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DRADIO - DEUTSCHLANDFUNK KULTUR/1089: Woche vom 19.11. bis 25.11.2018


Rundfunkprogramm Deutschlandfunk Kultur – 47. Woche vom 19.11. bis 25.11.2018


Montag, 19. November 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Freispiel (55 Min.)
Auch Deutsche unter den Opfern
Hörspiel von Tugsal Mogul
Bearbeitung und Regie: Ralf Haarmann
Mit: Marina Frenk, Carb Carl Beike, Christian Löber, Ernst August Schepmann, Thomas Anzenhofer, Carolin M. Wirth, An Kuohn, Tugsal Mogul, Georg Bühren
Komposition: Ralf Haarmann
Ton: Alexander Buske
Produktion: WDR 2017
Länge: 52'26

Der NSU-Prozess: Rechtsanwälte, Richter, Journalisten, Prozessbeobachter berichten.

Für dieses Hörspiel hat der Autor den NSU-Strafprozess in München besucht und mit Rechtsanwälten, Journalisten und Prozessbeobachtern gesprochen. Sein Material, von vielen Stimmen getragen, kündet nicht nur von fatalen Ermittlungsfehlern, sondern auch von dem Eindruck, dass die rechtsextreme Szene in Deutschland weitaus größer ist, als der zähe NSU-Prozess vermittelt hat.

Tugsal Mogul, 1969 geboren, Schauspieler, Theatermacher, Anästhesist und Notarzt. Er studierte neun Jahre parallel Medizin sowie Schauspiel. Neben seiner ärztlichen Tätigkeit in einem Lehrkrankenhaus in Münster spielte Mogul in diversen Filmen und Theaterstücken mit und arbeitet mittlerweile hauptsächlich als Autor und Regisseur.

Sein Debüt "Halbstarke Halbgötter", in dem Ärzte zu Wort kommen, wurde 2011 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. In "Somnia" stehen Patienten auf einer Intensivstation im Mittelpunkt. 2013 schrieb er das Buch "Intensiv erleben – Menschen in klinischen Grenzsituationen", zusammen mit dem Medizinethiker Alfred Simon. Sein Stück "Die Deutsche Ayse" war 2013 zum Festival "Made in Germany" in Stuttgart eingeladen sowie 2014 zum NRW-Theatertreffen, wo es den Publikumspreis und den Preis der Jugendjury gewann.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Klassik
Moderation: Haino Rindler

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. Kalenderblatt
Vor 225 Jahren: Goethes Jugendfreundin Maximiliane Brentano gestorben

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Militärdekan Dirck Ackermann
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Jazz


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Kulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)

15:00-15:05 Nachrichten für Kinder

15:05-15:30 Infotag
u.a. Wie kann man Zeit sparen?
Von Annette Bäßler
Moderation: Ulrike Jährling


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:35 Musiktipps


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Politik und Soziales (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Aggressionen in der Familie
Wenn sich die Gewalt der Kinder gegen ihre Eltern richtet
Von Claudia Schiely


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 In Concert (87 Min.)
28. Rudolstadt-Festival
Aufzeichnung vom 08.07.2018
Faber und Band
Die punkig-poetischen Brachialsongs des Schweizer Liedermachers
Moderation: Holger Beythien

Faber ist Punk. Vielleicht weniger in seiner Musik, als in seinen Texten. Verstörend zuweilen und nicht jedermanns Sache, wie der junge Liedermacher aus Zürich einen (vermeintlichen oder tatsächlichen) Tabubruch nach dem anderen begeht. Und wer dann anfängt, die provokanten Wortspiele, Floskeln und Sprachbilder auf ihren Bezug zur Realität abzuklopfen, der kommt schnell unter die Räder des fauchenden Faber-Zuges. Er wolle mit seinen Texten nicht einfach klare Gefühle abrufen, sagte er einmal in einem Interview mit dem 'Tagesanzeiger' aus Zürich. "Mir macht es Spaß, Sachen andersrum zu drehen. Klar ist es schön zu sagen: 'Wenn Du gefallen bist, helfe ich dir auf die Beine.' Aber meistens ist es doch so, dass jemand, der am Boden ist, erstmal am Boden bleibt. Und weil das so ist, muss man es eben auch aushalten, dass genau das auch gesagt wird. Allerdings mag es bei mir dann wiederum in die andere Richtung gelogen sein. Denn ganz so schlimm, wie es manchmal in meinen Stücken klingt, ist es dann auch nicht."

Dabei ist der 1983 in Zürich als Sohn des sizilianischen Cantatore Pippo Pollina geborene Julian Pollina ein ungemein ernst zu nehmender Musiker und Texter. Einer, der von vornherein wusste, dass er nach der Schule (einem Musikgymnasium) Musiker werden wollte. Der sich zunächst nicht zu fein war, in italienischen Restaurants und auf Festen mit nachgesungen italienischen Evergreens und Stimmungsmusik aufzutreten. Der das große Glück hatte, 2013 von Sophie Hunger, sozusagen vom Fleck weg, als Support einer größeren Tournee mitgenommen zu werden, sich seitdem Faber nennt und selbst nicht weiß, warum. Spätestens seit dem 2017 erschienen Debütalbum "Sei ein Faber im Wind" avancierte der widerspenstige Wuschelkopf nicht nur zum Liebling des Feuilletons – er eroberte auch mit seinen keinem Klischee entsprechenden Liedern die deutschsprachige Popmusik- und Liederwelt quasi über Nacht. Ein hellwacher Querdenker, der sich einen Teufel darum schert, ob seine Songs nun nach Leonard Cohen, Tom Waits oder Element of Crime klingen, ob sie sich bei Klezmer, Balkanbeat, Rock oder Folk bedienen. Unverwechselbar und überraschend sind Fabers Songs allemal, und man muss sie nicht mögen. Aber zumindest einmal anhören sollte man sie sich schon.


21:30 Kriminalhörspiel (60 Min.)
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (3/3)
Das Paradies der Schriftsteller
Kriminalhörspiel nach dem Roman von Joël Dicker
Übersetzung: Carina von Enzenberg
Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
Mit: Hans Löw, Gerd Wameling, Christian Redl, Laura Maire, Wolf-Dietrich Sprenger, Hille Darjes, Klaus Dittmann, Markus Graf, Markus John, Stefan Kaminski, Peter Kirchberger, Hedi Kriegeskotte, Marie Löcker, Matthias Leja, Peter Rühring, Beate Rysopp, Kai Magnus Sting, Christoph Tomanek, Maria Magdalena Wardzinska, Michael Wittenborn, Lucy Winter
Komposition: Peter Harrsch
Ton: Peter Kretschmann, Corinna Gathmann, Sebastian Ohm
Produktion: NDR 2015
Länge: 53'50

Goldmans Rettungsversuch wird ein literarischer Erfolg. Und der fordert schon bald seinen Tribut.

Welche moralische Verantwortung tragen Schriftsteller für die von ihnen geschriebenen Seiten? Um die Unschuld seines Mentors zu beweisen, lässt sich der junge Autor Marcus Goldman überreden, aus seinen Ermittlungen zum Fall Harry Quebert ein Buch zu machen - das glatt ein Kassenschlager wird. Alle stürzen sich sensationslüstern auf diese Geschichte, die von der Liebe zwischen einem berühmten Schriftsteller und einem 15-jährigen Mädchen handelt, dessen Leiche 20 Jahre nach ihrem Verschwinden gefunden wird.

Joël Dicker, 1985 in Genf geboren, studierter Jurist, lebt in Paris. Nach seinem Debüt mit der Novelle "Le tigre" (2005) veröffentlicht Dicker 2010 seinen ersten Roman, "Die letzten Tage unserer Väter", in dem er über den französischen Widerstand während des Zweiten Weltkriegs schreibt. Mit "La Vérité sur l' Affaire Harry Quebert" ("Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert") wird er einem großen Publikum bekannt und erhält mehrere Literaturpreise, u.a. den Grand Prix du Roman der Académie Française. Das bei dem kleinen Verlag "Édition de Fallois" erschienene Buch wurde in Frankreich zur literarischen Sensation des Jahres 2012, inzwischen ist es in mehr als 40 Sprachen übersetzt. 2016 erschien sein Roman "Le Livre des Baltimore" ("Die Geschichte der Baltimores"), mit dem er an seine Erfolge anknüpfen konnte.


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Dienstag, 20. November 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Musik im zeitgenössischen Denkraum
Die innovative Konzertpraxis des Ensembles Phønix16
Von Gisela Nauck

Das junge Vokalensemble Phønix16 baut seine Konzerte nach dem Überraschungsprinzip - spannend, zeitkritisch, humorvoll.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Jazz
Moderation: Lothar Jänichen

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. Kalenderblatt
Vor 150 Jahren: Der Flugpionier August Euler geboren

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Militärdekan Dirck Ackermann
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Klassik


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Kulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)

15:00-15:05 Nachrichten für Kinder

15:05-15:30 Medientag
Moderation: Ulrike Jährling


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:35 Musiktipps


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Wie weit darf eine Gegend herunterkommen?
Über das Recht auf gleichwertige Lebensverhältnisse
Von Heiner Kiesel


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Debüt im Deutschlandfunk Kultur
Live aus dem Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin
Franz Schubert
Streichquartettsatz c-Moll

György Ligeti
Streichquartett Nr. 1 "Métamorphoses nocturnes"

ca. 20.30 Konzertpause
Mascha Drost im Gespräch mit dem vision string quartet

Franz Schubert
Streichquartett d-Moll "Der Tod und das Mädchen"

vision string quartet:
Jakob Encke, 1. Violine
Daniel Stoll, 2. Violine
Sander Stuart, Viola
Leonard Disselhorst, Violoncello


22:00 Alte Musik (30 Min.)
Alte Musik / Ernste Musik / Musik / Kultur
Klingendes Beutegut (1/2)
Die Musiksammlung des Mainzer Domvikars Franz Schilling
Von Stefan Menzel
(Teil 2 am 04.12.2018)

Durch Plünderungen während des Dreißigjährigen Krieges, napoleonische Besatzung und schweres Bombardement im Zweiten Weltkrieg ging ein Großteil der Quellen zur Kulturgeschichte der Stadt Mainz verloren. Schmerzlich ist insbesondere der Verlust älterer Notenbestände, war die Stadt doch seit der Römerzeit ein Zentrum der Kirchenmusik. Nun lässt sich jedoch etwas Licht ins Dunkel bringen, denn aus Beständen der Universitätsbibliothek Uppsala konnte unlängst eine größere Sammlung Mainzer Figuralmusik rekonstruiert werden – wiedergefundenes 'Beutegut'.


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Mittwoch, 21. November 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Feature (55 Min.)
Kurzstrecke 79
Feature, Hörspiel, Klangkunst
Zusammenstellung: Barbara Gerland, Ingo Kottkamp, Marcus Gammel
Produktion: Autorinnen und Autoren / Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: 54'30
(Wdh. v. 29.10.2018)

Hörstücke aus der freien Szene. Heute eröffnen skurrile Stimmwesen neue Welten – und ein Paar denkt über einen dunklen Teil seiner Vergangenheit nach.

Jetzt ist Winter
Von Sebastian Hocke

Habitat Imaginario
Von Ute Wassermann

And then the sea came back
Von Anja Kanngieser

Außerdem: Neues aus der "Wurfsendung" mit Julia Tieke.
Kurz und ungewöhnlich: Autorenproduktionen aus Feature, Hörspiel und Klangkunst


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Americana
Moderation: Michael Groth

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. Kalenderblatt
Vor 200 Jahren: Der 'Aachener Kongress' der europäischen Großmächte endet

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Militärdekan Dirck Ackermann
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Folk


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Kulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)

15:00-15:05 Nachrichten für Kinder

15:05-15:30 Musiktag
u.a.
Musik inmitten des Meeres – auf Malta
Von Magdalene Melchers
Moderation: Ulrike Jährling


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:35 Musiktipps


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Kultur und Geschichte (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
"Ich bin Sozialist – und nur das!"
Die Revolutionen des 20. Jahrhunderts und die Juden
Von Winfried Roth

Der Mythos der "jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung" war einer der stärksten Mythen des 20. Jahrhunderts. Wie sah die Wirklichkeit aus?


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (87 Min.)
Erlwein Capitol Dresden
Aufzeichnung vom 01.11.2018
20 Jahre Dresdner Sinfoniker
Frank Zappa
"Be-Bop-Tango"
Dresdner Sinfoniker mit dem Universal Druckluftorchester

Andreas Gundlach
"Quartüürium", Konzert für Synthesizer, Klavier und Orchester (Uraufführung)

Enrico Chapela
"Metamórfica", Rockoper
Andreas Boyde, Klavier
Andreas Gundlach, Synthesizer
Karen Gardeazábal, Sopran
Itia Domínquez, Mezzosopran
Juanra Urrusti, Tenor
Armando Mora, Bariton
Werner Neumann, E-Gitarre
Enrico Chapela, E-Gitarre
Harald Thiemann, Schlagzeug
Dresdner Sinfoniker
Leitung: Premil Petrovic


21:30 Hörspiel (60 Min.)
Normalerweise zieht die Frau mit dem Mann oder Der gute Feind
Von Hannelies Taschau
Regie: Gottfried von Einem
Mit: Sabine Postel, Michael Thomas, Hans Kemner, Anne Rottenberger, Sabine Koch, Ruth Bunkenburg, Ruth Puls, Renate Hobbie und Wolfgang Schenck
Produktion: RB 1977
Länge: 43'03

Anna zieht mit Thomas in eine Kleinstadt. Thomas hat dort eine Stelle als Lehrer. Anna, freie Journalistin, will herausfinden, was sie kann.

Anschließend:
Mein Körper warnt mich vor jedem Wort
Von Hannelies Taschau, gelesen von Maren Kroymann
Produktion: RIAS Berlin 1985

Deutschland in den 1970er-Jahren: Eine junge Frau zieht mit dem Mann, den sie liebt, in eine Kleinstadt. Er hat dort als Lehrer berufliche Chancen. Die Enge der Provinz macht sich bald bemerkbar: Es wird als Anstoß empfunden, dass das junge Paar nicht verheiratet ist. Wer sich nicht bedingungslos anpasst, bringt sich ins Abseits. Besonders Frauen haben sich unterzuordnen. Berufliche Selbstständigkeit ist nicht vorgesehen.

Hannelies Taschau, geboren 1937 in Hamburg, seit 1967 Autorin. Schreibt Lyrik, Prosa, Theaterstücke, Drehbücher und über 20 Hörspiele. Auszeichnungen u.a.: Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Literatur (1967), Kunstpreis des Landes Niedersachsen (1995); Stipendiatin des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg 2000/2001. 2012 erschien ihr Roman "Landfriede" (Aisthesis Verlag). Lebt in Hameln.


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Donnerstag, 22. November 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik
Lichtenbergschule
Aufzeichnung vom 25./27.07.2018
Konzertreihe "Rückspiegel"
Norma Beecroft
"Contrasts" (1962)
Dannielle McBryan, Oboe
Elliott Harrison, Schlagzeug I
Kalle Hakosalo, Schlagzeug II
Eirini Aravidou, Schlagzeug III
Mathilde Bernard, Harfe
Karoline Vik Hegge, Viola

Myriam Marbé
"Jocus secundus" (1969)
Johannes Feuchter, Klarinette
Jonas Harksen, Klavier
Marina Kifferstein, Violine
Talvi Nurgaama, Viola
Leo Morello, Violoncello
Ulrich Mosch, Lecture


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Rock
Moderation: Mathias Mauersberger

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. Kalenderblatt
Vor 300 Jahren: Der englische Pirat 'Blackbeard' wird umgebracht

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Militärdekan Dirck Ackermann
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Weltmusik


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Kulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)

15:00-15:05 Nachrichten für Kinder

15:05-15:30 Quasseltag
Moderation: Ulrike Jährling
08 00 22 54 22 54


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Chor der Woche


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

17:50-17:54 Typisch deutsch?
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Wie Babys die Welt entdecken
Der erforschte Säugling
Von Susanne Billig und Petra Geist

Was denkt das Baby gerade? Was fühlt es? Forscher versuchen, diesen Fragen jetzt wissenschaftlich auf den Grund zu gehen.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Konzertsaal Die Glocke, Bremen
Aufzeichnung vom 11.11.2018
Jean Sibelius
"Pohjolas Tochter", Sinfonische Fantasie für Orchester op. 49
Carl Nielsen
Violinkonzert op. 33
Robert Schumann
Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120
Lisa Jacobs, Violine
Bremer Philharmoniker
Leitung: Mikhail Agrest


22:00 Chormusik (30 Min.)
Ugis Praulins
"Odi et amo 2.0", Rock-Oratorium
Anna-Maria Hefele, Obertongesang
Chorknaben Uetersen
Rockband
Leitung: Hans-Joachim Lustig
Koproduktion Deutschlandfunk Kultur/Rondeau

Der Komponist Ugis Praulins hat vor knapp 20 Jahren ein Werk für Chor und Rockband geschrieben, 'Odi et amo'. Zusammen mit den Chorknaben Uetersen und ihrem Leiter Hans-Joachim Lustig ist nun in gemeinsamer Arbeit eine zeitgemäße Neuauflage entstanden: Odi et amo 2.0. Nachdem in der letzten Chormusiksendung die Begegnungen von Komponist, Instrumentalisten, Chorsängern und Obertonsängerin Anna-Maria Hefele in der Probenarbeit im Mittelpunkt stand, soll heute nun in die Musik zu hören sein.


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Freitag, 23. November 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Klangkunst (55 Min.)
Sound Art / Hörspiel / CrossOver / Kultur
Radiophonic Spaces
Von Cevdet Erek
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: ca. 54'30
(Ursendung)

Klangkomposition aus Schlüsselwerken der Radiokunst

Geschichte und Geschichten der Radiokunst: Das ist das Thema der Ausstellung Radiophonic Spaces im Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Ein Team aus Forscherinnen und Experten hat 200 Schlüsselwerke der akustischen Kunst zusammengetragen. Der türkische Klangkünstler und Architekt Cevdet Erek hat die Ausstellung gestaltet und mit einer Soundperformance eröffnet. Seine Komposition ist ein Destillat aus knapp 100 Jahren Rundfunkgeschichte.

Cevdet Erek, geboren 1974 in Istanbul, ist Künstler, Architekt und Musiker. Er studierte Architektur und Sound Design in Istanbul. 2005-2006 war er Gast an der Rijksakademie in Amsterdam. 2012 zeigte die documenta13 seine Installation "Room of Rhythms". Weitere Ausstellungen bei der Istanbul Biennale 2011, der Sharjah Biennale 2013, der Marrakech Biennale 2014, im Stedelijk Museum Amsterdam und in der Kunsthalle Basel. 2017 gestaltete Erek den türkischen Pavillion der Biennale von Venedig.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Weltmusik
Moderation: Thorsten Bednarz

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. Kalenderblatt
Vor 100 Jahren: Der Achtstundentag für Arbeiter wird in Deutschland eingeführt

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Militärdekan Dirck Ackermann
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:45 Alltag anders
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50-07:58 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:20-08:26 Neue Krimis

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Unsere roc-Ensembles


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)

12:50-12:55 Besser essen
Sarah Wieners Speisekammer


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Kulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)
15:00-15:05 Nachrichten für Kinder

15:05-15:30 Entdeckertag
Friedhof, Socke, Schuhkarton
Weiterleben, wenn einer stirbt
Von Maria Riederer
Moderation: Ulrike Jährling


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:35 Musiktipps


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (55 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Wortwechsel (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat" (25 Min.)


19:30 Zeitfragen. Literatur (30 Min.)
Schweigende Frauen und sprechende Zahlen
#MeToo im Literaturbetrieb
Von Franziska Walser

Auch in der Sphäre der Literatur machen sich Machtgefälle und Sexismus bemerkbar. Seit der #MeToo-Debatte finden immer mehr Frauen den Mut, von ihren Erfahrungen mit Machtmissbrauch zu berichten. Zwar empfangen Verleger ihre Autorinnen nicht im Hotelzimmer und im Bademantel, aber auch in der Sphäre der Literatur macht sich das Machtgefälle zwischen Autorinnen und Verlagsmitarbeitern und Journalisten deutlich bemerkbar. Welche Dimensionen hat der Sexismus im Literaturbetrieb und was lässt sich dagegen tun? Dana Buchzik und Franziska Walser erzählen von schweigenden Frauen und sprechenden Zahlen in aufschlussreichen Geschichten.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Internationaler Franz Liszt Klavierwettbewerb Weimar-Bayreuth
Weimarhalle
Aufzeichnung vom 09.11.2018
Finalistenkonzert

Franz Liszt
Klavierkonzert Nr.1 Es-Dur
und andere Werke

Finalisten
Mitglieder der Staatskapelle Weimar
Studierende und Professoren der HfM Franz Liszt
Leitung: Christian Thielemann

In der Konzertpause:
Im Geiste von Franz Liszt – die Preisträger von 2018

Franz Liszt kam 1848 als Hofkapellmeister nach Weimar. Der Komponist, Dirigent und Kulturmanager wirbelte die kleine thüringische Stadt ordentlich durcheinander. Und so ging es entsprechend laut und wild zu, wenn er im Sommer in der Marienstraße 27, dem heutigen Liszt-Haus, Hof hielt. Hierher hatte der Maestro in seinen letzten Lebensjahren junge Künstler zu kostenlosen Meisterkursen eingeladen. Seine Pläne für eine Goethe-Stiftung mit jährlichen Preisen für Musik, Malerei, Bildhauerei oder Dichtung konnten nie verwirklicht werden. Der Franz-Liszt-Klavierwettbewerb hält diese Idee lebendig und hätte dem ungarischen Maestro sicher sehr gefallen.


22:00 Einstand (30 Min.)
"Die Klarinette gehört zu meinem Leben wie Frühstück und Mittagessen"
Der Klarinettist Nicolai Pfeffer
Von Corinna Thaon

Mit zwölf Jahren entdeckte Nicolai Pfeffer die Klarinette. Danach war sie aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken. Er studierte in Köln und in den USA. Inzwischen unterrichtet er an mehreren Hochschulen und tritt als Solist und Kammermusiker auf. Von der Klassik bis zur zeitgenössischen Musik ist ihm nichts fremd. Seine besondere Liebe aber gilt den zwei Klarinettensonaten von Johannes Brahms. Obwohl er sie schon lange spielt, findet er immer wieder Neues. Dieses Jahr hat er sie zusammen mit dem Pianisten Felix Wahl auf CD herausgebracht.


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Samstag, 24. November 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (175 Min.)
"In Berlin sind mir Flügel gewachsen"
Eine Lange Nach über die heimliche Kulturhauptstadt der Lateinamerikaner
Von Peter B. Schumann
Regie: Beate Ziegs

01:00-01:05 Nachrichten

02:00-02:05 Nachrichten

Zahllose lateinamerikanische Einwanderer haben das Gesicht Berlins geprägt. Zuerst waren es die politischen Emigranten, die hier Zuflucht fanden und auf die unter Diktaturen notleidende Kultur ihrer Länder hinwiesen, wie Antonio Skármeta. Dann entdeckten in demokratischen Zeiten Künstlerinnen und Künstler das kreative Potenzial Berlins. Die Gemeinde der Latinos ist durch die Zuwanderung zwar nicht besonders groß geworden, aber sie ist eine der kulturell aktivsten Communities und hat diese Metropole allmählich zu ihrer heimlichen Kulturhauptstadt in Europa gemacht. "In Berlin sind mir Flügel gewachsen" - erklärt z. B. die argentinische Schriftstellerin Maria Cecilia Barbetta stellvertretend für viele andere Autorinnen und Autoren. Cineasten haben hier ihr Handwerk gelernt oder schätzen den freien Geist dieser Stadt, wie der Brasilianer Karim Aïnouz. Und schließlich hat sich Berlin zu dem nach Buenos Aires wichtigsten Tango-Zentrum entwickelt, an dem Juan D. Lange wesentlichen Anteil hat, wo jedoch auch alle übrigen lateinamerikanischen Rhythmen getanzt und gespielt werden.


03:00 Nachrichten (5 Min.)


03:05 Tonart (115 Min.)
Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Aus den Archiven (55 Min.)
Stalins Sieg in Teheran
Die erste Gipfelkonferenz über Deutschland 1943
Von Rudolf Fiedler
Deutschlandfunk 1968
Vorgestellt von Michael Groth

Vom 28.11. bis zum 1.12.1943 fand im Iran die erste Konferenz der wichtigsten Alliierten der Anti-Hitler-Koalition im Zweiten Weltkrieg statt. Stalin, Churchill und Roosevelt trafen sich in Teheran um über den Fortgang der Kämpfe sowie eine Zukunft Europas zu sprechen.


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Studio 9 (175 Min.)
Kultur und Politik am Morgen

06:20-06:23 Wort zum Tage
Militärdekan Dirck Ackermann
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

06:40-06:45 Aus den Feuilletons

07:00-07:05 Nachrichten

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (115 Min.)
Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de
Facebook und Twitter

10:00-10:05 Nachrichten


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Lesart (55 Min.)
Das politische Buch


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Breitband (55 Min.)
Medien und digitale Kultur


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Rang 1 (25 Min.)
Das Theatermagazin


14:30 Vollbild (90 Min.)
Das Filmmagazin

15:00-15:05 Nachrichten


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Echtzeit (55 Min.)
Das Magazin für Lebensart


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


17:30 Tacheles (30 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Feature (55 Min.)
Wirklichkeit im Radio
Wer hat Angst vor dem Milchmann?
Von Theo Gallehr
Regie: der Autor Mitarbeit: Rita Quittek
Produktion: RB 1979
Länge: ca. 54'

Deutschland im Herbst 1977. Eine Reise durch die Republik zeigt Stammtische, Schützenvereine, Stimmen der Polizei und Szenen von der Beisetzung von RAF-Terroristen. Herbst 1977. Hans Martin Schleyer wurde von RAF-Terroristen entführt. Im Autoradio kommen stündlich Nachrichten über den Fortgang der Fahndung. Die politische Atmosphäre ist aufgeheizt, die Erregung auf allen Seiten riesengroß. In genau dieser Stimmung machen Theo Gallehr und seine Kollegen Aufnahmen an Stammtischen, auf der Straße, bei Hundezüchtern, Waffenverkäufern und bei der Beerdigung von Gudrun Ensslin und Andreas Baader. Sie zeichnen das Bild einer mit verbaler und realer Gewalt schockierend aufgeladenen Gesellschaft.

Theo Gallehr, geboren 1929 in Lehr, gestorben 2001 in Hamburg. War Kneipenwirt in München und bis 1962 Fernseh-Regisseur beim Bayerischen Rundfunk. Zusammenarbeit mit Rolf Schübel beim "Cinecollectiv". Zu ihren Dokumentarfilmen gehören "Der deutsche Kleinstädter" (1968) und "Rote Fahnen sieht man besser" (1970/71), beide Filme wurden mit dem Adolf Grimme-Preis ausgezeichnet. 1971 und 1972 erhielten Theo Gallehr und Rolf Schübel den Preis der Deutschen Filmkritik.


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Oper (115 Min.)
Teatro alla Scala, Mailand
Aufzeichnung vom 15.11.2018
György Kurtág
"Fin de partie", Oper in einem Akt (Uraufführung)
Libretto: der Komponist, nach Samuel Becketts gleichnamigem Theaterstück
Hamm – Frode Olsen, Bass
Cloy – Leigh Melrose, Bariton
Nell – Hilary Summers, Alt
Nagg – Leonardo Cortellazzi, Tenor
Chor und Orchester der Mailänder Scala
Leitung: Markus Stenz


21:00 Die besondere Aufnahme (120 Min.)
Klarinettenkonzerte syrischer Komponisten
Kinan Azmeh
"Ibn Arabi Suite" für Klarinette und Orchester

Zaid Jabri
Konzert für Klarinette und Orchester

Dia Succari
Konzert für Klarinette und Orchester

Kareem Roustom
"Adrift on the Wine-Dark Sea" für Klarinette und Orchester

Kinan Azmeh
Suite für improvisierenden Klarinettisten und Orchester
Kinan Azmeh, Klarinette
Bodek Janke, Perkussion
Hogir Göregen, Perkussion
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Manuel Nawri
Koproduktion: Deutschlandfunk Kultur / Dreyer-Gaido 2017-2018


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

*

Sonntag, 25. November 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Literatur (55 Min.)
Scheitern oder Durchstarten?
Schaulesen des Open Mike im Heimathafen Neukölln
Von Irene Binal

Der Open Mike ist für viele junge Schreibende der erste Schritt in die literarische Öffentlichkeit.

Schaulesen im Heimathafen Neukölln: Alle Jahre wieder versammeln sich Hundertschaften von Autoren und Agenten, Lesern und Lektoren, um die Texte vollkommen unbekannter junger Menschen zu hören. Es sind die ersten Schritte des Nachwuchses in die literarische Öffentlichkeit – und oft genug entscheiden sie über Wohl und Wehe. Der Open Mike ist ein Fixpunkt im literarischen Kalender, auch für Ralph Tharayil, der im Vorjahr zusammen mit zwei Kollegen den ersten Preis errang. "Ich habe an keinem Literaturinstitut studiert", erzählt Tharayil: "Der Open Mike gab mir die Möglichkeit, auf anderem Weg Verbündete zu finden und an meinem Roman weiterzuschreiben." Gemeinsam mit Ralph Tharayil begleitet Irene Binal die Finalisten durch zwei aufregende Tage. Tharayil ist schon voller Vorfreude: "Ich bin gespannt, ob mich einige der Texte genauso inspirieren, wie sie es 2017 getan haben."


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (175 Min.)
Chansons und Balladen
Moderation: Jörg Adamczak

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten


04:00 Nachrichten (5 Min.)


04:05 Tonart (170 Min.)
Clublounge
Moderation: Christoph Reimann

05:00-05:05 Nachrichten

06:00-06:05 Nachrichten


06:55 Wort zum Tage (5 Min.)
Johannische Kirche


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Feiertag (25 Min.)
"Hilfe, ich sterbe!"
Wenn Glaube konkret wird
Von Jens Daniel Schubert
Katholische Kirche


07:30 Kakadu für Frühaufsteher (30 Min.)
Erzähltag
Freitag der 13.
Von Anna Arnoldi
Gelesen von Jasna Fritzi Bauer
Ab 7 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012
Moderation: Ulrike Jährling

Normalerweise ist Freitag der 13. Mias Glückstag. Diesmal jedoch geht alles schief. Ein Tag, der so fies beginnt, kann ja wohl kaum noch gut enden.

'Denk positiv' ist der Lieblingsspruch von Mias Mutter. Doch wie kann Mia so denken, wenn ihre Verwandtschaft aus England ohne ihren Cousin Thomas gekommen ist? Dessen ältere Schwester Kathie sitzt sowieso nur über ihrem Handy, simst ihren Freundinnen und kichert blöde. Dabei ist Freitag der 13. sonst Mias Glückstag.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 Kakadu (55 Min.)
Kakadus Reisen
Friedensdorf International
Moderation: Ulrike Jährling

Kakadu besucht das Friedensdorf International in Oberhausen-Dinslaken, eine Hilfseinrichtung, die sich um verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten kümmert. Seit über 50 Jahren gibt es das 'Friedensdorf International' in Oberhausen-Dinslaken, eine Hilfseinrichtung, in der sich um verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten gekümmert wird. Sie kommen dorthin, wenn sie die Krankenhausbehandlung hinter sich haben, um dann in einer Art Reha auf ihre Rückkehr in die Heimatländer vorbereitet zu werden. Nicht nur Oberhausener Bürger, auch Ärzte, Pfleger oder Künstler kümmern sich in dieser Zeit um die Kinder. Wir werden sie besuchen und mit ihnen und den vielen Helfern über ihre Situation sprechen.


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Sonntagmorgen (115 Min.)
Das Rätselmagazin
Moderation: Oliver Schwesig
sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00-10:05 Nachrichten

10:30-10:58 Sonntagsrätsel
Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Deutschlandrundfahrt (54 Min.)
Freizeit und Reise / Reportage / Regionale Information / Kultur
Mehr als nur Erinnerung
Auf Spurensuche durch Rummelsburg im Osten Berlins
Von Annette Weiß
(Wdh. v. 08.11.2015)

Für die einen bedeutet der Berliner Ortsteil Rummelsburg ein schickes Wohnquartier am Wasser, für die anderen schmerzhaftes Erinnern. So auch für den Vater der Autorin Annette Weiß, der 14 Jahre seines Lebens gegen seinen Willen in Rummelsburg verbracht hat. Sieben Jahre im Waisenhaus, sieben Jahre im Knast. Denn das Gebäudeensemble, das wie kein anderes mit diesem Ortsteil assoziiert wird, ist ein Mitte des 19. Jahrhunderts entstandenes städtisches Waisenhaus mit einem Arbeits- und Bewahrungshaus gleich nebenan. Später wurde es Gefängnis und Grenzkaserne. 160 Jahre wechselvolle Geschichte. Unter dem NS-Regime wurden hier Andersdenkende weggesperrt und 'Asoziale' in Konzentrationslager verschleppt. Die DDR perfektionierte die Anlage mit Stacheldraht, Hundelaufgang und Wachtürmen. Der Name Rummelsburg stand nun für Knast und Durchgangslager zu anderen Stasi-Gefängnissen. Heute sind die roten Backsteinbauten der Häftlinge inzwischen zu Eigentumswohnungen umgebaut und zu einem Hotel, in dem Besucher die beklemmende Zellenbegrenzung von zwei mal vier Metern erfahren können. Die Autorin begibt sich auf die Reise, schaut sich um und blickt zurück. Eine persönliche Spurensuche zwischen gestern und heute.


11:59 Freiheitsglocke (1 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Die Reportage (30 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Sein und Streit (55 Min.)
Das Philosophiemagazin


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Religionen (55 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Interpretationen (115 Min.)
Warten, bis der Frühling kommt
Die Préludes von Frédéric Chopin
Moderation: Volker Hagedorn

16:00-16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


17:30 Nachspiel (60 Min.)
Das Sportmagazin

18:00-18:05 Nachrichten

18:05-18:30 Nachspiel. Feature
Vergiftet und verraten
Der lange Leidensweg der DDR-Dopingopfer
Von Caroline Kuban


18:30 Hörspiel (90 Min.)
Die Welpen (2/3)
Nach dem Roman von Pawel Salzman
Übersetzung aus dem Russischen: Christiane Körner
Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert
Mit: Bibiana Beglau, Felix Goeser, Franz Pätzold (als Erzählerin/Erzähler) sowie in weiteren Rollen: Hendrik Arnst, Anton Andreew, Mareike Beykirch, Moritz Ceste, Martin Engler, Moritz Grove, Manuel Harder, Corinna Harfouch, Christopher Heisler, Josephine Hock, Tilda Jenkins, Roman Kanonik, Wolfram Koch, Cristin König, Astrid Meyerfeldt, Vidina Popov, Lars Rudolph, Thomas Thieme u.a.
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: ca. 89'
(Ursendung)

Die Welpen begegnen anderen Mensch-Tier-Wesen wie der Eule, die ihr Äußeres ständig verändern kann und zu dem Raubmenschen Balaban wird.

Die Welpen altern nicht. Abenteuerlustig und aggressiv der eine, verträumt der andere, erleben die beiden Überfälle hungriger Bauern, Raubmorde und die Völlerei der Besitzenden. Sie beobachten den Todeskampf des Hasen, der für die schwangere Häsin Kohl gestohlen hat, und werden selbst Opfer der listigen, kaltblütigen Eule.

Pawel Salzman, geboren 1912 in Kischinjow (Moldawien). Der Vater, ein Oberst, war deutscher, die Mutter jüdischer Herkunft. Die Eltern ziehen 1925 nach Leningrad. Nach dem Schulabschluss wird Salzman Illustrator, assistiert beim Film. Er lernt den Maler Pawel Filonow kennen, ist beeinflusst von der russischen Avantgarde, schreibt Lyrik und Erzählungen, malt, zeichnet und findet letztlich eine Anstellung als Szenenbildner beim Film. Mit Filmteams reist er quer durch die Sowjetunion: nach Karelien, Sibirien, Tadschikistan. 1941, während der Belagerung Leningrads, verhungern die Eltern. Salzman wird 1942, inzwischen mit Frau und Tochter, nach Kasachstan evakuiert. In Alma Ata arbeitet er bis zu seinem Tod 1985 als leitender Szenenbildner bei Kasachfilm. Der Roman "Die Welpen" entsteht mit Schreibpausen von 1932- 1982 und erscheint 2012 erstmals auf Russisch.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (127 Min.)
Klosterkirche Thalbürgel
Aufzeichnung vom 08.09.2018
Carl Heinrich Graun / Johann Sebastian Bach / Georg Philipp Telemann
"Wer ist der, so von Edom kömmt"; Passionsoratorium (Pasticcio) für Soli, Chor und Orchester

Gesine Adler, Sopran
Klaudia Zeiner, Alt
Tobias Hunger, Tenor
Tobias Berndt, Bass
Concerto Vocale
Sächsisches Barockorchester Leipzig
Leitung: Gotthold Schwarz


22:10 Musikfeuilleton (20 Min.)
Unheimlich populär
Der Komponist Krzysztof Penderecki wird 85
Von Matthias Nöther

Für Ohren, die das Neue in der Musik suchen, wirken die Werke von Krzysztof Penderecki oft ein bisschen zu harmonisch, zu traditionell. Und doch war Penderecki ein führender Vertreter der polnischen Avantgarde nach dem Zweiten Weltkrieg. Er ist somit auch heute noch ein Künstler, mit dem man sich ernsthaft auseinandersetzen muss. Und war nicht Popularität den Zirkeln der musikalischen Avantgarde schon immer suspekt? Welche Gedanken auch immer den 1933 geborenen Polen bei seinem Weg von modernen seriellen Kompositionsstrukturen zu vollmundig-bombastischer Sakralität geleitet haben – Penderecki ist und bleibt ein bemerkenswerter Sonderfall der jüngsten europäischen Musikgeschichte.


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 –  Fazit
Kultur vom Tage  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
Deutschlandfunk Kultur – Programminformationen
47. Woche – 19.11. bis 25.11.2018
Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin
Hörerservice:
Telefon 01803/37 23 46
Telefax 01803/37 23 47
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Interent: www.dradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 9. November 2018

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