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DRADIO - DEUTSCHLANDFUNK/976: Woche vom 27.02. bis 05.03.2017


Radioprogramm DLF – Deutschlandfunk – 09. Woche vom 27.02. bis 05.03.2017


Montag, 27. Februar 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
0:05 – 1:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
1:00 – 1:05 Nachrichten
1:05 – 1:10 Kalenderblatt
1:10 – 1:35 Interview der Woche (Wdh.)
1:35 – 2:00 Hintergrund (Wdh.)
2:00 – 2:05 Nachrichten
2:05 – 2:07 Sternzeit
2:07 – 2:30 Kulturfragen
Debatten und Dokumente (Wdh.)
2:30 – 4:00 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person (Wdh.)

Nachrichten 3:00 Uhr
4:00 – 4:05 Nachrichten
4:05 – 5:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

5:30 – 5:35 Nachrichten
5:35 – 5:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6:00 – 6:05 Nachrichten
6:30 – 6:35 Nachrichten
6:35 – 6:40 Morgenandacht
Pfarrer Thomas Steiger, Stuttgart-Degerloch
6:50 – 6:59 Interview
7:00 – 7:05 Nachrichten
7:05 – 7:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7:15 – 7:25 Interview
7:30 – 7:35 Nachrichten
7:35 – 7:37 Börse
7:56 – 7:58 Sport
8:00 – 8:10 Nachrichten
8:10 – 8:20 Interview
8:30 – 8:35 Nachrichten
8:35 – 8:38 Wirtschaftsgespräch
8:47 – 8:49 Sport
8:50 – 9:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)

Vor 10 Jahren: Mit dem "Cicero"-Urteil stärkt das Bundesverfassungsgericht die Pressefreiheit


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Kontrovers (80 Min.)

Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
kontrovers@deutschlandfunk.de
10:30 – 10:35 Nachrichten
11:00 – 11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55 – 12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30 – 12:35 Nachrichten
12:50 – 13:00 Internationale Presseschau
13:00 – 13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56 – 14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kultur nach 3 (55 Min.)
15:30 – 15:35 Nachrichten


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Aus Naturwissenschaft und Technik


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Musikjournal (50 Min.)
Das Klassik-Magazin


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Musik-Panorama (105 Min.)
Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Alberto Ginastera
Werke für Klavier solo
Michael Korstick, Klavier

Aufnahme vom September 2015
Am Mikrofon: Klaus Gehrke

22:00 – 22:05 Nachrichten

Er ist zwar nicht ganz so populär geworden wie sein Landsmann Astor Piazzolla: Dennoch gehört Alberto Ginastera zu den bedeutendsten Komponisten Argentiniens im 20. Jahrhundert. In seinen Werken verband er traditionelle Rhythmen des Landes mit Harmonien der frühen klassischen Moderne Europas. Ginastera, der 1971 Buenos Aires verließ und bis zu seinem Tode 1983 in der Schweiz lebte, experimentierte teilweise auch mit Schönbergs Zwölftontechnik. Anlässlich seines 100. Geburtstages im vergangenen Jahr spielte der Pianist Michael Korstick im Deutschlandfunk Kammermusiksaal zahlreiche Klavierwerke Ginasteras neu auf CD ein.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Dienstag, 28. Februar 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
0:05 – 1:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
1:00 – 1:05 Nachrichten
1:05 – 1:10 Kalenderblatt
1:10 – 1:30 Hintergrund (Wdh.)
1:30 – 2:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
2:00 – 2:05 Nachrichten
2:05 – 2:10 Kommentar (Wdh.)
2:05 – 2:57 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (Wdh.)
2:57 – 3:00 Sternzeit
3:00 – 3:05 Nachrichten
3:05 – 3:30 Weltzeit (Wdh.)
3:30 – 3:52 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft und Technik (Wdh.)
3:52 – 4:00 Kalenderblatt
4:00 – 4:05 Nachrichten
4:05 – 5:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

5:30 – 5:35 Nachrichten
5:35 – 5:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6:00 – 6:05 Nachrichten
6:30 – 6:35 Nachrichten
6:35 – 6:40 Morgenandacht
Pfarrer Thomas Steiger, Stuttgart-Degerloch
6:50 – 6:59 Interview
7:00 – 7:05 Nachrichten
7:05 – 7:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7:15 – 7:25 Interview
7:30 – 7:35 Nachrichten
7:35 – 7:37 Börse
7:56 – 7:58 Sport
8:00 – 8:10 Nachrichten
8:10 – 8:20 Interview
8:30 – 8:35 Nachrichten
8:35 – 8:38 Wirtschaftsgespräch
8:47 – 8:49 Sport
8:50 – 9:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)

Vor 125 Jahren: Rudolf Diesel meldet seinen Motor zum Patent an


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Sprechstunde (80 Min.)

Gegen Ausgrenzung: Mittelpunkt Mensch

Regelungen für den Fall der Fälle: Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung Studiogäste: Dr. med. Doris Dorsel, Ärztekammer Westfalen-Lippe und Wolfgang Putz, Rechtsanwalt für Medizinrecht, München Am Mikrofon: Carsten Schroeder

Hörertel.: 00800 – 4464 4464
sprechstunde@deutschlandfunk.de

10:30 – 10:35 Nachrichten
11:00 – 11:05 Nachrichten

Zum Pflegefall werden und nicht mehr über die eigene Behandlung entscheiden können: In solch eine Situation kann jeder Mensch durch Krankheit, Unfall oder im Alter geraten. Um den eigenen Willen auch dann, vor allem am Lebensende, noch durchzusetzen und Unklarheit bei Ärzten und Familienangehörigen zu vermeiden, gibt es die Patientenverfügung. In der lässt sich angeben, ob im Endstadium einer tödlichen Erkrankung beispielsweise künstlich ernährt oder beatmet werden soll. Doch immer wieder sind solche Schriftstücke zu ungenau. Es kommt zu Konflikten unter Angehörigen. Ärzte dürfen nicht gemäß der Verfügung eingreifen. Im Sommer 2016 entschied der Bundesgerichtshof: Bindend seien Patientenverfügungen nur dann, wenn einzelne ärztliche Maßnahmen und Behandlungssituationen konkret genannt werden. Wann und wie sollte eine Patientenverfügung verfasst werden? Was für medizinischen Maßnahmen und Behandlungssituationen sind zu beachten? Und welche rechtlichen Möglichkeiten haben Angehörige von Pflegebedürftigen im Notfall?


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55 – 12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30 – 12:35 Nachrichten
12:50 – 13:00 Internationale Presseschau
13:00 – 13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56 – 14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kultur nach 3 (55 Min.)
15:30 – 15:35 Nachrichten


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Aus Naturwissenschaft und Technik


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Das Feature (45 Min.)

"Unsere Träume passen nicht in eure Urnen"
Die Protestbewegung Nuit Debout in Frankreich
Von Ruth Jung

Regie: Beatrix Ackers
Produktion: DLF 2017

Die geplante Änderung des Arbeitsgesetzes gab den Ausschlag. Am 31. März 2016 versammelten sich erstmals Tausende auf der Pariser Place de la République: Nuit Debout, auf Deutsch etwa Aufrecht durch die Nacht, wurde zum Motto einer neuartigen Protestbewegung. Enttäuscht von der Politik des regierenden Parti socialiste diskutierten die Aktivisten in abendlichen Versammlungen auf öffentlichen Plätzen über Alternativen zur Dauerkrise und zum erstarrten Parteiensystem. Zeitgleich entlud sich der Zorn von Hafen-und Raffineriearbeitern gegen den geplanten Abbau von Arbeitsrechten in wochenlangen Streiks und Blockaden. "Seit drei Jahrzehnten sind wir gefangen in den Maschen der politischen Apathie", sagt François Ruffin. Mit seinem Film 'Merci Patron' schuf er das Symbol einer Protestbewegung, die nach neuen Formen demokratischer Partizipation sucht. Suchbewegungen einer empörten Generation: Wer sind die Akteure? Was ihre Motive?


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Hörspiel (50 Min.)

Faschang Garaus
Von Paul Wühr

Regie: Paul Wühr
Produktion: WDR 1989

Länge: 47'06

"Niemand wird dem Karneval – dem jahreszeitlichen Fest – irgendeine Erneuerung zutrauen; an einer Dekuvrierung kann also im Ernst niemand Spaß haben. Dieser Fasching (1987) dekuvrierte sich – wie viele vorherhinkende – selbst oder vielmehr mit sich selber die Zeit, in der er sich herumschleppt. lch hatte auch nicht vor, den Münchener Fasching zu dokumentieren, er liefert nur das Basis-Material. Auf das Prinzenpaar, insbesondere auf Inthronisation und Exthronisation wurde alles Tonmaterial konzentriert, in Form der Figuration einer verwirrenden Chronik. Kein Anfang also am Anfang, kein Ende am Ende, aber aus Ende und Anfang, Faschang und Garaus, ergibt sich das Ganze." (Paul Wühr)


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Jazz Live (55 Min.)
Matthias Schriefl Multiorchester
Matthias Schriefl, Trompete, Flügelhorn, Tuba, Gesang etc.
Christian Grässlin, Johannes Schneider, Trompete, Flügelhorn

Johannes Lauer, Roman Sladek, Michl Engl, Posaune, Euphonium, Cimbasso, Tuba etc. Peter Heidl, Martin Gasser, Gregor Bürger, Saxofone, Flöten, Klarinetten, Fagott etc. Simon Rummel, Piano, Orgel, el. Keyboards Sebastian Merk, Gitarre, el. Keyboards, Perkussion Alex Morsey, Bass, Tuba, Sousafon, Gesang Bodek Janke, Schlagzeug, Perkussion, Gesang Tamara Lukasheva, Gesang

Aufnahme vom 10.7.16 beim Rudolstadt Festival
Am Mikrofon: Jan Tengeler

Matthias Schriefl ist der große Spaßvogel der deutschen Jazzgemeinde. Er versteht es, auf höchstem technischem Niveau sein Publikum mit Witz und großer Musikalität zu unterhalten. Der Trompeter kommt aus dem Allgäu und seiner Heimat hat er in jüngerer Zeit immer wieder musikalische Denkmäler gesetzt. Auf seiner CD 'Six Alps and Jazz' widmete er sich der alpenländischen Volksmusik im Blas-Sextett – und für seinen Auftritt in Rudolstadt hat er diese Grundkonstellation noch einmal stark erweitert: Insgesamt 14 Musiker standen auf der Bühne und boten verschmitzt groovende Musik, die sich immer wieder auf alpenländische Motive stützte, um sie dann mit viel Freude gegen den Strich zu bürsten.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Musikszene (45 Min.)

Wirklich wahr: Kuriose Geschichten rund ums Konzert
Von Raliza Nikolov

Was geschieht, wenn sich eine Geigerin kurz vor dem Konzert versehentlich mit Sekundenkleber die Finger zukleistert? Oder der Cellist Minuten vor dem Auftritt feststellt, dass er sein Instrument im Hotel vergessen hat? Am Ende Solist und Cembalist gar zu spät kommen, in ihrer Aufregung auch noch aus Versehen direkt auf die Bühne stolpern, zerzaust, samt Cembalo mitten in die laufende Mozart-Sinfonie hinein? Das sind kuriose, aber wahre Geschichten, erzählt von der Geigerin Carolin Widmann, dem Cellisten Jean-Guihen Queyras und dem Blockflötisten Maurice Steger. In der Sendung kommen noch viele weitere prominente Künstler zu Wort, mit erstaunlichen Erlebnissen. Wir erfahren beispielsweise, warum die Klarinettistin Sharon Kam immer mit zwei Mundstücken reist: Unmittelbar vor einem Konzert zersprang ihr einmal das einzige Mundstück. Sie flickte es notdürftig, spielte und stellte am folgenden Tag fest, was Adrenalin bewirken kann: Denn nun bekam sie keinen einzigen Ton mehr aus dem Instrument heraus. Eine 'Musikszene' rund um die Tücken des Konzertalltags.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Mittwoch, 01. März 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
0:05 – 1:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
1:00 – 1:05 Nachrichten
1:05 – 1:10 Kalenderblatt
1:10 – 1:30 Hintergrund (Wdh.)
1:30 – 2:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
2:00 – 2:05 Nachrichten
2:05 – 2:10 Kommentar (Wdh.)
2:10 – 2:30 Aus Religion und Gesellschaft
2:30 – 2:57 Lesezeit
2:57 – 3:00 Sternzeit
3:00 – 3:05 Nachrichten
3:05 – 3:30 Weltzeit (Wdh.)
3:30 – 3:52 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft und Technik (Wdh.)
3:52 – 4:00 Kalenderblatt
4:00 – 4:05 Nachrichten
4:05 – 5:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

5:30 – 5:35 Nachrichten
5:35 – 5:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6:00 – 6:05 Nachrichten
6:30 – 6:35 Nachrichten
6:35 – 6:40 Morgenandacht
Pfarrer Thomas Steiger, Stuttgart-Degerloch
6:50 – 6:59 Interview
7:00 – 7:05 Nachrichten
7:05 – 7:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7:15 – 7:25 Interview
7:30 – 7:35 Nachrichten
7:35 – 7:37 Börse
7:56 – 7:58 Sport
8:00 – 8:10 Nachrichten
8:10 – 8:20 Interview
8:30 – 8:35 Nachrichten
8:35 – 8:38 Wirtschaftsgespräch
8:47 – 8:49 Sport
8:50 – 9:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)

Vor 325 Jahren: In Neuengland beginnen die "Hexenprozesse von Salem"


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Länderzeit (80 Min.)
Vom Flüchtlingsthema überlagert
Braucht Deutschland ein Einwanderungsgesetz?
Am Mikrofon: Michael Roehl
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
laenderzeit@deutschlandfunk.de
10:30 – 10:35 Nachrichten
11:00 – 11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55 – 12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30 – 12:35 Nachrichten
12:50 – 13:00 Internationale Presseschau
13:00 – 13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56 – 14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kultur nach 3 (55 Min.)
15:30 – 15:35 Nachrichten


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Aus Naturwissenschaft und Technik


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Zur Diskussion (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Religion und Gesellschaft (20 Min.)

"Unser blöd Gemüt kann zur Vollkommenheit nicht kommen" –
Der Maler Albrecht Dürer und
sein rätselhafter Meisterstich "Melencolia I"
Von Astrid Nettling


20:30 Lesezeit (30 Min.)

Roman Ehrlich liest aus seinem Roman
"Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens"
(1/2)
(Teil 2 am 8.3.17)

Sie treffen sich Woche für Woche in einer Kneipe und erzählen sich ihre schlimmsten Ängste. Es ist ein außergewöhnliches Projekt, zu dem Christoph sie alle eingeladen hat. Er ist Regisseur und sie sind Schauspieler, Bühnenbildner, Cutter oder einfach nur Freunde. Sie haben Angst vor der Dunkelheit und der Liebe, vor Einsamkeit und Kriechtieren, vor dem Wahnsinn und vor vertauschten Krankenakten. Aus ihren Geschichten soll das Drehbuch für den Horrorfilm "Das schreckliche Grauen" entstehen. Nach Monaten der Vorbereitung beginnen schließlich die Dreharbeiten und ihnen wird klar, dass Christophs Ideen viel radikaler sind, als sie bisher dachten.

Roman Ehrlich, geboren 1983 in Aichach, aufgewachsen in Neuburg an der Donau, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Freien Universität Berlin. Bislang sind von ihm die Bücher "Das kalte Jahr" (2013), "Urwaldgäste" (2014), sowie "Das Theater des Krieges" (2016, mit Michael Disqué) erschienen.

Er war Stipendiat der Werkstatttage des Wiener Burgtheaters, nominiert für den open mike und Teilnehmer der Autorenwerkstatt Prosa am LCB. Für seinen Debütroman "Das kalte Jahr" erhielt er den Automatische-Literaturkritik-Preis der Riesenmaschine am Rande des Ingeborg Bachmann-Wettbewerbs in Klagenfurt, den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis sowie den Robert-Walser-Preis 2014 und den Ernst Toller-Preis 2016. Nach einem kurzen Gespräch liest Roman Ehrlich selbst aus seinem neuen Roman "Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens" vor.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Querköpfe (55 Min.)
Kabarett, Comedy & schräge Lieder

Mama Bavaria kann auch mal streng sein
Luise Kinsehers fulminante Figurenszenarien
Von Regina Kusch und Andreas Beckmann

Vor einem Jahr brachte sie in der Rolle der Mama Bavaria die CSU-Granden auf die Palme, als sie ihnen beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg für ihre Flüchtlingspolitik die Leviten las. So viel Schärfe hätte kaum jemand von Luise Kinseher erwartet, die sich selbst gar nicht als politische Kabarettistin im klassischen Sinne betrachtet. In ihrem aktuellen Bühnenprogramm 'Ruhe bewahren' karikiert sie subtil die atemlose Gesellschaft, in der sie ihre Todo-Liste abarbeitet: Mama anrufen, einkaufen, fürs Alter vorsorgen und einen neuen Mann finden. Dabei wechselt sie ständig die Rollen, mal selbstbewusst und sexy, mal betrunkene Hausfrau. Wenn sie zwischen ihren Tourneen Zeit hat, spielt sie auch schon mal im 'Tatort' oder bei den 'Rosenheim-Cops' im Fernsehen mit. Doch wen auch immer Luise Kinseher verkörpert, stets bleibt sie eine sehr bayerische Powerfrau.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielweisen (45 Min.)
Anspiel – Neues vom Klassik-Markt


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Donnerstag, 02. März 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
0:05 – 1:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
1:00 – 1:05 Nachrichten
1:05 – 1:10 Kalenderblatt
1:10 – 1:30 Hintergrund (Wdh.)
1:30 – 2:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
2:00 – 2:05 Nachrichten
2:05 – 2:10 Kommentar (Wdh.)
2:10 – 2:57 Zur Diskussion (Wdh.)
2:57 – 3:00 Sternzeit
3:00 – 3:05 Nachrichten
3:05 – 3:30 Weltzeit (Wdh.)
3:30 – 3:52 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft und Technik (Wdh.)
3:52 – 4:00 Kalenderblatt
4:00 – 4:05 Nachrichten
4:05 – 5:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

5:30 – 5:35 Nachrichten
5:35 – 5:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6:00 – 6:05 Nachrichten
6:30 – 6:35 Nachrichten
6:35 – 6:40 Morgenandacht
Pfarrer Thomas Steiger, Stuttgart-Degerloch
6:50 – 6:59 Interview
7:00 – 7:05 Nachrichten
7:05 – 7:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7:15 – 7:25 Interview
7:30 – 7:35 Nachrichten
7:35 – 7:37 Börse
7:56 – 7:58 Sport
8:00 – 8:10 Nachrichten
8:10 – 8:20 Interview
8:30 – 8:35 Nachrichten
8:35 – 8:38 Wirtschaftsgespräch
8:47 – 8:49 Sport
8:50 – 9:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)

Vor 50 Jahren: Der spanische Schriftsteller José Martinez Ruiz "Azorín" gestorben


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Marktplatz (80 Min.)
Die besten Anwendungen für Smartphones – Wirklich appgefahren
Am Mikrofon: Benjamin Hammer
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
marktplatz@deutschlandfunk.de
10:30 – 10:35 Nachrichten
11:00 – 11:05 Nachrichten

Informieren und organisieren, fotografieren und spielen: In den App-Stores von Smartphones werden Millionen der kleinen Computerprogramme – in der Fachsprache App als Abkürzung für Application genannt – angeboten, manche gegen Geld, manche gratis. Welche Apps sollten zur Grundausstattung gehören? Ist gratis auch wirklich kostenlos? Wo lauern die Kostenfallen? Und wie kann ich jene Anwendungen kontrollieren, die es auf meine Daten abgesehen haben? Benjamin Hammer und seine Experten und Expertinnen beantworten Ihre und unsere Fragen und bringen Ordnung in die manchmal unübersichtliche Welt der Applications – pünktlich zum Abschluss der Mobilfunkmesse in Barcelona.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55 – 12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30 – 12:35 Nachrichten
12:50 – 13:00 Internationale Presseschau
13:00 – 13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56 – 14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kultur nach 3 (55 Min.)
15:30 – 15:35 Nachrichten


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Aus Naturwissenschaft und Technik

17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 DLF-Magazin (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Kultur- und Sozialwissenschaften (50 Min.)


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 JazzFacts (55 Min.)

"Jeden Abend kann etwas Neues entstehen"
Der Schlagzeuger Fabian Arends
Von Anja Buchmann

Schaut man sich den Konzertplan des jungen Schlagzeugers Fabian Arends an, so sieht man gut gefüllte Zeilen. Er hat viel zu tun, der 26-jährige, gebürtige Niedersachse und Wahlkölner, der seit seinem Hochschulstudium bei Michael Küttner und Jonas Burgwinkel in der Domstadt lebt. Arends geht mit dem Saxofonisten Jason Seizer, dem Pianisten Jürgen Friedrich, der Posaunistin Shannon Barnett sowie in eigenen Formationen auf Tour; in Triobesetzung hat er kürzlich die CD 'Last Chance Danke' mit Neuinterpretationen von Jazzstandards veröffentlicht. Fast zeitgleich erscheint die Quartettproduktion 'Levitate', mit der Fabian Arends sein filigranes, bewegliches und farbenreiches Spiel demonstriert, ohne dabei den Gesamtklang aus den Ohren zu verlieren.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Historische Aufnahmen (45 Min.)

"Mädchen im Reigen tanzen lassen"
Der Trompeter Maurice André (1933 – 2012)
Von Bernd Heyder

Ein junger Bergarbeiter aus der französischen Provinz entpuppt sich als Naturtalent auf der Trompete und verhilft ihr als unangefochtener Virtuose zu einer neuen Popularität. Was sich wie ein Roman-Exposé liest, umreißt die Lebensgeschichte von Maurice André. Dazu passt, dass der Dreißigjährige 1963 als Jurymitglied zum renommierten ARD-Wettbewerb nach München reiste, angesichts der Preisgeldsumme spontan auf die Seite der Teilnehmer wechselte und siegte, es war der Beginn seiner internationalen Star-Karriere. Auf der Piccolo-Trompete entdeckte André für sich und sein Publikum das Melos im Glanz barocker Blechbläsersätze, bevor die Originalklangbewegung auf Naturtrompeten auch dieses Feld mit Erfolg in Angriff nahm. Ebenso darf er als Protagonist der heute so beliebten Recitals von Trompete und Orgel gelten. Unter seinen mehr als 250 Schallplatten- und CD-Aufnahmen, auch in Gold und Platin, findet sich neben bekanntem und weniger bekanntem Klassikrepertoire auch viel Hörenswertes aus der Moderne, Widmungs-Kompositionen der französischen Avantgarde ebenso wie Jazz- und Pop-Titel. Für André war klar, dass die Trompete gemischte Gefühle auslösen kann, "weil sie ihren kriegerischen Einsatz, den Goût des Triumphs behalten hat". Die Trompete wäre aber auch in der Lage, "Mädchen im Reigen tanzen zu lassen". Zum fünften Todestag des legendären Trompeters bietet die Sendung eine exemplarische Auswahl an.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Freitag, 03. März 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
0:05 – 1:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
1:00 – 1:05 Nachrichten
1:05 – 1:10 Kalenderblatt
1:10 – 1:30 Hintergrund (Wdh.)
1:30 – 2:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
2:00 – 2:05 Nachrichten
2:05 – 2:10 Kommentar (Wdh.)
2:10 – 2:57 DLF-Magazin (Wdh.)
2:57 – 3:00 Sternzeit
3:00 – 3:05 Nachrichten
3:05 – 3:30 Weltzeit (Wdh.)
3:30 – 3:52 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft und Technik (Wdh.)
3:52 – 4:00 Kalenderblatt
4:00 – 4:05 Nachrichten
4:05 – 5:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
5:30 – 5:35 Nachrichten
5:35 – 5:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6:00 – 6:05 Nachrichten
6:30 – 6:35 Nachrichten
6:35 – 6:40 Morgenandacht
Pfarrer Thomas Steiger, Stuttgart-Degerloch
6:50 – 6:59 Interview
7:00 – 7:05 Nachrichten
7:05 – 7:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7:15 – 7:25 Interview
7:30 – 7:35 Nachrichten
7:35 – 7:37 Börse
7:56 – 7:58 Sport
8:00 – 8:10 Nachrichten
8:10 – 8:20 Interview
8:30 – 8:35 Nachrichten
8:35 – 8:38 Wirtschaftsgespräch
8:47 – 8:49 Sport
8:50 – 9:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)

Vor 25 Jahren: Die Republik Bosnien und Herzegowina erklärt ihre Unabhängigkeit


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (20 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


09:55 Koran erklärt (5 Min.)

Vorstellung und Erläuterung von Versen aus der Heiligen Schrift des Islams durch Vertreterinnen und Vertreter der Islamischen Theologie oder der Islamwissenschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Lebenszeit (80 Min.)
Leben ohne Müll
Welche Wege führen aus der Wegwerfgesellschaft?
Am Mikrofon: Sören Brinkmann
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de
10:30 – 10:35 Nachrichten
11:00 – 11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55 – 12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30 – 12:35 Nachrichten
12:50 – 13:00 Internationale Presseschau
13:00 – 13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56 – 14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kultur nach 3 (45 Min.)
15:30 – 15:35 Nachrichten


15:50 Schalom (10 Min.)

Jüdisches Leben heute


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Aus Naturwissenschaft und Technik


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Dossier (45 Min.)
Schuldgefühle ohne Schuld
Wie Nachkommen von Tätern und Opfern den Holocaust verarbeiten
Ein Dossier von Ursula Reinsch

Das Kriegserbe kann man oft an einem schmerzhaften Grundgefühl der Unstimmigkeit im Leben erkennen. Auch heute noch erleben viele Menschen, altersunabhängig, diese Verunsicherungen und geben sie an die nächste Generation weiter. Aber diese Kette lässt sich unterbrechen. Von Menschen, die den Mut haben, die Geheimnisse ihrer Familiengeschichte zu lüften und offen darüber zu sprechen. Sie tun damit nicht nur sich selbst Gutes, sondern auch ihren Kindern und im weitesten Sinne der Gesellschaft. Der "Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust" ist ein Forum, das Aussagewilligen Hilfe anbietet.


20:00 Nachrichten (4 Min.)


20:04 Nachrichtenleicht – der Wochenrückblick in einfacher Sprache (6 Min.)

aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion


20:10 Das Feature (50 Min.)

Küchenmeister, Sandig, Engelmann
Drei Dichterinnen
Von Burkhard Reinartz

Regie: der Autor
Produktion: DLF 2017

Die Lyrik lebt! Renommierte Verlage veröffentlichen nach wie vor regelmäßig Gedichtbände, wenn auch in kleiner Auflage. Vom beachtlichen Aktionsradius einer neuen Poesieszene zeugen vor allem Internetforen und Festivals. Poetry-Slams verschafften dem Gedicht die Aufmerksamkeit junger Leute. Julia Engelmanns erstes Youtube-Video wurde millionenfach geklickt. Rezitierend füllt die 24-Jährige große Säle, ihre Gedichtbände verkaufen sich prächtig. Ulrike Almut Sandig, 39, hat für ihre Texte etliche Preise erhalten. Ihre Lyrik balanciert zwischen Tiefenauslotung und Heiterkeit. Ähnlich wie Engelmann arbeitet Sandig mit musikalischen Elementen. Der Untertitel ihrer CD "Märzwald" heißt "Dichtung für Freunde der Pop-Musik". So etwas käme für die 35-jährige Nadja Küchenmeister wohl eher nicht in Frage. Die melancholischen Gedichte ihres aktuellen Bandes "Unter dem Wacholder" sind dunkel, eisig und präzise. Was bedeutet den drei Künstlerinnen ihre literarische Arbeit? Was verbindet sie, was trennt sie? Gibt es so etwas wie eine weibliche Poesie? Oder nur gute und schlechte?


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 On Stage (55 Min.)

Thorbjørn Risager & The Black Tornado

Rhythm & Blues aus Dänemark

Aufnahme vom 11.3.16 in der Harmonie, Bonn

Am Mikrofon: Tim Schauen

Gerade hat die mehrfach preisgekrönte dänische Band Thorbjørn Risager & The Black Tornado ihr elftes Album veröffentlicht: "Change My Game" ist der Titel. Der Name ist Programm, denn neben Rhythm & Blues, Soul und Funk spielt die 2003 in Kopenhagen gegründete achtköpfige Band um Sänger und Gitarrist Thorbjørn Risager gerne über Genregrenzen hinaus. Bei ihrem Auftritt beim WDR 'Rockpalast' im Rahmen des Crossroads Festivals überzeugte die enorm eingespielte Formation eben nicht nur durch die Reibeisenstimme ihres kahlköpfigen, charismatischen Frontmanns.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Lied- und Folkgeschichte (n) (45 Min.)

Die Grenzgänger
Lieder von Liebe und Rebellion
Von Thekla Jahn

Ohne Leidenschaft sind weder Liebe noch Rebellion denkbar und auch kein Programm der Grenzgänger. Das Quartett um den Bremer Liedermacher Michael Zachcial hat sich tief in Archive mit deutschem Volksliedmaterial vergraben. Dabei stießen die Musiker auf Liebesgeschichten aus acht Jahrhunderten und haben sie in zeitgeschichtlich relevante Songs verwandelt: 'Brot und Rosen' nennen sie ihre Kulturreise in die deutsche Vergangenheit, bei der sich Volkslieder zu Großstadt-Chansons mausern, Kammermusik auf Swing, Folk und Jazz trifft und das Poesiealbum zur Fundgrube kabarettistischer Lieder wird.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Samstag, 04. März 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Mitternachtskrimi (55 Min.)

Der Fall Cartouche
Von Helmuth M. Backhaus

Regie: Michael Peter Mit Charles Brauer, Reiner Schöne,
Peter Lühr, Helmut Stange, Saskia Vester, Felix von
Manteuffel, Jan Biczycki, Joachim Höppner, Michael Gahr,
Ulf Wagner und Werner Singh
Produktion: BR 1981
Länge: 48'34

Die Geschichte des Rebellen Cartouche wird im 13. Teil des 'Neuen Pitaval' von 1848 geschildert. Helmuth M. Backhaus präsentiert sie in seinem Hörspiel als farbiges Mantel-und Degenstück. Frankreich, 1718. Louis-Dominique Cartouche, junger Hauptmann einer ihm treu ergebenen Räuberbande, treibt sein Unwesen in den Gegenden rund um Paris. Sein Credo: "Was nützt ein anständiger Mensch in einer unanständigen Zeit?!" Die reichen Aristokraten, denen er auflauert, versetzt er in Angst und Schrecken. Bei der Bevölkerung gilt er daher als eine Art Robin Hood und ist auch deshalb durchaus populär, weil seinen Taten oft ein gewisser Witz innewohnt.

Da der Polizeipräfekt der Lage nicht Herr wird, die Ganoven aber immer dreister vorgehen, beauftragt der königliche Hof den Sonderbeamten Marquis de Serval mit der Ergreifung der Banditen. Noch einmal gelingt es Cartouche große Beute zu machen, doch der Marquis de Serval hat seine Schlinge bereits ausgelegt …


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
Lied & Chanson

Zu Gast: Der Liedermacher Ulrich Zehfuß
Liederbestenliste – Die Platzierungen im März
Global Sound – Neue internationale Singer/Songwriter-Alben:
Laura Marling, Joy Denalane, Alasdair Roberts u.a.
Original im Ohr – Ungewöhnliche Coverversionen
On Tour – Konzert-Highlights

Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause

2:00 – 2:05 Nachrichten
2:05 – 2:07 Sternzeit
3:00 – 3:05 Nachrichten
3:55 – 4:00 Kalenderblatt
4:00 – 4:05 Nachrichten
5:00 – 5:05 Nachrichten
5:30 – 5:35 Nachrichten
5:35 – 5:40 Presseschau

Aus deutschen Zeitungen

Früher wollte er Biobauer werden, heute ist er Chansonnier, Poet, Dozent für Songwriting, Romanautor und einer der interessantesten deutschsprachigen Liedermacher. Ulrich Zehfuß kommt wie Judith Holofernes, Dota Kehr oder Martin Betz aus der außergewöhnlichen "Akademie für Poesie und Musik" des 2015 verstorbenen Christof Stählin. "Klare Lieder" zu schreiben hat er da gelernt. Dass er in seinen aktuellen Texten Stellung bezieht, das verlangt die Gegenwart. Zehfuß spricht im Interview über seine neue Veranstaltungsreihe "Ulis Wohnzimmer" in Speyer und die Rückkehr des politischen Liedes.


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Informationen am Morgen (170 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
6:30 – 6:35 Nachrichten
6:35 – 6:40 Morgenandacht
Pfarrer Thomas Steiger, Stuttgart-Degerloch
6:50 – 6:59 Interview
7:00 – 7:05 Nachrichten
7:05 – 7:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7:15 – 7:25 Interview
7:30 – 7:35 Nachrichten
7:56 – 7:58 Sport
8:00 – 8:10 Nachrichten
8:10 – 8:20 Interview
8:30 – 8:35 Nachrichten
8:35 – 8:40 Börse
8:47 – 8:49 Sport
8:50 – 9:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)

Vor 25 Jahren: In Algerien wird die "Islamische Heilsfront" (FIS) verboten


09:10 Das Wochenendjournal (50 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Klassik-Pop-et cetera (55 Min.)

Am Mikrofon: Der Countertenor Philippe Jaroussky

Als "Strahlengott unter den Countertenören" rühmte ihn die Süddeutsche Zeitung. Philippe Jaroussky nimmt in seinem Fach eine herausragende Rolle ein. Zum einen wegen der außerordentlichen Schönheit und technischen Perfektion seiner Stimme, zum anderen wegen der großen Vielfalt seines Repertoires. Neben Opern und Oratorien des Barock singt der französische Künstler mit Vorliebe Lieder und Chansons seiner Heimat Frankreich. Ebenso lässt er sich immer wieder Musik für seine Stimme maßschneidern: So komponierten Marc-André Dalbavie und Kaija Saariaho Lieder und eine Oper für ihn. Philippe Jaroussky gehört seit knapp einem Dutzend Jahren zu den Weltstars der Klassikszene. Der 39-Jährige singt bei bedeutenden Festivals und auf den Bühnen der großen Musikinstitutionen. Seine weit über 20 CD-Veröffentlichungen wurden vielfach ausgezeichnet. Jaroussky selbst erhielt wiederholt die Auszeichnung 'Sänger des Jahres' - so auch im vergangenen Jahr beim ECHO Klassik. Am Mikrofon bei 'Klassik-Pop-et cetera' verwandelt sich die hohe samtene Stimme des Countertenors in eine angenehm tiefe, da heute ausnahmsweise seine Sprache im Vordergrund steht. Musik gibt es natürlich trotzdem.


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Gesichter Europas (55 Min.)

Operation Halali – Alltag und Lobbyarbeit der französischen Jäger
Mit Reportagen von Suzanne Krause
Am Mikrofon: Andreas Noll

Die Jagd gehört zum französischen Alltag wie die Kirche im Dorf. Mit mehr als einer Million aktiven Jägern steht Frankreich europaweit an der Spitze. In manchen Regionen sind Jagdvereine das einzige Freizeitangebot. Doch die Älteren unter den Waidmännern schwören: Früher war alles besser. Es gab mehr Wild, weniger Vorschriften und weniger Gegner der Jagd.

Im Vorfeld der Präsidentenwahlen gehen Frankreichs Jäger auf die Pirsch nach politischer Unterstützung. Bei den bürgerlichen Parteien finden sie offene Ohren, denn mit waidmännischer Schützenhilfe wollen die Konservativen das Vorrücken des Front National auf dem Land stoppen.


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (50 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:50 – 13:00 Internationale Presseschau


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Themen der Woche (20 Min.)


13:30 Eine Welt (30 Min.)
Auslandskorrespondenten berichten


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Campus & Karriere (55 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kultur nach 3 (55 Min.)


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Büchermarkt (25 Min.)
Bücher für junge Leser


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Computer und Kommunikation


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Markt und Medien (25 Min.)


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Samstag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Hörspiel (115 Min.)

Hörspiel des Monats In darkness let me dwell – Lieder aus der Finsternis Von Merzouga Komposition & Regie: Merzouga Mit Christian Brückner, Jean Paul Baeck, Bruno Winzen, Ulrike Schwab Gesang: Tobias Christl Schlagzeug: Lucas Niggli E-Bass: Janko Hanushevsky

Redaktion: Sabine Küchler
Produktion: DLF/HR 2016
Unterstützt durch die Filmstiftung NRW und die AG
Ozeanische Akustik des Alfred-Wegener-Instituts

anschließend:
Hörspielmagazin
Neues aus der Welt der akustischen Kunst.

Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das HÖRSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das HÖRSPIEL DES JAHRES.

Begründung der Jury:

Das Hörspiel des Duos Merzouga (Janko Hanushevsky & Eva Pöpplein) beruht auf Ernest Shackletons gescheiterter Trans-Antarktis Expedition vor hundert Jahren. Sein Forschungsschiff Endurance wurde vom Packeis eingeschlossen und zerquetscht. Die Männer konnten sich auf ein Floß retten.

Die Geschichte eines dramatischen Überlebens im Eis wird überlagert von einer fiktiven Antarktis-Expedition im Winter 2016, die als Folge von Tagebuchnotizen in das Hörstück hineinmontiert ist.

Dem Duo Merzouga gelingt es, den zeitlichen Abstand eines Jahrhunderts klanglich verschwinden zu lassen. Mit der collagierten Komposition schaffen Merzouga einen atmosphärischen Raum aus experimentellen Instrumentalklängen und den mit Unterwassermikrofonen eingefangenen Lebenszeichen der antarktischen Fauna. In den akustisch überwältigenden Klangraum der Eiswüste fügen sich äußerst sparsam Erzählfragmente ein. Sie stehen für das verzweifelte Standhaltenwollen in der Finsternis. In dieser eng verzahnten Wort Klangkombination verwandelt sich das Hörstück zum entrückten Lautspiel.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Atelier neuer Musik (45 Min.)
Topless Cellist
Charlotte Moorman, Fluxus und die
sexuelle Revolution der Kunstmusik
Von Anna Schürmer

Am New Yorker Criminal Court stand im Mai 1967 ein Prozess auf der Tagesordnung, der Kunst und Recht vermengte und ästhetische wie juristische Konsequenzen nach sich zog: Mit Nam June Paiks 'Opera Sextronique' hielt die sexuelle Revolution Einzug in die Kunstmusik und wurde Charlotte Moorman zur legendären 'topless Cellist'. Die 'Jeanne d'Arc der Neuen Musik' (Edgard Varèse) wurde zur weiblichen Ikone der transnationalen Fluxus-Bewegung, die mit destruktiver Geste die Versprechen des Dada erneuerte und die Musik der surrealen Aktion öffnete. Das Feature von Anna Schürmer erzählt die wundersame Wandlung der Virtuosin Charlotte Moorman zur topless Cellist entlang klingender Exponate des Fluxus: von der musikaktionischen Vaterfigur John Cage über Phil Corners destruktiv-ästhetischen 'Piano Activities' bis hin zu Nam June Paiks 'Anti-Musik'. Der Koreaner avancierte zum Pionier der Medienmusik, indem er die Grenzen der Musik sprengte und in der Verbindung von Licht, Geräusch, Bewegung und Material das multimediale Gesamtkunstwerk der Moderne schuf.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Lange Nacht (52 Min.)
Ein ungemeiner Drang nach Erkenntnis
Die Lange Nacht über das Internat Pforta
Von Tobias Barth, Lorenz Hoffmann und Hartmut Schade

Regie: Tobias Barth

Silentium, Refektorium, Ludorium – wem diese Begriffe leicht über die Lippen gehen, ist "Portenser", Schüler in der Landesschule Pforta. Keine gewöhnliche Schule. Seit 1543 werden hier "würdige und bedürftige Knaben" in "Künsten und Sprachen unterweiset". Mädchen dürfen erst seit 1949 hier lernen. Das Besondere: Von der 9. Klasse an können Mädchen und Jungen nach Pforta, lassen ihren alten Freundeskreis hinter sich und treffen auf andere lernbegeisterte Teens. Sie verbringen Tage und Nächte miteinander, was sie oft mehr prägt als der Schulunterricht. Viermal wurde im 20. Jahrhundert fast die gesamte Lehrerschaft ausgetauscht. Wie konnte aus einem humanistischen Elitegymnasium eine "Nationalpolitische Erziehungsanstalt" (NAPOLA) werden, wie daraus eine Internatsschule mit Sonderstatus und Schülerselbstverwaltung zu DDR-Zeiten? Das Internat in der Nähe von Naumburg (Sachsen-Anhalt) beschreiben die Schüler heute als Zentrum kreativer Energie. Pfortas berühmtester Schüler, Friedrich Nietzsche, schreibt 1859 ins Tagebuch: "Mich hat jetzt ein ungemeiner Drang nach Erkenntnis ergriffen." 1543 gründete der sächsische Kurfürst Moritz Pforta, damit es seinem Lande "an gelahrten Leute nicht mangle" und schuf damit einen Schultyp, der Kriege und Revolutionen, Monarchien und Diktaturen überdauerte. Kluge Köpfe brauchten sie alle, und an dem Selbstbewusstsein einer traditionsreichen Institution scheiterten viele modische Unterrichtsneuheiten. Die 'Lange Nacht' erzählt vom Internatsleben, von berühmten und weniger berühmten Schülern und Lehrern, spürt dem Geist Pfortas nach. Der sorgt bis heute dafür, dass Absolventen stolz in ihren Lebenslauf "al.port" schreiben – Alumnus portensis.


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Sonntag, 05. März 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (115 Min.)
Ein ungemeiner Drang nach Erkenntnis
Die Lange Nacht über das Internat Pforta
Von Tobias Barth, Lorenz Hoffmann und Hartmut Schade
Regie: Tobias Barth

1:00 – 1:05 Nachrichten

Silentium, Refektorium, Ludorium – wem diese Begriffe leicht über die Lippen gehen, ist "Portenser", Schüler in der Landesschule Pforta. Keine gewöhnliche Schule. Seit 1543 werden hier "würdige und bedürftige Knaben" in "Künsten und Sprachen unterweiset". Mädchen dürfen erst seit 1949 hier lernen. Das Besondere: Von der 9. Klasse an können Mädchen und Jungen nach Pforta, lassen ihren alten Freundeskreis hinter sich und treffen auf andere lernbegeisterte Teens. Sie verbringen Tage und Nächte miteinander, was sie oft mehr prägt als der Schulunterricht. Viermal wurde im 20. Jahrhundert fast die gesamte Lehrerschaft ausgetauscht. Wie konnte aus einem humanistischen Elitegymnasium eine "Nationalpolitische Erziehungsanstalt" (NAPOLA) werden, wie daraus eine Internatsschule mit Sonderstatus und Schülerselbstverwaltung zu DDR-Zeiten? Das Internat in der Nähe von Naumburg (Sachsen-Anhalt) beschreiben die Schüler heute als Zentrum kreativer Energie. Pfortas berühmtester Schüler, Friedrich Nietzsche, schreibt 1859 ins Tagebuch: "Mich hat jetzt ein ungemeiner Drang nach Erkenntnis ergriffen." 1543 gründete der sächsische Kurfürst Moritz Pforta, damit es seinem Lande "an gelahrten Leute nicht mangle" und schuf damit einen Schultyp, der Kriege und Revolutionen, Monarchien und Diktaturen überdauerte. Kluge Köpfe brauchten sie alle, und an dem Selbstbewusstsein einer traditionsreichen Institution scheiterten viele modische Unterrichtsneuheiten. Die 'Lange Nacht' erzählt vom Internatsleben, von berühmten und weniger berühmten Schülern und Lehrern, spürt dem Geist Pfortas nach. Der sorgt bis heute dafür, dass Absolventen stolz in ihren Lebenslauf "al.port" schreiben – Alumnus portensis.


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Deutschlandfunk Radionacht (235 Min.)
2:05 – 2:07 Sternzeit
2:07 – 3:00 Klassik live
Forum neuer Musik 2016 "Jüdische Identitäten"
Gabriel Iranyi (*1946)
Shir ha'Maalot

Wie man zum Stein spricht

Ich schau empor nach jenen Bergen
Sabine Akiko Ahrendt, Violine
Dominik Susteck, Orgel
Aufnahme vom 10.4.16 aus der Kunststation Sankt Peter in Köln

3:00 – 3:05 Nachrichten
3:05 – 3:55 Heimwerk
Ludwig van Beethoven
An die ferne Geliebte
Richard Strauss
Mädchenblumen
Hugo Wolf
Mörike-Lieder
Ludwig van Beethoven
Resignation
Julian Prégardien, Tenor
Christoph Schnackertz, Klavier

3:55 – 4:00 Kalenderblatt
4:00 – 4:05 Nachrichten
4:05 – 5:00 Die neue Platte XL
5:00 …


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Geistliche Musik (50 Min.)

Anonym
3 Gesänge zum Aschermittwoch und zur Fastenzeit
Immutemur habitu in cinere et cilicio. Antiphon
Kyrie
Laetatus sum. Graduale
Chanticleer

Johann Sebastian Bach
'Ein feste Burg ist unser Gott'. Kantate BWV 80
Barbara Schlick, Sopran
Gerard Lesne, Countertenor
Howard Crook, Tenor
Peter Kooy, Bass
Collegium Vocale
La Chapelle Royale
Leitung: Philippe Herreweghe

César Franck
Choral für Orgel Nr. 3 a-Moll (M 40)
Daniel Roth, Orgel


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Information und Musik (85 Min.)
Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

7:30 – 7:35 Nachrichten
7:50 – 8:00 Kulturpresseschau
8:00 – 8:10 Nachrichten


08:30 Nachrichten (5 Min.)


08:35 Am Sonntagmorgen (15 Min.)
Religiöses Wort
Schmerz als Herausforderung christlicher Ethik
Von Katharina Klöcker, Münster
Katholische Kirche


08:50 Presseschau (10 Min.)
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.) Vor 75 Jahren: Schostakowitschs "Leningrader Symphonie" wird uraufgeführt


09:10 Die neue Platte (20 Min.)

Sinfonische Musik


09:30 Essay und Diskurs (30 Min.)
Kölner Kongress 2017 – Erzählen in den Medien
Zwischengeschichten
Von Kathrin Röggla

"Es ist in diesen Tagen jedenfalls besser, keine Reden zu halten, sondern um sie herumzukommen, indem man Geschichten erzählt", schreibt Kathrin Röggla im November 2016 in der NZZ. "Ja, die gute alte Fiktion, die für mich gar keine gute alte Fiktion ist, vielmehr eine neue Fiktion, da ich sie bisher für verdächtig hielt, weil sie als ein zu leicht verfügbarer Möglichkeitsraum in einer unmöglichen Gesellschaft auftritt". In ihren Vorträgen im Zürcher Literaturhaus/Deutsches Seminar der Universität Zürich entwirft Kathrin Röggla den Gedanken, dass im Zeitalter von Populismus, Postfaktischem und Politikberatung die alten Heldengeschichten immer wieder erzählt werden, auch wenn sie über Online-Foren verbreitet und von Algorithmen konstruiert werden. Sie entwickelt die Idee für Zwischengeschichten, für die Konflikte und gesellschaftliches Personal erfunden werden müssen, Zwischenfiguren, die zwischen den Stühlen sitzen, zwischen Dokumentation und Fiktion, zwischen Mündlichem und Schriftlichem. Was für eine Erzählform entsteht da? Gibt es interessantere Handlungsverknotungen als das Dilemma? Kathrin Röggla nimmt Literatur und Theater in den Blick und überprüft die "Fiktionalisierung der Welt und ihr Gegenteil". Kathrin Röggla eröffnet das Symposium "Erzählen in den Medien" beim Kölner Kongress 2017 am 10. – 11. März. Ihr Vortrag ist bei 'Essay & Diskurs' in einer Vorabfassung zu hören. Kathrin Röggla, geboren 1971, lebt in Berlin. Sie schreibt Prosa, Essays, Theaterstücke und Hörspiele. Zuletzt veröffentlichte sie "Nachtsendung. Unheimliche Geschichten" im S. Fischer Verlag.


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Gottesdienst (55 Min.)

Übertragung aus der Jakobikirche in Chemnitz
Predigt: Pfarrerin Dorothee Lücke
Evangellsche Kirche


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Interview der Woche (25 Min.)


11:30 Sonntagsspaziergang (90 Min.)
Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 – 12:10 Nachrichten


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Informationen am Mittag (25 Min.)


13:30 Zwischentöne (90 Min.)
Musik und Fragen zur Person
Musik und Fragen zur Person
Der Botaniker Johannes Vogel im Gespräch mit Tanja Runow

14:00 – 14:05 Nachrichten

Johannes Vogel ist seit 2012 Generaldirektor des Naturkundemuseums in Berlin. Zuvor hat er die botanische Abteilung am Natural History Museum in London geleitet. Er weiß also, wovon er spricht, wenn er sagt: "Wir haben von der Natur noch so gut wie gar nichts verstanden." Allein Mitarbeiter seines Hauses entdecken jeden dritten Tag eine neue Art. Und wenn es nach dem Citizen-Science-Verfechter Johannes Vogel ginge, wäre Naturkunde sowieso längst Volkssport. Auf der anderen Seite schreitet weltweit das Artensterben voran. Aufmerksamkeit erregte der Museumschef vor einiger Zeit mit seiner Forderung, große 'Biodiversititätsentdeckungsfabriken' zu errichten, um die Erforschung unserer Umwelt zu beschleunigen. Britischer Humor oder westfälischer Pragmatismus? Vogel wurde 1963 in Bielefeld geboren und ist mit einer britischen Tomatenforscherin verheiratet, die nicht zufällig den Nachnahmen Darwin trägt.


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Rock et cetera (55 Min.)
Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Das Buch der Woche
Aus dem literarischen Leben


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Wissenschaft im Brennpunkt


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Kulturfragen (25 Min.)
Debatten und Dokumente


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Sonntag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Freistil (55 Min.)

Think big!
Der Weltenmacher Ken Adam
Von Christian Buckard

Regie: Nikolai von Koslowski
Produktion: RBB/SWR 2014

Jeder Held braucht seine Welt, die er retten kann. Die einzigartige Welt des einzigartigen Geheimagenten James Bond hat Sir Ken Adam erträumt und erschaffen. Eine wunderbare Kombination aus futuristischem Design und klassischer Eleganz, revolutionär, fand einer, der es wissen muss: Bond-Darsteller Roger Moore. Die Träume des am 5. Februar 1921 als Klaus Hugo Adam in Berlin geborenen Produktionsdesigners und Filmarchitekten haben unser Bild von der Welt geprägt – zumindest von jenen Teilen, die wir sonst nie zu Gesicht bekommen: die tiefste Unterwelt mysteriöser Kommandozentralen und Schaltstellen und die höchste Überwelt luxuriöser Villen und Anwesen der Reichen, Schönen und Bösen. Vor einem Jahr ist Ken Adam in London gestorben.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Konzertdokument der Woche (115 Min.)

Grundton D 2016 – Konzert und Denkmalschutz (10)
Europa hören
Barockmusik von Neapel bis Dresden

Mit Werken u.a. von
Johann Adolph Hasse
Antonio Caldara
Antonio Vivaldi
Johann Sebastian Bach

Joowon Chung, Sopran
Terry Wey, Altus
Wiener Sängerknaben
Bach Consort Wien
Leitung: Rubén Dubrovsky

Aufnahme vom 16.9.16
aus der St. Wolfgangskirche in Schneeberg / Sachsen
Am Mikrofon: Jochen Hubmacher

22:00 – 22:05 Nachrichten

Es mutet ein wenig an wie Eulen nach Athen zu tragen, wenn man ausgerechnet in Sachsen versucht mit einem Knabenchor aus dem Ausland zu reüssieren. Sind es doch die Thomaner aus Leipzig und der Dresdner Kreuzchor, die auf diesem Gebiet seit Jahrhunderten Maßstäbe setzen. Nun gastierte Mitte September 2016 nicht irgendein Chor in der St. Wolfgangskirche in Schneeberg, sondern die Wiener Sängerknaben. Der Auftritt dieses wohl berühmtesten Knabenchors der Welt ließ selbst die in dieser Hinsicht verwöhnten Sachsen scharenweise in den riesigen Bergmannsdom strömen. Beim Saisonfinale der Deutschlandfunk-Benefizreihe 'Grundton D', das in Kooperation mit dem Musikfest Erzgebirge stattfand, lautete das Motto "Europa hören". Es erklang Barockmusik, die das Publikum mitnahm auf eine Reise von Neapel über Venedig und Wien durch Böhmen bis Leipzig und Dresden.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Das war der Tag (25 Min.)


23:30 Sportgespräch (27 Min.)


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
DLF – Programminformationen
09. Woche – 27.02. bis 05.03.2017
Deutschlandradio
Deutschlandfunk, Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Info-Tel. 0221/345-0
Hörerservice:
Telefon 0221/345-18 31
Telefax 0221/345-18 39
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Internet: www.dradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 17. Februar 2017

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