Schattenblick → INFOPOOL → MEDIEN → HÖRPROGRAMME


DRADIO - DEUTSCHLANDRADIO KULTUR/999: Woche vom 27.02. bis 05.03.2017


Rundfunkprogramm Deutschlandradio Kultur – 09. Woche vom 27.02. bis 05.03.2017


Montag, 27. Februar 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Freispiel (55 Min.)
Kurzstrecke 59
Feature, Hörspiel, Klangkunst
Zusammenstellung: Barbara Gerland, Ingo Kottkamp, Marcus Gammel
Produktion: Autoren/Deutschlandradio Kultur 2017
Länge: 54'30
(Ursendung)
(Wdh. am 10.03.2017)

Ungewöhnlich und nicht länger als 20 Minuten: Wir stellen innovative, zeitgemäße, radiophone Hörstücke vor. In der "Kurzstrecke" präsentieren wir heute unter anderem:

Havel -Music Essay
Von Ian Mikyska

In one year, inshallah
Von Mara May

s/t
Von Stephan Roiss

Außerdem: Neues aus der "Wurfsendung" mit Julia Tieke


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Moderation: Philipp Quiring
Klassik
2:00 – 2:05 Nachrichten
3:00 – 3:05 Nachrichten
4:00 – 4:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (7 Min.)


05:07 Studio 9 (233 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
5:30 – 5:33 Nachrichten
5:50 – 5:55 Kalenderblatt
Vor 10 Jahren: Mit dem "Cicero"-Urteil stärkt das Bundesverfassungsgericht die
Pressefreiheit
6:00 – 6:07 Nachrichten
6:20 – 6:23 Wort zum Tage
Pfarrerin Marianne Ludwig
Evangelische Kirche
6:30 – 6:33 Nachrichten
6:40 – 6:45 Aus den Feuilletons
7:00 – 7:07 Nachrichten
7:20 – 7:25 Politisches Feuilleton
7:30 – 7:33 Nachrichten
7:40 – 7:48 Interview
8:00 – 8:07 Nachrichten
8:20 – 8:26 Frühkritik
8:30 – 8:33 Nachrichten
8:50 – 8:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (7 Min.)


09:07 Im Gespräch (53 Min.)


10:00 Nachrichten (7 Min.)


10:07 Lesart (53 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (7 Min.)


11:07 Tonart (53 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag
11:30 – 11:35 Musiktipps
11:35 – 11:55 Jazz


12:00 Nachrichten (7 Min.)


12:07 Studio 9 (83 Min.)
13:00 – 13:07 Nachrichten


13:30 Länderreport (30 Min.)


14:00 Nachrichten (7 Min.)


14:07 Kompressor (53 Min.)
Das Kulturmagazin
14:30 – 14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)
Moderation: Tim Wiese
15:00 – 15:05 Nachrichten für Kinder
15:05 – 15:30 Infotag


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag
16:00 – 16:07 Nachrichten


17:00 Nachrichten (7 Min.)


17:07 Studio 9 (83 Min.)
Kultur und Politik am Abend
17:30 – 17:33 Kulturnachrichten
18:00 – 18:07 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (7 Min.)


19:07 Zeitfragen. Politik und Soziales (53 Min.)
Magazin
19:30 – 20:00 Zeitfragen. Feature
Virtuelle Freundschaft
Über die Nähe zum Unbekannten
Von Ralf Bei der Kellen und Timo Grampes


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 In Concert (87 Min.)
Moderation: Holger Beythien
Harmonie, Bonn
Aufzeichnung vom 06.12.2016

Andrea Schroeder und Band
"Void Tour 2016"
Pop-Noir-Songs voller Melancholie und Wärme

Mit ihrem dritten Studioalbum 'Void' konnte die Berliner Singer/Songwriterin Andrea Schroeder im Sommer des vergangenen Jahres nicht nur erneut überzeugen, sie erreichte auf der gleichnamigen Tour auch viele neue Fans. Denn leicht erschließen sich auch die neuen, ausnahmslos englisch gesungenen Lieder nicht. Mit warmer Altstimme vorgetragen, setzen sie sich mit schwermütiger Hartnäckigkeit in den Köpfen der Menschen fest. Intelligente Songs, die die Leere (Void) beschreiben, den, wie Andrea Schroeder sagt, "kritischen Zustand" der Welt. "Ich glaube", äußerte sie im Sommer in einem Interview mit unserem Sender, "das Leben heutzutage ist voll von schrecklichen Nachrichten tagein tagaus. Und worin sich die Leute flüchten, das sind Oberflächlichkeiten." Es komme ihr manchmal vor, als ginge die Welt im Chaos zugrunde. Dennoch sei sie ein optimistischer Mensch. "Nur ist das die Art, wie ich Dinge verarbeiten kann. Und melancholische Texte und Musik haben mich schon immer mehr berührt." Am 6. Dezember gab sie mit ihrer Band im Rahmen ihrer 'Void Tour 2016' ein beeindruckendes Konzert in Bonn.


21:30 Kriminalhörspiel (60 Min.)
Spritztour mit Leichenwagen
Von Holger Böhme
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Mit: Hermann Beyer, Klaus Manchen, Herbert Fritsch, Martin Seifert, Hilmar Eichhorn, Susanne Sachse, Roland Kukulis und Lucas Eichberg
Komposition: Christian Ameis und Frank Merfort
Ton: Andreas Meinetsberger
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2003
Länge: 49'46
(Wdh. v. 23.02.2004)

Lehrer Jungnickel behauptet, ein Mörder zu sein. Polizist, Offizier und fernsehsüchtiger Arbeitsloser therapieren den Neuzugang in der Psychiatrie.

Anschließend: Hörspiel- & Featuretipps
Weil der ehemalige Lehrer Karl-Heinz Jungnickel behauptet, ein Mörder zu sein, landet er in der Psychiatrie. Seine Geschichte will ihm aber auch hier keiner glauben. Doch Joe – ein depressiver Polizist, Joachim – fernsehsüchtig und "Glotze" genannt, sowie Eberhardt, einst Offizier, helfen der Erinnerung von Karl-Heinz auf die Sprünge und stellen die verhängnisvolle Situation von damals aufs Genaueste nach. Ein sächsisch-humorvoller Krimi mit grotesken Zügen.

Holger Böhme, geboren 1965 in Dresden, nach Abitur, Wehrdienst und diversen Nebenjobs begann er als Beleuchter am Dresdner Brett´l, wo er ab 1993 als Regisseur tätig ist, seit 2003 arbeitet er auch für die Dresdner Komödie. Er schreibt Prosa, Theaterstücke und Hörspiele, zuletzt: "Der Kormoran" (MDR, Hörspiel des Monats Juni2013).


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30 – 23:33 Kulturnachrichten

 

*


Dienstag, 28. Februar 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Music and/as Process
Ein britisches Projekt untersucht Musik als "System von Bewegungen"
Von Carolin Naujocks

Eine Gruppe um die englische Komponistin Lauren Redhead begreift Komponieren als Umgang mit musikalischen Prozessen.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Jazz
Moderation: Manuela Krause
2:00 – 2:05 Nachrichten
3:00 – 3:05 Nachrichten
4:00 – 4:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (7 Min.)


05:07 Studio 9 (233 Min.)
5:30 – 5:33 Nachrichten
5:50 – 5:55 Kalenderblatt
Vor 125 Jahren: Rudolf Diesel meldet seinen Motor zum Patent an
6:00 – 6:07 Nachrichten
6:20 – 6:23 Wort zum Tage
Pfarrerin Marianne Ludwig
Evangelische Kirche
6:30 – 6:33 Nachrichten
6:40 – 6:45 Aus den Feuilletons
7:00 – 7:07 Nachrichten
7:20 – 7:25 Politisches Feuilleton
7:30 – 7:33 Nachrichten
7:40 – 7:48 Interview
8:00 – 8:07 Nachrichten
8:20 – 8:26 Frühkritik
8:30 – 8:33 Nachrichten
8:50 – 8:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (7 Min.)


09:07 Im Gespräch (53 Min.)


10:00 Nachrichten (7 Min.)


10:07 Lesart (53 Min.)


11:00 Nachrichten (7 Min.)


11:07 Tonart (53 Min.)
11:30 – 11:35 Musiktipps
11:35 – 11:55 Klassik ROC


12:00 Nachrichten (7 Min.)


12:07 Studio 9 (83 Min.)
13:00 – 13:07 Nachrichten


13:30 Länderreport (30 Min.)


14:00 Nachrichten (7 Min.)


14:07 Kompressor (53 Min.)
14:30 – 14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)
Moderation: Tim Wiese
15:00 – 15:05 Nachrichten für Kinder
15:05 – 15:30 Medientag
u.a. Hörbuchtipp: Rapunzel
Von Anja Lehmann-Tödt


15:30 Tonart (90 Min.)
16:00 – 16:07 Nachrichten


17:00 Nachrichten (7 Min.)


17:07 Studio 9 (83 Min.)
17:30 – 17:33 Kulturnachrichten
18:00 – 18:07 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (7 Min.)


19:07 Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt (53 Min.)
19:30 – 20:00 Zeitfragen. Feature
Die neue Wohnungsfrage oder: Wie aus Immobilien Anlageprodukte werden
Von Barbara Eisenmann


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Debüt im Deutschlandradio Kultur
Live aus dem Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin

Franz Schubert
Streichquartett Nr.10 Es-Dur D 87

Akira Nishimura
Streichquartett Nr. 2 "Pulses of Light"

ca. 20.55 Konzertpause

Céline Grillon im Gespräch mit dem Quatuor Van Kuijk

Maurice Ravel
Streichquartett F-Dur

Quatuor Van Kuijk: Nicolas Van Kuijk, 1. Violine
Sylvain Favre-Bulle, 2. Violine
Grégoire Vecchioni, Viola
François Robin, Violoncello


22:00 Alte Musik (30 Min.)
Universum JSB
Habil in jedem Gusto
Der Weimarer Hoforganist
Von Michael Maul

Mit dem Wechsel von Mühlhausen nach Weimar wurde Johann Sebastian Bach im Jahr 1708 Hofmusikus. Und was für einer! Innerhalb weniger Jahre verschlang er die neueste europäische Musik und eignete sich gleichsam spielerisch den modernen Gout der Franzosen und den glitzernden Gusto der Italiener an. Ob nun Orgelwerke der aktuellen Pariser Tastenvirtuosen oder die neusten gedruckten Concerti eines Antonio Vivaldi: Alles diente ihm als Muster und wurde von ihm musiziert und adaptiert. Und so verwandelte sich der Organist aus der thüringischen Provinz innerhalb weniger Jahre musikalisch gesehen in einen wahrhaften Europäer, dessen frühe Weimarer Werke sich als ein 'Melting Pot' unterschiedlichster Einflüsse erweisen. Letzten Endes kommen sie aber doch 'ganz bachisch' daher.


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30 – 23:33 Kulturnachrichten

 

*


Mittwoch, 01. März 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Feature (55 Min.)
Arbeit am Kunden
Die Sex-Dienstleisterinnen
Von Beate Hinrichs
Regie: Thomas Wolfertz
Mit: Anne Müller, Justine Hauer, Jonas Baeck, Reinhard Becker und Kerstin Thielemann
Ton: Dirk Hülsenbusch
Produktion: WDR 2015
Länge: 52'53

Sollen Sexarbeiterinnen gerettet oder anerkannt werden? Zeugnisse von Frauen aus der Branche. Viele Frauen, die ihren Lebensunterhalt mit Sex verdienen, sehen ihren Job als Dienstleistung. Sie wollen nicht von alten Feministinnen und neuen Moralaposteln 'gerettet' werden. Die Arbeit 'am Kunden' hat sich verändert. Das Internet und die Sexualisierung des Alltags lassen die Grenzen zwischen Prostitution und Privatheit immer mehr verschwimmen. Was bedeutet die Anerkennung von Sexarbeit als Erwerbstätigkeit?

Beate Hinrichs, geboren 1960 in Osnabrück. Studium der Publizistik, Geschichte und Politik in Berlin und Winston-Salem (North Carolina/USA). Redakteursjahre in Köln, seit 1993 freiberufliche Hörfunkautorin und -moderatorin. Kölner Medienpreis 2004, DRK Medienpreis 2012. Zuletzt: "Monopoly mit Mietern – Finanzinvestoren am Wohnungsmarkt" (WDR 2014) und "Ich sehe, was du geleistet hast – Drei Generationen Mütter" (WDR 2015).


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Americana
Moderation: Uwe Golz
2:00 – 2:05 Nachrichten
3:00 – 3:05 Nachrichten
4:00 – 4:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (7 Min.)


05:07 Studio 9 (233 Min.)
5:30 – 5:33 Nachrichten
5:50 – 5:55 Kalenderblatt
Vor 325 Jahren: In Neuengland beginnen die "Hexenprozesse von Salem"
6:00 – 6:07 Nachrichten
6:20 – 6:23 Wort zum Tage
Pfarrerin Marianne Ludwig
Evangelische Kirche
6:30 – 6:33 Nachrichten
6:40 – 6:45 Aus den Feuilletons
7:00 – 7:07 Nachrichten
7:20 – 7:25 Politisches Feuilleton
7:30 – 7:33 Nachrichten
7:40 – 7:48 Interview
8:00 – 8:07 Nachrichten
8:20 – 8:26 Frühkritik
8:30 – 8:33 Nachrichten
8:50 – 8:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (7 Min.)


09:07 Im Gespräch (53 Min.)


10:00 Nachrichten (7 Min.)


10:07 Lesart (53 Min.)


11:00 Nachrichten (7 Min.)


11:07 Tonart (53 Min.)
11:30 – 11:33 Chor der Woche
11:35 – 11:55 Folk


12:00 Nachrichten (7 Min.)


12:07 Studio 9 (83 Min.)
13:00 – 13:07 Nachrichten


13:30 Länderreport (30 Min.)


14:00 Nachrichten (7 Min.)


14:07 Kompressor (53 Min.)
14:30 – 14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)
Moderation: Tim Wiese
15:00 – 15:05 Nachrichten für Kinder
15:05 – 15:30 Musiktag
u.a. Klangohr CD-Test
Von Rüdiger Bischoff


15:30 Tonart (90 Min.)
16:00 – 16:07 Nachrichten


17:00 Nachrichten (7 Min.)


17:07 Studio 9 (83 Min.)
17:30 – 17:33 Kulturnachrichten
18:00 – 18:07 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (7 Min.)


19:07 Zeitfragen. Kultur und Geschichte (53 Min.)
19:30 – 20:00 Zeitfragen. Feature
Die große Ernüchterung
Geschichte der Kampagnen gegen den Alkoholkonsum
Von Tobias Barth und Lorenz Hoffmann

Hitler, Ulbricht, Kirchen, Arbeiterbewegung, Temperenzler, Abstinenzler: Sie alle bekämpften den Alkoholismus. Welche Wirkung hatten sie?


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (87 Min.)
Internationaler Dirigentenwettbewerb Sir Georg Solti
Alte Oper Frankfurt am Main
Aufzeichnung vom 12.02.2017
Maurice Ravel
"La Valse", Poème choréographique für Orchester
Carl Maria von Weber
Ouvertüre aus der Oper "Oberon"
Hector Berlioz
"Le Carnaval Romain", Ouverture caractéristique op. 9
Paul Dukas
"L'Apprenti sorcier" (Der Zauberlehrling), Sinfonisches Scherzo für Orchester
Edward Elgar
"Pomp and Circumstance No. 1" für Orchester op. 39
hr-Sinfonieorchester
Leitung: die drei besten Teilnehmer aus Vorrunde und Halbfinale


21:30 Hörspiel (60 Min.)
Träumen
Von Koraljka Mestrovic
Übersetzung: Jana Mayer-Kristic
Regie: Ulrike Brinkmann
Mit: Valerie Tscheplanowa, Roman Knižka, Katharina Zapatka, Frank Arnold, Heidrun Bartholomäus, Hans Peter Hallwachs, Stefanie Hoster, Falk Rockstroh
Ton: Andreas Narr, Martin Eichberg
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008
Länge: 43'23
(Wdh. v. 16.04.2008)

Anschließend: Produktionsbericht von Anke Beims zu "Das Dorf ist überall" von Beate Becker, Ursendung am 08.03.2017.

Ihr Mann glaubt nicht an Träume. Er glaubt, dass Pläne wahr werden. Aber sie hatte schon als Mädchen diese Träume, die immer eintrafen. Gut oder böse, stets kam es genauso. Die Kinder nannten sie Hexe. Sie hatten Angst, sie könnte ihre Geheimnisse erraten: Verlust der Unschuld, Schulschwänzerei, erste Zigaretten. "Ich bin doch kein Geheimdienst, sagte ich. Sie sahen mich misstrauisch an und versteckten Zigaretten und Kondome im Hydrantenkasten."

Koraljka Mestrovic, geboren 1970 in Zagreb, studierte Sprachwissenschaften und Dramaturgie. Sie arbeitet hauptsächlich für den Film. "Träumen" entstand nach "Liebe" (2005) und "Die Hand" (2005) als dritter Teil der Hörspiel-Trilogie für Deutschlandradio Kultur.


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30 – 23:33 Kulturnachrichten

 

*


Donnerstag, 02. März 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Wien Modern
Semperdepot
Aufzeichnung vom 06.11.2016

Klaus Lang
"weisse aepfel" für Violine, Viola und Violoncello (2009)

Mark Andre
"asche" für Ensemble (2004-05)

Klaus Lang
"weisse farben" für Ensemble (2016) UA

österreichisches ensemble für neue musik


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Rock
Moderation: Andreas Müller
2:00 – 2:05 Nachrichten
3:00 – 3:05 Nachrichten
4:00 – 4:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (7 Min.)


05:07 Studio 9 (233 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
5:30 – 5:33 Nachrichten
5:50 – 5:55 Kalenderblatt
Vor 50 Jahren: Der spanische Schriftsteller José Martínez Ruiz "Azorín" gestorben
6:00 – 6:07 Nachrichten
6:20 – 6:23 Wort zum Tage
Pfarrerin Marianne Ludwig
Evangelische Kirche
6:30 – 6:33 Nachrichten
6:40 – 6:45 Aus den Feuilletons
7:00 – 7:07 Nachrichten
7:20 – 7:25 Politisches Feuilleton
7:30 – 7:33 Nachrichten
7:40 – 7:48 Interview
8:00 – 8:07 Nachrichten
8:20 – 8:26 Frühkritik
8:30 – 8:33 Nachrichten
8:50 – 8:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (7 Min.)


09:07 Im Gespräch (53 Min.)


10:00 Nachrichten (7 Min.)


10:07 Lesart (53 Min.)


11:00 Nachrichten (7 Min.)


11:07 Tonart (53 Min.)
11:30 – 11:35 Musiktipps
11:35 – 11:55 Weltmusik


12:00 Nachrichten (7 Min.)


12:07 Studio 9 (83 Min.)
13:00 – 13:07 Nachrichten


13:30 Länderreport (30 Min.)


14:00 Nachrichten (7 Min.)


14:07 Kompressor (53 Min.)
14:30 – 14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)
Moderation: Tim Wiese
15:00 – 15:05 Nachrichten für Kinder
15:05 – 15:30 Quasseltag


15:30 Tonart (90 Min.)
16:00 – 16:07 Nachrichten


17:00 Nachrichten (7 Min.)


17:07 Studio 9 (83 Min.)
17:30 – 17:33 Kulturnachrichten
17:50 – 17:54 Typisch deutsch?
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt
18:00 – 18:07 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (7 Min.)


19:07 Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft (53 Min.)
19:30 – 20:00 Zeitfragen. Feature
Climate engineering
Notwendige Eingriffe in das Klimasystem?
Von Anja Krieger

Wie wichtig werden die Methoden des climate engineering, um Vereinbarungen des Pariser Klimavertrages noch einzulösen?


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
NOSPR Musikzentrum Katowice
Aufzeichnung vom 19.02.2017
Antoni SzaIowski
Ouvertüre
Francis Poulenc
Suite für Orchester aus dem Ballett "Les biches"
MikoIaj Górecki
"Concerto-Notturno" für Violine und Streichorchester
Albert Roussel
Suite für Orchester F-Dur op. 33
Kaja Danczowska, Violine
Nationales Sinfonieorchester des Polnischen Rundfunks
Leitung: Bassem Akiki


22:00 Chormusik (30 Min.)
Wolfgang Amadeus Mozart
Große Messe für Soli, Chor und Orchester c-Moll KV 427 (Auszug)
Kammerchor Stuttgart
Hofkapelle Stuttgart
Leitung: Frieder Bernius


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30 – 23:33 Kulturnachrichten

 

*


Freitag, 03. März 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Klangkunst (55 Min.)
Zhuangzi's Cup of Tea
Von Arsenije Jovanovic
Komposition und Realisation: Arsenije Jovanovic
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2017
Länge: ca. 54'30
(Ursendung)

Eines Nachts saß ein Klangkünstler in seinem Haus an der kroatischen Küste und klopfte gegen eine Teetasse. Als die Frau des chinesischen Philosphen Zhuangzi starb, trommelte er auf einem Bottich herum und sang. Denn der Tod war für ihn nur ein Übergang von vielen. Rund zweieinhalb Jahrtausende später saß Arsenije Jovanovic nachts in seinem Haus an der kroatischen Küste und klopfte gegen eine Teetasse. "Zhuangzi's Cup of Tea" besteht ausschließlich aus Klängen von Küchenutensilien – doch ist diese Information überhaupt relevant? Beschränkt sie nicht vielmehr die Vorstellungskraft der Hörer? "Möglich", antwortet der Klangkünstler sich selbst, "doch dieses Wagnis gehe ich hiermit ein."

Arsenije Jovanovic, 1932 in Belgrad geboren, ist Autor zahlreicher Audio-Art-Stücke, für die er internationale Auszeichnungen bekam, u.a. Prix Italia und Premios Ondas. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "Archipelago Prospero" (2006).


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Weltmusik
Moderation: Wolfgang Meyering
2:00 – 2:05 Nachrichten
3:00 – 3:05 Nachrichten
4:00 – 4:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (7 Min.)


05:07 Studio 9 (233 Min.)
5:30 – 5:33 Nachrichten
5:50 – 5:55 Kalenderblatt
Vor 25 Jahren: Die Republik Bosnien und Herzegowina erklärt ihre Unabhängigkeit
6:00 – 6:07 Nachrichten
6:20 – 6:23 Wort zum Tage
Pfarrerin Marianne Ludwig
Evangelische Kirche
6:30 – 6:33 Nachrichten
6:40 – 6:45 Aus den Feuilletons
7:00 – 7:07 Nachrichten
7:20 – 7:25 Politisches Feuilleton
7:30 – 7:33 Nachrichten
7:40 – 7:45 Alltag anders
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt
7:50 – 7:58 Interview
8:00 – 8:07 Nachrichten
8:20 – 8:26 Frühkritik
8:30 – 8:33 Nachrichten
8:50 – 8:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (7 Min.)


09:07 Im Gespräch (53 Min.)


10:00 Nachrichten (7 Min.)


10:07 Lesart (53 Min.)


11:00 Nachrichten (7 Min.)


11:07 Tonart (53 Min.)
11:30 – 11:35 Musiktipps
11:35 – 11:55 Klassik


12:00 Nachrichten (7 Min.)


12:07 Studio 9 (83 Min.)
12:50 – 12:55 Mahlzeit
Von Udo Pollmer
13:00 – 13:07 Nachrichten


13:30 Länderreport (30 Min.)
Kiel – Stadt am Meer (fast) ohne frischen Fisch
Von Johannes Kulms

Kiel liegt an der Ostsee, die Nordsee ist auch nicht weit. Und obwohl es an vielen Ecken der Landeshauptstadt Fisch zu kaufen gibt, handelt es sich nur äußerst selten um Frischware. Denn der Fisch kommt kaum noch aus der Region. Warum ist das so? Eine Spurensuche.


14:00 Nachrichten (7 Min.)


14:07 Kompressor (53 Min.)
14:30 – 14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)
Moderation: Tim Wiese
15:00 – 15:05 Nachrichten für Kinder
15:05 – 15:30 Entdeckertag
Eine Stadt, ein Turm
Der Eiffelturm in Paris
Von Annette Christine Hoch


15:30 Tonart (90 Min.)
16:00 – 16:07 Nachrichten


17:00 Nachrichten (7 Min.)


17:07 Studio 9 (53 Min.)
17:30 – 17:33 Kulturnachrichten


18:00 Nachrichten (7 Min.)


18:07 Wortwechsel (53 Min.)


19:00 Nachrichten (7 Min.)


19:07 Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat" (23 Min.)


19:30 Zeitfragen. Literatur (30 Min.)
'Die gestohlenen Jahre'
Die Werke von Ingeborg Bachmann als Gesamtausgabe
Von Elke Schlinsog

'Male Oscuro' und 'Das Buch Goldmann' bilden den Auftakt der Werkausgabe Ingeborg Bachmanns. Vom "Verrat, den sie in einer fremden Stadt erduldet hat" schreibt Ingeborg Bachmann auf einem ihrer Entwurfsblätter zum ersten Todesarten-Roman. Der Umstand, dass sich Bachmann in Max Frischs Roman 'Mein Name sei Gantenbein' literarisch ausgebeutet fühlte, bildet den Hintergrund zum 'Buch Goldmann'. Zum ersten Mal werden sehr private Aufzeichnungen der österreichischen Autorin aus dieser Krisenzeit Mitte der 60er-Jahre veröffentlicht: Traumnotate und unzählige Romanentwürfe. In der großen Ingeborg-Bachmann-Gesamtausgabe erscheinen nun neben Lyrik, Essays und bislang unveröffentlichten Briefwechseln auch zum ersten Mal die Todesarten-Romane ungekürzt. Bereits die beiden ersten Bände der Bachmann-Gesamtausgabe 'Male oscuro. Notizen, Traumnotate und Briefe aus der Zeit der Krankheit' und 'Das Buch Goldmann' zeigen Bachmanns einzigartige dramatische Verbindung von Leben und Schreiben – und nicht zuletzt ihr Vorhaben eines rettenden Erzählens.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Musikverein Wien
Aufzeichnung vom 18.02.2017

Franz Schubert
Ouvertüre aus "Die Zauberharfe" D 644

Renée Staar
"Time Recycling" für großes Orchester op. 22n

Richard Strauss
"Ein Heldenleben", Tondichtung für großes Orchester op. 40

Wiener Philharmoniker
Leitung: Franz Welser-Möst


22:00 Einstand (30 Min.)
Moderation: Carola Malter
Die Kraft der Musik
Die Barenboim-Said-Akademie in Berlin
Gast: Mena Mark Hanna, Dekan der Akademie


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30 – 23:33 Kulturnachrichten

 

*


Samstag, 04. März 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (175 Min.)
Ein ungemeiner Drang nach Erkenntnis
Die Lange Nacht über das Internat Pforta
Von Tobias Barth, Lorenz Hoffmann und Hartmut Schade
Regie: Tobias Barth
1:00 – 1:05 Nachrichten
2:00 – 2:05 Nachrichten

Silentium, Refektorium, Ludorium – wem diese Begriffe leicht über die Lippen gehen, ist "Portenser", Schüler in der Landesschule Pforta. Keine gewöhnliche Schule. Seit 1543 werden hier "würdige und bedürftige Knaben" in "Künsten und Sprachen unterweiset". Mädchen dürfen erst seit 1949 hier lernen. Das Besondere: Von der 9. Klasse an können Mädchen und Jungen nach Pforta, lassen ihren alten Freundeskreis hinter sich und treffen auf andere lernbegeisterte Teens. Sie verbringen Tage und Nächte miteinander, was sie oft mehr prägt als der Schulunterricht. Viermal wurde im 20. Jahrhundert fast die gesamte Lehrerschaft ausgetauscht. Wie konnte aus einem humanistischen Elitegymnasium eine "Nationalpolitische Erziehungsanstalt" (NAPOLA) werden, wie daraus eine Internatsschule mit Sonderstatus und Schülerselbstverwaltung zu DDR-Zeiten? Das Internat in der Nähe von Naumburg (Sachsen-Anhalt) beschreiben die Schüler heute als Zentrum kreativer Energie. Pfortas berühmtester Schüler, Friedrich Nietzsche, schreibt 1859 ins Tagebuch: "Mich hat jetzt ein ungemeiner Drang nach Erkenntnis ergriffen." 1543 gründete der sächsische Kurfürst Moritz Pforta, damit es seinem Lande "an gelahrten Leute nicht mangle" und schuf damit einen Schultyp, der Kriege und Revolutionen, Monarchien und Diktaturen überdauerte. Kluge Köpfe brauchten sie alle, und an dem Selbstbewusstsein einer traditionsreichen Institution scheiterten viele modische Unterrichtsneuheiten. Die Lange Nacht erzählt vom Internatsleben, von berühmten und weniger berühmten Schülern und Lehrern, spürt dem Geist Pfortas nach. Der sorgt bis heute dafür, dass Absolventen stolz in ihren Lebenslauf "al.port" schreiben – Alumnus portensis.


03:00 Nachrichten (5 Min.)


03:05 Tonart (115 Min.)
Filmmusik
Moderation: Birgit Kahle

John Barry
"Dances with Wolves" (Der mit dem Wolf tanzt)

Stephen Warbeck
"Dreamkeeper"
Studioorchester
Leitung: Nick Ingman

Bill Whelan
"Some Mother's Son" (Mütter & Söhne)
The Irish Film Orchestra
Leitung: Bill Whelan
4:00 – 4:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Aus den Archiven (55 Min.)
Mr. Tambourine Man (7/8)
Eine Annäherung an Bob Dylan
Von Siegfried Schmidt-Joos
RIAS Berlin 1982
Vorgestellt von Michael Groth
(Teil 8 am 01.04.2017)

Dylan, der Mega-Star, der sich mit einem Mantel des Schweigens umhüllt. Ein Mann, der ein Geheimnis aus sich macht und ausschließlich durch seine Musik kommuniziert.


06:00 Nachrichten (7 Min.)


06:07 Studio 9 (173 Min.)
6:20 – 6:23 Wort zum Tage
Pfarrerin Marianne Ludwig
Evangelische Kirche
6:30 – 6:33 Nachrichten
6:40 – 6:45 Aus den Feuilletons
7:00 – 7:07 Nachrichten
7:20 – 7:24 Kommentar der Woche
7:30 – 7:33 Nachrichten
7:40 – 7:48 Interview
8:00 – 8:07 Nachrichten
8:20 – 8:26 Frühkritik
8:30 – 8:33 Nachrichten
8:50 – 8:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (115 Min.)
Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandradiokultur.de
Facebook und Twitter
10:00 – 10:05 Nachrichten


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Lesart (55 Min.)
Das politische Buch


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Schlaglichter (30 Min.)
Der Wochenrückblick


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Breitband (55 Min.)
Medien und digitale Kultur


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Rang 1 (25 Min.)
Das Theatermagazin


14:30 Vollbild (90 Min.)
Das Filmmagazin
15:00 – 15:05 Nachrichten


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Echtzeit (55 Min.)
Das Magazin für Lebensart


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages mit Sport


17:30 Tacheles (30 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Feature (55 Min.)
Ibrahim will bleiben
Von der Heimatlosigkeit des Asylrechts in Deutschland
Von Peter Meisenberg
Regie: Martin Zylka
Mit: Sascha Tschorn, Luca Kemmer, Peter Meisenberg u.a.
Ton und technische Realisation: Benedikt Bitzenhöfer, Werner Jäger, JeanetteWirth-Fabian
und Steffen Jahn
Produktion: WDR 2015
Länge: 52'57

Ein Jahr im Hamsterrad des deutschen Asylsystems.
Als Ibrahim in Guinea aufbrach, war der Vollwaise 15 Jahre alt. Fünf Jahre lang ist er durch Afrika, die Türkei, Griechenland und Ungarn nach Deutschland gelaufen. Fort von einem Land, das ihm keine Zukunft bietet. Seit seiner Ankunft in Velbert im Juli 2014 hat Peter Meisenberg ihn durch die Stationen begleitet, die ein Asylantragsteller in Deutschland durchlaufen muss. Ein ganzes Jahr musste Ibrahim warten, bis sein Antrag bearbeitet und er angehört wurde. Ein Jahr voller Ungewissheiten und Ängste. Findet er in Deutschland eine neue Heimat?

Peter Meisenberg, 1948 in Meckenheim geboren, studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik. Zunächst Studienrat für Geschichte und Deutsch. Ab 1981 Hörfunk- und Fernsehautor und Schriftsteller. Zuletzt: "Der Einsturz zu Köln" (WDR 2010). "Bukhara Broadway" (RBB/DLF/NDR 2012) wurde 2013 von der Asia-Pacific Broadcasting Union als bestes Feature ausgezeichnet. Feature über Etel Adnan: "Express Beirut – Die Schriftstellerin und Malerin Etel Adnan" (RBB/NDR/Deutschlandradio Kultur 2014). Zuletzt: "Phasen einer Unternehmensgründung" (NDR/RBB 2016).


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Oper (145 Min.)
Stadttheater Gießen
Aufzeichnung vom 28.01.2017
Peter Cornelius
"Der Barbier von Bagdad"
Oper in zwei Akten
Libretto: der Komponist

Grga Peros – Kalif
Dan Chamandy – Baba Mustapha
Karola Pavone – Margiana
Marie Seidler – Bostana
Clemens Kerschbaumer – Nurreddin
Philipp Meierhöfer – Abu Hassan Ali Ebn Bekar
Chul-Ho Jang – 1. Muezzin
Vepkhia Tsiklauri – 2. Muezzin
Kornel Maciejowski – 3. Muezzin
Sang-Kyu Han – Sklave
Chor und Extrachor des Stadttheater Gießen
Philharmonisches Orchester Gießen
Leitung: Jan Hoffmann


21:30 Die besondere Aufnahme (90 Min.)
Hanns Eisler
"Hangman Also Die"
"The 400 Million"
"The Grapes of Wrath"

Kleine Sinfonie op. 29

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Johannes Kalitzke
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

 

*


Sonntag, 05. März 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Literatur (55 Min.)
Literatur der Ernüchterung
Vom produktiven Scheitern moderner Romanhelden
Von Michael Reitz

Der Mensch denkt und tut, doch die Welt bleibt meist, wie sie ist. Wie gehen Romanhelden mit ihrer Ernüchterung und Enttäuschung um? In den meisten modernen Romanen und Erzählungen steht es nicht gut um die Wirkungsmöglichkeiten der Protagonisten. Die Welt sperrt sich gegen Veränderungen und wandelt sich, wenn überhaupt, nur wenig – und dann auch noch eher selten in die gewünschte Richtung. Ernüchterung und Enttäuschung sind daher ständige Begleiter von Romanhelden nicht nur der Gegenwart. Zerbrechen müssen die Protagonisten an der Härte der Wirklichkeit allerdings nicht unbedingt. Ihre Modernität in den Romanen von Martin Amis, Michel Houellebecq oder Ulrich Peltzer erweist sich auch im Umgang mit den problematischen Bedingungen der Existenz: Wie hält man das aus, wie schreibt man darüber, und was heißt das für den Roman?


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (175 Min.)
Chansons und Balladen
Moderation: Jörg Adamczak
2:00 – 2:05 Nachrichten
3:00 – 3:05 Nachrichten


04:00 Nachrichten (5 Min.)


04:05 Tonart (170 Min.)
Clublounge
Moderation: Oliver Schwesig
5:00 – 5:05 Nachrichten
6:00 – 6:05 Nachrichten


06:55 Wort zum Tage (5 Min.)
Vedanta-Gesellschaft


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Feiertag (25 Min.)
Luthers Thesenanschlag
Was dran ist und was drin steht
Von Pfarrer Martin Vorländer
Evangelische Kirche


07:30 Kakadu für Frühaufsteher (30 Min.)
Erzähltag
Moderation: Tim Wiese
Marietta aus dem Supermarkt
Von Anna Tollkötter
Gelesen von Eva-Maria Meckbach
Ab 7 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013

Aus einem Streit heraus erzählt Monja ihrer kleinen Schwester Marietta, dass ihre Eltern sie im Supermarkt gekauft hätten. Wie konnte Monja ahnen, dass Marietta das ernst nahm. Eine kleine Schwester kann nerven. Noch dazu, wenn sie ständig die Sachen der Größeren kaputt macht. Da kann es schon einmal passieren, dass diese aus einem Streit heraus sagt: "In Wahrheit haben Mama und Papa dich im Supermarkt gekauft! Aus dem Tiefkühlfach haben sie dich geholt, aus Mitleid, weil dich sonst niemand wollte!" Muss die ältere Schwester dann wirklich damit rechnen, dass die Jüngere losrennt, um diese Behauptung zu überprüfen? Marietta ist jedenfalls verschwunden und Monja hat ein ziemlich großes Problem.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 Kakadu (55 Min.)
Hörspieltag
Moderation: Tim Wiese
Als nicht nur Opas Knie verschwand
Von Sabine Ludwig
Ab 7 Jahren
Regie: Judith Lorentz
Komposition: Lutz Glandien
Mit: Finja Ufer, Alexander Boll, Hans Michael Rehberg, Winnie Böwe, Arnd Klawitter,
Andreas Marschner
Produktion: RBB 2016
Länge: 53'

Finjas Opa war Chemielehrer und wohnt jetzt im Altenheim, gemeinsam starten sie die waghalsigsten Experimente.

Finja liebt ihren Opa heiß und innig. Sie ist sehr traurig, als er ins Altersheim kommt. Sie besucht ihn oft. Und auch dort kann der ehemalige Chemielehrer es nicht lassen, waghalsige Experimente durchzuführen, was regelmäßig Schwester Renate in Rage versetzt. Die Substanzen für seine Versuche besorgt Finja in der Apotheke von Herrn Höllriegel. Der Apotheker hält sich mit Haarwässerchen und Schlankheitssäften über Wasser und träumt vom großen Geld. Als Finjas Opa eine selbstangerührte Salbe auf sein rheumatisches Knie schmiert, verschwindet mit dem Schmerz auch gleich das Knie! Finja und ihr Freund Murmel sind begeistert. Es müsste doch möglich sein, nicht nur ein Knie, sondern auch einen Menschen unsichtbar werden zu lassen. Das Experiment gelingt, doch als Höllriegel davon Wind bekommt, fasst er einen höllischen Plan.

Sabine Ludwig, geboren 1954 in Berlin, Studium der Germanistik, Romanistik und Philosophie. Schreibt seit 1987 für Kinder und Jugendliche. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Preise, u.a. 2011 den Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe für ihr Kinderhörspiel "Tante Traudls bestes Stück". Ihr Kinderbuch "Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft!" wurde unter gleichnamigem Titel verfilmt und läuft seit 2015 im Kino.


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Sonntagmorgen (115 Min.)
Das Rätselmagazin
Moderation: Uwe Wohlmacher
10:00 – 10:05 Nachrichten
10:30 – 10:58 Sonntagsrätsel
sonntagsraetsel@deutschlandradiokultur.de


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Deutschlandrundfahrt (54 Min.)
Die wilde Insel im Fluss – südlich der Elbe ist Hamburg ganz anders
Von Petra Marchewka

Mit der S-Bahn dauert es gerade mal acht Minuten. So schnell gelangt man vom Hamburger Hauptbahnhof über die Elbe in den südlich gelegenen Stadtteil Wilhelmsburg – nah und gleichzeitig sehr fern. 1962 von Hamburgs schwerer Sturmflut verwüstet und dann als städtisches Brachland vernachlässigt, entwickelte sich Deutschlands größte Binneninsel zum sozialen Brennpunkt. Bis mit der Zukunftskonferenz 2002 Bürger und Verwaltung gemeinsam Wilhelmsburg wieder in den Fokus der Stadtentwicklung rückten. Seit der IBA, der Internationalen Bauausstellung, erhellen ein paar architektonische Glanzlichter die nüchterne Wilhelmsburger Erscheinung, zum Beispiel der alte Flakbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, der mit Solarhüllen ausgestattet wurde und jetzt ein viel beachtetes Ökokraftwerk ist. Die 'Deutschlandrundfahrt' besucht die Menschen in einem Stadtteil der Gegensätze. In Wilhelmsburg existieren einzigartige Naturschutzgebiete neben trostlosen Hochhausburgen und provisorischen Wohncontainern für Flüchtlinge. Hier leben Einwanderer der ersten, zweiten und dritten Generation und schmieden Künstler aller Genres an einer neuen Hamburger Szenehochburg.


11:59 Freiheitsglocke (1 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Die Reportage (30 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Sein und Streit (55 Min.)
Das Philosophiemagazin


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Religionen (55 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Interpretationen (115 Min.)
Moderation: Ruth Jarre
"Alles wurde in seiner Gegenwart durchsichtig"
Der Pianist Dinu Lipatti
(Wdh. v. 30.08.2009)
16:00 – 16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages mit Sport


17:30 Nachspiel (60 Min.)
Das Sportmagazin
18:00 – 18:05 Nachrichten
18:05 – 18:30 Nachspiel. Feature
Hungern, Schwitzen, schwere Stürze
Jockeys hebt nichts so schnell aus dem Sattel
Von Jesko zu Dohna


18:30 Hörspiel (90 Min.)
vielstimmig
Nun singen sie wieder
Versuch eines Requiems
Von Max Frisch
Regie: Cläre Schimmel
Mit: Helga Erlinghagen, Gerti Fricke, Margot Heim, Christine Kayßler,
Ernst Dietz, Gerhard Eichwein, Hans-Heinz Franckh, Michael Hapatz,
Kurt Jung, MichaelKonstantinow, Hans Kronek, Willy Leyrer, Harald
Mannl, Peter Ruge, EgonSchäfer, OttoSchlandt, Friedrich Schönfelder,
Heinz-Walter Weiss
Komposition: Kurt Stiebitz
Ton: Herbert Kara, Werner Seth
Produktion: SDR 1947
Länge: 80'02

Ein Chor gegen den Tod, der die verpassten Momente der Verständigung beklagt. Der Krieg macht Menschen zu Opfern und Tätern. Max Frisch verfolgt das Schicksal von Soldaten und Zivilisten und lässt sie nachsinnen: über ihre verlorene Vergangenheit, ihre geraubte Zukunft; über Gewissen und Gehorsam, über das Böse und die Schönheit der Welt. In einem Kloster begegnen sich Mörder wie Ermordete wieder: "Wir alle sind da, bis wir das Leben kennenlernen, das wir zusammen hätten führen können." Der Chor der Getöteten hebt an zu singen, wann immer Menschen schießen und sterben.

Max Frisch kam 1911 in Zürich zur Welt. Dort studierte er zunächst Germanistik, dann Architektur. Nach dem Zweiten Weltkrieg avancierte er zu einem der einflussreichsten Dramatiker, Essayisten und Romancier im deutschsprachigen Raum. Oft hinterfragen Frischs Texte das Selbstverständnis seines Heimatlands und die Aufarbeitung der europäischen Vergangenheit. "Nun singen sie wieder" ist das zweite Theaterstück des Autors. Es wurde 1946 in Basel uraufgeführt. 1991 starb Max Frisch in seiner Geburtsstadt.

Cläre Schimmel wurde 1906 in Stuttgart geboren. Sie begann als Schauspielerin, Sängerin und Rundfunksprecherin, bevor sie ab den 1940er-Jahren Regiearbeiten übernahm. Zwischen 1945 und 1967 leitete sie die Hörspielabteilung des Süddeutschen Rundfunks. Schimmel starb mit 84 Jahren in ihrer Geburtsstadt.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Konzertsaal Die Glocke, Bremen
Aufzeichnung vom 19.01.2017

Toru Takemitsu
Requiem für Streichorchester

Igor Strawinsky
Violinkonzert D-Dur

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Vilde Frang, Violine
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Leitung: Paavo Järvi


22:00 Musikfeuilleton (30 Min.)
Von der Vision zur Wirklichkeit
Zur Eröffnung der Hamburger Elbphilharmonie
Von Kirsten Liese

Die zehnjährige Baugeschichte voller Höhen und Tiefen ist nun zu einem Abschluss gekommen. Von der verlängerten Bauzeit und den hohen Kosten ist inzwischen kaum mehr die Rede. Schließlich ist die Elbphilharmonie gegen alle Widerstände fertig geworden. Der große Konzertsaal bietet viele akustische und optische Besonderheiten. Entsprechend gebührend wurde er eingeweiht, mit einem Festival, das sich über drei Wochen erstreckte und viele hochkarätige Solisten, Klangkörper und Dirigenten versammelte.


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages mit Sport


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle: Deutschlandradio Kultur – Programminformationen
09. Woche – 27.02. bis 05.03.2017
Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin
Hörerservice: Telefon 01803/37 23 46
Telefax 01803/37 23 47
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Interent: www.dradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 17. Februar 2017

Zur Tagesausgabe / Zum Seitenanfang