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BR - BAYERN2/1080: Woche vom 18.08. bis 24.08.2018


Radioprogramm Bayern 2 – 34. Woche vom 18.08. bis 24.08.2018


Samstag, 18. August 2018


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 5 D-Dur – "Reformationssymphonie" (SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Roger Norrington); Peter Tschaikowsky: Streichquartett es-Moll, op. 30 (Klenke Quartett); Paul Dukas: "La Péri" (SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Sylvain Cambreling); Anna Ignatowicz-Glinska: Doppelkonzert (Gábor Boldoczki, Trompete; Katarzyna Mycka, Marimba; Stuttgarter Kammerorchester: Matthias Kuhn); Astor Piazzolla: "Invierno porteño" (Friedemann Eichhorn, Violine; Julius Berger, Violoncello; José Gallardo, Klavier)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Robert Schumann: Drei Romanzen, op. 94 (Szabolcs Zempléni, Horn; Péter Nagy, Klavier); Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur – "Eroica" (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons); Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviertrio G-Dur, KV 496 (Daniel Barenboim, Klavier; Nikolaj Znaider, Violine; Kyril Zlotnikov, Violoncello); Sergej Prokofjew: "Romeo und Julia", Suite Nr. 2 (The Philadelphia Orchestra: Riccardo Muti)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Michael Haydn: Flötenkonzert (Emmanuel Pahud, Flöte; Haydn-Ensemble Berlin); Peter Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur, op. 35 (Baiba Skride, Violine; City of Birmingham Symphony Orchestra: Andris Nelsons)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (54 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


05:57 Gedanken zum Tag (3 Min.)

Als Podcast verfügbar


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 Bayern 2-Rucksackradio (115 Min.)
Alles über Berge, Outdoor und Natur

7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


08:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


08:05 Bayerisches Feuilleton (55 Min.)
München und der Feminismus

Sommerradio-Reihe "Rock, Revolte, Flower Power – Zeitreisen in die wilden Jahre" Frauenoffensiven München und der Feminismus Von Martin Zeyn Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr, Bayern 2 Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Wo wurde der erste Frauenbuchladen Westdeutschlands gegründet? Wo fand das erste "Treffen Schreibender Frauen" statt, an dem unter anderen Ursula Krechel, Christa Reinig und Antje Kunstmann teilnahmen? Wo erschienen die "Häutungen" von Verena Stefan, der über 500.000 Mal verkaufte Roman um eine Frau, die versucht ihr eigenes Leben zu gestalten, ohne dass ihr irgendein Mann dabei hineinredet? Wo wurden gleich zwei Frauenverlage gegründet? All das geschah nicht etwa in Berlin. Es geschah in München. Denn München war Mitte der 1970er Jahre ein Zentrum des Feminismus, einer der großen Aufbruchs- und Freiheitsbewegungen in der Bundesrepublik. Martin Zeyn hat sich auf die Suche begeben nach den wenig bekannten Anfängen der Frauenbewegung – und fördert Überraschendes zutage.


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 Bayern 2 am Samstagvormittag (175 Min.)
Moderation: Johannes Marchl

10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Zeit für Bayern (55 Min.)
Renaissance der bayerischen Volksschauspieler

Mundart und Eigenart Die Renaissance der bayerischen Volksschauspieler Von Christoph Leibold Wiederholung um 21.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

2001 schlug die Bayerische Theaterakademie in München Alarm: Die bayerischen Volksschauspieler sterben aus. Dialektsprecher schienen längst nicht mehr so gefragt wie zu Zeiten, als Größen wie Gustl Bayrhammer, Walter Sedlmayr oder Erni Singerl in der Gunst der Zuschauer ganz oben rangierten. Inzwischen hat sich die Lage grundlegend gewandelt. Schauspielschulen versuchen Dialektsprechern ihre Mundart nicht mehr auszutreiben.

Schauspieler, die Dialekt beherrschen, liegen wieder hoch im Kurs. Der Chiemgauer Maximilian Brückner sorgte für Lachanfälle, als er bei der Aufnahmeprüfung für die Otto-Falckenberg-Schule ein Hirtenstück auf bayerisch vortrug. Heute ist er ein gefragter Film-und Fernsehstar. Ähnlich erging es der Niederbayerin Bettina Mittendorfer, die für ihre Dialektrollen 2011 den Bayerischen Filmpreis bekam. Mundart wird nicht mehr als eigenartig abgetan, sondern als Eigenart geschätzt, gerade in Zeiten der globalisierten Einheitskultur, die sich allerorten breit macht. Woher kommt die Renaissance des Dialekts und der bayerischen Volksschauspieler? Christoph Leibold zeichnet in seinem Feature "Mundart und Eigenart" diesen Imagewandel nach. (Erstsendung: 28. Oktober 2011)


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioFeature (55 Min.)
Stacheldraht – Beschreibung eines Hindernisses

Offenes Archiv – Das Feature als Dokument seiner Zeit Wenn Schriftsteller Radio machen (4/6) Stacheldraht – Beschreibung eines Hindernisses Von Georg Lohmeier Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Wenn an den Schriftsteller Georg Lohmeier (gestorben 2015 in München) erinnert wird, dann ist meist zuerst die Rede von der ZDF-Vorabendserie "Das königlich bayerische Amtsgericht" aus den 1970ern, zu der er das Drehbuch verfasste, gefolgt von dem Hinweis, Lohmeier sei ein Anhänger der bayerischen Monarchie gewesen. Beides verschwimmt dann gerne zu einem Bayernbild, bei dem mehr der Wunsch der Vater des Gedanken ist, als Lohmeier sein Urheber. Denn dem Meister gewitzter Radio- und Fernseh-Unterhaltung lag nichts ferner als Bayernkitsch oder gar die heute weit verbreitete Bayerndeppen-Gaudi. Sein ZDF-Amtsgericht mag zwar in der damaligen jungen Fernsehgeneration den norddeutschen Blick auf den Süden nachhaltig verklärt haben, war jedoch aus süddeutscher Sicht lediglich eine gut gemachte Gerichtsposse, in der sich die scheinbar immerwährenden bayerischen Charaktere gegenseitig entdecken konnten, sei es der Schlawiner, der Schlaumeier oder der Stiernacken. Und auch Lohmeiers Forderung nach dem "Kini" zielte nicht auf König-Ludwig-Marketing, sondern auf ein "scheener war's scho". Heißt auch böse zugespitzt: Ohne Monarchie hätten die Bayern eben kein Gefühl für Schönheit und Kultur. Lohmeiers umfassendes Radio-Schaffen im Bayerischen Rundfunk galt vor allem der Unterhaltung, doch zeigt sich seine Kultur-und Gesellschaftskritik besonders deutlich in den wenigen Hörbildern. Das Offene Archiv – das Feature als Dokument seiner Zeit – wiederholt seine Sendung "Stacheldraht" aus dem Jahr 1969. Darin brandmarkt Georg Lohmeier den Zynismus von Sicherheitsideologie und Rüstungsindustrie. Bekannte Radiostimmen, zum Beispiel Ruth Kappelsberger oder Klaus Havenstein (in der Rolle des Stacheldrahtexporteurs zur Entwicklungshilfe in Afrika) machen "Stacheldraht" zu einem besonderen Schall-Dokument seiner Zeit.


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 Breitengrad (25 Min.)
Grenzstadt Ceuta

Grenzstadt Ceuta – Spaniens Vorposten in Afrika Von Jens Borchers und Marc Dugge Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Den Ort Ceuta kennen selbst erfahrene Spanienurlauber oft nur vom Hörensagen. Oder aus den Nachrichten. Denn die spanische Exklave in Afrika ist häufig Schauplatz von Flüchtlingsdramen. Immer wieder versuchen Migranten aus den unterschiedlichsten Staaten Afrikas, die Grenzanlagen zu überwinden, um auf spanischen Boden und damit in die Europäische Union zu gelangen. Sie kommen aus Ceutas Nachbarland Marokko. Von dort kommen auch zehntausende Grenzgänger. Für sie ist Ceuta der Ort, um Geld zu verdienen. Und in Ceuta selbst leben etwa 85.000 Spanier, mehrheitlich Christen und Muslime. All das macht Ceuta zu einer Grenzstadt zwischen den Welten.


14:30 Nahaufnahme (30 Min.)
Die Gabe

Mäzene mischen Griechenlands Kulturszene auf Von Alkyone Karamanolis Wiederholung vom Freitag, 15.30 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Griechenland spart – auch bei der Kultur. Seit Ausbruch der Krise ist der Kulturhaushalt um über 40 Prozent gekürzt worden. Die entstandene Lücke füllen private Institutionen. Drei Stiftungen bestimmen heute das Athener Kulturleben, zwei davon wurden von bekannten Reedern ins Leben gerufen: Stavros Niarchos und Aristoteles Onassis. Die Stiftungen selber sind alt. Dass sie aber mit eigenständiger Kulturarbeit von sich reden machen, ist eine Entwicklung der letzten Jahre. Dritter im Bund ist die Kulturorganisation Neon, 2013 von einem Industriellen ins Leben gerufen. Die Motive für die millionenschweren Geschenke an Staat und Gesellschaft lassen sich nicht eindeutig festlegen. Bereits jetzt aber gestalten die Stiftungen das öffentliche Leben auch jenseits der Kunst auf sehr praktische Weise mit.


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 Hörspiel (86 Min.)
Jan Wagner: Gold. Revue

Gold. Revue Von Jan Wagner Mit Mechthild Grossmann, Heikko Deutschmann, Henning Nören, Marek Harloff, Rainer Philippi, Jan Maaki und anderen Komposition: Sven-Ingo Koch Regie: Leonhard Koppelmann DLF/SWR 2017

Der amerikanische Goldrausch als lyrische Revue, in der die Lebenden und auch die längst vergessenen Toten, verscharrt in der Erde, ein letztes Mal reden dürfen, so wie auch das Gold, das bleibt, während hunderttausende Glücksucher, die es suchten, vergingen. In Jan Wagners poetischem Hörspiel finden sie alle zu Sprache und zu Gesang: die Herumtreiber und die Händler, die Schürfer und Gräber, die Bardamen, Bestatter, Liebenden und Missionare, die Säufer und Prasser und Spieler, all jene, die mit nichts als ein bisschen Hoffnung in der Tasche ihr altes Dasein für immer hinter sich ließen, manchmal gewannen, fast immer verloren. "Staunenswert wird ein Western-Stoff hier zum akustischen Welttheater." (Jurybegründung Hörspiel des Monats Juli 2017) Jan Wagner, geb. 1971 in Hamburg, Lyriker, Übersetzer und Kritiker. Werke u.a. "Regentonnenvariationen. Gedichte" (2014), "Der verschlossene Raum. Beiläufige Prosa" (2015). Büchner-Preis 2017.


16:31 Bayern 2-Playlist (29 Min.)


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 Jazz & Politik (50 Min.)
1968: Die Abrechnung

Zeiten großen Umbruchs – 1968: Die Abrechnung Wir haben Fehler gemacht. Eine Wut-Rede von Peter Schneider. Gelesen von Andreas Neumann Wann brennst du Konsument?

Konsum & Gewalt von Alexander Sedlmaier. Gelesen von Axel Wostry Besetzt Bonn! Der nervige Sound des Rudi Dutschke. Gelesen von Andreas Neumann Ein kleines rotes Buch. Lob der Mao-Bibel – Jaspers / Michalski / Paul. Gelesen von Axel Wostry Wachbleiben während einer großen Revolution. Eine Rede von MLK. Gelesen von Andreas Neumann 1968 ist auch nur eine Jahreszahl. Ein Resumee von Norbert Frei. Gelesen von Axel Wostry Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


17:55 Zum Sonntag (5 Min.)


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 Weltempfänger (25 Min.)


18:30 radioMikro (30 Min.)
radioMikro Ruhestörung

radioMikro Ruhestörung: Blechmusik Von und mit Katrin Stadler Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Ohne Pauken, aber mit Trompeten schmettert sich die Ruhestörung heute durch die Musikgeschichte.


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (55 Min.)
Chris Kraus und ihr Buch "I Love Dick"

Playback Chris Kraus und ihr Buch "I Love Dick" Von Mariia Fedorova Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

"I Love Dick"! So heißt der berühmteste Roman der amerikanischen Autorin Chris Kraus. "I Love Dick", der Titel sitzt. Letztes Jahr sind diese drei Wörter immer wieder in den Instagram-Feeds junger Frauen aufgetaucht, viele haben sich mit dem Buch ablichten lassen oder es auf ihre Must-Read-Listen gepackt. Der britische Guardian hat es gleich zum "wichtigsten Buch des 20. Jahrhunderts über Männer und Frauen" erklärt. Chris Kraus wurde also zu einer der coolsten Literatur-Entdeckung des letzten Jahres. Dazu muss man sagen - für den ganzen Hype hat es 20 Jahre gebraucht. "I Love Dick", das Debüt von Chris Kraus, kommt im Jahr 1997 raus, der zweite Roman "Aliens & Anorexsia" drei Jahre später. Damals wurde Kraus Stil als narzisstischer, übergriffiger Trash abgetan – bis "I Love Dick" neu aufgelegt wurde. Heute gilt die Regisseurin, Schriftstellerin und Kunstkritikerin als eine der wichtigsten Stimmen der US-amerikanischen Kunstszene. Wir wollen Chris Kraus auch abseits von ihrem berühmtesten Buch lesen und vor allem ausführlich mit ihr reden -und widmen ihr unser heutiges Zündfunk Playback. Wiederholung vom 21. April 2018


20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 radioSpitzen (55 Min.)
"Pigor & Eichhorn" beim Salzburger Stier 2018

Kabarett und Comedy "Pigor & Eichhorn" beim Salzburger Stier 2018 Aufnahme vom 5. Mai 2018 im Steintor-Variété in Halle Wiederholung vom Freitag, 14.05 Uhr Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Beiträge auf bayern2.de als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Seit über 20 Jahren betreiben Thomas Pigor und Benedikt Eichhorn satirische Erkundungen im Grenzbereich zwischen Soziologie und Nonsens – und haben zu diesem Zweck gleich ein eigenes Genre erfunden: "Salon-HipHop" nennen sie die von ihnen kreierte Kunstgattung zwischen Chanson, Rap und ironischer Feldforschung, für die sie 2018 mit dem internationalen Radio-Kabarettpreis "Salzburger Stier" ausgezeichnet werden. Ihre Satire ist stets aktuell und meidet weder gesellschaftliche noch politische, weder profane noch vermeintlich sakrale Themen, die aber in einer Weise durchdekliniert werden, wie es nur "Pigor & Eichhorn" in Punkto Vertiefung, Überraschung und Wortwitz gelingt. Musikalisch zwängen sich "Pigor & Eichhorn" für ihre Kunst nie ins "kleine Schwarze", sondern wählen eine spannende Kombination aus quietschbunten Hemden, Chapeau Claque und Cowboyboots. Dementsprechend finden sich Pop, Jazz, Schlager und Mitsing-Hymnen im Repertoire, wenn Thomas Pigor dem Publikum seine Stakkato-artigen Textungetüme um die Ohren haut und Benedikt Eichhorn auf, am und unter dem Klavier begleitet. Dazwischen beharken sich beide auf derart schräge und atemlos intelligente Weise, dass das Zwerchfell kaum hinterherkommt. Da "Pigor & Eichhorn" dieses außergewöhnliche Niveau seit über 20 Jahren nicht nur halten, sondern stets zu neuer Blüte bringen, sind sie die deutschen Preisträger des Salzburger Stiers 2018.


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 Zeit für Bayern (55 Min.)
Renaissance der bayerischen Volksschauspieler

Mundart und Eigenart Die Renaissance der bayerischen Volksschauspieler Von Christoph Leibold Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

2001 schlug die Bayerische Theaterakademie in München Alarm: die bayerischen Volksschauspieler sterben aus. Dialektsprecher schienen längst nicht mehr so gefragt wie zu Zeiten, als Größen wie Gustl Bayrhammer, Walter Sedlmayr oder Erni Singerl in der Gunst der Zuschauer ganz oben rangierten. Inzwischen hat sich die Lage grundlegend gewandelt. Schauspielschulen versuchen Dialektsprechern ihre Mundart nicht mehr auszutreiben. Schauspieler, die Dialekt beherrschen, liegen wieder hoch im Kurs. Der Chiemgauer Maximilian Brückner sorgte für Lachanfälle, als er bei der Aufnahmeprüfung für die Otto-Falckenberg-Schule ein Hirtenstück auf bayerisch vortrug. Heute ist er ein gefragter Film-und Fernsehstar. Ähnlich erging es der Niederbayerin Bettina Mittendorfer, die für ihre Dialektrollen 2011 den Bayerischen Filmpreis bekam. Mundart wird nicht mehr als eigenartig abgetan, sondern als Eigenart geschätzt, gerade in Zeiten der globalisierten Einheitskultur, die sich allerorten breit macht. Woher kommt die Renaissance des Dialekts und der bayerischen Volksschauspieler? Christoph Leibold zeichnet in seinem Feature "Mundart und Eigenart" diesen Imagewandel nach. (Erstsendung vom 28. Oktober 2011)


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Gast: Nicole Rinder, Trauerbegleiterin

Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Stephanie Heinzeller im Gespräch mit Nicole Rinder, Trauerbegeleiterin Aufnahme von 2016 Wiederholung vom Freitag, 16.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Auf den Tod eines Angehörigen kann man sich nicht vorbereiten. Nicole Rinder begleitet Menschen in den Tagen zwischen Tod und Beisetzung. 2016 war die Trauerbegleiterin und Bestatterin zu Gast in "Eins zu Eins. Der Talk". Wir wiederholen das Gespräch im Bayern 2-Sommerradio. Lebendige Trauerarbeit Nicole Rinder hilft den Nahestehenden, "vom apathischen Schockzustand zu einer lebendigen Trauerarbeit" zu finden und durch ein Abschiedsritual einige Tage vor der Beerdigung dem Tod etwas von seinem Schrecken zu nehmen. Gleich zwei Mal muss sie auch selbst lernen, mit dem Tod im nächsten Umfeld umzugehen. Ihr Kind starb vier Tage nach der Geburt an einem Herzfehler. Später starb ihr Bruder durch einen Suizid. In beiden Situationen erlebt Nicole Rinder, wie wichtig es ist, Raum und Zeit zum Trauern zu haben. Diese Erfahrung bringt sie seither in ihre Arbeit als Trauerbegleiterin ein und hat darin ihre Berufung gefunden. Kinder beim Trauern begleiten In "Eins Zu Eins. Der Talk" mit Stephanie Heinzeller erzählte Nicole Rinder 2016 auch, wie schwierig es ist, Geld für ihre vor zwei Jahren gegründete Stiftung zu sammeln, mit der auch Kinder in Zeiten der Trauer begleitet werden. Auch um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge mit traumatischen Erfahrungen kümmert sich das Team von "Aetas".


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)

*

Sonntag, 19. August 2018


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 radioJazznacht (115 Min.)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Sergej Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll (Barry Douglas, Klavier; London Symphony Orchestra: Michael Tilson Thomas); Franz Anton Hoffmeister: Parthia Nr. 3 Es-Dur (Consortium Classicum); Antonín Dvorák: Symphonie Nr. 5 F-Dur (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Václav Neumann); Jean Sibelius: "Pelléas und Mélisande", op. 46 (Scottish Chamber Orchestra: Joseph Swensen)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Ludwig van Beethoven: Tripelkonzert C-Dur, op. 56 (Trio Poseidon; Göteborger Sinfoniker: Neeme Järvi); Georg Friedrich Händel: Concerto grosso A-Dur, op. 6, Nr. 11 (Orpheus Chamber Orchestra)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 BR-Heimatspiegel (25 Min.)

Moderation: Andreas Ebert

Mit Andreas Ebert Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


06:30 Positionen (30 Min.)
Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften

6.30 Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
6.45 Neuapostolische Kirche


07:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


07:05 radioMikro (55 Min.)
Magazin

Das radioMikro Lachlabor: Wer kommt, wenn es bei der Feuerwehr brennt? * Von und mit Tina Gentner und Mischa Drautz 7.30 Sonntagshuhn – Zeitreise von Silke Wolfrum * Reimreise Von Frantz Wittkamp Mit Helmut Stange Das Nashorn Von Dietlind Neven du Mont Mit Thomas Holtzmann Die unsinkbaren Drei: Saiteninstrumente (3) Von Wilhelm Nünnerich *Als Podcast verfügbar Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


08:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


08:05 Katholische Welt (25 Min.)
Die Macht der guten Wünsche

Die Macht der guten Wünsche Vom Realitätssinn einer märchenhaften Kraft Von Georg Magirius Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Damals, als das Wünschen noch geholfen hat, heißt es in alten Märchen. Der Glaube an die Kraft der Wünsche ist allerdings auch heute anzutreffen. Fast täglich hört man, dass Morgen, Abend, Nacht und Appetit gut sein mögen. Dennoch gilt das Wünschen vielen als Träumerei, als etwas Lächerliches oder sogar Gefährliches, weil es die Augen vor der Realität verschließe. Dass das Wünschen und Hoffen gerade umgekehrt die Sinne für die Wirklichkeit schärfen kann, zeigt unser Autor Georg Magirius, indem er Philosophie, Literatur und Theologie durchstreift. Gute Wünsche lassen sich sogar als eine Grundausrichtung der biblischen Tradition verstehen. Nur handelt es sich dabei um keinen naiven Optimismus. Anders als in vielen Glücks- und Erbauungsbüchern heutiger Tage sind in der Bibel Mangel, Schmerz und Unzufriedenheit der Ausgangspunkt dafür, dass es überhaupt zum Wünschen kommt und die Macht des Guten an Wirkung gewinnt.


08:30 Evangelische Perspektiven (30 Min.)

Nahtod, Hirntod, Ganztod

Was Nahtoderfahrungen über Selbstbewusstsein und Seele verraten Von Friederike Weede Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Den eigenen Körper verlassen, an der Decke schweben und sich von außen betrachten. Dann plötzlich, eine vertraute Stimme, ein bekanntes Gesicht, ein längst verstorbener Freund oder Verwandter, ein Gefühl tiefer Liebe macht sich breit. Ein Tunnel tut sich auf, an seinem Ende ein Licht, hell und doch nicht blendend. Das eigene Leben läuft wie vor einem inneren Auge noch einmal ab: Bilder, Momente, Gefühle aneinandergereiht – wie ein Panorama des eigenen Lebens. So oder so ähnlich schildern die meisten der rund vier Prozent der Bevölkerung, die bei Operationen, nach Unfällen oder im Koma eine Nahtoderfahrung gemacht haben, in lebensbedrohlichen Situationen an der Grenze zum Tod. Die Mehrheit der Wissenschaftler sagt: Wird das Gehirn bei einem Kreislaufstillstand nicht mehr mit Sauerstoff versorgt, so fällt es nach etwa 15 Sekunden in Bewusstlosigkeit und in dieser kann es keine Sinneseindrücke geben, weil es schlichtweg kein Bewusstsein gibt, das irgendwelche Eindrücke wahrnehmen könnte. Die Mehrheit der Neurowissenschaftler erklärt Nahtoderlebnisse mit physiologischen Ausnahmeprozessen im Gehirn, beispielsweise einem Feuern von Neuronen unter Sauerstoffmangel, wie eine Art Kurzschluss. Doch damit ist längst nicht alles erklärt. Wir wollen, dass sich Mediziner, Psychologen, Neurophysiologen, Philosophen und Theologen zusammen setzen und darüber reden", so der Münchner Philosoph und Jesuit Godehard Büntrup, "Wir möchten gerne wissen, wie Gehirn und Geist zusammenhängen. Und wenn die Nahtoderfahrung wirklich dann stattfindet, wenn die Menschen praktisch hirntot sind, d.h. die Aktivität des Gehirns im EEG zum Erliegen kommt, und gleichzeitig in diesem Zustand die intensivsten Erfahrungen möglich sind, die die Menschen je hatten, dann müssen wir unsere Theorie, wie Gehirn und Geist zusammenhängen, ändern".


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 Bayern 2 am Sonntagvormittag (55 Min.)
Moderation: Stefan Parrisius

Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton.


10:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


10:05 Fernweh (55 Min.)
Mexiko-Stadt-Magazin

Metropole in Aufbruchstimmung Mit Beiträgen von Anne-Katrin Mellmann und Stephan Lina Moderation: Anne-Katrin Mellmann Wiederholung vom 10. Mai 2018 Auf bayern2.de und in der Bayern 2 App verfügbar

Mexiko-Stadt – Metropole in Aufbruchstimmung Lässig, laut und lebensfroh: Die über 2300 Meter hoch gelegene Hauptstadt von Mexiko überrascht mit neuem Selbstbewusstsein Begegnung mit jungen Designern, Anti-Korruptions-Aktivisten, kreativen Köchen und umwelt-bewussten Verkehrsplanern.


11:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


11:05 radioMitschnitt (55 Min.)
Glen Hansard

Glen Hansard Aufnahme des Konzerts vom 19. Oktober 2015 im Münchner Kesselhaus Moderation: Bernhard Jugel Ausgewählte Sendungen in der Bayern 2 App verfügbar


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 kulturWelt (25 Min.)
Aktuelles Feuilleton
Wiederholung um 18.05 Uhr


12:30 radioTexte – Das offene Buch (30 Min.)


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioReisen (55 Min.)
Einfach woanders sein

Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 Diwan (55 Min.)
Das Büchermagazin

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 Hörspiel (55 Min.)
Ödön von Horváth: Der ewige Spießer (3/4)

Der ewige Spießer (3/4) Von Ödön von Horváth Horváth – Peter Simonischek Kobler - Stephan Zinner Anna – Brigitte Hobmeier Herr mit energischem Zug/amtlicher Dolmetscher - Hannes Ringlstetter Dritter Herr/Spitzel – Markus Böker Demokrat/Hofrat – Peter Fröhlich Beamter/Hausmann – Norman Hacker und andere Bearbeitung: Katarina Agathos/Bernadette Sonnenbichler Komposition: Georg Glasl Regie: Bernadette Sonnenbichler BR 2015 Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr Als Podcast verfügbar im Hörspiel Pool

In seiner ersten selbständigen Prosaveröffentlichung aus dem Jahr 1930 ist Ödön von Horváth scharfer Beobachter eines neuen Menschentyps. Kleinbürger, die lernen, zu überleben, sich anzupassen, Privates und Politisches zusammen zu denken, auch wenn dabei so manche gedankliche Schieflage entsteht. In ihrer zwischen Dialekt und angelesenen Floskeln changierenden Sprache entlarven sie ihre Orientierungslosigkeit ebenso, wie sie ihr so leicht von außen beeinflussbares Bewusstsein demaskieren. Ödön von Horváth ging es mit dem Roman aber nicht um Parodie oder beißende Satire. Vielmehr hoffte auch er auf die bekanntlich großen Wirkungen durch kleine Ursachen. Und weil er dabei im werdenden Spießer zugleich den ewigen Spießer erkannte, hat so manche Charakterisierung im Roman bis heute nichts an Aktualität verloren. Es sind Wandlungsgeschichten unter dem Einfluss der Zeit, die Ödön von Horváth in seinem dreiteiligen Roman "Der ewige Spießer" erzählt. Im München des Jahres 1929 ist der Erste Weltkrieg noch nicht lange vorbei. Die Wirtschaftskrise macht sich im Alltag bemerkbar und radikale rechte wie linke Ideologien breiten sich aus. Dazwischen Durchschnittsmenschen wie Alfons Kobler, Anna Pollinger und Josef Reithofer. Ödön von Horváth, geb. 1901 in Fiume (heute Rijeka, Kroatien), Schriftsteller. 1908 Übersiedlung nach Budapest. 1909 Versetzung des Vaters nach München, Ödön von Horváth bleibt in Budapest. 1913/14 Übersiedlung nach München zu den Eltern. 1918 erneuter Umzug mit den Eltern nach Budapest. 1919 Umzug der Familie Horváth nach Wien, dann nach Bayern. Noch im gleichen Jahr Immatrikulation an der LMU in München. 1923 intensive schriftstellerische Arbeit, mehrere Wochen Aufenthalt in Paris und Berlin. 1924 Umzug in eine Villa in Murnau.

1929 Abschluss eines Vertrags mit dem Ullstein Verlag über die "gesamte schriftstellerische Produktion". 1931 Vernehmung als Zeuge bei einem Saalschlacht-Prozess in Weilheim und Angriff durch Nationalsozialisten. Kleist-Preis. 1932 Auflösung des Vertrags mit dem Ullstein Verlag. 1933 Umzug nach Wien. Heirat der Sängerin Maria Elsner. 1934 Scheidung und Rückkehr nach Berlin, Beitritt in den Reichsverband Deutscher Schriftsteller. 1936 bei einem Besuch der Eltern in Possenhofen Mitteilung darüber, dass er Deutschland zu verlassen habe. 1937 Ausschluss aus dem Reichsverband Deutscher Schriftsteller. 1938 starke Depressionen, Abreise nach Paris, Tod durch einen herabstürzenden Ast. Werke: Theatertexte u.a. "Mord in der Mohrengasse" (1923), "Zur schönen Aussicht" (1926), "Geschichten aus dem Wiener Wald" (1931), "Kasimir und Karoline" (1931), "Glaube Liebe Hoffnung" (1932). Prosa u.a. "Sportmärchen" (1924), "Der ewige Spießer" (1930), "Jugend ohne Gott" (1937).


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Gast: Tilman Rammstedt, Schriftsteller

Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Kaline Thyroff im Gespräch mit Tilman Rammstedt, Schriftsteller Aufnahme von 2016 Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Für seinen Roman "Der Kaiser von China" hat er einst den Bachmann-Preis gewonnen. Seinen jüngsten Roman "Morgen mehr" hat er kapitelweise und unter Beobachtung seiner Leser im Internet geschrieben. 2016 war Tilman Rammstedt zu Gast in "Eins zu Eins. Der Talk". Wir wiederholen das Gespräch im Bayern 2-Sommerradio. Über Schottland nach Berlin Nach 18 Jahren "provinzieller Langeweile" in einer deutschen Mittelstadt zieht es Tilman Rammstedt nach dem Abitur zum Studium erst einmal nach Edinburgh in Schottland.

Über Tübingen landet er dann in Berlin, wo er heute noch lebt. Sein Studium bringt er nie zu Ende, weil ihm zu viele Projekte dazwischenkommen. Mit einem Theater-Projekt reist er nach Zürich und Moskau. Mit seiner literarischen Musikgruppe "Fön" veröffentlicht er mehrere CDs und kommt so schließlich auch zur Schriftstellerei. Von der Kreativität beim Schreiben In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Kaline Thyroff erzählt Tilman Rammstedt, wie er auf die Idee kam, einen Internet-Roman zu schreiben und wie die Erfahrung sich auf seine Kreativität beim Schreiben ausgewirkt hat. Und er berichtet, wie er ein kleines Dorf in Frankreich, das ihm in den Ferien in seiner Jugend langweilig wurde, für sich wiederentdeckt hat.


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioDoku (25 Min.)
Reihenweise Geschichten entdecken

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


17:30 Bayern 2-Playlist (30 Min.)


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 kulturWelt (25 Min.)
Aktuelles Feuilleton

Wiederholung von 12.05 Uhr


18:30 Festspielcafé (30 Min.)
Bayreuther Festspiele

Peter Jungblut im Gespräch mit Neo Rauch, der das Bühnenbild zum "Lohengrin" entworfen hat


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Bayern 2-Heimatsound (25 Min.)


19:30 Musik für Bayern (30 Min.)
Klassik, Pop und Jazz – Selbst gemacht!

Me & Reas – Perfekt im Unperfekten Susanne Alt mit einem Porträt der Nürnberger Indie/Pop-Band

Völlig improvisiert lieferten Me & Reas ihren ersten Auftritt im Nürnberger Club Stereo ab. Inzwischen füllen die fünf Jungs kleine und große ausverkaufte Shows, werden zu Festivals eingeladen, durften im Vorprogramm von Mark Forster, Cassandra Steen und den Mighty Oaks auftreten, haben ihr erstes Album veröffentlicht, sind erwachsen geworden. Eigentlich stand Andreas Jäger kurz davor, einen Schlussstrich unter sein Musikerleben zu setzen. Songs geschrieben, Gitarre gespielt und gesungen hat er die ganze Zeit. Unermüdlich. Auf Straßen, Geburtstagen, in Kneipen – aber etwas hat gefehlt. Musik von ganzem Herzen zu machen war stets sein oberstes Ziel, doch das ständige Allein-Unterwegssein war auf Dauer nicht erfüllend und das Musik-Business ein Buch mit sieben Siegeln. Ein Ende zeichnete sich ab. Was dann geschah, wirkt wie das Drehbuch zu einem Film, in dem ein Zufall den nächsten toppt. Durch mehrere glückliche Fügungen wurde 2013 aus dem Ein-Mann-Projekt Me & Reas ein fünfköpfiges Quintett: bestehend aus Manuel Weimann (Gitarre / Piano), Benjamin Baumann (Bass / Gesang), Nils Kohl (Gitarre, Ukulele / Melodica), Sören Breitkreutz (Schlagzeug) und dem mittlerweile 30-jährigen Frontman Andreas Jäger (Gesang / Gitarre) – langjährige Kumpels. Kurz darauf gewinnen Me & Reas den nationalen Radio Energy Newcomer Contest. Ihre erste EP "Where We Know All The Names" veröffentlichen sie drei Jahre später, 2018 erscheint das Album "Past Perfect", das die Band komplett im Alleingang produziert. Die Songs von Me & Reas feiern das Leben mit all seinen Ups und Downs, ohne seicht oder kitschig daher zu kommen. Gehen ins Ohr und leben von der hohen Energie der fünf verspielten Jungs, die sowohl musikalisch als auch persönlich gereift sind in den letzten Jahren.


20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 Bayerisches Feuilleton (55 Min.)
München und der Feminismus

Sommerradio-Reihe "Rock, Revolte, Flower Power – Zeitreisen in die wilden Jahre" Frauenoffensiven München und der Feminismus Von Martin Zeyn Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Wo wurde der erste Frauenbuchladen Westdeutschlands gegründet? Wo fand das erste "Treffen Schreibender Frauen" statt, an dem unter anderen Ursula Krechel, Christa Reinig und Antje Kunstmann teilnahmen? Wo erschienen die "Häutungen" von Verena Stefan, der über 500.000 Mal verkaufte Roman um eine Frau, die versucht ihr eigenes Leben zu gestalten, ohne dass ihr irgendein Mann dabei hineinredet? Wo wurden gleich zwei Frauenverlage gegründet? All das geschah nicht etwa in Berlin. Es geschah in München. Denn München war Mitte der 1970er Jahre ein Zentrum des Feminismus, einer der großen Aufbruchs- und Freiheitsbewegungen in der Bundesrepublik. Martin Zeyn hat sich auf die Suche begeben nach den wenig bekannten Anfängen der Frauenbewegung – und fördert Überraschendes zutage.


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 radioMitschnitt aus Franken (55 Min.)
Lieder auf Banz – Teil 1

Aufnahmen vom Open-Air-Festival "Lieder auf Banz – ein Abend mit Freunden " am 6. und 7. Juli 2018 auf Kloster Banz Moderation: Bernhard Jugel Teil 2: Sonntag, 26. August 2018, 21.05 Uhr Ausgewählte Sendungen als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Liedermacher im Aufwind Deutschlands größtes Liedermacherfestival fand auch in diesem Jahr vor einem begeisterten Publikum statt. Das Programm bot einen hochkarätigen Querschnitt durch die nationale und internationale Liedermacherszene. Der Bogen spannte sich dabei vom Austro-Pop bis zum Kabarett: Rainhard Fendrich hatte seine alten Hits im opulenten Akustik-Sound neu arrangiert, Bodo Wartke hatte neben spöttischen Liebesliedern diesmal auch politische Lieder im Programm und Konstantin Wecker brachte Klassiker mit neueren aktuellen Texten mit. Mit seinen englischen Songs kam der einstige "Voice of Germany"-Gewinner Andreas Kümmert. Für internationalen Flair sorgte auch der Italiener Pippo Pollina. Eher dem poetischen Lied verpflichtet waren zwei vom Naturell her sehr gegensätzliche Künstler: der legere Bayer Michael Fitz und die Hamburger Liedermacherin Anna Deppenbusch. Die Förderpreisträger der Hanns-Seidel-Stiftung konnten beweisen, dass auch der Liedermachernachwuchs inzwischen Starqualitäten hat: die gefühlsseligen Herbstbrüder, die kecke Miss Allie und die soulige Ami Warning brachten neue, überraschende Farben ins Programm. Die Moderation des Festivals übernahm zum zweiten Mal mit Witz und charmanten Gesangseinlagen das fränkische a-cappella-Ensemble Viva Voce. Die beiden Sendungen "radioMitschnitt aus Franken" versammeln Höhepunkte des über sechsstündigen Festivalprogramms und stellen viele Künstler auch im Interview vor.


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Zündfunk Generator (55 Min.)
Fremd im eigenen Land

"Fremd im eigenen Land" Ein Satz wandert vom Pop nach rechts Von Sammy Khamis Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

"Ich habe einen grünen Pass mit einem goldenen Adler drauf!" Mit diesen Worten wurde die Rap-Crew Advanced Chemistry 1992 berühmt. Der Song, der so beginnt, heißt "Fremd im eigenen Land" und ist bis heute eines der einflussreichsten deutschen Rap-Lieder. Rund 25 Jahre später ist der Satz "Fremd im eigenen Land", der von den anti-rassistischen Rappern geprägt wurde, ganz rechts angekommen. Bei der NPD und ganz aktuell auch bei der AfD. Wie diese Phrase aus dem Pop in die radikale Rechte gewandert ist, zeichnet dieser Zündfunk Generator nach. Wiederholung vom 22. April 2018


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)
Mit Barbara Streidl

Memories fade away"
Das Liebesleben der Misty White

Selten ist es so, dass auf der Rückseite von Schallplatten eine Liebesgeschichte erzählt wird. Im Falle von Misty White, Musikerin aus Memphis, ist es aber so: Ihre letzten Alben erzählen davon, wie sie ihren Mann Philippe Lombardi, im Jahr 2011 gefunden und 2015 wieder verloren hat. Die Geschichte findet sich auch in ihren folkigen, zum Teil melancholischen, zum Teil sehr zornigen Songs wieder. Dazu: Songs von First Aid Kit, Esther Kaiser und Mattiel.

*

Montag, 20. August 2018


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Giuseppe Verdi: "Messa da Requiem" (Ljiljana Molnar-Talajic, Sopran; Margarita Lilowa, Mezzosopran; Luigi Ottolini, Tenor; Bonaldo Giaiotti, Bass; MDR Rundfunkchor; MDR Sinfonieorchester: Giuseppe Patané); Pietro Castrucci: Concerto grosso g-Moll, op. 3, Nr. 9 (Händelfestspielorchester Halle: Anton Steck); Ludwig van Beethoven: Sextett Es-Dur, op. 81 b (Vladimir Schambasov, Hermann Baumann, Horn; Gewandhaus-Quartett)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Richard Strauss: "Sinfonia domestica", op. 53 (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Vladimir Ashkenazy); Josef Suk: Klavierquintett g-Moll, op. 8 (The Nash Ensemble); Gioacchino Rossini: Introduktion, Thema und Variationen B-Dur (François Benda, Klarinette; Slovakische Philharmonie: Christian Benda); Alexander Borodin: "Kleine Suite" (Tatjana Nikolajewa, Klavier)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Franz Schubert: Streichquartett d-Moll, D 810 – "Der Tod und das Mädchen" (Royal Philharmonic Orchestra London: Charles Rosekrans); Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge Es-Dur, BWV 876 (Grigorij Sokolov, Klavier); Joseph Haydn: Notturno C-Dur, Hob. II/29 (Michael Niesemann, Oboe; Marten Root, Flöte; Mozzafiato; L'Archibudelli)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 radioWelt (145 Min.)
Moderation: Matthias Dänzer-Vanotti

Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag
6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
7.28 Werbung
Ausgewählte Beiträge und Interviews
als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


08:30 kulturWelt (30 Min.)
Aktuelles Feuilleton

Als Podcast verfügbar
sowie ausgewählte Beiträge in der Bayern 2 App


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 radioWissen (55 Min.)
Prager Frühling

Das Ende des Prager Frühlings Mit Panzern gegen Reformen Der Warschauer Pakt Verteidigungsbündnis des Ostens Das Kalenderblatt 20.8.1960 Belka und Strelka kehren auf die Erde zurück Von Johannes Roßteuscher Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Das Ende des Prager Frühlings – Mit Panzern gegen Reformen Autor und Regie: Ulrich Chaussy Am 21. August 1968 rollten Panzer der Truppen des Warschauer Paktes in der Tschechoslowakei ein und beendeten den "Prager Frühling". So genannt, weil sich die tschechoslowakische Kommunistische Partei unter Alexander Dubèek seit dem Frühjahr 68 bemühte, das Land zu demokratisieren und zu liberalisieren. Wie schon in Ungarn im Oktober 1956 gab es auch in der Tschechoslowakei Parteifunktionäre, die den großen Bruder zu Hilfe riefen. Der beendete das Experiment eines "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" mit Waffengewalt. Mit Ankunft der ersten russischen Truppen in Prag, kam es zu jenen bewegenden Szenen, deren Bilder heute in den Geschichtsbüchern zu finden sind: Symbolcharakter bekam das Foto eines jungen Mannes, der mit weit aufgerissenem Hemd und nackter Brust vor dem auf ihn gerichteten Geschützrohr eines russischen Panzers steht.

Der Warschauer Pakt – Verteidigungsbündnis des Ostens Autor: Rainer Volk / Regie: Sabine Kienhöfer Eine "kraftvolle Demonstration des Friedens- und Verständigungswillens der beteiligten Staaten" – so umschrieb der Ministerpräsident der DDR, Otto Grotewohl, den Warschauer Vertrag im Jahr seiner Unterzeichnung. Die westlichen Länder sahen das anders. Entsprechend unterschiedlich waren auch die Bezeichnungen: Während der Osten vom "Warschauer Vertrag" sprach, betitelte der Westen ihn als "Warschauer Pakt". Klar ist: Mit der Unterzeichnung des Warschauer Vertrags reagierte der Osten 1955 auf die Gründung der NATO und die Aufnahme der Bundesrepublik in das westliche Verteidigungsbündnis. Durch den Warschauer Pakt wollte die Sowjetunion ihre Vormachtstellung innerhalb des Ostblocks zementieren und die Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten auf politischem und militärischem Gebiet stärken. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


10:05 Sommernotizbuch (115 Min.)
"Volontäre machen Radio"

Nah dran: Tiny Houses – Wohnen auf kleinstem Raum Von Tanja Zieger Wiederholung vom 6. März 2018 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast verfügbar


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Tagesgespräch (55 Min.)
Hörerforum

Telefon: 0800 – 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioWelt (25 Min.)
Moderation: Birgit Frank

Magazin am Mittag Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:30 Bayern 2-regionalZeit (30 Min.)
Hören, was in Stadt und Land passiert

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * * Als Podcast verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 radioReisen (55 Min.)
Einfach woanders sein

Wiederholung vom Sonntag, 13.05 Uhr
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 radioWissen am Nachmittag (55 Min.)
Entdeckung extremer Lebensräume

Fast auf dem Mount Everest? Mallory und Irvine 1924 Die Challenger-Expedition Zum tiefsten Punkt der Ozeane Das Kalenderblatt 20.8.1960 Belka und Strelka kehren auf die Erde zurück Von Johannes Roßteuscher Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Fast auf dem Mount Everest? – Mallory und Irvine 1924 Autor: Linus Lüring / Regie: Christiane Klenz Sie kamen nicht zurück, aber sie hinterließen der Welt eine Frage: Haben sie es geschafft? Im Juni 1924 bricht George Mallory mit seinem Partner Andrew Irvine auf, um den Mount Everest zu besteigen. Die Ausrüstung der britischen Bergsteiger ist im Vergleich zu heutigen Expeditionen mehr als einfach. Trotzdem schaffen Sie es bis weit über 8000 Meter. So hoch wie niemand vor Ihnen. Dort oben, einige hundert Meter unterhalb des höchsten Gipfels der Welt, werden die Briten zuletzt gesehen. Einige Jahre später wird ein Eispickel von Andrew Irvine auf einem Grat gefunden. Lange Zeit bleibt er die einzige Spur der beiden. In den Jahrzehnten danach gibt es unterschiedliche Theorien, ob die beiden den Everest bestiegen haben oder nicht. Erst 1999 rückt des Rätsels Lösung etwas näher.

Jochen Hemmleb, ein deutscher Geologe und Berg-Enthusiast hatte alles zusammengetragen, was über die letzten Stunden der britischen Everest-Pioniere bekannt ist – Fotos, Zeitzeugenberichte, Tagebucheinträge. Obwohl Hemmleb bis dahin nie am Everest war, gelingt ihm Erstaunliches. Aufgrund seiner Recherchen schafft es eine Suchexpedition den Leichnam Mallorys an der Everest-Nordflanke zu finden. Doch die Kamera, die er beim Besteigungsversuch dabei hatte, fehlt. Und auch sonst gibt es keine eindeutigen Hinweise, die das Rätsel eindeutig lösen können. Die Challenger-Expedition - Zum tiefsten Punkt der Ozeane Autorin: Yvonne Maier / Regie: Sabine Kienhöfer Es ist eine gigantische Expedition, die im Dezember 1872 in England Segel setzt. Die Challenger-Expedition soll die Tiefen der Weltmeere erkunden. Wie tief ist die tiefste Stelle im Meer? 700 Meter tief? Oder unendlich tief? Keiner weiß das. Stattdessen ranken sich Mythen ob der Bewohner der Weltmeere. Ungeheuer, die ganze Schiffe versenken! Ein Unterwasserschleim, der der Ursprung allen Lebens sein soll! Die Royal Society will solchen Spekulation ein Ende machen und schickt die Dampfkorvette H.M.S. Challenger auf eine dreieinhalbjährige Reise. – Alle Weltmeere sollte das Schiff befahren. An Bord waren Labors und Wissenschaftler, insgesamt 216 Mann, inklusive Besatzung. Nur 144 kehrten zurück, manche waren gestorben, andere vorzeitig wegen Krankheit nach Hause gereist. Die Ausbeute der Reise war enorm. 23 Jahre lang wurden die Ergebnisse bearbeitet und in einer 50-bändigen Dokumentation herausgegeben. Bis heute ein herausragendes Werk über die Flora und Fauna dieser Welt. Auch die Meerestiefen haben die Forscher ausgelotet. Zwischen Guam und Palau im südwestlichen Pazifik kamen sie auf 8.184 Meter. Eine unvorstellbare Tiefe. Heute weiß man, die tiefste Stelle der Weltmeere liegt im Marianengraben mit 11.034 Metern. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Thomas Morawetz Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Gast: Mehmet Scholl, Ex-Fußballer

Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Stefan Parrisius im Gespräch mit Mehmet Scholl, Ex-Fußballer Aufnahme von 2016 Wiederholung um 22.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Früher war er einer der besten deutschen Fußballer, heute ist er einer der besten Fußball-Analytiker. Mehmet Scholl ist aber auch Experte in Sachen Musik. Wir wiederholen ein Gespräch mit ihm aus dem Jahr 2016 im Bayern 2-Sommerradio. Trickreich und torgefährlich Seine Fußballgeschichte fängt an wie gute Kicker eben anfangen: Irgendwo in Karlsruhe auf der Straße tritt Mehmet Scholl mit seinem Kumpel Michael Sternkopf, später ebenfalls Bundesligaspieler, gegen den Ball. Weil er beim KSC als junger trickreicher Spieler auffällt, der auch noch torgefährlich ist, kaufen ihn die Bayern. Hier feiert Mehmet Scholl seine größten Erfolge, wird 2001 Sieger in der Champions League und bereits 1996 mit der Nationalmannschaft Europameister in England. Aus dieser Zeit stammt auch die tiefe Freundschaft mit Uli Hoeneß, der über ihn sagt: "Mehmet ist ein genialer Spieler, dem die Spielfreude aus den Augen rauskommt." Die wichtigsten Nebensachen der Welt Ob er auch aus Moderator Stefan Parrisius einen Fußballnarr machen konnte? 2016 war Mehmet Scholl in "Eins zu Eins. Der Talk" zu Gast und es ging nicht nur um die zwei wichtigsten Nebensachen des Lebens: Fußball und Musik.


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioWelt (55 Min.)
Moderation: Gabi Kautzmann

Magazin am Abend
17.23 Werbung
17.25 Börsengespräch
17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 Bayern 2-Playlist (25 Min.)


18:30 radioMikro (30 Min.)
radioMikro unterwegs

radioMikro unterwegs: Helm auf, Gerüst hoch, Kran an! Auf der Baustelle Von und mit Mischa Drautz Das beste Baumhaus Von Michaela Bold Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Heute wird es laut: Wir sind auf einer Baustelle unterwegs! Dort wird gerade ein sechs Stockwerke hohes Haus gebaut – wir erfahren, wie das eigentlich geht.


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (55 Min.)
Das Szenemagazin

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 Hörspiel (55 Min.)
Ödön von Horváth: Der ewige Spießer (3/4)

Der ewige Spießer (3/4) Von Ödön von Horváth Horváth – Peter Simonischek Kobler - Stephan Zinner Anna – Brigitte Hobmeier Herr mit energischem Zug/amtlicher Dolmetscher - Hannes Ringlstetter Dritter Herr/Spitzel – Markus Böker Demokrat/Hofrat – Peter Fröhlich Beamter/Hausmann – Norman Hacker und andere Bearbeitung: Katarina Agathos/Bernadette Sonnenbichler Komposition: Georg Glasl Regie: Bernadette Sonnenbichler BR 2015 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Als Podcast verfügbar im Hörspiel Pool

In seiner ersten selbständigen Prosaveröffentlichung aus dem Jahr 1930 ist Ödön von Horváth scharfer Beobachter eines neuen Menschentyps. Kleinbürger, die lernen, zu überleben, sich anzupassen, Privates und Politisches zusammen zu denken, auch wenn dabei so manche gedankliche Schieflage entsteht. In ihrer zwischen Dialekt und angelesenen Floskeln changierenden Sprache entlarven sie ihre Orientierungslosigkeit ebenso, wie sie ihr so leicht von außen beeinflussbares Bewusstsein demaskieren. Ödön von Horváth ging es mit dem Roman aber nicht um Parodie oder beißende Satire. Vielmehr hoffte auch er auf die bekanntlich großen Wirkungen durch kleine Ursachen. Und weil er dabei im werdenden Spießer zugleich den ewigen Spießer erkannte, hat so manche Charakterisierung im Roman bis heute nichts an Aktualität verloren. Es sind Wandlungsgeschichten unter dem Einfluss der Zeit, die Ödön von Horváth in seinem dreiteiligen Roman "Der ewige Spießer" erzählt. Im München des Jahres 1929 ist der Erste Weltkrieg noch nicht lange vorbei. Die Wirtschaftskrise macht sich im Alltag bemerkbar und radikale rechte wie linke Ideologien breiten sich aus. Dazwischen Durchschnittsmenschen wie Alfons Kobler, Anna Pollinger und Josef Reithofer. Ödön von Horváth, geb. 1901 in Fiume (heute Rijeka, Kroatien), Schriftsteller. 1908 Übersiedlung nach Budapest. 1909 Versetzung des Vaters nach München, Ödön von Horváth bleibt in Budapest. 1913/14 Übersiedlung nach München zu den Eltern. 1918 erneuter Umzug mit den Eltern nach Budapest. 1919 Umzug der Familie Horváth nach Wien, dann nach Bayern. Noch im gleichen Jahr Immatrikulation an der LMU in München. 1923 intensive schriftstellerische Arbeit, mehrere Wochen Aufenthalt in Paris und Berlin. 1924 Umzug in eine Villa in Murnau.

1929 Abschluss eines Vertrags mit dem Ullstein Verlag über die "gesamte schriftstellerische Produktion". 1931 Vernehmung als Zeuge bei einem Saalschlacht-Prozess in Weilheim und Angriff durch Nationalsozialisten. Kleist-Preis. 1932 Auflösung des Vertrags mit dem Ullstein Verlag. 1933 Umzug nach Wien. Heirat der Sängerin Maria Elsner. 1934 Scheidung und Rückkehr nach Berlin, Beitritt in den Reichsverband Deutscher Schriftsteller. 1936 bei einem Besuch der Eltern in Possenhofen Mitteilung darüber, dass er Deutschland zu verlassen habe. 1937 Ausschluss aus dem Reichsverband Deutscher Schriftsteller. 1938 starke Depressionen, Abreise nach Paris, Tod durch einen herabstürzenden Ast. Werke: Theatertexte u.a. "Mord in der Mohrengasse" (1923), "Zur schönen Aussicht" (1926), "Geschichten aus dem Wiener Wald" (1931), "Kasimir und Karoline" (1931), "Glaube Liebe Hoffnung" (1932). Prosa u.a. "Sportmärchen" (1924), "Der ewige Spießer" (1930), "Jugend ohne Gott" (1937).


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 Theo.Logik (55 Min.)
Katholische Kirche in Irland?

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Gast: Mehmet Scholl, Ex-Fußballer

Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Stefan Parrisius im Gespräch mit Mehmet Scholl, Ex-Fußballer Aufnahme von 2016 Wiederholung von 16.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Früher war er einer der besten deutschen Fußballer, heute ist er einer der besten Fußball-Analytiker. Mehmet Scholl ist aber auch Experte in Sachen Musik. Wir wiederholen ein Gespräch mit ihm aus dem Jahr 2016 im Bayern 2-Sommerradio. Trickreich und torgefährlich Seine Fußballgeschichte fängt an wie gute Kicker eben anfangen: Irgendwo in Karlsruhe auf der Straße tritt Mehmet Scholl mit seinem Kumpel Michael Sternkopf, später ebenfalls Bundesligaspieler, gegen den Ball. Weil er beim KSC als junger trickreicher Spieler auffällt, der auch noch torgefährlich ist, kaufen ihn die Bayern. Hier feiert Mehmet Scholl seine größten Erfolge, wird 2001 Sieger in der Champions League und bereits 1996 mit der Nationalmannschaft Europameister in England. Aus dieser Zeit stammt auch die tiefe Freundschaft mit Uli Hoeneß, der über ihn sagt: "Mehmet ist ein genialer Spieler, dem die Spielfreude aus den Augen rauskommt." Die wichtigsten Nebensachen der Welt Ob er auch aus Moderator Stefan Parrisius einen Fußballnarr machen konnte? 2016 war Mehmet Scholl in "Eins zu Eins. Der Talk" zu Gast und es ging nicht nur um die zwei wichtigsten Nebensachen des Lebens: Fußball und Musik.


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)
Mit Judith Schnaubelt
Blue Monday

*

Dienstag, 21. August 2018


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Reflexionen (7 Min.)
Gedanken zum Tag und Kalenderblatt

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 21.8.1987 – "Dirty Dancing" feiert Premiere Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


00:12 Concerto bavarese (108 Min.)
Bayerische Komponisten

Markus Zahnhausen: "Klingende Zeit" (Simon Pauly, Bariton; Markus Zahnhausen, Blockflöte; Ryuichi Rainer Suzuki, Violoncello; Andreas Skouras, Klavier); Fredrik Schwenk: "Neue Kinderszenen" (Andreas Skouras, Klavier); Alexander Strauch: "Kampf von Ásmund und Hildebrand" (Roman Payer, Tenor; Timothy Sharp, Bariton; Ensemble Schwerpunkt); Markus Schmitt: "echoi" (Felix Seiffert, Violoncello; Stefan Schulzki, Klavier); Moritz Eggert: "Singet leise" (Irene Kurka, Sopran; Moritz Eggert, Klavier)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Sergej Rachmaninow: "Trio élégiaque", op. 9 (Renaud Capuçon, Violine; Yan Levionnois, Violoncello; Denis Kozhukhin, Klavier); Johann David Heinichen: Konzert F-Dur (Musica Antiqua Köln: Reinhard Goebel); John Adams: "Grand pianola music" (Solisti New York: Ransom Wilson); Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur, op. 76, Nr. 1 (Quatuor Ebène)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Eduard Franck: Klaviertrio D-Dur, op. 58 (Klaus Hellwig, Klavier; Christiane Edinger, Violine; Lluis Claret, Violoncello); Erich Wolfgang Korngold: "The Sea Hawk", Filmmusik (London Symphony Orchestra: André Previn)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 radioWelt (145 Min.)
Moderation: Imke Köhler

Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag
6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
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08:30 kulturWelt (30 Min.)
Aktuelles Feuilleton

Als Podcast verfügbar
sowie ausgewählte Beiträge in der Bayern 2 App


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 radioWissen (55 Min.)
Die Dirigenten Bernstein und Toscanini

Leonard Bernstein Maestro der Neuen Welt Siehe auch Samstag, 25. August 2018, BR-KLASSIK Arturo Toscanini Eine Dirigentenlegende Das Kalenderblatt 21.8.1987 "Dirty Dancing" feiert Premiere Von Julia Zöller Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Leonard Bernstein – Maestro der Neuen Welt Autor und Regie: Markus Vanhöfer Auf dem Dirigentenpodium lebte er Musik mit jeder Faser seines Körpers, er komponierte die "West-Side Story" und erreichte als Fernseh-Star jedes amerikanische Wohnzimmer. Vor hundert Jahren wurde ein musikalischer Tausendsassa geboren, der an Ausstrahlung, Charisma und Leidenschaft (und an kommerziellem Erfolg) bis heute seinesgleichen sucht: Leonard Bernstein, der Super-Maestro. Die Sendung erzählt vom kometenhaften Aufstieg des amerikanischen "Wonderboys der Musik" zu einer der prominentesten Persönlichkeiten seiner Zeit. Wir erleben Leonard Bernstein bei der Probe, hören sein Stimme und erfahren, dass auch die Menschheit umarmende Klassik-Genies ihre dunklen Seiten haben können.

Arturo Toscanini – Eine Dirigentenlegende Autor und Regie: Markus Vanhöfer Seine Wutausbrüche waren legendär und seine Präzision am Taktstock hat Maßstäbe gesetzt. Er formte den modernen Orchesterklang, nutze als einer der ersten die neuen Massenmedien des Kommunikationszeitalters (wie Schallplatte oder Radio) und stieg damit in den USA auf zu einer der berühmtesten Persönlichkeiten seiner Zeit. Arturo Toscanini, Superstar, Kultfigur und Jahrhundert-Dirigent: Bis heute gilt der gebürtige Italiener als Inbegriff des "Maestro". Toscanini emigrierte 1937 in die USA, weil ihn der italienische Faschismus und der deutsche Nationalsozialismus abstießen. Er leitete von da an das eigens für ihn gegründete NBC Symphony Orchestra. Die Sendung erzählt wie ein Junge aus einfachen Verhältnissen zu einem der prägendsten und einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts wurde.

Moderation: Christian Schuler Redaktion: Petra Herrmann Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


10:05 Sommernotizbuch (115 Min.)
"Volontäre machen Radio"

Nah dran: Die Wiederentdeckung des Hanfs – vom wirtschaftlichen Potential einer alten Pflanze Von Rainer Ulbrich Wiederholung vom 4. Dezember 2017 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast verfügbar


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Tagesgespräch (55 Min.)
Hörerforum

Telefon: 0800 – 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioWelt (25 Min.)
Moderation: Birgit Frank

Magazin am Mittag Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:30 Bayern 2-regionalZeit (30 Min.)
Hören, was in Stadt und Land passiert

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * * Als Podcast verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 Bayern 2-Favoriten (55 Min.)
Die Bayern 2-Musikfavoriten

Die Bayern 2-Musikfavoriten Das Beste aus fünf Jahren "Musikfavoriten" mit Hubert von Goisern, Aimee Mann, Moddi und vielen mehr Moderation: Christian Orth Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 radioWissen am Nachmittag (55 Min.)
Die Blockflöte und Antonio Vivaldi

Die Blockflöte Virtuosin und Nervensäge Antonio Vivaldi Meister des Barocks Das Kalenderblatt 21.8.1987 "Dirty Dancing" feiert Premiere Von Julia Zöller Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Die Blockflöte – Virtuosin und Nervensäge Autor und Regie: Markus Vanhöfer Ist sie noch ein Kinderspielzeug oder bereits ernst zu nehmen? Arme Blockflöte! Kaum ein anderes Instrument wird so belächelt, wie das "Blasrohr", das wir in der Regel mit "musikalischer Früherziehung" assoziieren. Was für ein Vorurteil! Denn die Blockflöte ist nicht nur eines den ältesten Instrumente der Menschheit, sie ist auch in der Lage Virtuoses zu leisten. Große Komponisten wie Antonio Vivaldi haben Solokonzerte für sie geschrieben. Warum gilt die Blockflöte heute als leicht und läppisch, warum hat sie Imageprobleme, obwohl unsere abendländische Kunstmusik eine völlig andere Geschichte erzählt? Antonio Vivaldi – Meister des Barock Autorin: Christiane Neukirch / Regie: Eva Demmelhuber "Wenn dir das nicht gefällt, höre ich auf, Musik zu komponieren", soll Antonio Vivaldi im Jahr 1727 auf einem Notenblatt seiner Oper "Orlando furioso" notiert haben. Drei Jahrhunderte vor den Zeiten des "social networks" müssen ihm viele direkt den "like"-Daumen gezeigt haben. Denn Vivaldi komponierte weiter; und das in einem Tempo, dass einem schwindlig werden könnte, wenn man sein Werkverzeichnis liest. Allein 500 Konzerte für Orchester mit und ohne Soloinstrument, dazu rund 45 Opern. Der "rothaarige Priester", wie sein Spitzname lautete, sprühte vor Charme, den er persönlich und musikalisch unter die Menschen brachte. Sein venezianisch-schwungvoller Stil kam an – nicht nur bei dem Mädchenorchester, das er zwölf Jahre lang leitete, sondern in ganz Europa. Selbst Johann Sebastian Bach ließ sich von ihm inspirieren. In seinen letzten Lebensjahren sank sein Stern, er starb verarmt, sein Werk geriet in Vergessenheit – 200 Jahre lang. Heute ist seine Musik wieder in den Charts.

Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Petra Herrmann Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Gast: Marlene Reidel, Kinderbuchautorin

Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Norbert Joa im Gespräch mit Marlene Reidel, Kinderbuchautorin Aufnahme von 2010 Wiederholung um 22.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Die Landshuter Kinderbuchautorin Marlene Reidel hat sich international einen Ruf gemacht. Sogar die New York Times wählte ihr Buch "Kasimirs Weltreise" 1960 zu den besten Büchern. 2014 starb Marlene Reidel neunzigjährig. Wir wiederholen im Bayern 2-Sommerradio ein eindrucksvolles Gespräch mit ihr aus dem Jahr 2010. Tochter eines Tagelöhners Gefragt, ob ihr Riesenhaus mit den 4000 Quadratmetern Grund nicht zu viel Mühe für eine 86-Jährige bedeutet, sagte sie damals: "Ach was, ich lass einfach viel verwahrlosen". Marlene Reidel lebte südlich von Landshut, am Ortsrand von Obergangkofen - umgeben von den Skulpturen und Bronzeabgüssen ihres Mannes, des Bildhauers Karl Reidel. Aufgewachsen ist Marlene Reidel als eines von sechs Taglöhner-Kindern im Krottental. Dort arbeitete ihr Vater für den Grafen und wurde vor allem in Naturalien bezahlt.

Dass Marlene Reidel als Taglöhner-Tochter nicht wie so viele anderen Dienstmagd bei Bauern wurde, verdankte sie ihrem zeichnerischen Talent und einem Vater, der es gut fand, wenn seine Tochter einen anderen Weg für sich fand. Wach und aufgeschlossen In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählte Marlene Reidel 2010 auch, wie sie ihre sechs Kinder auf die Idee brachten, Jugendbücher zu schreiben und zu illustrieren. In ihrem Zuhause bei Landshut traf Norbert Joa damals eine Frau, die wach und aufgeschlossen durch ein langes Leben ging und die aufhörte, sich fürs Tagesgeschehen zu interessieren.


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioWelt (55 Min.)
Moderation: Gabi Kautzmann

Magazin am Abend
17.23 Werbung
17.25 Börsengespräch
17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 Bayern 2-Playlist (25 Min.)


18:30 radioMikro (30 Min.)
radioMikro Ruhestörung

radioMikro Ruhestörung: Rock'n'Roll – Schmalzlocke, Hüftschwung und Klavier-Akrobatik Von und mit Tina Gentner Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (55 Min.)
30 Jahre Buback Tonträger – ein Mixtape von Daniel Richter

30 Jahre Buback Tonträger – ein Mixtape von Daniel Richter Von Ralf Summer Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Buback ist neben CitySlang und Staatsakt wichtigstes Indie-Label im deutschsprachigen Raum – und eine Burg in Sachen unabhängiger Musik, die etwas zu sagen hat. Das Spektrum des Hamburger Labels reicht von Punk aus den Anfangstagen wie von Angeschissen über HipHop in den 1990ern mit den Beginnern oder Jan Delay bis zum Stil-Nebeneinander von heute mit F.S.K., Schnipo Schranke und Zugezogen Maskulin. Gegründet haben das Label Mitglieder der Band Die Goldenen Zitronen in den 1980ern. Als es in den Nullern ins Schlingern kam, stieg 2005 der Maler Daniel Richter als Eigner ein – ein Kumpel von Zitronen-Sänger Schorsch Kamerun. Wie Kamerun und Rocko Schamoni kommt auch Richter aus dem Raum Kiel / Lütjenburg – wo er unter der "Ödigkeit einer Landjugend" litt, wie Schamoni in seinem Buch "Dorfpunks" schrieb. Im Zündfunk-Generator lässt Daniel Richter die Geschichte seines Labels Revue passieren – in zehn Songs aus drei Jahrzehnten. Er spricht über Anti-Fun, die künstlerische Methode der Selbstverunsicherung, den "überaus gelungenen, richtig schönen Pop-Song" – bei Buback "kaum zu finden". Wenn der 55-jährige Richter in seinem Atelier in einem Berliner Hinterhof malt, hört er selbst-aufgenommene Kassetten mit unterschiedlichen Stücken und Genres – sie "stressen" ihn vor der Leinwand und regen ihn zu seiner Kunst an. Ein paar Songs davon hören wir mit ihm an. Im Buback-Mixtape von Daniel Richter. Eine Sendung von Ralf Summer. Wiederholung vom 24. Juni 2018


20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 Nachtstudio (55 Min.)
Das ist ja sowas von 68 (6/7)

Die Reise zum Tode Das kurze Leben des Schriftstellers Bernward Vesper Von Martin Zeyn Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Der Vater hofierter Nazidichter und bis zu seinem Tod unbelehrbar, ein Kind mit der Terroristin Gudrun Ensslin, er selbst mittendrin in der APO, der außerparlamentarischen Opposition, dann aber beendete er nach Drogenexzessen sein Leben von eigener Hand in einer psychiatrischen Klinik: Bernward Vesper steht exemplarisch für die 68er. Sein autobiographischer Roman "Die Reise" war der literarische Überraschungserfolg des Jahres 1977. Innerhalb eines Jahres wurden 40.000 Exemplare verkauft – eine ganze Generation fand sich in diesem Buch wieder. Vesper schilderte darin seine Kindheit auf einem abgelegenen, niedersächsischen Gutshof, den nur Altnazis besuchten, seine LSD-Trips, seine verdrucksten Versuche, Frauen körperlich nahe zu kommen, seine Anstrengungen, als Dichter eine Sprache zu finden, die der Faschismus nicht verseucht hatte. Bernward Vesper war beim Erscheinen des Buches bereits sechs Jahre tot, 1971 hatte er sich umgebracht. Der Roman blieb Fragment. Eines, das die Wege und Irrwege einer ganzen Generation nachzeichnete: Drogenkonsum, sexuelle Befreiung, erste Landkommunen, Esoterik, Euphorie und Ermattung des politischen Kampfes. Martin Zeyn hat mit Freunden und Weggefährten gesprochen, – mit Jörg Schröder, KD Wolf und Klaus Wagenbach -, die Vesper noch persönlich kannten.


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 radioTexte am Dienstag (55 Min.)
Joachim Sartorius: Die Prinzeninseln

"Neapel hat Capri und Ischia; Konstantinopel hat die Prinzeninseln", schrieb Gustave Schlumberger in seinem Buch " Les Iles des Princes". Istanbul vorgelagert, entlang der asiatischen Küste des Marmara-Meers befinden sich die Prinzeninseln: Ein Archipel von atemberaubender Schönheit und ungewöhnlicher Naturpracht.

"Und wie Capri nicht berühmt wurde durch ihre herrlichen Naturszenarien, sondern durch die Untaten des Tiberius, so haben die tragischen Geschichten der Kaiser und Kaiserinnen, die in den Klöstern von Antigoni und Prinkipo eingekerkert wurden, diese strahlenden Inseln zu Orten des Leidens werden lassen", notierte der französische Autor Schlumberger in seinem 1884 erschienenen Buch " Les Iles des Princes". Heute sind die Prinzeninseln so etwas wie "ein Vorort von Istanbul, aber ganz anders". Wo früher Griechen, Römer, Seldschuken, Türken, Armenier, Deutsche und Russen – Leo Tolstoi verbrachte hier einige Jahre seines Exils – flanieren heute Tagestouristen aus der Millionenmetropole Istanbuls, die sich nach Ruhe und Erholung sehnen. Von seinem aristokratisch anmutenden Splendid Hotel auf Büyük Ada, der größten Insel des Archipels, unternimmt der Lyriker Joachim Sartorius lange Spaziergänge in der sanft-melancholischen Landschaft, deren Stille nur durch die Schreie der Esel und das dumpfe Geräusch der fayton, wie die Droschken genannt werden, unterbrochen wird. Warum die für eine südländische Insel ungewöhnliche Lautlosigkeit?

Atatürk, der Gründer der türkischen Nationalstaats habe 1928 das Autofahren verboten, weil er von den Inseln und ihrer Stille so begeistert war, erfährt Sartorius von seinem Freund und Führer Selcuk. Der Duft der Pinienwälder, das besondere Licht, die sagenumwobenen Legenden der Heiligen, die Geschichten der hier einst friedlich miteinander lebenden Griechen, Türken und Juden inspirieren den Dichter und politischen Beobachter Sartorius, der seine Erlebnisse in dieser einzigartigen Kulturlandschaft im Schatten von Istanbul-Konstantinopel-Byzanz in einem poetischen Inseltagebuch festgehalten hat.


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Gast: Marlene Reidel, Kinderbuchautorin

Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Norbert Joa im Gespräch mit Marlene Reidel, Kinderbuchautorin Aufnahme von 2010 Wiederholung von 16.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Die Landshuter Kinderbuchautorin Marlene Reidel hat sich international einen Ruf gemacht. Sogar die New York Times wählte ihr Buch "Kasimirs Weltreise" 1960 zu den besten Büchern. 2014 starb Marlene Reidel neunzigjährig. Wir wiederholen im Bayern 2-Sommerradio ein eindrucksvolles Gespräch mit ihr aus dem Jahr 2010. Tochter eines Tagelöhners Gefragt, ob ihr Riesenhaus mit den 4000 Quadratmetern Grund nicht zu viel Mühe für eine 86-Jährige bedeutet, sagte sie damals: "Ach was, ich lass einfach viel verwahrlosen". Marlene Reidel lebte südlich von Landshut, am Ortsrand von Obergangkofen - umgeben von den Skulpturen und Bronzeabgüssen ihres Mannes, des Bildhauers Karl Reidel. Aufgewachsen ist Marlene Reidel als eines von sechs Taglöhner-Kindern im Krottental. Dort arbeitete ihr Vater für den Grafen und wurde vor allem in Naturalien bezahlt. Dass Marlene Reidel als Taglöhner-Tochter nicht wie so viele anderen Dienstmagd bei Bauern wurde, verdankte sie ihrem zeichnerischen Talent und einem Vater, der es gut fand, wenn seine Tochter einen anderen Weg für sich fand. Wach und aufgeschlossen In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählte Marlene Reidel 2010 auch, wie sie ihre sechs Kinder auf die Idee brachten, Jugendbücher zu schreiben und zu illustrieren. In ihrem Zuhause bei Landshut traf Norbert Joa damals eine Frau, die wach und aufgeschlossen durch ein langes Leben ging und die aufhörte, sich fürs Tagesgeschehen zu interessieren.


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)
Mit Roderich Fabian

Die sieben Todsünden: Teil 3 Luxuria – Die Wollust, die Genusssucht

Keine Todsünde kann so viel Popmusik aufweisen, die man mit ihr in Verbindung bringen kann. Statt "I want your Sex" hören wir die Band Luxuria, erotische Klassiker von Donna Summer und Led Zeppelin sowie Spezialitäten, die sich mit besonderen Formen der Wollust beschäftigen: Darunter sind Stereo Total, Prince Paul, FKA Twigs und Throbbing Gristle.

*

Mittwoch, 22. August 2018


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Reflexionen (7 Min.)
Gedanken zum Tag und Kalenderblatt

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 22.8.2007 – Tag der Fische Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


00:12 Concerto bavarese (108 Min.)
Fränkische Komponisten

Eckhard Kopetzki: Marimbakonzert (Katarzyna Mycka, Marimba; Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Dominique Fanal); Christoph Weinhart: "I heard, I dream'd" (Maximiliane Schweda, Sopran; Christoph Weinhart, Klavier); Stefan Poetzsch: "Verzögerungen für drei Instrumente, Klangbeeinflussung und Zuspielungen", Teil 1-6 (Stefan Poetzsch Ensemble); Uwe Strübing: "Danse macabre", op. 53 (Jörg-Hannes Hahn, Andreas Jacob, Orgel; Hermann Schwander, Schlagzeug)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Richard Wagner: Der "Ring" ohne Worte (Berliner Philharmoniker: Lorin Maazel); Franz Xaver Wolfgang Mozart: Klavierkonzert C-Dur, op. 14 (Henri Sigfridsson, Klavier; International New Symphony Orchestra Lemberg: Gunhard Mattes); Johann Sebastian Bach: Konzert a-Moll, BWV 1044 (Accademia Bizantina: Carlo Chiarappa)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur (Arturo Benedetti Michelangeli, Klavier; Wiener Symphoniker: Carlo Maria Giulini); Niccolò Jommelli: "La Gelosia", Bei labbri, ch'Amore (Yetzabel Arias Fernandez, Sopran; Stile Galante: Stefano Aresi); Gioacchino Rossini: "Sinfonia di Bologna" (Academy of St.Martin-in-the-Fields: Neville Marriner)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 radioWelt (145 Min.)
Moderation: Matthias Dänzer-Vanotti

Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag
6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
7.28 Werbung
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


08:30 kulturWelt (30 Min.)
Aktuelles Feuilleton

Als Podcast verfügbar
sowie ausgewählte Beiträge in der Bayern 2 App


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 radioWissen (55 Min.)
Der denkende Mensch?

Infobits und Datenflut Verlernen wir das Denken? Google, Heidegger, Kant … Neue Freiheit Internet? Das Kalenderblatt 22.8.2007 Tag der Fische Von Caroline Ebner Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Infobits und Datenflut – Verlernen wir das Denken? Autorin: Bete Meierfrankenfeld / Regie: Irene Schuck Wir leben im Informationszeitalter: Jeden Moment sind Millionen Berichte, Bilder und Kommentare verfügbar, jeden Moment ändert sich die Nachrichtenlage. Das eröffnet einen neuen Zugang zur Welt und neue Formen der Kommunikation, zugleich ist es eine große Herausforderung: Wie lässt sich die Überfülle des Materials sortieren? Und wie einen Zusammenhang herstellen zwischen den unverbundenen Teilchen von Informationen, die uns minütlich erreichen? Digitale Medien verändern die Arbeit der Aufmerksamkeit: Im Netz kann sie sich von einem Punkt zum anderen führen lassen, muss nicht unbedingt wissen, wohin sie selbst eigentlich will und wird dennoch mit immer neuen Inhalten gefüttert.

Ein solches Schweifen ist etwas anderes als Denken im strikteren Sinne, macht dieses Denken aber keineswegs überflüssig. Es könnte hilfreich sein, sich genauer anzusehen, was Denken tatsächlich auszeichnet – und was ein Argument von einer Assoziation unterscheidet. Vielleicht zeigt sich dann sogar: Denken ist nichts Behäbiges, sondern kann ziemlich aufregend sein. Google, Heidegger, Kant … – Neue Freiheit Internet? Autor: Fabian Mader / Regie: Irene Schuck Ohne soziale Netzwerke hätte es den arabischen Frühling wohl nie gegeben – erst das Internet hat in den Diktaturen einen öffentlichen Raum für politische Teilhabe geschaffen. Aber bringt das Netz uns Menschen Freiheit oder gefährdet es sie vielmehr? Denn das Internet liest uns nicht nur aus, die Algorithmen haben zum Ziel, uns das Denken abzunehmen und unser Handeln zu führen. Nie zuvor gab es ein derart mächtiges Instrument, das uns in Unmündigkeit versetzen kann. In der Philosophie finden sich zahlreiche Hinweise, ob an dieser neuen Freiheit berechtigte Zweifel angebracht sind.

Das gilt auch für die Vision der Singularität – was ist von der Idee einiger Forscher zu halten, mithilfe digitaler Technik einen Übermensch zu konstruieren, der Nietzsches Vorstellung eines autonomen Wesens noch übertrifft? Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Bernhard Kastner Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


10:05 Sommernotizbuch (115 Min.)
"Volontäre machen Radio"

Nah dran: Heroin aus der Steckdose – wie der Weg aus der Online-Sucht gelingen kann Von Tobias Ruhland Wiederholung vom 15. Mai 2017 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast verfügbar


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Tagesgespräch (55 Min.)
Hörerforum

Telefon: 0800 – 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioWelt (25 Min.)
Moderation: Birgit Frank

Magazin am Mittag
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


13:30 Bayern 2-regionalZeit (30 Min.)
Hören, was in Stadt und Land passiert

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * * Als Podcast verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 Breitengrad (55 Min.)
Reportagen und Musik aus aller Welt

Grenzstadt Ceuta – Spaniens Vorposten in Afrika Von Jens Borchers und Marc Dugge Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Den Ort Ceuta kennen selbst erfahrene Spanienurlauber oft nur vom Hörensagen. Oder aus den Nachrichten. Denn die spanische Exklave in Afrika ist häufig Schauplatz von Flüchtlingsdramen. Immer wieder versuchen Migranten aus den unterschiedlichsten Staaten Afrikas, die Grenzanlagen zu überwinden, um auf spanischen Boden und damit in die Europäische Union zu gelangen. Sie kommen aus Ceutas Nachbarland Marokko. Von dort kommen auch zehntausende Grenzgänger. Für sie ist Ceuta der Ort, um Geld zu verdienen. Und in Ceuta selbst leben etwa 85.000 Spanier, mehrheitlich Christen und Muslime. All das macht Ceuta zu einer Grenzstadt zwischen den Welten.


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 radioWissen am Nachmittag (55 Min.)
Wie man sich bettet …

Das Bett Kulturgeschichte der Schlafstätte Ein Lob der Faulheit Warum es nicht nur um Arbeit geht Das Kalenderblatt 22.8.2007 Tag der Fische Von Caroline Ebner Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Das Bett – Kulturgeschichte der Schlafstätte Autorin: Barbara Weiss / Regie: Eva Demmelhuber Das Bett ist mehr als ein Möbelstück: Hier verbringt man die ersten und meistens auch die letzten Tage seines Lebens. Hier liebt und leidet man. Das Bett ist ein zentraler Ort der menschlichen Existenz, nicht nur weil man hier etwa ein Drittel seiner Lebenszeit liegt. "Ein Bett darf nicht alles sagen, was es weiß", so lautet ein Sprichwort. Das Bett wird Zeuge von Verzweiflung und wichtigen Entscheidungen, von Lüge und Leidenschaft. Es kann dem Menschen auch Geborgenheit geben und ein Rückzugsort vor der Öffentlichkeit sein. Schon in der Jungsteinzeit haben sich die Menschen ein trockenes, warmes Lager gesucht, um sich vor Kälte und Nässe zu schützen. In der Bibel finden sich erste Nachweise und auf altägyptischen Vasen die ersten Bilder von Bettgestellen. Die kunstvoll verzierten Liegen aus Holz und Bronze waren aber ein Privileg der Oberschicht.

Bis in die Neuzeit blieb das Bett ein Luxus für Wohlhabende. Und dass die Eltern im eigenen Schlafzimmer mit Doppelbett schlafen, ist sogar erst eine Erfindung der Moderne. Jedem Kind sein eigenes Bettchen – das ist bis heute keine Selbstverständlichkeit. Gerade Menschen auf der Flucht fehlt oft ein sicherer Ort, an dem sie sich ohne Sorgen hinlegen können. Doch wer nicht in Ruhe schlafen kann, dem fehlt mehr als ein Bett. Ein Lob der Faulheit – Warum es nicht nur um Arbeit geht Autor: Roman Neumann / Regie: Irene Schuck In der Antike galt die Muße, der positive Begriff für Faulheit, als erstrebenswertes Ideal, im Christentum jedoch gehört "Acedia" seit alters her zu den sieben Hauptlastern. Unter Acedia verstand man zugleich Trägheit des Herzens, Trübung des Willens, Verfinsterung des Gemüts und Verlust der Tatkraft. Die Faulheit galt als gezielte Abkehr von Gott. Überlegungen zum "Recht auf Faulheit" stellte bereits am Ende des 19. Jahrhunderts Paul Lafargue in seinem gleichnamigen Buch an. Die negative Wahrnehmung von "Faulheit" hält sich auch in unserer Zeit tapfer, obwohl es zunehmend Bestrebungen gibt, ein "Recht auf Faulheit" im Alltag fest zu verankern. Eine stetig wachsende Anzahl von Unternehmen führt das Power-Napping, den Mittagsschlaf im Büro zur Förderung der Arbeitsleistung, ein – oder gewährt ihren Mitarbeiter/innen ein Sabbatical-Jahr, die einjährige finanzierte Auszeit vom Berufsleben. Zunehmend mehr Menschen gehen noch weiter und erfüllen sich den Traum vom totalen Ausstieg aus der Arbeitsgesellschaft. Initiativen, wie die der "Glücklichen Arbeitslosen" fordern das Ende der Arbeitsgesellschaft und greifen die Ideen Lafargues wieder auf. Ein Beitrag aus der langen Geschichte der "Faulheit". Moderation: Florian Kummert Redaktion: Bernhard Kastner Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Gast: Gunter Gabriel, Deutsche Country-Legende

Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Achim Bogdahn im Gespräch mit Gunter Gabriel, Deutsche Country-Legende Aufnahme von 2010 Wiederholung um 22.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

"Hey Boss, ich brauch mehr Geld!" – mit knarziger Stimme traf er das Lebensgefühl der Siebzigerjahre. Im Gegensatz zu den typischen Schlagersängern seiner Zeit verkörperte Gunter Gabriel glaubhaft den Kumpel-Typ von nebenan. Im Bayern 2-Sommerradio wiederholen wir einen besonderen Talk mit Gunter Gabriel aus dem Jahr 2010. Karriere einer Country-Legende Der erfolgreichen Hitparaden-Karriere folgte ein rasanter Abstieg in die Bedeutungslosigkeit. Protestsongs eines 30-Tonner-Dieselfahrers und Kuschellieder à la "Komm unter meine Decke" waren nicht mehr gefragt. Gunter Gabriel hatte mit Alkohol- und Eheproblemen zu kämpfen. 2017 starb Gunter Gabriel mit 75 Jahren. Erfolge und Misserfolge In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählte die deutsche Country-Legende mit der Reibeisenstimme 2010 bei Achim Bogdahn auch von seiner schwierigen Kindheit, den Umgang mit Erfolgen und Misserfolgen im Musikgeschäft und über den morgendlichen Ausblick aus dem Bullauge seines Hausboots auf der Elbe.


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioWelt (55 Min.)
Moderation: Gabi Kautzmann

Magazin am Abend
17.23 Werbung
17.25 Börsengespräch
17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 Bayern 2-Playlist (25 Min.)


18:30 radioMikro (30 Min.)
Das radioMikro Megafon

radioMikro Megafon: Ist Reden Silber und Schweigen wirklich Gold? – Die Sache mit den Geheimnissen Von und mit Anne Buchholz und Ursel Böhm Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (55 Min.)
Das Szenemagazin

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 ARD Radio Tatort (55 Min.)
John von Düffel: Ein Gefühl von Sicherheit

Ein Gefühl von Sicherheit
Von John von Düffel
Mit Markus Meyer, Fritz Fenne und anderen
Regie: Christiane Ohaus RB 2018

Nach dem Abschied von Kriminalhauptkommissarin Claudia Evernich, der langjährigen Leiterin der Mordkommission, muss sich die Kripo Bremen neu sortieren. Die Personaldecke ist dünn. Das Bewerberfeld um Evernichs Posten lässt zu wünschen übrig. Und so sehen sich Staatsanwalt Dr. Gröninger und Evernichs langjähriger Assistent Claas Berding bei der Suche nach einer Nachfolgerin einer engeren Wahl gegenüber, die mehr Probleme zu verursachen als zu lösen scheint. Infrage kommen letztlich nur eine junge Frau mit einem libanesischen und ein nicht mehr ganz junger Mann mit einem sächsischen Migrationshintergrund. Frau Afzizi und Herr Decker sind alles andere als ein Dreamteam.

Doch der Ermittlungsdruck einer Brandanschlagsserie auf Fahrzeuge und Einrichtungen der Bremer Polizei lässt kein weiteres Abwarten zu. Der Fall führt nicht vorbei an den politischen Fragen, die auch die potentiellen Ermittlungspartner spalten. John von Düffel, geb. 1966, Dramaturg, Autor zahlreicher Theaterstücke, Prosa, Essays, Hörspiele. RB Radio Tatorte "Schrei der Gänse" (2008), "Die Unsichtbare" (2009), "Das fünfte Gebot" (2010), "Wer sich umdreht oder lacht …" (2011), "Ein klarer Fall" (2012), "Geisterstunde" (2013), "Personenschaden" (2017).


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 Dossier Politik (55 Min.)
Hintergrund, Analyse, Meinung

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Gast: Gunter Gabriel, Deutsche Country-Legende

Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Achim Bogdahn im Gespräch mit Gunter Gabriel, Deutsche Country-Legende Aufnahme von 2010 Wiederholung von 16.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

"Hey Boss, ich brauch mehr Geld!" – mit knarziger Stimme traf er das Lebensgefühl der Siebzigerjahre. Im Gegensatz zu den typischen Schlagersängern seiner Zeit verkörperte Gunter Gabriel glaubhaft den Kumpel-Typ von nebenan. Im Bayern 2-Sommerradio wiederholen wir einen besonderen Talk mit Gunter Gabriel aus dem Jahr 2010. Karriere einer Country-Legende Der erfolgreichen Hitparaden-Karriere folgte ein rasanter Abstieg in die Bedeutungslosigkeit. Protestsongs eines 30-Tonner-Dieselfahrers und Kuschellieder à la "Komm unter meine Decke" waren nicht mehr gefragt. Gunter Gabriel hatte mit Alkohol- und Eheproblemen zu kämpfen. 2017 starb Gunter Gabriel mit 75 Jahren. Erfolge und Misserfolge In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählte die deutsche Country-Legende mit der Reibeisenstimme 2010 bei Achim Bogdahn auch von seiner schwierigen Kindheit, den Umgang mit Erfolgen und Misserfolgen im Musikgeschäft und über den morgendlichen Ausblick aus dem Bullauge seines Hausboots auf der Elbe.


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)

*

Donnerstag, 23. August 2018


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Reflexionen (7 Min.)
Gedanken zum Tag und Kalenderblatt

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 23.8.1913 – Kleine Meerjungfrau nimmt in Kopenhagen Platz Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


00:12 Concerto bavarese (108 Min.)
Zum 80. Geburtstag des Komponisten Robert M. Helmschrott

Robert M. Helmschrott: "Cross and freedom" (Nancy Gibson, Sopran; Frieder Aurich, Tenor; Matthias Weichert, Bass; Manfred Ball, Sprecher; Dresdner Kammerchor; Instrumentalensemble: Hans-Christoph Rademann); "Tre pagine" (Jochen Gärtner, Flöte); Gregorianische Hymnen (Adolf Rüdiger, Heinz Kreß, Gesang; Klaus Renk; Willi Bauer, Werner Binder, Trompete, Ernst Giehl, Posaune; Franz Lehrndorfer, Orgel); "Primum mobile" (Peter-Trio); "Amour couleur de Paris" (Edith Urbanczyk, Sopran; Barton Weber, Klavier); Klavierquartett Nr. 1 (Münchner Klavierquartett)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Ferdinando Paër: "Missa piena" (Sibylla Rubens, Sopran; Anke Vondung, Alt; Jörg Schneider, Tenor; Georg Zeppenfeld, Bass; Dresdner Kreuzchor; Dresdner Staatskapelle: Roderich Kreile); Napoléon-Henri Reber: Symphonie Nr. 4 G-Dur (Le Cercle de l'Harmonie: Jérémie Rhorer); Josef Suk: Vier Stücke, op. 17 (The Nash Ensemble); Andreas Hammerschmidt: "Verleih uns Friede genädiglich" (Himlische Cantorey; Johann Rosenmüller Ensemble: Jörg Breiding)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Charles Ives: Symphonie Nr. 2 (Concertgebouw-Orchester Amsterdam: Michael Tilson Thomas); Antonio Salieri: "Les Danaïdes", Ballettmusik (Mannheimer Mozartorchester: Thomas Fey)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 radioWelt (145 Min.)
Moderation: Imke Köhler

Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag
6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
7.28 Werbung
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


08:30 kulturWelt (30 Min.)
Aktuelles Feuilleton

Als Podcast verfügbar
sowie ausgewählte Beiträge in der Bayern 2 App


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 radioWissen (55 Min.)
Geschichten aus der Kälte

Kühltechnik Wie künstliche Kälte unser Leben beeinflusst Antarktika Gefroren in der Zeit Das Kalenderblatt 23.8.1913 Kleine Meerjungfrau nimmt in Kopenhagen Platz Von Prisca Straub Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Kühltechnik – Wie künstliche Kälte unser Leben beeinflusst Autorin: Inga Pflug / Regie: Christiane Klenz Einkochen, Eindosen, Räuchern – das sind zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Möglichkeiten, Lebensmittel haltbar zu machen. Vorratshaltung ist eine der Hauptaufgaben der Hausfrau. Doch dann bringt die elektrische Kühlung die Revolution.

"Frischfleisch" steht plötzlich auch jenseits der Schlachttage auf dem Speiseplan. Gemüse ist unabhängig von den Jahreszeiten verfügbar. Und in den Dörfern etabliert sich ein neuer Treffpunkt: die genossenschaftliche Gemeinschaftsgefrieranlage. Heute gehören schockgefrostetes Obst, Tiefkühlpizza und Eiswürfel längst zu unserem Alltag, genauso wie klimatisierte Autos, Konferenzräume und Lagerhallen. Ganze Wirtschaftszweige hängen an der künstlichen Kälte – obwohl es "Kälte" nach den Definitionen von Physik und Thermodynamik gar nicht gibt. Und auch Wissenschaft und Forschung haben mit der Kühlung noch nicht abgeschlossen: Der Bedarf an effizienter und sauberer Kältetechnik ist größer denn je. Antarktika – Gefroren in der Zeit Autorin: Dagmar Röhrlich / Regie: Eva Demmelhuber Antarktika – der Name beschwört Bilder herauf von einem seit Ewigkeiten gefrorenen Land. Doch dieses Bild trügt: Kein anderer Kontinent hat sich so tiefgreifend verändert. Seit 360 Millionen Jahren umkreist Antarktika den Pol, liegt mal etwas nördlich, mal genau darüber. Doch meist bedeckten Wälder das Land, Wälder, durch die schon die Urahnen der Säugetiere streiften. Das Eis begann erst vor vielleicht 50 Millionen Jahren zu wachsen, als der Treibhauseffekt nachließ. So langsam, wie die ersten Gletscher entstanden und schließlich zu einem Eispanzer zusammenwuchsen, so langsam zogen sich Flora und Fauna zurück und zurück blieb ein "toter" Kontinent am Ende der Welt. Wie lief diese Verwandlung ab? Welche Zeugen wärmerer Zeiten und des Übergangs blieben als Fossilien erhalten und gibt es heute Leben unter dem Eis? In den vergangenen Jahren haben etliche Forscher Expeditionen gemacht – ihre Erkenntnisse zeichnen ein einzigartiges Bild einer fremden Welt über dem Pol. Moderation: Thies Marsen Redaktion: Nicole Ruchlak Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


10:05 Sommernotizbuch (115 Min.)
"Volontäre machen Radio"

Nah dran: Illegales Filmen in Ställen – Wieweit darf Tierschutz gehen? Von Jutta Schilcher Wiederholung vom 18. Januar 2018 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast verfügbar

Illegales Filmen in Ställen – Wieweit darf Tierschutz gehen? Verstöße gegen den Tierschutz kommen oft nur durch heimlich gedrehte Videos und Fotos ans Licht. Wer in Ställe eindringt, begeht aber Hausfriedensbruch. Doch es gibt Gerichte, die einen "rechtfertigenden Notstand" sehen.


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Tagesgespräch (55 Min.)
Hörerforum

Telefon: 0800 – 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioWelt (25 Min.)
Moderation: Birgit Frank

Magazin am Mittag
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


13:30 Bayern 2-regionalZeit (30 Min.)
Hören, was in Stadt und Land passiert

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * * Als Podcast verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 kulturLeben (55 Min.)
Das Wochenende in Bayern

Wiederholung um 20.05 Uhr Als Podcast verfügbar


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 radioWissen am Nachmittag (55 Min.)
Moore und ihre Bewohner

Libellen Fliegende Räuber mit poetischem Namen Unterschätzte Moore Was sich im Torf verbirgt Das Kalenderblatt 23.8.1913 Kleine Meerjungfrau nimmt in Kopenhagen Platz Von Prisca Straub Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Libellen – fliegende Räuber mit poetischem Namen Autor: Werner Bader / Regie: Kirsten Böttcher Libellen zählen zu den ältesten Insekten der Erde. Viele von ihnen tragen schöne, fast poetische Namen: Azurjungfer etwa, Smaragd- oder Heidelibelle, Quelljungfer und große Pechlibelle – auch darin gehören die Libellen mit zu den schillerndsten Vertretern ihrer Art. Einzigartig sind ihre Flugfähigkeiten. Libellen können in der Luft stehen bleiben wie ein Hubschrauber, einige Libellen können auch rückwärts fliegen – und dann abrupt losfliegen, schnell und mehrfach zick-zack die Richtung wechseln und wieder kurzfristig beschleunigen auf bis zu 50km/h! Von solchen Flugleistungen können Techniker und Ingenieure nur träumen. Doch mit den Libellen ist es wie mit vielen Insektenarten hierzulande, ein Großteil von ihnen ist vom Aussterben bedroht. In Bayern gibt es noch 75 verschiedene Libellenarten, von der Blaugrünen Mosaikjungfer bis zur Heidelibelle. Sie alle sind für unser Ökosystem wichtig und sagen viel über den Zustand ihrer Lebensräume aus. Unterschätzte Moore – Was sich im Torf verbirgt Autorin: Jenny von Sperber / Regie: Eva Demmelhuber Zehn Millionen Kubikmeter Torf werden in Deutschland jedes Jahr großzügig in Gemüsegärten und Blumentöpfe geschaufelt. Dabei ist Torf wertvoll – man könnte fast sagen: vom Aussterben bedroht. Denn viele Moore sind in den letzten Jahrzehnten trockengelegt worden, um sie für die Landwirtschaft zu nutzen. Wie schwerwiegend dieser Fehler ist, haben Wissenschaftler herausgefunden. Denn im Gegensatz zu gesunden Mooren, setzen die trockengelegten Moore Unmengen von Treibhausgasen frei: allein in Deutschland 43 Millionen Tonnen im Jahr. Das ist genauso viel wie der gesamte Flugverkehr über Deutschland. Es ist an der Zeit den schwerkranken Patienten Moor wiederzubeleben.

Können wir die Moore überhaupt noch retten? Und wenn ja: Welche Therapien sind vielversprechend? Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Bernhard Kastner Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Gast: Sandra Wißgott, Grundschul-Rektorin

Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Daniela Arnu im Gespräch mit Sandra Wißgott, Grundschul-Rektorin Aufnahme von 2012 Wiederholung um 22.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Nach außen wirkt ihr Leben perfekt: Sandra Wißgott hat drei Kinder, ist verheiratet, Schulrektorin und sozial engagiert. Was man nicht sieht: Sie lebte noch nicht immer als Frau. Im Bayern 2-Sommerradio wiederholen wir ein Gespräch mit Sandra Wißgott aus dem Jahr 2012. Transidentität Der Lebensweg von Sandra Wißgott ist nicht einfach. Wie bei vielen transidenten Menschen dauert es auch bei ihr, bis sie versteht, was mit ihr "los ist". Als Sohn eines Porzellanmalers und mit einem jüngeren Bruder aufgewachsen, spürt Sandra schon mit elf Jahren, dass sie sich nicht als Mann fühlt. Später versucht sie, sich mit Muskeltraining und Motorradfahren ihre Männlichkeit zu beweisen. Sie hält sich für verrückt, vertraut sich niemandem an – nicht mal ihrer Familie. 1991 heiratet sie und auch die Ehefrau erfährt erst nach der Hochzeit von der Transidentität ihres Mannes. Gemeinsam schaffen die beiden es, als Paar zu bestehen, bekommen drei Kinder und leben heute noch zusammen. Viele Jahre führt Sandra Wißgott ein Doppelleben – privat als Frau und öffentlich als Mann, Rektor einer Schule und engagiertes Mitglied des Roten Kreuzes. Anstrengendes Doppelleben In "Eins zu Eins. Der Talk" sprach Sandra Wißgott 2012 mit Daniela Arnu darüber, wie es sich anfühlt, im falschen Körper gefangen zu sein, und das wahre Ich vor den eigenen Kindern verheimlichen zu müssen. Sie erzählte davon, wie das Umfeld und auch das Kultusministerium auf die große Veränderung reagiert haben und berichtet von dem langen Weg zur angleichenden Operation.


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioWelt (55 Min.)
Moderation: Gabi Kautzmann

Magazin am Abend
17.23 Werbung
17.25 Börsengespräch
17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 Bayern 2-Playlist (25 Min.)


18:30 radioMikro (30 Min.)
radioMikro unterwegs

radioMikro unterwegs im Hotel – 627 Zimmer und eine Präsidenten-Suite Von Tina Gentner Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (55 Min.)
Die Zündfunk Neigungsgruppe macht Programm

You & Me Die Zündfunk Neigungsgruppe macht Programm Mit Katja Engelhardt Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Der Zündfunk belohnt im Sommerprogramm jeden Donnerstag seine extrem kenntnisreichen Hörerrinnen und Hörer, die ein unglaubliches Musikwissen und Fan-Tum haben. Und macht mit ihnen gemeinsam eine Stunde Musikprogramm – zu unterschiedlichen Themen. Wie das geht? Wir posten in unserer Zündfunk Musik-Fanseite auf Facebook eine spezifische Frage und die User antworten mit ihrem dazu passenden Musiktipp und schicken uns per Sprachnachricht noch die Geschichte zu diesem Song.


20:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


20:05 kulturLeben (55 Min.)
Das Wochenende in Bayern

Wiederholung von 14.05 Uhr
Als Podcast verfügbar


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 radioTexte am Donnerstag (55 Min.)
Die klassische Lesung

Ausgewählte Beiträge als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


22:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


22:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Gast: Sandra Wißgott, Grundschul-Rektorin

Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Daniela Arnu im Gespräch mit Sandra Wißgott, Grundschul-Rektorin Aufnahme von 2012 Wiederholung von 16.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Nach außen wirkt ihr Leben perfekt: Sandra Wißgott hat drei Kinder, ist verheiratet, Schulrektorin und sozial engagiert. Was man nicht sieht: Sie lebte noch nicht immer als Frau. Im Bayern 2-Sommerradio wiederholen wir ein Gespräch mit Sandra Wißgott aus dem Jahr 2012. Transidentität Der Lebensweg von Sandra Wißgott ist nicht einfach. Wie bei vielen transidenten Menschen dauert es auch bei ihr, bis sie versteht, was mit ihr "los ist". Als Sohn eines Porzellanmalers und mit einem jüngeren Bruder aufgewachsen, spürt Sandra schon mit elf Jahren, dass sie sich nicht als Mann fühlt. Später versucht sie, sich mit Muskeltraining und Motorradfahren ihre Männlichkeit zu beweisen. Sie hält sich für verrückt, vertraut sich niemandem an – nicht mal ihrer Familie. 1991 heiratet sie und auch die Ehefrau erfährt erst nach der Hochzeit von der Transidentität ihres Mannes. Gemeinsam schaffen die beiden es, als Paar zu bestehen, bekommen drei Kinder und leben heute noch zusammen. Viele Jahre führt Sandra Wißgott ein Doppelleben – privat als Frau und öffentlich als Mann, Rektor einer Schule und engagiertes Mitglied des Roten Kreuzes. Anstrengendes Doppelleben In "Eins zu Eins. Der Talk" sprach Sandra Wißgott 2012 mit Daniela Arnu darüber, wie es sich anfühlt, im falschen Körper gefangen zu sein, und das wahre Ich vor den eigenen Kindern verheimlichen zu müssen. Sie erzählte davon, wie das Umfeld und auch das Kultusministerium auf die große Veränderung reagiert haben und berichtet von dem langen Weg zur angleichenden Operation.


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)
Mit Matthias Hacker

Die Musik von morgen

*

Freitag, 24. August 2018


00:00 Nachrichten, Wetter (5 Min.)


00:05 Reflexionen (7 Min.)
Gedanken zum Tag und Kalenderblatt

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 24.8.1993 – Marcel Duchamps Urinal beschädigt Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


00:12 Concerto bavarese (108 Min.)
Fränkische Komponisten

Heinz Winbeck: Streichquartett Nr. 3 – "Jagdquartett" (Leonardo Quartett); Walter Zimmermann: "As I was walking I came upon chance" (Trio Accanto); Klaus Ospald: "Sopra un basso rilievo antico sepolcrale …" (Hans Nickel, Tuba; WDR Rundfunkchor Köln; Schlagquartett Köln; Experimentalstudio des SWR: Rupert Hubert); Joachim F.W. Schneider: "Gambit – Hommage à une idée" (Tiroler Kammerorchester InnStrumenti: Gerhard Sammer); Helmut Bieler: "Helle Nachtgedanken" (Martin Neubauer, Sprecher; Roseau-Quintett)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Jean Sibelius: "Kullervo", op. 7 (Randi Stene, Mezzosopran; Peter Mattei, Bariton; National Male Choir of Estonia; Königlich-Philharmonisches Sinfonieorchester Stockholm: Paavo Järvi); Einojuhani Rautavaara: "Die erste Elegie" (Caroline Chassany, Claire Henry-Desbois, Solange Añorga, Anne-Marie Jacquin, Sopran; Isabelle Dupuis-Pardoël, Violaine Lucas, Mezzosopran; Accentus: Eric Ericson); Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur, BWV 1050 (Antje Schurrock, Flöte; Christine Busch, Violine; Raphael Alpermann, Cembalo; Akademie für Alte Musik Berlin); Ralph Vaughan Williams: "The dim little Island", Filmmusik (Martin Hindsmarsh, Tenor; BBC Philharmonic: Rumon Gamba)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (55 Min.)

Antonín Dvorák: Symphonie Nr. 8 G-Dur (Budapest Festival Orchestra: Iván Fischer); Hamilton Harty: "A John Field Suite" (Edmonton Symphony Orchestra: Uri Mayer)


04:58 Impressum (2 Min.)


05:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (3 Min.)


05:03 BR-Heimatspiegel (57 Min.)
Mit Volksmusik gut in den Tag


06:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


06:05 radioWelt (145 Min.)
Moderation: Matthias Dänzer-Vanotti

Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag
6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
7.28 Werbung
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


08:30 kulturWelt (30 Min.)
Aktuelles Feuilleton

Als Podcast verfügbar
sowie ausgewählte Beiträge in der Bayern 2 App


09:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


09:05 radioWissen (55 Min.)
Asiens Schätze

Ayurveda Das Wissen vom langen Leben Kurkuma Zwischen Heilkunst und Superfood Das Kalenderblatt 24.8.1993 Marcel Duchamps Urinal beschädigt Von Xaver Frühbeis Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Ayurveda – Das Wissen vom langen Leben Autorin: Sylvia Schopf / Regie: Dorit Kreissl Ayurveda – auch bei uns ist die mehr als 3000 Jahre alte Gesundheitslehre aus Indien in den Blick geraten; wenn auch vor allem als Wellness-Angebot. Doch die traditionelle Heilkunst bietet weit mehr. Das älteste überlieferte Medizinsystem – und als solches ist es auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO anerkannt – betrachtet den Menschen ganzheitlich: als Einheit von Körper, Geist und Seele, als Teil des Universums. Die Zusammensetzung der Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther bestimmt die individuelle Konstitution jedes Einzelnen. Gerät diese durch mentale, emotionale und körperliche Befindlichkeiten, durch den Umgang mit sich selbst und der Umwelt aus dem Gleichgewicht, entsteht Disharmonie, entsteht Krankheit. Um diese zu behandeln, werden Massagen, Reinigungsmaßnahmen, Achtsamkeitsübungen und eine entsprechende Ernährung eingesetzt; und dabei spielen Pflanzen als Heilmittel eine wichtige Rolle. Inzwischen gibt es in Deutschland sogar erste Untersuchungen, wie auch einheimische Pflanzen für ayurvedische Zwecke eingesetzt werden können. Kurkuma – Zwischen Heilkunst und Superfood Autorin: Laura Eßlinger / Regie: Susi Weichselbaumer "Kurkuma kann alles!" Die kräftiggelbe Wurzel wächst auf der Beliebtheitsskala der Gewürze in Deutschland derzeit weit nach oben. Wenn man den Hoheliedern der Werbetexter glaubt, ist sie ein Allround-Wundermittel: Sie hilft beim Abnehmen, lindert Magen-Darm-Beschwerden, schützt vor Krebs, bremst Alzheimer und entschärft Entzündungen. Ja, sie soll sogar ebenso wirksam sein wie manches starke Medikament – und das ohne schädliche Nebenwirkungen. Tatsache ist, dass die Pflanze schon seit Jahrtausenden in vielen Ländern der Welt in Gebrauch ist, als Farbstoff für Textilien und Schminke ebenso wie als Heilmittel und Gewürz für Speisen, zum Beispiel Currys. Wussten die Köche schon immer um die positiven Eigenschaften dieser Zutat? Oder verwendeten sie die Wurzel intuitiv, ihres besonderen, pfeffrig-fruchtigen Geschmacks wegen? Ihre gesteigerte Beliebtheit in jüngster Zeit verdankt sie dem Interesse an pflanzlichen Heilmitteln. Doch welches Potenzial steckt wirklich in der Kurkuma? Moderation: Christian Schuler Redaktion: Gerda Kuhn Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


10:05 Sommernotizbuch (115 Min.)
"Volontäre machen Radio"

Nah dran: Die Revolution im Bett? – die 68er und die sexuelle Befreiung der Frau Von Claudia Decker Wiederholung vom 9. April 2018 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast verfügbar


12:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


12:05 Tagesgespräch (55 Min.)
Hörerforum

Telefon: 0800 – 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


13:05 radioWelt (25 Min.)
Moderation: Birgit Frank

Magazin am Mittag
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


13:30 Bayern 2-regionalZeit (30 Min.)
Hören, was in Stadt und Land passiert

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * * Als Podcast verfügbar


14:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


14:05 radioSpitzen (55 Min.)
"Oben ist auch nur unten, aber halt von oben"

Kabarett und Comedy "Oben ist auch nur unten, aber halt von oben" Eine kabarettistische Lesung mit schöner Musik Mit Alexander Liegl und Aron Altmann Wiederholung am Samstag, 20.05 Uhr Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Beiträge auf bayern2.de als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

"Oben ist auch nur unten, aber halt von oben". So heißt das Buch des oberbayerischen Kabarettisten Alexander Liegl, einst Mitglied der legendären "Gruppo di Valtorta". Ist das ein Roman? Keine Ahnung. Ein Ratgeber ist es zum Glück nicht. In kleinen und größeren Katastrophen wird komisch, böse oder verzweifelt fröhlich die Lebensunfähigkeit des Max Lentner ausgebreitet. Wenn er jungen Frauen imponieren will, Arbeitsplätze belegen oder nur Straßenbahn fahren – immer wieder stößt Max wuchtig an seine Grenzen. Oder die Grenzen an ihn. "Oben ist auch nur unten, aber halt von oben". So heißt auch dieser Abend. Und der ist mehr als eine Lesung. Denn dieses Buch muss laut gelesen werden. Sehr laut. Es wurde auch sehr laut geschrieben. Alexander Liegl tut beides. Bis zur Atemnot. Aron Altman greift genauso in seine Gitarre. Und in seine Stimmbänder. Er ist der am Lagerfeuer, er ist eine gute alte Rockband und er ist ein ganzes Orchester. Und so baut sich vor dem Publikum eine ganze Welt auf. Eine sehr komische Welt. Um ihm im nächsten Moment fröhlich um die Ohren zu fliegen.


15:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


15:05 Schalom (15 Min.)
Jüdischer Glaube – Jüdisches Leben

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


15:20 Sozusagen! (10 Min.)
Bemerkungen zur deutschen Sprache

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


15:30 Nahaufnahme (30 Min.)
Blühende Landschaften?

Wie Gebiete des Braunkohle-Tagebaus renaturiert werden Von Moritz Holfelder Wiederholung am Samstag, 14.30 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Die Reise beginnt auf einem mit dem Abraum künstlich angelegten Weinberg in der Lausitz. In Deutschland gibt es nach wie vor viele Tagebaue, die auch heute noch Braunkohle fördern. Riesige Bagger fressen sich durch die Landschaft und hinterlassen tiefe Gruben. Bisweilen, wenn ein Dorf im Weg liegt, wird es geräumt und die Bewohner müssen umsiedeln, nur ein wenig getröstet durch entsprechende Entschädigungszahlungen. Doch was passiert mit den Flächen, die umgegraben und aufgerissen zurückbleiben? Die Förderunternehmen sind verpflichtet, die betroffenen Landschaften zu renaturieren – sie entweder in landwirtschaftliche Nutzgebiete zurückzuverwandeln oder sie zu neuen Biotopen umzugestalten.


16:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


16:05 Eins zu Eins. Der Talk (55 Min.)
Gast: Edgar Feuchtwanger, Historiker

Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Stephanie Heinzeller im Gespräch mit Edgar Feuchtwanger, Historiker Aufnahme von 2014 Wiederholung am Samstag, 22.05 Uhr Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Edgar Feuchtwanger, 1924 geboren und Neffe des berühmten jüdischen Schriftstellers Lion Feuchtwanger, musste als Kind mit seiner Familie vor dem NS-Regime nach England fliehen, wo er seither seine neue Heimat gefunden hat. Im Bayern 2-Sommerradio wiederholen wir ein Gespräch mit dem Historiker aus dem Jahr 2014. Neues Leben in England Edgar Feuchtwanger ist 14 Jahre alt, als in Deutschland der Krieg ausbricht, und er ein zweites Leben im Süden von England beginnt. Sein Vater war bis dahin Besitzer eines renommierten deutschen Verlages, seine Mutter Pianistin. Für die Feuchtwangers beginnt eine neue Zeitrechnung. Mutter und Sohn finden sich in der Gesellschaft auf der Insel leicht ein. Der Vater stirbt nur kurz nach dem Krieg an Leberkrebs. Edgar Feuchtwanger genießt eine gute Erziehung und Ausbildung, beginnt eine Universitätskarriere und heiratet schließlich die Tochter eines britischen Generals. Im Gegensatz zu seiner Frau hat er bis heute keine Probleme mit den Deutschen, liest täglich deutsche Zeitungen im Internet, setzt sich schon vor vielen Jahren für eine Partnerschaft seiner Universität in Southampton mit der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt ein und wird dafür auch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Kindheits- und andere Erinnerungen In "Eins zu Eins.

Der Talk" sprach Edgar Feuchtwanger mit Moderatorin Stephanie Heinzeller 2014 über seine Kindheitserinnerungen in der Nachbarschaft Hitlers am Münchner Prinzregentenplatz, über die Flucht nach England und sein langes, erlebnisreiches Leben im Vereinigten Königreich: im Land der Windsors und der Pferde.


17:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


17:05 radioWelt (55 Min.)
Moderation: Gabi Kautzmann

Magazin am Abend
17.23 Werbung
17.25 Börsengespräch
17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr
Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast
und in der Bayern 2 App verfügbar


18:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


18:05 Bayern 2-Playlist (25 Min.)


18:30 radioMikro (30 Min.)
radioMikro Ruhestörung

radioMikro Ruhestörung: Filmmusik – Über klingende Faultiere und Gänsehaut-Töne Von Silke Schmidt-Thrö Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


19:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


19:05 Zündfunk (115 Min.)
Das Szenemagazin

20.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


21:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


21:05 hör!spiel!art.mix (85 Min.)
Arthur Schnitzler: Die Traumnovelle

Die Traumnovelle Von Arthur Schnitzler Komposition: Roderik Vanderstraeten Bearbeitung und Regie Katja Langenbach BR 2018 Ursendung Als Podcast verfügbar im Hörspiel Pool Schnitzlers Traumnovelle als Hörspiel: Liebesdiskurs der Gegenwart Veronika Süß im Gespräch mit Katja Langenbach, Regisseurin BR 2018 Als Podcast verfügbar in der artmix.galerie

Glaubst du an die Treue? Warum? Warum nicht? Glaubst du, dass du deinen Partner wirklich kennst? Warum hast du geheiratet? Haben Ehe und Leidenschaft etwas miteinander zu tun? Ist es legitim, in einer Beziehung Geheimnisse vor dem anderen zu haben? Die Beziehung von Fridolin und Albertine wird unerwartet von Fragen, Ängsten und Zweifeln erschüttert. Ein Maskenball ist der Auslöser. Ein Fest, bei dem beide ein heftiges erotisches Verlangen in sich entdecken, das in ihrem Ehe-Alltag nicht befriedigt wird. Für beide beginnt eine (alp-)traumhafte Reise durch die Nacht auf der Suche nach dem Kern der Liebe, nach sich selbst und dem anderen. Im Verlauf von zwei rauschhaften Tagen entfernen sie sich maximal voneinander, um sich am Ende wiederzufinden. Arthur Schnitzler untersucht mit seiner 1926 erschienenen Traumnovelle die Gewalt, mit der zurückgehaltene sexuelle Wünsche unvermittelt ans Tageslicht drängen, analysiert den Druck der schwindenden körperlichen Leidenschaft in Langzeitbeziehungen und zeigt die existentielle Krise in der Lebensmitte zweier Menschen, in der die gewonnenen Sicherheiten ihres gemeinsamen Lebens plötzlich brüchig werden. Im Hörspiel werden die in der Erzählung angelegten Schichten von Traum und Realität, männlicher und weiblicher Perspektive, Erinnerung und Gegenwart, Lüge und Wahrheit noch erweitert um zeitgenössische Diskurse über das sexuelle Begehren. Hier kommen sowohl psychologische, soziologische und philosophische Stimmen zu Wort als auch die persönlichen Antworten von Paaren, die über ihren Beziehungsalltag befragt wurden. Arthur Schnitzler (1862-1931), österreichischer Arzt und Schriftsteller, Vertreter der literarischen Wiener Moderne. Weitere BR-Hörspieladaptionen u.a. "Fräulein Else" (1949), "Liebelei" (1962), "Leutnant Gustl" (1976), "Reigen" (BR 1977), "Paracelsus" (1979), "Der einsame Weg" (mit ORF / DRS, 1987).


22:30 Sommernotizbuch – Freitagsforum (30 Min.)
Wie achtsam müssen wir mit Sprache umgehen?

Freitagsforum: Politisch korrekt, aber umständlich – Wie achtsam müssen wir mit Sprache umgehen? Moderation: Jutta Prediger (WH vom 23. März 2018) Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


23:00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (5 Min.)


23:05 – 24:00 Nachtmix (55 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
BR2 – Programminformationen
34. Woche – 18.08.2018 bis 24.08.2018
Bayerischer Rundfunk Hörfunk
RadioZeitung 34/2018, 18.08.-24.08.2018
Rundfunkplatz 1, 80335 München
Redaktion: Tel. 089/59 00-47 48
E-Mail: RadioZeitungBR@brnet.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 10. August 2018

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