los. Die Richterin möchte Manon noch eine letzte Chance geben und lässt sie für sechs Monate in ein geschlossenes Erziehungsheim einweisen. Doch dort macht sich Manon mit ihrem aggressiven Verhalten schnell Feinde: Die anderen Mädchen provozieren sie und Manon hat sich nicht im Griff. Es kommt zu mehreren gewalttätigen Zwischenfällen. Besorgt verfolgen die Erzieher Lucas und Zohra Manons Wutausbrüche. Lucas ist der einzige Erzieher, zu dem sie langsam Vertrauen aufbaut. Als Lola und Bintou, zwei Mädchen, mit denen Manon schon öfter in heftige Streitereien geraten ist, Drogen unter Manons Bett schmuggeln, die Lucas bei einer Zimmerkontrolle entdeckt, droht Manon der Rausschmiss aus dem Heim und damit endgültig das Gefängnis …

Hintergrundinfo:
In seinem packenden Drama "Dreimal Manon" nimmt sich Jean-Xavier de Lestrade mit Drehbuchautor Antoine Lacomblez des Themas Jugendkriminalität auf originelle Weise an. Dabei verzichtet der erfolgreiche Dreiteiler darauf, vorschnelle Antworten zu geben. Regisseur Jean-Xavier de Lestrade ist bekannt für seine zahlreichen Dokumentarfilme, für die er wichtige Auszeichnungen erhielt: 2002 wurde er für seinen Dokumentarfilm "Ein Mörder nach Maß" (2001) mit dem Oscar ausgezeichnet, für "Une Australie blanche et pure" (1998) und das Drehbuch zu "La disparition" (2012) erhielt er jeweils den FIPA in Gold - ebenso für "Dreimal Manon". Auch führte er Regie bei "Malaterra" (2015), einer Krimi-Serie mit Schauspielerin Béatrice Dalle.


22:40 Dreimal Manon (60 Min.) (HDTV)
Trois fois Manon
Folge 2 von 3
Fernsehfilm Frankreich, 2013
Produktion: Image et Compagnie, ARTE F
Online verfügbar von 25/07 bis 08/08

Rollen und Darsteller:
Manon – Alba Gaïa Bellugi
Lucas – Yannick Choirat
Zohra – Naidra Ayadi
Lola – Claire Bouanich
Madame Barthélémy – Alix Poisson
Direktor – François Loriquet
Mutter – Marina Foïs
Bintou – Jisca Kalvanda
Anwalt – Guillaume Marquet

Regie: Jean-Xavier de Lestrade
Produzent: Nicole Collet
Drehbuch: Antoine Lacomblez, Jean-Xavier de Lestrade
Musik: Baptiste Charvet
Kamera: Isabelle Razavet
Kostüm: Marie Le Garrec
Szenenbild: Antoine Maron
Redaktion: Isabelle Huige, Adrienne Fréjacques
Schnitt: Sophie Brunet

Manons Französischlehrerin, Madame Barthélémy, überrascht die Klasse mit einem neuen Projekt: Sie verlässt den vorgesehenen Stoffrahmen und plant eine Marionetten-Aufführung von "Orpheus in der Unterwelt". Das kaum Erhoffte geschieht: Die Mädchen finden trotz anfänglicher Skepsis bald Gefallen an der Idee. Bei den Proben für das Stück kommen sie sich näher und die Zankereien in der Gruppe hören allmählich auf. Auch zwischen Manon und Lola entwickelt sich eine gewisse Sympathie. Manon geht es zunehmend besser, sie hält ihre Mutter auf Distanz und löst ihre Konflikte nicht mehr mit Gewalt. Als der Direktor das Projekt aus Geldnot abbrechen möchte, versucht Madame Barthélémy vergebens, ihn umzustimmen. Mit der Hilfe eines einflussreichen Freundes von Erzieher Lucas findet die Lehrerin jedoch eine Möglichkeit, das Projekt zu finanzieren. Die Aufführung wird ein voller Erfolg und die Mädchen sind, ohne es zugeben zu wollen, mächtig stolz auf ihre Leistung. Doch kurz darauf wird gegen Lola wegen Diebstahls Anzeige erstattet und sie muss plötzlich das Heim verlassen. Als dann auch noch Lucas seine Stelle verliert, beschließt Manon, alles zu riskieren: Gemeinsam mit zwei weiteren Mädchen plant sie die Flucht aus dem Heim …


23:40 Dreimal Manon (55 Min.) (HDTV)
Trois fois Manon
Folge 3 von 3
Fernsehfilm Frankreich, 2013
Produktion: Image et Compagnie, ARTE F
Online verfügbar von 25/07 bis 08/08

Rollen und Darsteller:
Manon – Alba Gaïa Bellugi
Lucas – Yannick Choirat
Zohra – Naidra Ayadi
Yaël – Oulaya Amamra
Madame Barthélémy – Alix Poisson
Direktor – François Loriquet
Mutter – Marina Foïs
Richterin – Sandra Vargas
Anwalt – Guillaume Marquet
Sandrine – Léa Rougeron

Regie: Jean-Xavier de Lestrade
Produzent: Nicole Collet
Drehbuch: Antoine Lacomblez, Jean-Xavier de Lestrade
Musik: Baptiste Charvet
Kamera: Isabelle Razavet
Kostüm: Marie Le Garrec
Szenenbild: Antoine Maron
Redaktion: Isabelle Huige, Adrienne Fréjacques
Schnitt: Sophie Brunet

Auf ihrer Flucht steigen Manon, Yaël und Sandrine zu zwei fremden Männern ins Auto. Manon entgeht nur dank der Hilfe ihrer beiden Begleiterinnen einer Vergewaltigung. Ihre Flucht endet kurz darauf, als sie gefasst und ins Heim zurückgebracht werden. Am nächsten Morgen erstattet der Direktor Anzeige gegen jedes der Mädchen. Manon hat es nur der Hilfe ihres Anwalts zu verdanken, dass ihr ein weiteres Mal das Gefängnis erspart bleibt. Stattdessen soll sie ein Praktikum bei einem Kfz-Mechaniker machen, um sich auf die Ausbildung vorzubereiten. Als Manon nach langer Zeit ihre Mutter besucht, erdrückt diese sie mit ihrer Liebe. Für Manon steht fest: Zurück nach Hause will sie auf keinen Fall …


00:35 Manon, 20 Jahre (60 Min.) (HDTV)
Manon 20 ans
Folge 1 von 3
Fernsehfilm Frankreich, 2016
Produktion: Image et Compagnie, ARTE F
Online verfügbar von 25/07 bis 01/08

Rollen und Darsteller:
Manon Vidal – Alba Gaïa Bellugi
Jennifer Bressan – Déborah François
Bruno – Théo Cholbi
Monsieur Hervé – Yoann Blanc
François Losmel – Charlie Nelson
Lola – Claire Bouanich
Monique – Marina Foïs

Regie: Jean-Xavier de Lestrade
Produzent: Nicole Collet
Drehbuch: Antoine Lacomblez, Jean-Xavier de Lestrade
Musik: Alexandre Lessertisseur
Kamera: Isabelle Razavet
Kostüm: Valérie Mascolo
Bühnenbild: Léa Philippon: Léa Philippon
Redaktion: Isabelle Huige
Schnitt: Sophie Brunet

Manon ist 20 Jahre alt. Das Erziehungsheim und die kleinkriminelle Vergangenheit liegen hinter ihr. Sie ist stolz auf ihren Abschluss als Kfz-Mechatronikerin und möchte nun in ihrem Beruf arbeiten. Zwar kann sie im Vorstellungsgespräch mit ihrem Wissen punkten, aber auf einmal stellt sich ihr ein unerwartetes Problem in den Weg: Mädchen kann Werkstattleiter Hervé nicht gebrauchen – fürs Erste. Stattdessen wird sie mit einer Stelle als Empfangsdame im Kfz-Betrieb abgespeist. Zu viel für Manon. Diese bodenlose Ungerechtigkeit macht sie wütend. Sie lehnt ab. Voller Zorn sucht sie nach Halt bei ihrem Freund – und erwischt ihn mit einem anderen Mädchen. Hals über Kopf verlässt Manon ihn. Doch wo soll sie hin? Außer ihm hat die 20-Jährige niemanden. Zu ihrer Mutter kann sie nicht, und ihr Vater hat sich frühzeitig aus dem Staub gemacht. Manon schluckt ihren Stolz herunter und bewirbt sich doch um den Job am Empfang der Autowerkstatt. Auf Probe angestellt, strengt sich die eigentliche Mechatronikerin an, ihrem Chef Losmel alles recht zu machen, während sie innerlich tobt. Es fällt ihr nicht leicht, auf Knopfdruck zu lächeln, Demütigungen stillschweigend zu ertragen, ohne sich zu wehren, und dabei dauerhaft freundlich zu bleiben.
In Jennifer, der Chefsekretärin, findet Manon jedoch schnell eine Vertraute, die ihr hilft, eine Wohnung zu finden. Die attraktive Frau ist geradezu auffallend entgegenkommend … Als Manon unter den Kunden eine alte Bekannte entdeckt, fällt sie aus allen Wolken. Lola, die Rädelsführerin im geschlossenen Heim, die zur Freundin wurde, steht plötzlich vor ihr. Kann sie mit ihr an die alten Zeiten anknüpfen?

Hintergrundinfo:
Jean-Xavier de Lestrades "Manon, 20 Jahre", die Fortsetzung von "Dreimal Manon" (2013), lässt den Zuschauer ein weiteres Mal in das Leben von Manon eintauchen – allerdings fünf Jahre und einige Erfahrungen später. Während sie in "Dreimal Manon" als 15-Jährige kriminell wurde, hat sie sich nun gegen viele Widerstände in ihrem Beruf als Mechatronikerin und in einem angepassteren Leben zu behaupten. 2014 erhielt de Lestrade für "Dreimal Manon" den FIPA in Gold auf dem Internationalen Filmfestival in Biarritz und den Preis der Filmkritiker-Gewerkschaft für die beste französische Serie. 2017 wurde die Fortsetzung auf dem Fernsehfilm-Festival in Luchon zum Juryliebling: Fünf Auszeichnungen gingen an "Manon, 20 Jahre", darunter die Pyrénées d'Or für die beste Serie. Außerdem erhielt Alba Gaïa Bellugi den FIPA 2017 für die beste weibliche Darstellerin.


01:35 Manon, 20 Jahre (55 Min.) (HDTV)
Manon 20 ans
Folge 2 von 3
Fernsehfilm Frankreich, 2016
Produktion: Image et Compagnie, ARTE F
Online verfügbar von 25/07 bis 01/08

Rollen und Darsteller:
Manon Vidal – Alba Gaïa Bellugi
Jennifer Bressan – Déborah François
Bruno – Théo Cholbi
Monsieur Hervé – Yoann Blanc
François Losmel – Charlie Nelson
Lola – Claire Bouanich
Monique – Marina Foïs

Regie: Jean-Xavier de Lestrade
Produzent: Nicole Collet
Drehbuch: Antoine Lacomblez, Jean-Xavier de Lestrade
Musik: Alexandre Lessertisseur
Kamera: Isabelle Razavet
Kostüm: Valérie Mascolo
Bühnenbild: Léa Philippon
Redaktion: Isabelle Huige
Schnitt: Sophie Brunet

Zwischen Manon und ihrem Werkstatt-Kollegen Bruno liegt etwas in der Luft. Doch statt auf seine Annäherungsversuche einzugehen, stürzt sie sich immer tiefer in die leidenschaftliche Beziehung zu ihrer älteren Kollegin Jennifer. Als Bruno sie ein weiteres Mal nach Hause fährt und sie zu küssen versucht, kann Manon ihre Gefühle nicht mehr verbergen – sie scheint wie ausgewechselt. Mit Lola, der ehemaligen Anführerin im Erziehungsheim, versucht Manon, alte Zeiten wiederauferstehen zu lassen. Der gemeinsame Theaterkurs, etwas, das die beiden Mädchen schon einmal zusammengeführt hatte, soll ein weiteres Mal ihre Bande stärken. Als Lola nicht auftaucht, nimmt Manon all ihren Mut zusammen und spricht auf der Bühne allein vor …
Die Arbeit als Empfangsdame hält Manon kaum aus: Ihre Aufgaben werden ihr zu viel, die Kunden werden immer unerträglicher und Hervé, der Werkstattleiter, verwickelt Manon in fiese Machtspielchen, obwohl sie nur auf sein Okay wartet. Er macht ihr immer deutlich, dass Frauen in der Werkstatt einfach nichts zu suchen haben. Die Umstände setzen Manon so zu, dass sie zusehends in alte Muster verfällt: Als sie wieder beginnt, wahllos Essen in sich hineinzustopfen, bleibt das von keinem der Kollegen unbemerkt. Aus Wut über die Ungerechtigkeiten, auch Betrug am Kunden in der Werkstatt, beginnt die junge Frau Pläne zu schmieden, um sich an Hervé zu rächen, und bittet Bruno ihr zu helfen. Doch der rät ihr zunächst von dem Rachefeldzug ab. Als Einziger bemerkt er Manons labilen Zustand und konfrontiert sie mit ihren Problemen. Er schlägt ihr vor, Kontakt zu ihrer Mutter Monique aufzunehmen – ohne zu ahnen, was das bedeutet. Manon geht auf seinen Rat ein und lässt eine Begegnung zu. Manons Rachepläne an Hervé bleiben unterdessen jedoch nicht folgenlos …


02:30 Manon, 20 Jahre (60 Min.) (HDTV)
Manon 20 ans
Folge 3 von 3
Fernsehfilm Frankreich, 2016
Produktion: Image et Compagnie, ARTE F
Online verfügbar von 25/07 bis 01/08

Rollen und Darsteller:
Manon Vidal – Alba Gaïa Bellugi
Jennifer Bressan – Déborah François
Bruno – Théo Cholbi
Monsieur Hervé – Yoann Blanc
François Losmel – Charlie Nelson
Lola – Claire Bouanich
Monique – Marina Foïs
Manons Vater Roland Vidal – Xavier Mathieu

Regie: Jean-Xavier de Lestrade
Produzent: Nicole Collet
Drehbuch: Antoine Lacomblez, Jean-Xavier de Lestrade
Musik: Alexandre Lessertisseur
Kamera: Isabelle Razavet
Kostüm: Valérie Mascolo
Bühnenbild: Léa Philippon
Redaktion: Isabelle Huige
Schnitt: Sophie Brunet

Manons Rachefeldzug ist zwar geglückt, aber die Folgen treffen sie hart: Sie wird gefeuert. Für den Moment wurde der jungen Frau der Boden unter den Füßen weggezogen. Doch Manon rafft sich auf, um richtig reinen Tisch zu machen. Sie stürzt sich in totale Ungewissheit und begibt sich auf die Suche nach ihrem unbekannten Vater. Mit Raffinesse schafft sie es, ein Treffen mit ihm zu arrangieren. In der Rolle der harmlosen Finderin seiner Brieftasche erfährt Manon von dem neuen Familienglück ihres Vaters und klärt ihn fürs Erste nicht über ihre Identität auf … Brunos Erwartungen an Manon als seine feste Freundin werden immer konkreter. Der Besuch bei seinen Eltern verläuft so gut, dass diese Manon gleich anbieten, auf ihrem Hof zu arbeiten. Parallel hat Bruno bereits gemeinsame Zukunftspläne geschmiedet, die Manon einzig mit einem Ja beantworten müsste. Ein sicheres Leben wäre zum Greifen nah. Doch unter dem Druck wachsen Manons Zweifel …
Mutter Monique kann die Distanz zwischen sich und ihrer Tochter nicht akzeptieren. Kurzerhand fährt sie zur Werkstatt, um persönlich nachzuhaken, was Manon eigentlich so treibt. Dort überbringt Jennifer ausgerechnet ihr die Hiobsbotschaft: Manon ist schwanger und wurde gekündigt. Während sie sich für oder gegen die Schwangerschaft entscheiden muss, verliert Manon sich beinahe selbst. Ihre Mutter mischt sich in die Entscheidung der Tochter ein und versucht ihr ihre Vorstellung von einem Neuanfang aufzudrängen. Auch Bruno legt Manon wohlwollend den Entwurf eines gemeinsamen Lebens vor. Doch keiner versteht Manon in ihrem starken Drang nach Selbstbestimmung. Immer mehr zieht sie sich zurück. Wird sie das Kind behalten?


03:30 Magische Orte in aller Welt (30 Min.) (HDTV)
Katalonien – Das Bärenfest
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Wiederholung vom 26.06.

Regie: Dominique Adt


04:00 28 Minuten (40 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Moderation: Renaud Dély


04:40 Alte Schachteln (2 Min.) (HDTV)
Knifflige Fragen
Fernsehserie Frankreich, 2018
Online verfügbar von 25/07 bis 04/07
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Maruca

Ein Mann um die 40 sitzt in aller Ruhe im Wohnzimmer vor dem Fernseher; sein Sohn macht Hausaufgaben und seine Frau und Tochter sind auch da. Und irgendwie kommt die Frage auf: "Schatz, was würdest du machen, wenn einer dich bitten würde, für eine Million mit ihm zu schlafen?"

Hintergrundinfo:
Wer bislang dachte, Senioren hätten keinen Humor, wird in dieser amüsanten Kurzfilmreihe eines Besseren belehrt. Jeder der rüstigen Rentner sitzt auf seinem ureigenen Sofa in seiner eigenen Wohnung. Doch in trauter Kaffeekränzchenatmosphäre liefern sie sich einen gemeinsamen Schlagabtausch. Das Repertoire ihrer Witze ist breit und alles andere als schrullig: Es geht um den letzten Willen und ungestörten Sex, falsche Superweiber und überraschende Beichten.


04:42 Sendeschluss

*

Freitag, 26. Juli 2019


05:00 The Rolling Stones: Havana Moon (75 Min.) (HDTV, UT)
Musik Großbritannien, 2016
Wiederholung vom 05.07.

Regie: Paul Dugdale


06:15 Abenteuer Archäologie (25 Min.) (HDTV)
Troja – Auf den Spuren eines Mythos
Dokumentationsreihe Frankreich, 2016
Online verfügbar von 26/07 bis 24/09

Regie: Agnès Molia, Anne Richard

In der Türkei haben Wissenschaftler womöglich eine der ältesten archäologischen Kontroversen beendet. Sie sind sich sicher: Hisarlik am Eingang der Dardanellen-Meerenge ist das mythische Troja, die Stadt, die Homer zur Ilias inspirierte, einem der wichtigsten Epen der griechischen Antike. Homer hat die Geschichte des Trojanischen Kriegs etwa 800 vor Christus aufgeschrieben, also rund 400 Jahre nach dem angeblichen Ereignis. Aber hat dieser Krieg tatsächlich stattgefunden? Haben die Archäologen dafür fundierte Beweise?
Seit Jahrhunderten streiten sich die Gelehrten: Hat es die Stadt Troja, die Homer in seinem Heldengedicht beschreibt, wirklich gegeben? Und wenn ja, wo? Im 20. Jahrhundert fingen Archäologen wie Rüstem Aslan an, den Siedlungshügel Hisarlik systematisch zu ergraben und ihre Funde mit Homers Schilderungen zu vergleichen. Heute sind sie überzeugt: Troja lag eindeutig in Hisarlik und nicht wie auch angenommen in England oder im Süden der Türkei. Von Homers Epos fasziniert, setzt sich Heinrich Schliemann 1872 in den Kopf, die Stadt Troja wiederzufinden. Schliemann dachte, er hätte Homers Troja in der Landschaft von Hisarlik gefunden, doch er fand sehr viel mehr. Er vermutete damals schon, dass zwei Städte übereinanderlagen, aber er erkannte nicht, dass es noch viel mehr waren. Neun Siedlungsschichten hat die über hundertjährige Forschung in Troja bisher freigelegt. Den Wissenschaftlern ist es gelungen, die neun Siedlungsphasen der Ausgrabungsstätte am Computer zu rekonstruieren: neun Städte, jede auf dem Fundament der Vorgängerstadt errichtet, die entweder ein Brand, Erdbeben oder Krieg zerstört hatte.

Hintergrundinfo:
Warum sind die Ureinwohner der Osterinseln ausgestorben? Woher kommen die mysteriösen Nazca-Linien in Peru? Wann betrat der erste Mensch den amerikanischen Kontinent? Forscher aus aller Welt versuchen, die großen Geheimnisse der Geschichte zu lüften. Der belgische Archäologe Peter Eeckhout macht sich in der Dokumentationsreihe auf den Weg zu ihnen und berichtet von ihren jüngsten Entdeckungen.


06:40 Xenius (30 Min.) (HDTV, UT)
Sport im Wandel – Wie gesund sind die aktuellen Trends?
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 26/07 bis 24/10

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug

Jedes Jahr entstehen neue Sportarten mit modischen Namen wie Bootcamp, Pound, Floorball oder Crossfit. Doch wie gesund sind die neuen Trends? Und – ebenfalls wichtig in unserem durchgetakteten Leben – mit welchem Sport erreicht man maximale Fitness in möglichst kurzer Zeit? Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade testen das heute mit vollem Körpereinsatz an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Sport hält uns fit und beugt Krankheiten vor – daran zweifelt heute niemand mehr. Die Frage ist aber: Wie genau? Ergebnis der neuesten Studien: Sport steigert nicht nur deutlich messbar unsere Lebenserwartung, sondern beeinflusst sogar unser Gehirn. Doch was ist gesünder: gemächlich dahin traben oder mit maximalem Speed laufen? "Xenius" berichtet über einen Pionier des Laufsports, den Mediziner Ernst van Aaken, der in den 50er Jahren den moderaten Dauerlauf als gesunde Alternative zum intensiven Intervalltraining bekanntmachte. Liegt er damit auch heute noch richtig? Wer maximale Leistung in minimaler Zeit erstrebt, der hat vielleicht schon davon gehört: die Elektromuskelstimulation, kurz EMS - Sport mit Hilfe von Stromstößen! Eine Methode aus dem Reha-Bereich, die jetzt als Abspeck- und Fitnessprogramm beworben wird. Bauch weg mit Strom – kann das funktionieren? Außerdem geht es in "Xenius" um das Sporteln via App, ganz ohne Trainer und Verein, jederzeit, an jedem Ort – einfach nur aufs Handy schauen. Ist das vielleicht die Zukunft oder doch nur ein kurzlebiger, verletzungsintensiver Trend?

Hintergrundinfo:
Wissen in 26 Minuten – das ist "Xenius", das werktägliche Magazin bei ARTE, das vertraute wie überraschende Themen aus dem Alltag und der Welt der Wissenschaft und Forschung unter die Lupe nimmt. Die deutsch-französischen Moderatorenpaare Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, Caroline du Bled und Gunnar Mergner sowie Emilie Langlade und Adrian Pflug erleben Wissenschaft hautnah, entdecken, was die Welt bewegt, und treffen führende Köpfe aus der Forschung. "Xenius" ist Wissenschaft auf Augenhöhe, fundiert, bereichernd und gleichzeitig amüsant.


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 26/07 bis 02/08


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Griechenland, Aufbruch am Olymp
Reportage Deutschland / Frankreich, 2014
Wiederholung vom 01.07.

Regie: J. Michael Schumacher


08:00 Kanadas Nationalparks (45 Min.) (HDTV)
Gros-Morne: Das raue Paradies Neufundlands
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 12.07.

Regie: Viktor Apfelbacher, Markus Augé


08:45 Stadt Land Kunst (40 Min.) (HDTV)
Irland / Salamanca / Der Baikalsee
Magazin Frankreich, 2019
Wiederholung vom 25.07.

Regie: Fabrice Michelin


09:25 Wenn die Vulkane erwachen (85 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm Frankreich, 2012
Wiederholung vom 13.07.

Regie: François de Riberolles


10:50 Im Schatten des Supervulkans (55 Min.) (HDTV)
Droht ein neues Pompeji?
Dokumentation Großbritannien, 2018
Wiederholung vom 13.07.

Regie: Duncan Bulling


11:45 Yoga in Indien – Unterwegs mit Esther Schweins (30 Min.) (HDTV)
Coimbatore – Gesundheit von Geist und Körper
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 11.07.


12:15 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (35 Min.) (HDTV, UT)
Ostmazedonien und Thrakien
Folge 4 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 25.07.

Regie: Johannes Backes


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 26/07 bis 27/07


13:00 Stadt Land Kunst (50 Min.) (HDTV)
Peking / Thessaloniki / Galapagos
Magazin Frankreich, 2019
Online verfügbar von 26/07 bis 24/09

Regie: Fabrice Michelin

Das Peking des letzten Kaisers
Die Verbotene Stadt ist die legendäre Residenz der chinesischen Kaiser. Jahrhunderte lang war Besuchern der Zutritt verwehrt. Bernardo Bertolucci machte sie 1987 zum Schauplatz seines Monumentalfilms "Der letzte Kaiser". Er war der erste ausländische Filmemacher, der die schier endlose Abfolge quadratischer Höfe und majestätischer Pforten filmen durfte. Der für seine linke Haltung bekannte Regisseur erzählte die Geschichte von Puyi, dem letzten Kaiser Chinas, der nach der kommunistischen Machtergreifung 1949 ein Leben als Gärtner im botanischen Garten der Hauptstadt fristete. Schon der Filmtitel verheißt das Ende einer Ära.

Galápagos: Neun Utopisten auf einer verlassenen Insel
Mehr als tausend Kilometer vor der Küste Ecuadors liegen die Galápagosinseln mit ihrer üppigen urzeitlichen Fauna und Flora. An den Gestaden dieser geheimnisvollen Inselwelt leben Riesenschildkröten, Blaufußtölpel, Leguane … und in den 1920er Jahren auch ein paar deutsche Utopisten. Was ist aus ihnen geworden?

(1): Das Peking des letzten Kaisers
(2): Thessaloniki: Ein Lied von Liebe und Vertreibung
(3): Galápagos: Neun Utopisten auf einer verlassenen Insel


13:50 Philadelphia (120 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm USA, 1993
Wiederholung vom 08.07.
Produktion: Clinica Estetico, TriStar Pictures

Rollen und Darsteller:
Andrew Beckett – Tom Hanks
Joe Miller – Denzel Washington
Charles Wheeler – Jason Robards
Belinda Conine – Mary Steenburgen
Sarah Beckett – Joanne Woodward
Miguel Alvarez – Antonio Banderas

Regie: Jonathan Demme
Produzent: Edward Saxon, Jonathan Demme
Drehbuch: Ron Nyswaner
Musik: Howard Shore
Kamera: Tak Fujimoto
Schnitt: Craig McKay


15:50 Für immer ein Mörder (90 Min.) (HDTV, UT)
Der Fall Ritter
Fernsehfilm Deutschland, 2013
Wiederholung vom 19.07.
Produktion: FFP New Media, ZDF, ARTE

Rollen und Darsteller:
Frank Wolf – Hinnerk Schönemann
Yvonne Weber – Teresa Weißbach
Wolfgang Schulte – Karl Kranzkowski
Lutz Müller – Oliver Stokowski
Konrad Ritter – Luca Zamperoni
Doreen Wojcik – Katrin Wolter

Regie: Johannes Grieser
Produzent: Michael Smeaton
Drehbuch: Holger Karsten Schmidt
Musik: Robert Schulte Hemming, Jens Langbein
Kamera: Volker Tittel
Kostüm: Saskia Richter
Szenenbild: Peter Bausch
Redaktion: Günther van Endert, Olaf Grunert
Schnitt: Esther Weinert, Michael Reysz


17:20 Magische Orte in aller Welt (25 Min.) (HDTV)
Die Zombies von Haiti
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 18.07.

Regie: Rébecca Boulanger, Dominique Adt


17:45 An den Ufern des Mississippi (45 Min.) (HDTV)
Im Herzen des Landes
Dokumentationsreihe USA, 2016
Online verfügbar von 26/07 bis 02/08

Regie: Brian Armstrong

Der Mississippi verlässt die Nordstaaten und fließt durch das Zentrum der USA. Der mittlere Flussabschnitt ist 1.600 Kilometer lang und von Klippen, Wasserlöchern, künstlichen Seen, Staudämmen und Schleusen geprägt; die Fließgeschwindigkeit ist hier geringer als Schritttempo. Im Frühling erwacht die Region zum Leben: Eine Braunbärenmutter tapst aus der Höhle, in der sie mit ihren zwei Jungen monatelang Winterschlaf hielt; Luchse jagen eine besondere Kaninchenart, die ihre Bauten in die Uferböschung graben. Die kleinen Nager sind auch bei den Kojoten als Delikatesse beliebt, die als größte Raubtiere der Region gelten und sich in den letzten Jahren rasant vermehrt haben. In Baumhöhlen hoch über dem Wasser schlüpfen die Entenküken – doch schon 48 Stunden nach der Geburt müssen die kleinen Federknäuel das schützende Nest verlassen: Mit einem gewagten Sprung geht es ins Wasser, wo die Entenmutter sie schon erwartet. Otter jagen Eichhörnchen, Seeadler spähen nach Wasserratten. Der Löffelstör hat eine haiartige Haut und eine Nase in Form eines riesigen Löffels, mit dem er die elektrischen Signale des Planktons empfängt. Aale sind seine größten Feinde.


18:30 An den Ufern des Mississippi (50 Min.) (HDTV)
Amerikas Strom im Süden
Dokumentationsreihe USA, 2016
Online verfügbar von 26/07 bis 02/08

Regie: Brian Armstrong

Zwischen Tennessee und den Bayous in Louisiana wird der Mississippi immer wärmer und erreicht bald die Sümpfe und Moore von Cajun Country. Die weitläufige Ebene ist durch die regelmäßigen Überschwemmungen sehr fruchtbar geworden und beherbergt unzählige Tierarten: eine Rotfuchsfamilie hat sich am Ufer angesiedelt, Alligatorschildkröten und südamerikanische Gürteltiere leben traut beisammen, Reiher gehen auf Fischfang und die Frösche beginnen ihren Fortpflanzungszyklus. Für Unruhe sorgt nur der gefürchtete Alligator: Am liebsten frisst er Biberratten, die ihn für Wochen sättigen können. Das Opossum ist das einzige Beuteltier, das nördlich von Mexiko anzutreffen ist – es verlässt seinen Bau, um Reptilien, Vögel und kleine Säugetiere zu jagen. Der Mississippi fließt durch Baton Rouge und New Orleans und mündet dann in den Golf von Mexiko. Der Mississippi bedeckt insgesamt eine Fläche von knapp drei Millionen Quadratkilometern. Die Auen werden intensiv bewirtschaftet; weil Abfälle, Düngemittel und Pestizide ins Wasser entsorgt werden, ist zu beobachten, dass sich Quallen explosionsartig vermehren.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Online verfügbar von 26/07 bis 27/07


19:40 Griechenland: Von den Gipfeln bis ans Meer (35 Min.) (HDTV, UT)
Südküste und Attika
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Online verfügbar von 26/07 bis 02/08

Regie: Johannes Backes

Die Folge "Südküste und Attika" startet beim Sicherheitsingenieur der Brücke von Rio, der den Zuschauer mit in den Bauch und auf die Spitze der Pfeiler des Jahrhundertbauwerks nimmt. Dann geht es weiter zu einem Kaviarproduzenten in den weitläufigen Lagunen von Messolonghi. Über die malerische Hafenstadt Nafpaktos und Delphi zu einem Harzsammler in den Hügeln bei Marathon, der in den Pinien "flüssiges Gold" für die Zubereitung von Retsina sammelt. In Athen begleitet die Dokumentation einen umtriebigen Grafittikünstler durch die Plaka direkt unterhalb der Akropolis und trifft in der Hafenstadt Piräus auf die Goldmedaillenseglerin Sofia beim Training.

Hintergrundinfo:
Griechenland liegt am äußersten Ende Südosteuropas. Es ist die Wiege unserer Kultur und nach wie vor eines der beliebtesten Reiseziele von Touristen aus der ganzen Welt. Spektakuläre Luftaufnahmen dieser Region zeigen malerische Buchten, atemberaubende Gebirge und Schluchten, pittoreske Ortschaften, traumhafte Küsten und Klöster, die auf Felsnadeln thronen.


20:15 Die beste aller Welten (95 Min.) (HDTV, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2016
Produktion: RitzlFilm, Lailaps Pictures GmbH, SWR, ORF
Online verfügbar von 26/07 bis 02/08

Rollen und Darsteller:
Helga Wachter – Verena Altenberger
Grieche – Michael Pink
Herr Hütter – Michael Fuith
Adrian Wachter – Jeremy Miliker
Günter Goiginger – Lukas Miko

Regie: Adrian Goiginger
Produzent: Wolfgang G. Ritzberger, Nils Dünker
Drehbuch: Adrian Goiginger
Musik: Dominik Wallner, Manuel Schönegger
Kamera: Yoshi Heimrath
Kostüm: Monika Gebauer
Szenenbild: Veronika Merlin
Redaktion: Brigitte Dithard, Susanne Spellitz
Schnitt: Ingrid Koller

Adrian ist sieben Jahre jung. Der Stadtrand von Salzburg ist für ihn ein großes und aufregendes Abenteuerland. Mit seiner Mutter Helga verbringt er viel Zeit, es wird ihm nie langweilig. In der mit Decken verhängten Wohnung, in der Helgas Lebensgefährte Günter und ihre anderen Freunde über den Balkon ein- und ausgehen wie sie wollen, ist immer etwas los.
Für Adrian ist es Normalität, dass seine Mutter und ihre Freunde mal euphorisch wilde Parties bei ihnen zu Hause oder am Lagerfeuer an der Salzach feiern, mal sehr müde sind - und dann den halben Tag schlafen. Für alles, was Adrian seltsam vorkommen könnte, findet Helga märchenhafte Erklärungen, die ihr fantasievoller Sohn in seine Abenteuergeschichten einbaut.
Der einfallsreiche Junge weiß sich von seiner Mutter geliebt: Sie schafft ihm die beste aller Welten. Doch die Außenwelt lässt sich nicht mehr länger aussperren. Immer wieder steht Herr Hütter vom Jugendamt vor der Tür und prüft die Umstände, in denen Adrian bei seiner Mutter lebt. Als Helga dann auch noch ihren Dealer, den "Griechen", dabei überrascht, wie er Adrian zwingt Wodka zu trinken, wächst der Druck auf die verzweifelte Mutter. Helga weiß, dass sie clean werden muss, wenn sie Adrian nicht verlieren will. Doch immer wieder wird sie von den alltäglichen Anforderungen überrollt und von ihrer Sucht eingeholt, bis ein weiterer ihrer Momente der Schwäche Adrian das Leben kosten könnte …

Hintergrundinfo:
Das Spielfilmdebüt "Die beste aller Welten" von Filmemacher Adrian Goiginger ist eine berührende wie schonungslose Hommage an seine Mutter und ihren Kampf auf dem Weg zum Entzug. Die österreichisch-deutsche Koproduktion feierte Premiere im Rahmen der Berlinale 2017, wo sie mit dem Kompass-Perspektive-Preis ausgezeichnet wurde. Neben zahlreichen weiteren Preisen für Regie und Schauspiel erhielt der Film 2018 beim Österreichischen Filmpreis Auszeichnungen in den Kategorien Bester Spielfilm, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste weibliche Hauptrolle für Verena Altenberger und Beste männliche Nebenrolle für Michael Pink.


Summer of Freedom
21:50 Birkenstock – Die Freiheit trägt Sandale (55 Min.)
Dokumentation Deutschland, 2019
Online verfügbar von 26/07 bis 25/08
Erstausstrahlung

Regie: Andreas Coerper

Seit 60 Jahren ist die einst als Ökoschlappe verspottete Sandale Birkenstock auf dem Markt. Das Unternehmen, das den Gesundheitsschuh produziert, existiert bereits seit 1774. In den 60er Jahren kam der Durchbruch für die heute international berühmte Schuhmacherdynastie: Carl Birkenstock erfand die Sandale mit Fußbett und den beiden breiten Riemen. Allerdings begann die Karriere der bequemen Sandale nicht in dem Land, in dem ihre Wiege stand, sondern in der großen weiten Welt: In den USA entdeckte die Hippiebewegung bereits Ende der 60er das bequeme Teil – und machte das Land der unbegrenzten Freiheit zum Land der unbegrenzten Fußfreiheit. Die USA wurden zum größten Absatzmarkt für den Komfortschuh. In Deutschland hingegen fand er vorerst nur in Pflegeberufen und in der Friedensbewegung Anhänger. Damit der Wind der Freiheit allen zwischen den Zehen wehen konnte, mussten erst Namen wie Paul McCartney, Kate Bush oder Julianne Moore und Kate Perry mit ihr in Verbindung gebracht werden. Mit der Verehrung verschiedenster Promis für den einstigen Ökotreter fand die Sandale ihren Weg vom Laufsteg in den Mainstream. "Birkenstock – Die Freiheit trägt Sandale" zeichnet das Geheimnis der Sandale als Symbol für demonstrative Entspanntheit auf unterhaltsame Weise nach.


Summer of Freedom
22:45 Stax Records – Wo der Soul zu Hause ist (55 Min.)
Dokumentation Frankreich, 2018
Online verfügbar von 26/07 bis 24/09
Erstausstrahlung

Regie: Stéphane Carrel, Lionel Baillon

1957 steckten die USA mitten in einem der düstersten Kapitel ihrer Geschichte: Die Hautfarbe entschied darüber, in welchen Hotels und Restaurants gewohnt und gegessen werden durfte – auch die Benutzung von Sanitäranlagen wurde durch die Rassentrennung reglementiert. Dunkelhäutige Menschen wurden als minderwertig betrachtet und durch die sogenannten Jim-Crow-Gesetze diskriminiert – obwohl die Sklaverei offiziell längst abgeschafft war. Genau zu dieser Zeit sorgte ein weißes Geschwisterpaar aus den Südstaaten für eine historische Wende: In Memphis, einem der hermetischsten schwarzen Ghettos der späten 50er Jahre, gründeten Jim Stewart und seine Schwester Estelle Axton das legendäre Plattenlabel Stax Records – und holten schwarze und weiße Künstler gemeinsam ins Studio. Das Ergebnis: unvergessliche Hits von internationalen Stars wie Otis Redding, Isaac Hayes, Sam & Dave und William Bell.
Doch wie konnte eine kleine Plattenfirma in Memphis zu einem der berühmtesten Labels der Welt avancieren? "Stax Records – Wo der Soul zu Hause ist" blickt zurück auf das fantastische und wechselhafte Schicksal der Plattenfirma, die zum Sprachrohr der schwarzen Bürgerrechtsbewegung wurde und dabei eine neue Musikrichtung aus der Taufe hob.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentation schildert anhand von exklusiven Interviews mit Steve Cropper, dem Autor von Otis Reddings Hit " (Sittin' on) The Dock of the Bay", dem Mitinhaber der Plattenfirma Al Bell, dem Sänger der Band Sam & Dave Sam Moore und Historikern wie Rob Bowman und Robert Gordon die Geschichte von Stax Records. Diese reicht von den 50er Jahren bis zum Konkurs im Jahr 1975. Unveröffentlichte Archivaufnahmen erinnern an die Momente, die das musikalische Schaffen und die amerikanische Gesellschaft für immer veränderten.


23:40 Beth Ditto – Lille 2017 (80 Min.) (HDTV, UT)
Musik Frankreich, 2017
Wiederholung vom 19.07.

Regie: Adeline Chahin


01:00 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2019
Wiederholung vom 26.07.


01:20 Zétwal (55 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Frankreich, 2008
Wiederholung vom 15.07.

Regie: Gilles Elie-Dit-Cosaque


02:15 Art Stories – Monumente mit Seele (45 Min.) (HDTV, UT)
Elegante Gärten
Folge 1 von 5
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Wiederholung vom 21.07.

Regie: Romain Cogitore


03:00 Die Inseln der Queen (45 Min.) (HDTV, UT)
Jersey
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Wiederholung vom 19.07.

Regie: Julia Zantl


03:45 28 Minuten (45 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2019
Erstausstrahlung

Moderation: Renaud Dély


04:30 Alte Schachteln (1 Min.) (HDTV)
Geheimnisvoller Männerbesuch
Fernsehserie Frankreich, 2018
Online verfügbar von 26/07 bis 05/07
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Maruca

Als ein Mann abends nach Hause kommt, sitzt seine Frau grübelnd mit einer Tüte Chips auf dem Sofa. Er setzt sich zu ihr, offenbar ist nicht alles in Ordnung. Sie erzählt ihm, dass nachmittags, als er im Büro war, plötzlich ein wildfremder Mann an die Tür geklopft hat und sie ihn reingebeten hat …

Hintergrundinfo:
Wer bislang dachte, Senioren hätten keinen Humor, wird in dieser amüsanten Kurzfilmreihe eines Besseren belehrt. Jeder der rüstigen Rentner sitzt auf seinem ureigenen Sofa in seiner eigenen Wohnung. Doch in trauter Kaffeekränzchenatmosphäre liefern sie sich einen gemeinsamen Schlagabtausch. Das Repertoire ihrer Witze ist breit und alles andere als schrullig: Es geht um den letzten Willen und ungestörten Sex, falsche Superweiber und überraschende Beichten.


04:31 Sendeschluss
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –

• letzte Aktualisierung: 19. Juli 2019
 

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Quelle:
arte – Programminformationen
30. Woche – 20.07. bis 26.07.2019
ARTE G.E.I.E.
4, quai du Chanoine Winterer
BP 20035, 67080 Strasbourg Cedex, Frankreich
Service:
Postanschrift: ARTE G.E.I.E. Zuschauerdienst
Postfach 1980, 77679 Kehl am Rhein
Zuschauertelefon (Deutschland): 0180/500 24 88
Zuschauerfax: 0033-3/88 14 21 60
Internet: www.arte.tv


veröffentlicht im Schattenblick zum 12. Juli 2019

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