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DRADIO - DEUTSCHLANDFUNK KULTUR/1173: Woche vom 29.06. bis 05.07.2020


Rundfunkprogramm Deutschlandfunk Kultur – 27. Woche vom 29.06. bis 05.07.2020


Montag, 29. Juni 2020


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Das Podcastmagazin (55 Min.)


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Klassik
Moderation: Ulrike Klobes

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Ulrike Greim, Weimar
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Jazz


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps

15:40-15:45 Live Session

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Politik und Soziales (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Anders krank
Die unzureichende medizinische Versorgung älterer Patienten
Von Andrea und Justin Westhoff


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 In Concert (87 Min.)
Funkhauskonzert
Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur
Dota & Gäste:
Dota Kehr – Gesang, Gitarre
Jan Rohrbach – E-Gitarre, Bass
Janis Görlich – Schlagzeug
Patrick Reising – Keyboards
Jonas Hauer – Keyboards, Akkordeon
Alin Coen – Gesang
Max Prosa – Gesang
Neue Lieder u.a. nach Gedichten von Mascha Kaléko
Moderation: Carsten Beyer

Zum ersten Mal hat die Berliner Liedermacherin Dota Kehr auf ihrem aktuellen Album Texte einer anderen Autorin vertont: Mascha Kaleko. Ausschnitte aus "Kaléko", aber auch einige ihrer bekannten Lieder, wird Dota im Funkhauskonzert präsentieren.

"Weil Deine Augen so voll Trauer sind, und Deine Stirn so schwer ist von Gedanken, lass mich Dich trösten, so wie man ein Kind in Schlaf einsingt, wenn letzte Sterne sanken." – Zeilen von Mascha Kaleko wie diese, voller Melancholie, Poesie und schlichter Menschlichkeit haben Musikerinnen und Musiker immer wieder gereizt, solche, aber auch heiterere Gedichte der Lyrikerin zu vertonen. Bereits 1929 entstanden die ersten Vertonungen, und bis heute haben Mascha Kalekos Verse weder ihre lyrisch-poetische Strahlkraft noch ihr emotionales und soziales Selbstverständnis verloren. Mehr durch Zufall lernte die Berliner Liedermacherin Dota Kehr die Gedichte der Lyrikerin kennen. Sie war sofort von ihnen angetan und hat 17 davon für ihr aktuelles Album vertont. Da viele der Lieder als Duette aufgenommen wurden – u.a. mit Uta Köbernick, Alin Coen, Hannes Wader, Konstantin Wecker, Max Prosa und Felix Meyer – hat Dota für das heutige Funkhauskonzert Alin Coen und Max Prosa eingeladen.


21:30 Einstand (30 Min.)
Die Suche nach dem Unbekannten
Das Boccherini Trio
Von Elisabeth Hahn

Große Meisterwerke sowie unbekannte und vernachlässigte Streichtrios spielt das Boccherini Trio, das in Basel studiert, dessen Musiker aber von verschiedenen Kontinenten kommen. Für sein CD-Debüt hat das Trio Beethovens Opus 9 ausgewählt.

Alles fing an mit einem gemeinsamen Blattspiel-Abend 2014 in Berlin. Inzwischen treten Suyeon Kang, Vicki Powell und Paolo Bonomini weltweit als Boccherini Trio auf. Sie gelten als eines der spannendsten jungen Ensembles dieser Besetzung. Das Trio hat sich dem großen Schatz von über 500 existierenden Werken für Streichtrio verschrieben, darunter Kompositionen von Louise Farrenc, Ernst von Dohnányi oder MieczysIaw Weinberg. Vor allem jedoch spielen die Musikerinnen und Musiker mit großer Leidenschaft die 42 Streichtrios ihres Namensgebers Luigi Boccherini.


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Kriminalhörspiel (57 Min.)
Kismet
Von Jakob Arjouni
Bearbeitung und Regie: Leonard Koppelmann
Mit: Seyfi Ölmez, Wolfgang Maria Bauer, Ricardo Camillo, Frieder Stöckle, Walter Renneisen, Heinrich Giskes, Elmar Roloff, Patrick Heppt, Stefan Wang, Zvonimir Ankovic, Hedi Kriegeskotte, Stela Prislin, Bernd Gnann
Komposition: Benjamin Kratz, Ebony Prince
Ton und Technik: Rolf Knapp, Claudia Peycke
Produktion: SWR/WDR 2002
Länge: 54'49

Eigentlich sollte Privatdetektiv Kayankaya die Schutzgelderpresser nur vertreiben. Als sie tot vor ihm liegen, hat er ein Problem: Die weiß gepuderten Toten gehörten einer Mafia an, deren Chef niemand kennt.

Eigentlich wollen der Privatdetektiv Kemal Kayankaya und sein alter Freund Slibulsky dem Gastwirt Romario nur die Schutzgelderpresser vom Hals schaffen. Doch der Einsatz gerät zur Slapstick-Nummer mit desaströsem Ausgang: Zwei Leichen liegen in Romarios Restaurant. Die merkwürdig weiß gepuderten Toten lassen Kayankaya keine Ruhe, und er macht sich auf die Suche nach ihrer Identität – bis er selbst gesucht wird. Von einer Mafia, von der niemand weiß, woher sie kommt und wer ihr Chef ist. Und dann bekommt Kayankaya noch einen richtigen Auftrag. Allerdings ist seine Klientin eine junge Frau, die ihm enorm auf die Nerven geht, die man aber besser nicht aus den Augen lässt.

Jakob Arjouni (1964-2013) veröffentlichte zahlreiche Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Mit seinem ersten Kayankaya-Roman "Happy Birthday Türke" (1985), von Doris Dörrie 1991 verfilmt, gelang ihm der Durchbruch. 1992 erhielt er den Deutschen Krimi-Preis für "Ein Mann, ein Mord" (Hörspielbearbeitung SWF 1991). Seine Bücher sind in 23 Sprachen erschienen. 2010 produzierte Deutschlandradio das Hörspiel "Der heilige Eddy" nach Arjounis gleichnamigen Roman. Weitere Hörspielbearbeitungen u.a. "Mehr Bier" (SWF 1989) sowie "Bruder Kemal" (NDR 2013).


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Dienstag, 30. Juni 2020


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Doppelspitzen
Musik für mehr als einen Dirigenten
Von Julian Kämper

In Kompositionen mit zwei oder drei Dirigenten wird die klassische Rolle des Orchesterleiters oft ausgehebelt und in eine wettkampfähnliche Spielsituation umgemünzt.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Jazz
Moderation: DJ Swingin' Swanee

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Ulrike Greim, Weimar
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:40-11:43 Chor der Woche

11:45-11:50 Rubrik: Klassik


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps

15:40-15:45 Live Session

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Das Müllionengeschäft
Wie sich mit dem Wertstoff-Recycling Geld verdienen lässt
Von Christian Blees

Jeder Deutsche produziert im Jahr fast eine halbe Tonne Hausmüll. Für die Recycling-Branche ein lohnendes Geschäft. Wer profitiert von dem, was wir wegwerfen?


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Feature (57 Min.)
Kaputte Krieger
Von Tom Schimmek
Regie: Andreas Meinetsberger
Mit: Shenja Lacher, Ellen Schweda
Ton: Holger König, Hans Peter Ruhnert
Produktion: MDR 2018
Länge: 54'17

Die Zahl der heimgekehrten Soldaten mit schweren Traumata steigt. Nur zögernd sprechen sie von ihren Kriegserlebnissen. Den Panikattacken und Depressionen. Dem Zittern und Schwitzen noch Jahre nach dem Einsatz. Die Bundeswehr setzt nun auf mehr Psychologen und testet Online-Therapien.

Wer als "kaputter Krieger" aus dem Auslandseinsatz heimkehrt, muss oft allein klar kommen, mit den seelischen und materiellen Folgen. Als Manfred im Jahr 2003 aus Afghanistan zurückkehrte, schien ihm das deutsche Leben plötzlich oberflächlich und belanglos. Er merkte damals schon, dass mit ihm etwas nicht stimmte. Manchmal tickte er aus. Und zog schnell in den nächsten Einsatz. Manfred hat eine Posttraumatische Belastungsstörung. Er fühlt sich oft unsicher: unter Fremden, in der Bahn, im Tunnel, wenn sich der Verkehr staut. Dann kommt die Panik.

Tom Schimmeck, geboren 1959, Autor, Reporter, Mitbegründer der "taz". Ernst-Schneider-Preis für "Tonfänger" (MDR 2007), Deutscher Sozialpreis und Bremer "Rüdi" für "Koma-Kicks" (NDR 2008). DRK-Medienpreis 2019 für "Kaputte Krieger".


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Mittwoch, 1. Juli 2020


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Chormusik (55 Min.)
VC6 – Sing Gently
10 Jahre Virtual Choir mit Eric Whitacre
Moderation: Haino Rindler

00:55-00:58 Chor der Woche

Der US-Amerikaner Eric Whitacre ist bekannt für seine sehr leicht zugängliche Chormusik. Viele Sängerinnen und Sänger schätzen seine neo-impressionistische Klangsprache. Selbst Hans Zimmer griff bei den Chorpassagen für den Film Pirates of the Caribbean auf Whitacre zurück.

Vor zehn Jahren startete der 1970 in Nevada geborene Komponist und Dirigent das Virtual Choir Projekt mit dem Ziel, Menschen auf der ganzen Welt zu erreichen und einzuladen, gemeinsam zu singen. Aus dem Projekt erwuchsen sogar soziologische Studien, wie selbst das kontaktfreie gemeinsame Singen sich auf die Psyche des Menschen auswirkt.

Eigentlich war das Projekt schon abgeschlossen, aber mit der hereinbrechenden Corona-Pandemie fühlte sich Whitacre erneut angeregt und legte ein neues Projekt mit dem Titel VC6 Sing Gently auf.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Americana
Moderation: Carsten Rochow

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Ulrike Greim, Weimar
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Folk


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps

15:40-15:45 Live Session

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Kultur und Geschichte (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Das Pathos des Anfangs und das deprimierende Ende
Aufbruch und Niedergang der DDR
Von Dieter Bub


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (87 Min.)


21:30 Alte Musik (30 Min.)
Gaetano Donizetti
Streichquartett e-Moll
Pleyel Quartett Köln:
Milena Schuster, Viollne
Ingeborg Scheerer, Violine
Andreas Gerhardus, Viola
Marie Deller, Violoncello
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2014


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Hörspiel (57 Min.)
Wasserstoffbrennen
Von Leon Engler
Regie: Christine Nagel
Mit: Tino Mewes, Marleen Lohse
Komposition: Leon Engler
Ton: Martin Eichberg
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
Länge: 54'20

Er heißt Nico. Sie heißt Mascha. Er nimmt sie in den Arm und drückt sie fest an sich. Eine Stunde bleiben sie so. Und für diese Stunde vergessen sie, dass irgendwas zwischen ihnen ist – Luft, Moleküle, Atomhüllen, Atomkerne, Elementarteilchen.

Eine Liebesgeschichte in 18 Teilen – das ist die einfache und zugleich vertrackte Geschichte der Lebensliebe zwischen Nico und Mascha. Mit zufälliger Notwendigkeit treffen sie sich, als sie Anfang zwanzig sind, und sie werden sich bis über ihren Tod hinaus nicht mehr voneinander lösen. Sie beginnen als zwei, die vergessen, wo sie sind. Sie vergessen, wie spät es ist, vergessen, wie kalt es ist und dass irgendwas zwischen ihnen ist. Nennen wir es Luft, Moleküle, Atomhüllen, Atomkerne, Elementarteilchen. Hier erzählen sie, wie das geht und warum das so schön und groß und zeitlos ist. Zwei junge Schauspieler spielen diese lebendige Geschichte um die Sehnsüchte zweier Menschen. Sie erzählen von Liebenden, die sich zwischen Banalitäten und kosmischen Irritationen erfüllen, explodieren und verlöschen.

Leon Engler, geboren 1989 im Ostallgäu, Schriftsteller. 2011 war er ausgewählter Teilnehmer der Schreibklasse "fundamentals of poetry" in Finnland. 2011/2012 Leistungsstipendium der Universität Wien. Theaterstücke u.a.: "X Jahre Kriegsfreiheit" (Nachwuchspreis des Theaters Drachengasse 2013), "Die Benennung der Tiere" (2018 zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens eingeladen). Hörspiele: "Das Gold am Arsch des Regenbogens" (FELIAND FRIENDS 2019), "Bier" (WDR 2019).


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Donnerstag, 2. Juli 2020


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Theater am Marienplatz, Krefeld
Aufzeichnung vom Oktober 2019
Gerhard Rühm: Blumenstück
Pit Therre, Klavier


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Rock
Moderation: Andreas Müller

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Ulrike Greim, Weimar
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Weltmusik


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps

15:40-15:45 Live Session

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Auf der Spur des Erregers
Woher stammt das Corona-Virus?
Von Sven Kästner

Weltweit versuchen Forschende, die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu rekonstruieren. Klar ist: Der Erreger hat seinen Ursprung in Tieren. Hätte ein besserer Artenschutz die Ausbreitung des Virus verhindern können?


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Freispiel (57 Min.)
Schwerpunkt: Körper der Gewalt
(save me) not
Von "Frauen und Fiktion"
Textfassung: Anja Kerschkewicz
Regie: Anja Kerschkewicz und Eva Kessler
Mit: Josefin Platt, Shari Asha Crosson, Ulrike Krumbiegel, Elisabeth Hoppe, Lina Krüger, Toni Lorentz, Eva Kessler
Musik und Geräusche: Lina Krüger und Jonas Mahari
Ton und Technik: Andreas Stoffels, Susanne Beyer und Philipp Adelmann
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Länge: ca. 54'30
(Ursendung)

Seit Jahrtausenden hält sich der Mythos des "Fräuleins in Not": eine schöne, junge Frau wird von einem Bösewicht entführt und von einem männlichen Helden gerettet. Das Hörspiel sagt diesem Mythos den Kampf an.

Hartnäckig hält sich der Mythos des "Fräuleins in Not". Eine schöne, junge Frau wird von einem Ungeheuer oder Bösewicht entführt und von einem männlichen Helden gerettet. Früher warteten Andromeda oder Rapunzel an einem Felsen oder auf einem hohen Turm, heute sind es Princess Peach oder Krystal in Computerspielen. In diesem Hörspiel retten sie sich endlich selbst.

In vier Levels ändern sie die Regeln und kämpfen gegen Ohnmachtsgefühle, Vorbildabstinenz und eine Ungerechtigkeitsgesellschaft. Dabei knüpfen sie an bereits gekämpfte Kämpfe von Pionierinnen der feministischen Selbstverteidigung an und befreien sich aus der Opferrolle. Die Geschichten einer Shaolin-Nonne oder einer Box-Olympiasiegerin mischen sich mit O-Tönen von "Alltagsfrauen", die von Situationen erfolgreicher Selbstverteidigung berichten. Am Ende gehen aus dieser Auseinandersetzung über Handlungsmacht und Ohnmacht Heldinnen hervor.

Das Performancekollektiv "Frauen und Fiktion" stellt sich mit Humor dem Mythos, dass Frauen das von Natur aus schwächere Geschlecht seien. Ihr Hörspiel basiert auf Recherchen und Interviews mit (Kampf-) Sportlerinnen, Selbstverteidigungslehrerinnen, Sozialarbeiterinnen und vielen anderen Frauen, die Gewalt erlebt und bewältigt haben. Aus diesem Material entstehen neue Narrative, welche die Möglichkeiten des Frau-Seins im Sinne von "Multiple femininities" erweitern..

Das Performancekollektiv "Frauen und Fiktion" (Anja Kerschkewicz, Eva Kessler, Felina Levits, Paula Reissig) gründete sich 2014 und forscht seitdem an Gedankenexperimenten über Geschlechterrollen. Eine zentrale Rolle spielen dabei (Lebens-) Geschichten aus Interviews und Theorierecherchen. Neben Vorträgen und Workshops (z.B. an der Universität der Künste und auf Kampnagel) entstanden zuletzt die Performances zu den Themenkomplexen "Gewalt" ("You Are A Weapon!", Theaterdiscounter Berlin 2018, " (save me) not", Theater Oberhausen 2020) und "Care" ("Care 3.0", Treibstoff Theatertage


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Freitag, 3. Juli 2020


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Klangkunst (55 Min.)
Otaku Nation
Von Udo Moll
Altsaxophon und Bassklarinette: Frank Gratkowski
Tsugaru-Shamisen: Josh Chuang
Gitarre: Julien Desprez
Modular-Synthesizer: Udo Moll
Produktion: Deutschlandfunk Kultur/SWR 2020
Länge: ca. 50'
(Ursendung)

Automatengedüddel, ratternde Stahlkugeln, Geräusche von Tasten, Joysticks und Controllern: Hörstück über das Pachinko-Spiel mit Abstechern zum Nô-Theater, zur Shinto-Mythologie, Yakuza-Kultur und zu KI-gestützter Sprachsynthese.

Das Klischee des stillen, sich in Zen-Ästhetik disziplinierenden Japaners zeigt höchstens die halbe Wahrheit. Es gibt im japanischen Alltag mannigfaltige Zonen des Lärms, eine kindliche Freude an lauten Lebensäußerungen. Dazu gehören die Emissionen einer besonderen nationalen Leidenschaft: des Spielens. Betritt man eine Pachinko-Halle, versinkt man sogleich im infernalischen Lärm. Aus allen Richtungen schallen Ansagen, Explosionen, Gefiepe, 8-Bit-Gedudel und penetrante Game-Musik. Kleine Stahlkugeln rattern durch Automaten. Dazu die Geräusche derer, die konzentriert auf Tasten einhacken und an Joysticks reißen. Das Hörstück "Otaku Nation" führt durch die Klangwelten von Pachinko und Arcade- Gamingkultur mit Abstechern zum Nô-Theater, zur Shinto-Mythologie, Yakuza und zu KI-gestützter Sprachsynthese.

Udo Moll, geboren 1966 in Kirchheim unter Teck, ist Trompeter und Komponist. Seit 2016 arbeitet er verstärkt mit analogen Modularsynthesizern. 2014 Nominierung für den Deutschen Musikautorenpreis, 2016 Kompositionsstipendium der Villa Aurora (Pacific Sein Hörstück "ENIAC Girls" (Dlf Kultur 2018) wurde auf dem Prix Marulic 2019 mit dem Special Achievement Award ausgezeichnet.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Weltmusik
Moderation: Olga Hochweis

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Ulrike Greim, Weimar
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:45 Alltag anders
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50-07:58 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:20-08:26 Neue Krimis

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Unsere roc-Ensembles


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps

15:40-15:45 Live Session

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (55 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Wortwechsel (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat" (25 Min.)


19:30 Zeitfragen. Literatur (30 Min.)
Unter dem Regenbogen
70 Jahre Suhrkamp Verlag – die Unseld-Jahre
Von Siegfried Ressel

Siegfried Unseld war eine der großen Verlegerpersönlichkeiten Nachkriegsdeutschlands. Als Aufsteiger der Wirtschaftswunderjahre beerbte er 1959 Peter Suhrkamp und schuf die sogenannte "Suhrkamp Kultur": Bücher von literarischer wie politischer Relevanz, die das geistig-kulturelle Leben Deutschlands maßgeblich prägten. Mit der regenbogenfarbenen Buchreihe edition suhrkamp gelang ihm ein Meisterstück. Als Mensch nicht unumstritten, lebte er rastlos für seinen Verlag; ein Patron alter Schule, ein Kraftzentrum mit enger Beziehung zu seinen Autorinnen und Autoren, ein gewiefter Geschäftsmann, ein Mäzen und Charmeur. Freunde, Kollegen und Autoren erinnern sich an Siegfried Unseld und an die Institution, die er bis zu seinem Tod 2002 leitete.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Musikfeuilleton (57 Min.)
Barockoper im Spukschloss
Das königliche Theater Drottningholm
Von Kirsten Liese

Nur wenige Kilometer westlich von Stockholm auf der Insel Lovön findet sich das am besten erhaltene Barocktheater Europas. Zusammen mit Schloss Drottningholm, dem Wohnsitz des schwedischen Königspaares, dem weiträumigen Park und dem chinesischen Lustschlösschen bildet es ein einzigartiges Ensemble. Die Bühnentechnik ist noch original, zudem ist eine einzigartige Sammlung von 30 Bühnenbildern aus dem 18. Jahrhundert erhalten geblieben. Heute werden im Schlosstheater in den Sommermonaten Opern des 17. und 18. Jahrhunderts aufgeführt.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Samstag, 4. Juli 2020


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (175 Min.)
Das geplagte Genie
Die Lange Nacht über den Dirigenten Carlos Kleiber
Von Julia Spinola
Regie: Heike Tauch

01:00-01:05 Nachrichten

02:00-02:05 Nachrichten

Die Musikwelt vergötterte ihn und doch stellte Carlos Kleiber (1935-2004) seine Bewunderer vor Rätsel, die noch die grundlegendsten biografischen Fakten betreffen. War er der leibliche Sohn des berühmten Dirigenten Erich Kleiber oder ein heimlicher Nachfahre des Komponisten Alban Berg? Starb er eines natürlichen Todes oder war es Selbstmord? Kaum ein Dirigent vereinte so viele, scheinbar unversöhnliche Widersprüche in seiner Persönlichkeit. Kleiber verführte noch die störrischsten Orchestermusiker mit seinem Charme und seinem Charisma und litt zugleich zeitlebens unter quälenden Selbstzweifeln. Er stellte sich als besessener Perfektionist unbeirrbar in den Dienst musikalischer Wahrheit, dirigierte aber nach Herbert von Karajans Worten nur, "wenn der Kühlschrank leer war". Er überflügelte mit seinen wie Erleuchtungen gefeierten Interpretationen alles zuvor Dagewesene und trat doch innerlich nie aus dem Schatten des übermächtigen Vaters hinaus. Carlos Kleiber wuchs bis 1935 in Berlin auf und emigrierte als Fünfjähriger mit seiner Familie nach Südamerika. Von den Siebziger Jahren an rissen sich die großen Opernhäuser und die Orchester der Welt um ihn. Doch der Stardirigent wurde im Laufe der Jahre zunehmend scheu, lebte zurückgezogen in einem Vorort von München und dirigierte ein immer schmaleres Repertoire von persönlichen Lieblingswerken. 1999 zog er sich endgültig aus der Öffentlichkeit zurück und starb am 13. Juli 2004 in seinem Ferienhaus im slowenischen Konjsica. Am 3. Juli wäre Carlos Kleiber 90 Jahre alt geworden: Anlass für eine "Lange Nacht" auf den Spuren des Jahrhundertgenies.


03:00 Nachrichten (5 Min.)


03:05 Tonart (115 Min.)
Filmmusik
James Horner
"Apollo 13"

Jerry Goldsmith
"Capricorn One" (Unternehmen Capricorn)
The National Philharmonic Orchestra

Trevor Rabin
"Armageddon" (Armageddon – Das jüngste Gericht)
Moderation: Birgit Kahle

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Aus den Archiven (55 Min.)
John Lennon: Mind Games (1/5)
Der Abschied
Von Siegfried Schmidt-Joos
RIAS Berlin 1981
Vorgestellt von Michael Groth
(Teil 2 am 01.08.2020)


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Studio 9 (175 Min.)
Kultur und Politik am Morgen

06:20-06:23 Wort zum Tage
Ulrike Greim, Weimar
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

06:40-06:45 Aus den Feuilletons

07:00-07:05 Nachrichten

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (115 Min.)
Live mit Hörern
08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de

10:00-10:05 Nachrichten


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Lesart (55 Min.)
Das politische Buch


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Breitband (55 Min.)
Medien und digitale Kultur


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Rang 1 (25 Min.)
Das Theatermagazin


14:30 Vollbild (90 Min.)
Das Filmmagazin

15:00-15:05 Nachrichten


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Echtzeit (55 Min.)
Das Magazin für Lebensart


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


17:30 Tacheles (30 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Feature (55 Min.)
Deutsche Reinheit, deutscher Durst
Ein Bierblues
Von Peter Schanz
Regie: Thomas Wolfertz
Mit: Anne Müller, Markus John, Sebastian Rudolph
Ton: Tobias Falke, Nicole Graul, Sebastian Ohm
Produktion: NDR/Deutschlandradio Kultur 2016
Länge: 50'21

Wie zeitgemäß ist das deutsche Reinheitsgebot noch? Der Autor besucht alte und neue Braustätten in der ganzen Republik.

Das Bayerische Reinheitsgebot, die Urmutter aller lebensmittelrechtlichen Verordnungen, ist über 500 Jahre alt. Höchste Zeit, diesen Hopfen-und-Malz-Fundamentalismus vor dem Hintergrund der Craft-Beer-Bewegung zu hinterfragen: Was kommt wirklich rein ins Bier? Was fehlt ihm? Verhindert der Abgrenzungsfuror eine Weiterentwicklung der Braukünste? Verliert das deutsche Brauwesen aus Sturheit seine weltweite Anerkennung? Auf einer Reise von Flensburg über Berlin, Franken und die Münchner "Wiesn" bis auf die Schwäbische Alb und weiter, werden alte und neue Sudstätten heimgesucht, Brauer, Trinker und weitere Spezialisten zu Wort gebeten – in ländlichen Traditionsbrauereien, in urbanen Eventlocations, Bierkellern, auf Volksfesten und bei den jungen Handwerkern der Craft-Beer-Szene.

Peter Schanz, geboren 1957 in Bamberg, war als Theater-Dramaturg und Regisseur tätig, seit 1999 freier Autor und Dramaturg. Zuletzt fürs Radio: "Das? War? Euer? Ernst? Versuch, die 68er zu verstehen" (NDR in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik, Theater und Medien 2018) und "Großvater der Kommune – Dieter Kunzelmann" (NDR Kultur/SWR2 2018) sowie "Weltfischbrötchentag" (NDR 2019).


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Konzert (175 Min.)
Rudolstadt-Festival
Live aus dem Studio 10 von Deutschlandfunk Kultur
30 Jahre Roots, Folk und Weltmusik u.a.
Alpen Klezmer
Andrea Pancur, Gesang
Patty Farrell, Akkordeon
In vier Tagen um die Welt
Wie ein Tanzfestival sich aufmachte, den globalen Klang einzufangen
Von Petra Rieß

Kein Rudolstadt-Festival? Die Entscheidung von Bund und Ländern, keine Großveranstaltungen stattfinden zu lassen, dürfte die Fans der Weltmusik hart getroffen haben. Wir senden unvergessliche Aufnahmen vergangener Jahre und feiern in allerkleinster Runde mit Gästen den 30. Geburtstag des Festivals.


22:00 Die besondere Aufnahme (60 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

*

Sonntag, 5. Juli 2020


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Stunde 1 Labor (55 Min.)
Aus dem Leben einer Wäscherin (AT)


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Diskurs (55 Min.)


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Tonart (115 Min.)
Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

03:00-03:05 Nachrichten


04:00 Nachrichten (5 Min.)


04:05 Tonart (170 Min.)
Clublounge
Moderation: Martin Risel

05:00-05:05 Nachrichten

06:00-06:05 Nachrichten


06:55 Wort zum Tage (5 Min.)
Sufi-Bewegung


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Feiertag (25 Min.)
Quarantäne
Die Zahl 40 und andere geheimnisvolle Zahlen der christlichen Tradition
Von Harald Schwillus, Halle/Saale
Katholische Kirche


07:30 Kakadu für Frühaufsteher (30 Min.)
Erzählung
Mit Freunden hält man alles aus
Gedichte zum Thema Freundschaft von Friedrich Rückert, Wilhelm Busch, Manfred Mai, Heike Trefflich, Arne Rautenberg, Guntram Vesper u.a.
Von Karin Hahn
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Moderation: Tim Wiese

"Aber die neidlos ein Glück dir gönnen, die darfst du wahrlich "Freunde" nennen", dichtete Paul Heyse. Kinder beschäftigen sich mit Gedichten über die Freundschaft und was sie so besonders macht.

Jungen wie Mädchen sind glücklich, wenn sie seit Kindergartenzeiten, in der Nachbarschaft oder in der Klasse einen richtig guten Freund oder eine gute Freundin gefunden haben. Dann spielen sie zusammen, bauen Sandburgen, schaukeln auf dem Pausenhof, zeichnen Sonnenuntergänge, verbringen die Nachmittage miteinander, kicken mit dem Ball oder reden einfach nur. Von diesen ganz verschiedenen Arten der Freundschaft, ob nun zwischen 'Trumelchen und Mumelchen' von Arne Rautenberg, den 'drei Spatzen' von Christian Morgenstern oder den Freunden, die zusammen Kuchen essen bei Georg Bydlinski, erzählen alle Gedichte. Wie immer machen sich Kinder so ihre Gedanken – auch über Verse von Friedrich Rückert, Wilhelm Busch oder Manfred Mai.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 Kakadu (55 Min.)
Kinderhörspiel
Mein Jahr in Trallalabad
Von Thilo Reffert
Ab 7 Jahre
Regie: Klaus-Michael Klingsporn
Komposition: Wolfgang van Ackern
Mit: Fae Faika, Lenz Lengers, Lyonel Holländer, Udo Kroschwald, Adam Nümm, Kathrin Wehlisch
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
Moderation: Tim Wiese

Emilia soll für ein Jahr mit Mama und Papa ins Ausland fahren.

Emilia hat alles, was sie braucht: Mama und Papa, ein schönes Zuhause und zwei Freunde. Doch dann müssen Mama und Papa ins Ausland und Emilia muss ihr Zuhause für ein Jahr verlassen. Wird sie nun auch ihre Freunde Linus und Renzo verlieren? Oder hält eine Freundschaft auch über Tausende Kilometer? Viele Fragen sind vor dem Abflug zu klären! Und jeder Freund ist anders: Linus will Emilia zurückhalten und die Reise am liebsten verhindern. Renzo dagegen hält sich für den geborenen Ausländer, obwohl er Italienisch nur von der Speisekarte kennt. Er möchte für Emilia nach Trallalabad fahren. Und Emilia möchte am liebsten hierbleiben und wegfahren zugleich. So lernen sich die drei Freunde gerade beim Abschiednehmen richtig kennen. Doch am Tag der Abreise verpasst Emilia das Taxi zum Flughafen. Was nun? Die Familie wird schon ausgerufen. Schon wird das Flugzeug betankt. Da klopft es im Koffer!

Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, arbeitete als Lehrer und an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, lebt heute als freischaffender Autor am Stadtrand von Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa für Kinder und Erwachsene.


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kakadu (25 Min.)
Magazin
Moderation: Tim Wiese
08 00 22 54 22 54


09:30 Sonntagsrätsel (30 Min.)
Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Plus Eins (114 Min.)
11:00-11:05 Nachrichten


11:59 Freiheitsglocke (1 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Die Reportage (30 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Sein und Streit (55 Min.)
Das Philosophiemagazin


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Religionen (55 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Interpretationen (115 Min.)
Wege zu Beethoven
Nimm sie hin denn, diese Lieder!
Beethoven als Liedkomponist
Gast: Jürgen Kesting, Musikpublizist
Moderation: Ruth Jarre

16:00-16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


17:30 Nachspiel (60 Min.)
Das Sportmagazin

18:00-18:05 Nachrichten

18:05-18:30 Nachspiel. Feature
Brause und Nervenkitzel
Red Bull – Sportmarketing der Extreme
Von Günter Herkel


18:30 Hörspiel (90 Min.)
Pariser Abende
Nach dem gleichnamigen Tagebuch
Von Roland Barthes
Übersetzung aus dem Französischen: Hans-Horst Henschen
Regie: Ulrich Lampen
Mit: Udo Samel
Ton: Roland Grosch
Produktion: HR 2010
Länge: 58'14

Ruhelos zieht der französische Philosoph Roland Barthes durch Pariser Restaurants und Bars. Ein melancholisches Hörspiel nach seinem Tagebuch – auf der nächtlichen Suche nach Glück und Schönheit.

Anschließend:
Hörer reagieren auf Günter Eichs Hörspiele (Ausschnitt)
Von Horst Ohde
Produktion: NDR 1978

Roland Barthes ist es gewohnt zu beobachten. Er hat gesellschaftliche Phänomene wie die Mode, die Werbung und auch die vielfältigen Erscheinungsformen der Liebe untersucht. Er hat über Filme und Texte geschrieben. Doch in den "Soirées de Paris", innerhalb weniger Wochen im Spätsommer des Jahres 1979 aufgezeichnet, beobachtet der Schriftsteller, Philosoph und Literaturkritiker Roland Barthes vorwiegend sich selbst. In einer Notiz nannte Barthes diesen Text auch "Die vergeblichen Abende". In scheinbar nebensächlichen Notaten hält er "das tägliche Kleingeld seiner Zeit" fest und beschreibt das nächtliche Umherstreifen durch Pariser Nächte.

Die allabendliche Suche nach einem unverhofften Glück, einer unerwarteten Begegnung - und sei es auch nur ein rasches sexuelles Abenteuer – gerät in der Niederschrift zum schonungslosen Beleg einer unsagbaren Einsamkeit.

Roland Barthes (1915-1980), französischer Philosoph ("Mythen des Alltags", 1957), Literaturwissenschaftler ("Am Nullpunkt der Literatur", 1953) und Semiotiker ("Das Reich der Zeichen", 1970). Er gilt als ein Begründer des Poststrukturalismus und hatte ab 1976 einen Lehrstuhl für Semiologie am College de France inne. Prägend für ihn waren u.a. Brecht, Gide, Marx, de Saussure, Lacan sowie die Beschäftigung mit Musik – vor allem als Pianist und Komponist.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Live aus der Oberkirche Arnstadt
Anton Schweitzer

"Die Auferstehung Christi", Oratorium für Sopran, Tenor, Bass, vierstimmigen Chor und Orchester

"Missa brevis" für vierstimmigen Chor und Orchester

"Lobet ihr Knechte den Herren", Dankkantate für Bass, vierstimmigen Chor und Orchester

Steffi Lehmann, Sopran
Henriette Goedde, Alt
Martin Lattke, Tenor
Tobias Berndt, Bass
Thüringer Bach Collegium
Leitung: Gernot Süßmuth


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Literatur (57 Min.)
Wasserzeichen
Flüsse, Seen und Meere in der Literatur
Von Jörg Magenau
(Wdh. v. 11.04.2010)

Alles fließt. Die Menschen zieht es seit je zum Wasser, natürlich auch die Dichter. Ihre Gestalten gehen nicht selten darin zu Grunde wie Narziss oder Orpheus. Wer sich ins Wasser begibt, verliert leicht den Boden unter den Füßen. Alles Leben stammt aus dem Wasser und löst sich in ihm wieder auf. Wasser steht für Geburt und Tod, Abschied und Wiederkehr, Grenze und Grenzüberschreitung. Mit den Wellen branden die Erinnerungen an, am Wasser beginnt das Erzählen. Es lohnt sich, die Flüsse, Seen und Meere der Literatur zu befahren und mit den Dichtern ins Wasser zu steigen. Der Ausflug ins feuchte Element führt von Ernst Jünger, der beim Strandspaziergang in Neapel an den Ersten Weltkrieg denkt, über Durs Grünbein, der in die Bars von Atlantis abtaucht, und Uwe Johnson, der sich beim Blick übers Wasser in New York nach der Ostsee sehnt, zu Terézia Mora. Sie beschwört eine Hütte im Schilf herauf.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
Deutschlandfunk Kultur – Programminformationen
27. Woche – 29.06. bis 05.07.2020
Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin
Hörerservice:
Telefon 01803/37 23 46
Telefax 01803/37 23 47
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Interent: www.dradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 19. Juni 2020

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