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MDR - MDR KULTUR/1182: Woche vom 27.06. bis 03.07.2020


Radioprogramm MDR KULTUR – Das Radio – 27. Woche vom 27.06. bis 03.07.2020


Samstag, 27. Juni 2020


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Richard Strauss: "Don Juan", op. 20
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Leitung: François-Xavier Roth

Joachim Raff: Sonate Nr. 3, op. 128
Ingolf Turban, Violine
Jascha Nemtsov, Klavier

Robert Schumann: Romanzen und Balladen, op. 75
SWR Vokalensemble
Leitung: Rupert Huber

Jean Francaix: Quintett Nr. 1
Variation 5

Igor Strawinsky: "Le sacre du printemps"
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Leitung: Sylvain Cambreling


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert C-Dur, KV 415
Denys Proshchaev
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Peter Rundel

Carl Nielsen: Streichquartett f-Moll, op. 5
Danish String Quartet

Johannes Sutton: "Salve Regina"
Huelgas Ensemble
Leitung: Paul van Nevel

Francis Poulenc: "Aubade"
Pascal Rogé, Klavier
Orchestre National de France
Leitung: Charles Dutoit

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 8 G-Dur – "Le soir"
Austro-Hungarian Haydn Orchestra
Leitung: Adam Fischer


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Michel Blavet: Konzert a-Moll
Akademie für Alte Musik Berlin

Robert Schumann: Violinkonzert d-Moll, WoO 1
Gidon Kremer
Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken
Leitung: Myung-Whun Chung

Johann Friedrich Fasch: Konzert D-Dur, FWV LD3
Il Gardellino


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Albert Zabel: Harfenkonzert c-Moll, Allegro risoluto, op. 35
Emmanuel Ceysson
Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Leitung: Hannu Lintu

Johannes Brahms: Sechs Lieder
David Geringas, Violoncello
Tatjana Schatz, Klavier

Arcangelo Corelli: Concerto grosso D-Dur, op. 6, Nr. 4
Amandine Beyer, Flavio Losco, Violine
Gli Incogniti

Giulio Briccialdi: "Il Carnevale di Venezia", op. 78
Dejan Gavrić, Flöte
Silke Aichhorn, Harfe

Édouard Lalo: "Concerto russe", Introduction – Chants russes, op. 29
Olivier Charlier, Violine
BBC Philharmonic Orchestra
Leitung: Yan Pascal Tortelier

Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 103 Es-Dur, Finale
Orchestra della Svizzera Italiana
Leitung: Howard Shelley


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, Kalenderblatt, Medienschau und Feuilleton.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


09:00 Ein Fromms nicht nur den Frommen (35 Min.)

AIDS-Aufklärung mit den Schwestern der Perpetuellen Indulgenz

(Übernahme)

Um Prävention und Aufklärung zum Thema AIDS bemühen sich seit Jahren viele ehrenamtliche Initiativen. Eine von ihnen, vielleicht die außergewöhnlichste, sind die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz. Ihre Auftritte in der schwul-lesbischen Clubszene wirken komisch und provozieren. Unverkennbares Äußeres ist der selbst geschneiderte Ornat, der an katholische Nonnen erinnert, und das "white face", ihr weißgeschminktes Gesicht. In dieser Maske des Todes und des Clowns verteilen sie Kondome und Sündenablassbriefe, sammeln Geld für AIDS-Initiativen und klären über die Risiken der Übertragung von HIV auf. Vor allem aber kritisieren sie die katholische Sexualmoral; seit Mitte der 80er Jahre stehen sie denn auch auf der Häretikerliste des Vatikan.

Regie: Christian Find
Produktion: SWR 2004


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (85 Min.)
Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


11:00 MDR KULTUR trifft (60 Min.)
MDR KULTUR trifft – Menschen von hier

Unsere Gäste fühlen sich dem kulturellen Leben in unserer Region besonders verpflichtet.

Kuratoren, Musiker, Intendanten, Schriftsteller, Dirigenten, Maler und viele mehr finden hier ihren Platz und erzählen aus ihrem beruflichen Leben und ihrem privaten Alltag.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (120 Min.)
Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


16:00 MDR KULTUR Studiosession (30 Min.)


16:30 MDR KULTUR am Nachmittag (90 Min.)
Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


18:00 MDR KULTUR Unter Büchern (60 Min.)

Die wöchentliche Literartursendung soll informieren, unterhalten, anregen. Eine Mischung aus Aktualität und Anregung: ein aktuelles Buchmarktthema der Woche wird anhand eines Gesprächs dargestellt, dazu drei oder vier Beiträge in einem Mix aus Literaturtipp und Blick auf wichtige Neuerscheinungen.


19:00 MDR KULTUR Diskurs (30 Min.)
Philosophie, Religion, Kulturgeschichte

Gespräche mit führenden deutschsprachigen Intellektuellen über die essentiellen Fragen unserer Zeit. Das Themenspektrum reicht von Geschichte und Gesellschaft, Philosophie und Religion, über Kulturgeschichte bis hin zu Naturwissenschaften und Lebenshilfe.


19:30 MDR KULTUR Jazz Lounge (30 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Opernmagazin (60 Min.)

Spannende Musiktheater-Produktionen aus den Häusern in Mitteldeutschland, interessante Künstler und ihre Neuerscheinungen, sowie alles was in der Welt der Oper und Operette wichtig ist.


21:00 MDR KULTUR Filmmusik (60 Min.)

Filmmusik von den Anfängen in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts bis zu den Soundtracks der Blockbuster von heute.

Außerdem Schätze der Operette, deren musikalischer Einfallsreichtum und deren Lieder mit Evergreen-Potential noch immer ihr Publikum finden.


22:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen.

Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Sonntag, 28. Juni 2020


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Jan Dismas Zelenka: Capriccio Nr. 1 D-Dur, ZWV 182
Das Neu-Eröffnete Orchestre
Leitung: Jürgen Sonnentheil

Francesco Manfredini: Konzert c-Moll, op. 3, Nr. 11
Sabine Kuhlmann, Anne Schumann, Violine
Les Amis de Philippe
Leitung: Ludger Rémy

Johannes Brahms: Sonate d-Moll, op. 108
Christian Tetzlaff, Violine
Lars Vogt, Klavier

Robert Schumann: Ouvertüre, Scherzo und Finale, op. 52
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Leitung: Paavo Järvi

Joseph Haydn: Streichquartett Es-Dur, op. 20, Nr. 1
Chiaroscuro Quartet

Carl Philipp Emanuel Bach: Cembalokonzert F-Dur, Wq 38
Les Amis de Philippe
Cembalo und Leitung: Ludger Rémy

Igor Strawinsky: Ragtime
Mitglieder der Deutschen
Kammerphilharmonie Bremen
Leitung: Paavo Järvi


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Ludwig van Beethoven: Streichquartett D-Dur, op. 18, Nr. 3
Jerusalem Quartet

Johann Wenzel Kalliwoda: Symphonie Nr. 1 f-Moll, op. 7
Hofkapelle Stuttgart
Leitung: Frieder Bernius

Johann Sebastian Bach: Partita B-Dur, BWV 825
Rafał Blechacz, Klavier

Johann Nepomuk Hummel: "Sappho von Mitilene", Suite, op. 68
London Mozart Players
Leitung: Howard Shelley


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Ástor Piazzolla: "Las Cuatro Estaciones Porteñas"
Liv Migdal, Violine
Deutsches Kammerorchester Berlin

Frédéric Chopin: Walzer As-Dur, op. 69, Nr. 1 – "Abschiedswalzer"
David Fray, Klavier

Alfredo Casella: "Italia", op. 11
WDR Sinfonieorchester Köln
Leitung: Alun Francis


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Carl Ditters von Dittersdorf: Symphonie G-Dur, Allegro
Cantilena
Leitung: Adrian Shepherd

Edward Elgar: Harmoniemusik Nr. 4 – "The Farmyard"
Athena Ensemble

Béla Bartók: "Rumänische Volkstänze"
Orpheus Chamber Orchestra

Antonio Soler: Sonate a-Moll, R 118
Marie-Luise Hinrichs, Klavier

Alessandro Scarlatti: Concerto grosso Nr. 2 c-Moll
Concerto de’ Cavalieri

Reinhold Glière: Oktett D-Dur, Allegro moderato, op. 5
Philharmonisches Streichoktett Berlin

Antonio Vivaldi: Konzert d-Moll, RV 565
Berliner Barock Solisten


06:00 MDR KULTUR am Sonntagmorgen (240 Min.)

Die Kantate um 6.30 Uhr, das Wort zum Tage, das Kalenderblatt, sowie Beiträge aus Religion und Gesellschaft.

* Kantate – Johann Sebastian Bach: "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes", BWV 76
Ruth Ziesak, Sopran
Elisabeth von Magnus, Alt
Paul Agnew, Tenor
Klaus Mertens, Baß
The Amsterdam Baroque Choir & Orchestra, Leitung: Ton Koopman


10:00 Gottesdienst (60 Min.)
Liveübertragung aus den Kirchen unserer Region.


11:00 MDR KULTUR Sonntagsraten (60 Min.)
Radioquiz von und mit Axel Thielmann

Anregende Unterhaltung rund um drei interessante Rätselfragen.


12:00 MDR KULTUR Café (60 Min.)

Gespräche in entspannter Atmosphäre mit prominenten Gästen, die persönliche Einblicke in ihr Leben geben und über aktuelle Projekte berichten.


13:00 MDR KULTUR am Sonntagnachmittag (360 Min.)

Mit aktuellen Beiträgen aus Kultur, Gesellschaft, Natur und Wissenschaft, außerdem "Das schöne Buch".

Mit den Sendungen: Diskurs um 15:05 Uhr, um 17:05 Uhr MDR KULTUR Spezial Musik und um 18:05 Uhr MDR KULTUR trifft.


19:00 MDR KULTUR Chormagazin (30 Min.)

Neue Produktionen verschiedener Chöre und Vokalensembles – vorwiegend aus dem mitteldeutschen Raum – außerdem Reportagen von internationalen Chorfestivals und Interviews mit Dirigenten, Komponisten und Festivalleitern.


19:30 MDR KULTUR Konzert (150 Min.)
Liveübertragungen und Konzertmitschnitte der MDR Ensembles


22:00 MDR KULTUR Orgelmagazin (30 Min.)

Berichte aus der weltweit einmaligen Orgellandschaft Mitteldeutschlands, Gespräche mit Menschen, die für die Orgel leben und Musik, die die schönsten Orgeln aus der Region erklingen lässt.


22:30 MDR KULTUR Nachtmusik (90 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen.

Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Montag, 29. Juni 2020


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Albert Lortzing: Konzertstück E-Dur
Peter Damm, Horn
Staatskapelle Dresden
Leitung: Siegfried Kurz

Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert c-Moll, Wq 43, Nr. 4
Michael Rische, Klavier

Arnold Schönberg: Konzert B-Dur
Quatuor Diotima
MDR-Sinfonieorchester
Leitung: Jun Märkl

Franz Schmidt: Konzertante Variationen über ein Thema von Beethoven
Carlo Grante, Klavier
MDR-Sinfonieorchester
Leitung: Fabio Luisi

Eduard Künneke: "Tänzerische Suite", op. 26
Orchester der Staatsoperette Dresden
Leitung: Ernst Theis


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Henri Vieuxtemps: Violinkonzert Nr. 5 a-Moll, op. 37
Shira Rabin
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Rudolph Barschaj

Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate F-Dur, KV 497
Martha Argerich, Cristina Marton, Klavier

Aaron Copland: "Billy the Kid", Suite
Seattle Symphony
Leitung: Gerard Schwarz

Joseph Haydn: Streichquartett E-Dur, op. 17, Nr. 1
The Angeles String Quartet

Joaquín Rodrigo: "Fantasía para un gentilhombre"
Pepe Romero, Gitarre
Academy of St. Martin in the Fields
Leitung: Neville Marriner


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Jean-Baptiste Lully: "Le bourgeois gentilhomme", Première
Suite
Le Concert des Nations
Leitung: Jordi Savall

Ralph Vaughan Williams: "In the Fen Country"
New Zealand Symphony Orchestra
Leitung: James Judd

Wilhelm Friedemann Bach: Konzert Es-Dur, Fk 46
Michael Behringer, Robert Hill, Cembalo
Freiburger Barockorchester
Leitung: Gottfried von der Goltz


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Frank Bridge: Valse Intermezzo
BBC National Orchestra of Wales
Leitung: Richard Hickox

Giuseppe Tartini: Konzert D-Dur
Gábor Tarkövi, Trompete
Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Radoslaw Szulc

Franz Doppler: "Fantaisie pastorale hongroise", op. 26
Dorothea Seel, Flöte
Christoph Hammer, Hammerklavier

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie G-Dur, KV 318
Academy of St. Martin in the Fields
Leitung: Neville Marriner

Franz Schubert: Impromptu f-Moll, D 935, Nr. 4
Krystian Zimerman, Klavier

Georg Philipp Telemann: Konzert B-Dur, TWV 44:43
Akademie für Alte Musik Berlin


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, Kalenderblatt, Medienschau und Feuilleton.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Aber, Herr Preil! – Erinnerungen (1/4) (35 Min.)

Vorwort und Im Zeichen des Krebses

(Wiederholung)

Sie bildeten ein legendäres und unvergessenes Komiker-Duo: Hans-Joachim Preil und Rolf Herricht (1927-1981). Fünfundzwanzig Jahre lang zählten sie mit ihrem Charme und Witz zu den absoluten Publikumslieblingen der ostdeutschen Unterhaltung. Millionen lachten und schmunzelten über ihre trefflichen Sketche und das Brillantfeuerwerk der Pointen. In seinen 1994 erschienen Erinnerungen schildert Hans-Joachim Preil deshalb gleich zwei ungewöhnliche Lebensläufe – den eigenen und den seines Freundes und Partners Rolf Herricht. Geschrieben aber hat Hans-Joachim Preil dieses Buch und der daraus gelesen hat 1998 für MDR KULTUR, war ebenfalls er persönlich – vor allem auch "um unserem Publikum Dank zu sagen für all die vielen Jahre der Treue".

Hans Joachim Preil, am 26. Juni 1923 in Köslin, heute Koszalin, Schauspielausbildung; Engagements an Theatern in Quedlinburg, Aschersleben; dann Oberspielleiter in Magdeburg; später freiberuflich als Bühnenkomiker tätig. 25-jährige Zusammenarbeit mit Rolf Herricht; Auftritte in Rundfunk und Fernsehen; Tourneeprogramme; erfolgreicher Textautor, Verfasser aller Herricht-Preil-Texte, schrieb Revuen, Musicals, Operetten und Boulevardstücke; auch Regiearbeit beim Fernsehen; mehrere Schallplatten mit Herricht-Preil-Dialogen. Preil starb am 2. November 1999 in Berlin.

Regie: Veronika Hübner
Produktion: MDR 1998
Sprecher: Hans-Joachim Preil


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)
Kalenderblatt, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Die Revolution in Scheppenstadt (Folge 20 von 21) (30 Min.)

Von Johann Gottlieb Schummel

(Übernahme)

Eine deutsche Revolution im Jahre 1793? Wo sollte die sich zugetragen haben? Nun, in Scheppenstadt, einer fiktiven deutschen Provinzstadt. Dort proben die Narren den Aufstand. Sie rufen der Freiheit und Gleichheit ein brausendes,Vivat', bringen dann aber nichts weiter zustande als Anarchie und,Schelmentoleranz'. An der Spitze der Bewegung steht der betuchte Gastwirt Springer, der ausruft: "Juchhey! Nun ist es Zeit das Eisen zu schmieden, weils warm ist! Ein Hundsfott, der mir nicht nachruft:,Es lebe die Freyheit, es lebe die Gleichheit!'" So wird die erste revolutionäre Handlung des Gastwirts sein, den alten Bürgermeister Lemmchen nicht zu grüßen, was bisher in Scheppenstadt jedermann getan hätte … Johann Gottlieb Schummels "Die Revolution in Scheppenstadt" ist eine Satire auf die deutschen Bewunderer der französischen Revolution (1789-1799) und folgt damit dem Geist von Goethes "Bürgergeneral", wobei Schummels Biograph Wolfgang Menzel dem Buch unendlich viel mehr Witz bescheinigt als Goethe. In Schummels Darstellung stellt als Philisterei des Jahrhunderts bloß, dass die allerschütternden Ereignisse in Frankreich den deutschen Schlafmützen noch Gelegenheit zu gemütlichen Späßen gaben, jedoch nur so lange, bis sie der Donner der Kanonen von Jena in solche Angst versetzte, dass ihnen Hören und Sehen verging.

Johann Gottlieb Schummel wurde am 8. Mai 1748 in Seitendorf bei Hirschberg als Sohn eines Schullehrers geboren. Im Alter von etwa 11 Jahren kam er auf das Gymnasium zu Hirschberg. Schon frühzeitig musste er sich als Mitglied des Singechors, der in der Kirche und vor den Häusern seinen Dienst hatte, seinen Lebensunterhalt erwerben. So reifte in dem Fünfzehnjährigen, als sich zufällig eine Schauspielertruppe in Hirschberg aufhielt, der Entschluss jener Truppe beizutreten. Schon nach wenigen Tagen aber, als er soeben zum ersten Male in Landshut öffentlich aufgetreten war, holte ihn der erzürnte Vater zurück. Um das Jahr 1767 begann Schummel seine Studien auf der Universität Halle/ Saale. Als er seine Universitätsstudien beendet hatte, begann er 1771 als Hauslehrer bei einem Oberamtmann in Aken seine schriftstellerische Tätigkeit. Als er 1772 Lehrämter an der Klosterschule zu Unserer Lieben Frauen in Magdeburg übernahm, entfaltete er vielseitige literarische Aktivitäten. 1779 wurde Schummel als Professor der Geschichte an die Ritterakademie nach Liegnitz und 1788 als Prorektor an das Gymnasium zu St. Elisabeth in Breslau berufen, an dem er 25 Jahre lang in hohem Ansehen und mit bestem Erfolge wirkte. Er starb am 23. Dezember 1813 in Breslau. Schummels satirischer Roman "Spitzbart" (1779) wurde vom Fernsehen der DDR 1989 unter dem Titel "Schulmeister Spitzbart" von Wolfgang Hübner mit Dietrich Körner, Otto Mellies u.a. verfilmt. Schummels Werk "Die Revolution in Scheppenstadt. Eine Volksschrift." erschien 1794 in Breslau.

Regie: Horst H. Vollmer
Produktion: hr 1989
Sprecher: Helmut Wöstmann


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Aber, Herr Preil! – Erinnerungen (Folge 1 von 4) (35 Min.)

Vorwort und Im Zeichen des Krebses

(Wiederholung)

Sie bildeten ein legendäres und unvergessenes Komiker-Duo: Hans-Joachim Preil und Rolf Herricht (1927-1981). Fünfundzwanzig Jahre lang zählten sie mit ihrem Charme und Witz zu den absoluten Publikumslieblingen der ostdeutschen Unterhaltung. Millionen lachten und schmunzelten über ihre trefflichen Sketche und das Brillantfeuerwerk der Pointen. In seinen 1994 erschienen Erinnerungen schildert Hans-Joachim Preil deshalb gleich zwei ungewöhnliche Lebensläufe – den eigenen und den seines Freundes und Partners Rolf Herricht. Geschrieben aber hat Hans-Joachim Preil dieses Buch und der daraus gelesen hat 1998 für MDR KULTUR, war ebenfalls er persönlich – vor allem auch "um unserem Publikum Dank zu sagen für all die vielen Jahre der Treue".

Hans Joachim Preil, am 26. Juni 1923 in Köslin, heute Koszalin, Schauspielausbildung; Engagements an Theatern in Quedlinburg, Aschersleben; dann Oberspielleiter in Magdeburg; später freiberuflich als Bühnenkomiker tätig. 25jährige Zusammenarbeit mit Rolf Herricht; Auftritte in Rundfunk und Fernsehen; Tourneeprogramme; erfolgreicher Textautor, Verfasser aller Herricht-Preil-Texte, schrieb Revuen, Musicals, Operetten und Boulevardstücke; auch Regiearbeit beim Fernsehen; mehrere Schallplatten mit Herricht-Preil-Dialogen. Preil starb am 2. November 1999 in Berlin.

Regie: Veronika Hübner
Produktion: MDR 1998
Sprecher: Hans-Joachim Preil


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (90 Min.)

Ausgewählte Livemitschnitte und populäre Konzerte mit Künstlern aus Rock, Pop, Folk und Jazz


21:30 MDR KULTUR Studiosession (30 Min.)


22:00 Was ich hätte sagen sollen (60 Min.)

Ein schlagfertiges Hörspiel im Nachhinein

(Ursendung)

Was ist eigentlich das Gegenteil von Liebe auf den ersten Blick? Wahrscheinlich Verlassenwerden ohne Vorwarnung. Das haut auch rein und man kann immer nur an den Einen denken. So jedenfalls ergeht es Asta Schultheiß, Musiklehrerin, circa 40, drei Kinder. Aber die hat Erol ja auch mitgenommen. Außerdem den Hund und das Wohnmobil und so ziemlich alle Möbel. Nur die Probleme bleiben bei ihr, denn die große Wohnung zahlt sie jetzt alleine und der Kindesunterhalt kommt noch dazu. Während sie durch leere Zimmer irrt, konzentrieren sich ihre zwanghaft wiederkehrenden Gedanken darauf, was sie hätte sagen sollen, damit alles wieder gut geworden wäre. Sicher hätte es doch etwas Treffenderes, Schlagfertigeres, Wehrhafteres, Intelligenteres oder auch Liebenswerteres geben müssen als "Äh", "Ach so" und "Na dann, tschüss".

Bis ihr da eine passende Antwort einfällt, organisiert Asta erst mal ihr neues Leben: Auf dem Weg aus der unverhofften eingetretenen Einsamkeit sucht sie passende Untermieter, lernt Rezepte kennen für Sachen, die zu Pommes passen, und zur Entspannung macht sie einige eher unwahrscheinliche Yogaübungen.

Dunja Arnaszus, geboren 1970 in Göttingen. Nach der Schule konnte sie sich nicht entscheiden, ob sie lieber eine berühmte Strafverteidigern oder eine glitzernde Zirkusartistin werden wollte, also wurde sie beides nicht. Dafür kann sie nach dem halben Studium jetzt ganz gut Juristisch und erinnert sich nach der Zirkusschule noch immer daran, wie man am Trapez einen Half Angel Drop macht, ohne in die Tiefe zu stürzen. Sie lebte einige Jahre in Frankreich (surfen und essen) und England (klettern und nicht essen). Zwischendurch war sie Dramaturgin an der Volksbühne in Berlin. Heute lebt sie in Hamburg als Schauspielerin, Autorin und Dozentin.

Hörspiele (Auswahl): "Wir fallen nicht" (DLF 2013) "Die letzte Schlacht" (NDR 2011), "Die Nächsten Besten", "Zeppelini", (DLF/RBB 2008); "Nebeneinander Gehen" (DLF 2011), "Der Richtige" (MDR 2016), "Efeu" (MDR 2018) sowie "Außergewöhnliche Belastung" (WDR/DLF 2019).

Regie: Dunja Arnaszus
Produktion: MDR 2020


23:00 Hörspiel is my first love – die Hörspielautorin Dunja Arnaszus (30 Min.)

Im Gespräch mit Steffen Moratz

(Ursendung)

Dunja Arnaszus zählt zu den wenigen deutschsprachigen Autorinnen, die seit vielen Jahren für das Genre Hörspiel schreiben. In dem Gespräch gibt sie Auskunft über frühe künstlerische Versuche, ihre Art, Geschichten zu erfinden und zu erzählen und über Umwege, die zum Schreiben führen können.

Dunja Arnaszus, geboren 1970 in Göttingen. Nach der Schule konnte sie sich nicht entscheiden, ob sie lieber eine berühmte Strafverteidigern oder eine glitzernde Zirkusartistin werden wollte, also wurde sie beides nicht. Dafür kann sie nach dem halben Studium jetzt ganz gut Juristisch und erinnert sich nach der Zirkusschule noch immer daran, wie man am Trapez einen Half Angel Drop macht, ohne in die Tiefe zu stürzen. Sie lebte einige Jahre in Frankreich (surfen und essen) und England (klettern und nicht essen). Zwischendurch war sie Dramaturgin an der Volksbühne in Berlin. Heute lebt sie in Hamburg als Schauspielerin, Autorin und Dozentin.

Hörspiele (Auswahl): "Wir fallen nicht" (DLF 2013) "Die letzte Schlacht" (NDR 2011), "Die Nächsten Besten", "Zeppelini", (DLF/RBB 2008); "Nebeneinander Gehen" (DLF 2011), "Der Richtige" (MDR 2016), "Efeu" (MDR 2018) sowie "Außergewöhnliche Belastung" (WDR/DLF 2019).

Regie: Steffen Moratz
Gespächsleitung: Steffen Moratz
Gespächspartner: Dunja Arnaszus
Produktion: MDR 2020


23:30 MDR KULTUR Nachtmusik (30 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen.

Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Dienstag, 30. Juni 2020


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Louis Spohr: "Die Prüfung", Ouvertüre
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Christian Fröhlich

Peter Tschaikowsky: Orchestersuite Nr. 4 G-Dur, op. 61 – "Mozartiana"
Radio-Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Gerd Albrecht

Francesco Maria Veracini: Sonate
Spirit of Musicke

Witold Lutosławski: "Kleine Suite"
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Michał Nesterowicz

Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll, KV 626
Ruth Ziesak, Sopran
Monica Groop, Mezzosopran
Thomas Cooley, Tenor
Thomas Laske, Bass
Windsbacher Knabenchor
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Karl-Friedrich Beringer


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade D-Dur, KV 239
Freiburger Barockorchester
Leitung: Petra Müllejans

Joseph Haydn: Streichquartett F-Dur, op. 77, Nr. 2
The Angeles String Quartet

Sergej Prokofjew: "Leutnant Kishe", op. 60
Boris Statsenko, Bariton
WDR Sinfonieorchester Köln
Leitung: Michail Jurowski

Ignaz Joseph Pleyel: Sextett Es-Dur
Consortium Classicum

Kurt Weill: "Kleine Dreigroschenmusik"
Münchner Rundfunkorchester
Leitung: Peter Stangel


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Dimitri Kabalewski: Klavierkonzert Nr. 3 D-Dur, op. 50
Michael Korstick
NDR Radiophilharmonie
Leitung: Alun Francis

Felix Mendelssohn Bartholdy: Sonate F-Dur
Dmitri Makhtin, Violine
Boris Berezovsky, Klavier

Joseph Bodin de Boismortier: "Les voyages de l'amour", Suite
La Cetra d'Orfeo
Leitung: Michel Keustermans


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 3 D-Dur, Ouvertüre, BWV 1068
German Brass
Leitung: Enrique Crespo

John Field: Rondeau A-Dur, H 28F
Míceál O'Rourke, Klavier
London Mozart Players
Leitung: Matthias Bamert

Niels Wilhelm Gade: Oktett F-Dur, Andantino quasi allegretto, op. 17
L'archibudelli & Smithsonian Chamber Players

Ottorino Respighi: "Rossiniana", Capri e Taormina
Radio-Symphonie-Orchester
Leitung: Gerd Albrecht

Ludwig van Beethoven/Franz Liszt: "An die ferne Geliebte"
Evgenia Rubinova, Klavier

Tomaso Albinoni: Oboenkonzert B-Dur, op. 7, Nr. 3
Stefan Schilli
Stuttgarter Kammerorchester
Leitung: Nicol Matt

Joseph Haydn: Violoncellokonzert C-Dur, Finale, Hob. VIIb/1
Daniel Müller-Schott
The Australian Chamber Orchestra
Leitung: Richard Tognetti


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, Kalenderblatt, Medienschau und Feuilleton.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.

Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Aber, Herr Preil! – Erinnerungen (2/4) (35 Min.)

Karrierist? und Berlin

Sie bildeten ein legendäres und unvergessenes Komiker-Duo: Hans-Joachim Preil und Rolf Herricht (1927-1981). Fünfundzwanzig Jahre lang zählten sie mit ihrem Charme und Witz zu den absoluten Publikumslieblingen der ostdeutschen Unterhaltung. Millionen lachten und schmunzelten über ihre trefflichen Sketche und das Brillantfeuerwerk der Pointen. In seinen 1994 erschienen Erinnerungen schildert Hans-Joachim Preil deshalb gleich zwei ungewöhnliche Lebensläufe – den eigenen und den seines Freundes und Partners Rolf Herricht. Geschrieben aber hat Hans-Joachim Preil dieses Buch und der daraus gelesen hat 1998 für MDR KULTUR, war ebenfalls er persönlich – vor allem auch "um unserem Publikum Dank zu sagen für all die vielen Jahre der Treue".

Hans Joachim Preil, am 26. Juni 1923 in Köslin, heute Koszalin, Schauspielausbildung; Engagements an Theatern in Quedlinburg, Aschersleben; dann Oberspielleiter in Magdeburg; später freiberuflich als Bühnenkomiker tätig. 25jährige Zusammenarbeit mit Rolf Herricht; Auftritte in Rundfunk und Fernsehen; Tourneeprogramme; erfolgreicher Textautor, Verfasser aller Herricht-Preil-Texte, schrieb Revuen, Musicals, Operetten und Boulevardstücke; auch Regiearbeit beim Fernsehen; mehrere Schallplatten mit Herricht-Preil-Dialogen. Preil starb am 2. November 1999 in Berlin.

Regie: Veronika Hübner
Produktion: MDR 1998
Sprecher: Hans-Joachim Preil


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)
Kalenderblatt, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Die Revolution in Scheppenstadt (Folge 21 von 21) (30 Min.)

Von Johann Gottlieb Schummel

(Übernahme)

Eine deutsche Revolution im Jahre 1793? Wo sollte die sich zugetragen haben? Nun, in Scheppenstadt, einer fiktiven deutschen Provinzstadt. Dort proben die Narren den Aufstand. Sie rufen der Freiheit und Gleichheit ein brausendes,Vivat', bringen dann aber nichts weiter zustande als Anarchie und,Schelmentoleranz'. An der Spitze der Bewegung steht der betuchte Gastwirt Springer, der ausruft: "Juchhey! Nun ist es Zeit das Eisen zu schmieden, weils warm ist! Ein Hundsfott, der mir nicht nachruft:,Es lebe die Freyheit, es lebe die Gleichheit!'" So wird die erste revolutionäre Handlung des Gastwirts sein, den alten Bürgermeister Lemmchen nicht zu grüßen, was bisher in Scheppenstadt jedermann getan hätte … Johann Gottlieb Schummels "Die Revolution in Scheppenstadt" ist eine Satire auf die deutschen Bewunderer der französischen Revolution (1789-1799) und folgt damit dem Geist von Goethes "Bürgergeneral", wobei Schummels Biograph Wolfgang Menzel dem Buch unendlich viel mehr Witz bescheinigt als Goethe. In Schummels Darstellung stellt als Philisterei des Jahrhunderts bloß, dass die allerschütternden Ereignisse in Frankreich den deutschen Schlafmützen noch Gelegenheit zu gemütlichen Späßen gaben, jedoch nur so lange, bis sie der Donner der Kanonen von Jena in solche Angst versetzte, dass ihnen Hören und Sehen verging.

Johann Gottlieb Schummel wurde am 8. Mai 1748 in Seitendorf bei Hirschberg als Sohn eines Schullehrers geboren. Im Alter von etwa 11 Jahren kam er auf das Gymnasium zu Hirschberg. Schon frühzeitig musste er sich als Mitglied des Singechors, der in der Kirche und vor den Häusern seinen Dienst hatte, seinen Lebensunterhalt erwerben. So reifte in dem Fünfzehnjährigen, als sich zufällig eine Schauspielertruppe in Hirschberg aufhielt, der Entschluss jener Truppe beizutreten. Schon nach wenigen Tagen aber, als er soeben zum ersten Male in Landshut öffentlich aufgetreten war, holte ihn der erzürnte Vater zurück. Um das Jahr 1767 begann Schummel seine Studien auf der Universität Halle/ Saale. Als er seine Universitätsstudien beendet hatte, begann er 1771 als Hauslehrer bei einem Oberamtmann in Aken seine schriftstellerische Tätigkeit. Als er 1772 Lehrämter an der Klosterschule zu Unserer Lieben Frauen in Magdeburg übernahm, entfaltete er vielseitige literarische Aktivitäten. 1779 wurde Schummel als Professor der Geschichte an die Ritterakademie nach Liegnitz und 1788 als Prorektor an das Gymnasium zu St. Elisabeth in Breslau berufen, an dem er 25 Jahre lang in hohem Ansehen und mit bestem Erfolge wirkte. Er starb am 23. Dezember 1813 in Breslau. Schummels satirischer Roman "Spitzbart" (1779) wurde vom Fernsehen der DDR 1989 unter dem Titel "Schulmeister Spitzbart" von Wolfgang Hübner mit Dietrich Körner, Otto Mellies u.a. verfilmt. Schummels Werk "Die Revolution in Scheppenstadt. Eine Volksschrift." erschien 1794 in Breslau.

Regie: Horst H. Vollmer
Produktion: hr 1989
Sprecher: Helmut Wöstmann


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Aber, Herr Preil! – Erinnerungen (Folge 2 von 4) (35 Min.)

Karrierist? und Berlin

(Wiederholung)

Sie bildeten ein legendäres und unvergessenes Komiker-Duo: Hans-Joachim Preil und Rolf Herricht (1927-1981). Fünfundzwanzig Jahre lang zählten sie mit ihrem Charme und Witz zu den absoluten Publikumslieblingen der ostdeutschen Unterhaltung. Millionen lachten und schmunzelten über ihre trefflichen Sketche und das Brillantfeuerwerk der Pointen. In seinen 1994 erschienen Erinnerungen schildert Hans-Joachim Preil deshalb gleich zwei ungewöhnliche Lebensläufe – den eigenen und den seines Freundes und Partners Rolf Herricht. Geschrieben aber hat Hans-Joachim Preil dieses Buch und der daraus gelesen hat 1998 für MDR KULTUR, war ebenfalls er persönlich – vor allem auch "um unserem Publikum Dank zu sagen für all die vielen Jahre der Treue".

Hans Joachim Preil, am 26. Juni 1923 in Köslin, heute Koszalin, Schauspielausbildung; Engagements an Theatern in Quedlinburg, Aschersleben; dann Oberspielleiter in Magdeburg; später freiberuflich als Bühnenkomiker tätig. 25jährige Zusammenarbeit mit Rolf Herricht; Auftritte in Rundfunk und Fernsehen; Tourneeprogramme; erfolgreicher Textautor, Verfasser aller Herricht-Preil-Texte, schrieb Revuen, Musicals, Operetten und Boulevardstücke; auch Regiearbeit beim Fernsehen; mehrere Schallplatten mit Herricht-Preil-Dialogen. Preil starb am 2. November 1999 in Berlin.

Regie: Veronika Hübner
Produktion: MDR 1998
Sprecher: Hans-Joachim Preil


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (120 Min.)

Live-Konzerte aus Konzertsälen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit renommierten Interpreten der klassischen Musik.


22:00 MDR KULTUR Werkstatt Mitteldeutschland (60 Min.)

Gespräche, Atelier-Besuche, Diskussions-Runden und Reportagen aus Mitteldeutschland.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen.

Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Mittwoch, 1. Juli 2020


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert d-Moll, KV 466
Michael Rische
WDR Sinfonieorchester Köln
Leitung: Howard Griffiths

Anton Reicha: Symphonie Es-Dur, op. 41
Cappella Coloniensis
Leitung: Hans-Martin Linde

Joseph Haydn: Hornkonzert D-Dur, Hob. VIId/3
Andrew Joy
Kölner Rundfunkorchester
Leitung: Johannes Goritzki

Maurice Ravel: "Miroirs"
Michael Endres, Klavier

Ferdinand Ries: Dramatische Ouvertüre, WoO 61 – "L'Apparition"
WDR Sinfonieorchester Köln
Leitung: Howard Griffiths


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Dimitri Kabalewski: Violoncellokonzert Nr. 2 C-Dur, op. 77
Mischa Meyer
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Hannu Lintu

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie C-Dur, KV 200
Berliner Philharmoniker
Leitung: Claudio Abbado

Antonín Dvořák: Streichquartett G-Dur, op. 106
Signum Quartett

Peter Tschaikowsky: "Romeo und Julia", Fantasie-Ouvertüre
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Mariss Jansons


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Béla Bartók: "Der Wunderbare Mandarin", Konzertsuite, op. 19
SWR Symphonieorchester
Leitung: Peter Eötvös

Ludwig van Beethoven: Romanze F-Dur, op. 50
Deutsche Kammerphilharmonie
Violine und Leitung: Thomas Zehetmair

Giuseppe Verdi: "Les vêpres siciliennes", Le quattro stagioni
London Symphony Orchestra
Leitung: Antonio de Almeida


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Giuseppe Verdi: "Il finto Stanislao", Ouvertüre
Orchestra Filarmonica della Scala
Leitung: Riccardo Chailly

Joseph Mysliveček: Bläseroktett B-Dur, EvaM 8 Bb1
L'Orfeo Bläserensemble

Richard Eilenberg: "Die Mühle im Schwarzwald", op. 52
WDR Rundfunkorchester Köln
Leitung: Christian Simonis

Franz Xaver Mozart: Klavierkonzert Nr. 2 Es-Dur, Allegro con brio. op. 25
Sinfonieorchester St. Gallen
Klavier und Leitung: Howard Shelley

Antonio Vivaldi: Sinfonia C-Dur, RV 116
La Folia Barockorchester
Leitung: Robin Peter Müller

Josef Suk: Serenade Es-Dur, Allegro giocoso, ma non troppo presto, op. 6
Los Angeles Chamber Orchestra
Leitung: Neville Marriner


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, Kalenderblatt, Medienschau und Feuilleton.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Aber, Herr Preil! – Erinnerungen (3/4) (35 Min.)

Höhenflug?; Unverhofft kommt oft: Gefährlich ist des Tigers Zahn

(Wiederholung)

Sie bildeten ein legendäres und unvergessenes Komiker-Duo: Hans-Joachim Preil und Rolf Herricht (1927-1981). Fünfundzwanzig Jahre lang zählten sie mit ihrem Charme und Witz zu den absoluten Publikumslieblingen der ostdeutschen Unterhaltung. Millionen lachten und schmunzelten über ihre trefflichen Sketche und das Brillantfeuerwerk der Pointen. In seinen 1994 erschienen Erinnerungen schildert Hans-Joachim Preil deshalb gleich zwei ungewöhnliche Lebensläufe – den eigenen und den seines Freundes und Partners Rolf Herricht. Geschrieben aber hat Hans-Joachim Preil dieses Buch und der daraus gelesen hat 1998 für MDR KULTUR, war ebenfalls er persönlich – vor allem auch "um unserem Publikum Dank zu sagen für all die vielen Jahre der Treue".

Hans Joachim Preil, am 26. Juni 1923 in Köslin, heute Koszalin, Schauspielausbildung; Engagements an Theatern in Quedlinburg, Aschersleben; dann Oberspielleiter in Magdeburg; später freiberuflich als Bühnenkomiker tätig. 25jährige Zusammenarbeit mit Rolf Herricht; Auftritte in Rundfunk und Fernsehen; Tourneeprogramme; erfolgreicher Textautor, Verfasser aller Herricht-Preil-Texte, schrieb Revuen, Musicals, Operetten und Boulevardstücke; auch Regiearbeit beim Fernsehen; mehrere Schallplatten mit Herricht-Preil-Dialogen. Preil starb am 2. November 1999 in Berlin.

Regie: Veronika Hübner
Produktion: MDR 1998
Sprecher: Hans-Joachim Preil


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)
Kalenderblatt, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Der Mann ohne Gesicht (1/3) (30 Min.)

Von Dorothy L. Sayers

Krimi-Sommer mit Lord Peter

Am einsamen Strand von East Felpham wird die Leiche eines Mannes in Badebekleidung gefunden. Er wurde erwürgt und sein Gesicht bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Sein Auto und seine Bekleidung sind verschwunden. Es gibt keinerlei Spuren des Mörders am Tatort.

Inspektor Parker von Scotland Yard ermittelt bald die Identität des Toten. Während er die Theorie vom verschmähten Liebhaber als Mörder verfolgt, entwickelt Lord Peter Wimsey dagegen die viel interessantere Variante vom genialen Maler, dessen jahrelange Demütigung sich in einer grässlichen Gewalttat entlädt. Nur eine Version kann sich wirklich abgespielt haben …

Dorothy Leigh Sayers (1893-1957), geboren als Tochter eines Pfarrers und Schuldirektors aus altem englischen Landadel, war eine der ersten Frauen, die an der Universität ihres Geburtsorts Oxford Examen machte. Sie wurde Lehrerin in Hull, wechselte dann aber für zehn Jahre zu einer Werbeagentur. 1926 heiratete sie den Hauptmann Oswald Atherton Fleming. Als Schriftstellerin begann sie mit religiösen Gedichten und Geschichten. Ihre über zwanzig Detektivromane, die sich durch psychologische Grundierungen, eine Fülle bestechender Charakterstudien und eine ethische Haltung auszeichnen, sind inzwischen in die Literaturgeschichte eingegangen. Dorothy L. Sayers gehört mit Agatha Christie und P. D. James zur Trias der großen englischen Kriminalautorinnen. 1950 erhielt sie in Anerkennung ihrer literarischen Verdienste um den Kriminalroman den Ehrendoktortitel der Universität Durham. Dorothy L. Sayers starb in Witham/Essex.

Peter Fricke, geb. 1939 in Berlin und ausgebildet an der Otto-Falckenberg-Schule in München, hatte seinen ersten Auftritt 1960, als Lysander in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum". Ab 1964 geht er für fast zehn Jahre an das Bayerische Staatsschauspiel München. Danach ist er freier Schauspieler, steht u.a. in Berlin, Hamburg Wien, Zürich oder Düsseldorf auf der Bühne und wird durch Fernsehserien wie "Der Kommissar", "Der Alte", "Derrick", "SOKO 5113" oder "Tatort" bekannt, in denen er prägnante, oft zwielichtige Charaktere darstellt. Im Kinofilm "Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief" ist er als Schwarzenberg zu sehen. Er arbeitet als Synchronsprecher in BBC-Produktionen ("Ich, Claudius – Kaiser und Gott", "Hamlet", "Richard II.") und ist als Erzähler in Filmen von Lars von Trier und in "Die fabelhafte Welt der Amélie" zu hören. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Hörbuchpreis geehrt, zum ersten Mal 2007, als Sprecher von Oscar Wildes "Das Gespenst von Canterville". Daneben hat er in Lesungen, Features und Hörspielen für alle deutschen Hörfunksender gearbeitet. Für den MDR stand er schon 1993 vor dem Mikrophon, als Higgins in G.B. Shaws Komödie "Pygmalion", oder als James in Jules Vernes "In 80 Tagen um die Welt" (2008) oder als Johnson in Lionel Goldsteins "Halpern und Johnson" (2011).

Regie: Klaus Zippel
Bearbeitung: Ulrich Griebel
Komponist: Michael Hinze
Produktion: MDR/SFB-ORB/SWR 2002

Sprecher:
Dagmar von Thomas – Erzählerin
Peter Fricke – Lord Peter Wimsey
Siegfried Voß – Inspektor Parker
Klaus Manchen – 1. Reisender
Thomas Just – 2. Reisender
Ellen Hellwig – Frau vom 1. Reisenden
Günter Schoßböck – 3. Reisender
Daniela Voß – Frau vom 2. Reisenden
Peter Groeger – 4. Reisender
Hilmar Eichhorn – Salcombe Hardy, Reporter
Matthias Hummitzsch – Thomas Crowder
Susanne Böwe – Gladys Twitterton


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Aber, Herr Preil! – Erinnerungen (Folge 3 von 4) (35 Min.)

Höhenflug?; Unverhofft kommt oft: Gefährlich ist des Tigers Zahn

(Wiederholung)

Sie bildeten ein legendäres und unvergessenes Komiker-Duo: Hans-Joachim Preil und Rolf Herricht (1927-1981). Fünfundzwanzig Jahre lang zählten sie mit ihrem Charme und Witz zu den absoluten Publikumslieblingen der ostdeutschen Unterhaltung. Millionen lachten und schmunzelten über ihre trefflichen Sketche und das Brillantfeuerwerk der Pointen. In seinen 1994 erschienen Erinnerungen schildert Hans-Joachim Preil deshalb gleich zwei ungewöhnliche Lebensläufe – den eigenen und den seines Freundes und Partners Rolf Herricht. Geschrieben aber hat Hans-Joachim Preil dieses Buch und der daraus gelesen hat 1998 für MDR KULTUR, war ebenfalls er persönlich – vor allem auch "um unserem Publikum Dank zu sagen für all die vielen Jahre der Treue".

Hans Joachim Preil, am 26. Juni 1923 in Köslin, heute Koszalin, Schauspielausbildung; Engagements an Theatern in Quedlinburg, Aschersleben; dann Oberspielleiter in Magdeburg; später freiberuflich als Bühnenkomiker tätig. 25jährige Zusammenarbeit mit Rolf Herricht; Auftritte in Rundfunk und Fernsehen; Tourneeprogramme; erfolgreicher Textautor, Verfasser aller Herricht-Preil-Texte, schrieb Revuen, Musicals, Operetten und Boulevardstücke; auch Regiearbeit beim Fernsehen; mehrere Schallplatten mit Herricht-Preil-Dialogen. Preil starb am 2. November 1999 in Berlin.

Regie: Veronika Hübner
Produktion: MDR 1998
Sprecher: Hans-Joachim Preil


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Songs und Chansons (60 Min.)
Deutsche und internationale Größen der Singer-Songwriter-Szene.


21:00 MDR KULTUR Folk und Welt (60 Min.)

Neuvorstellungen, spannende Alben und aktuelle Strömungen der Folk- und Weltmusik.


22:00 Oury Jalloh und die Toten vom Dessauer Polizeirevier (60 Min.)

Von Margot Overath

(Ursendung)

Ein Asylbewerber aus Afrika verbrennt 2005 in Dessau im Polizeigewahrsam. Der an Händen und Füßen Gefesselte habe sich selbst angezündet, behaupten die Beamten. 15 Jahre lang scheitert die Justiz trotz mehrfacher Anläufe daran, den Fall aufzuklären – und macht ihn damit zum Politikum. Über ein Jahrzehnt hat die Autorin den Fall verfolgt, Akten studiert, mit Zeugen, Polizisten, Staatsanwälten, Brandexperten, Rechtsmedizinern und Kriminologen gesprochen.

Sie geht zwei weiteren nicht aufgeklärten Todesfällen nach: Mario B., der zwei Jahre vor Oury Jalloh in der selben Zelle starb und Hans-Jürgen R., der 1997 sterbend in der Nähe des Reviers gefunden wurde. Die Recherchen der Autorin führen in eine Gemengelage, die gezeichnet ist von Gewalt, offenem Alltagsrassismus und gewaltbereitem Rechtsradikalismus. Das Feature stellt die Frage, ob Korpsgeist und falsch verstandene Loyalitäten in Strafverfolgungsbehörden zur Gefahr für den Rechtsstaat werden.

Margot Overath studierte Sozialwissenschaften und begann 1980 bei Radio Bremen als freie Reporterin im Jugendfunk. Es war die Zeit der Hausbesetzungen, der radikalen Proteste, in vielen der folgenden Prozesse saß sie auf der Pressebank und berichtete. Seit 1984 schreibt sie Radiofeatures für verschiedene ARD-Anstalten. Ihre beiden Features zum Todesfall Oury Jalloh "Verbrannt in Polizeizelle Nr. 5" und "Die widersprüchlichen Wahrheiten eines Todesfalls" produzierte die Featureredaktion des MDR 2010. Sie wurden mit zahlreichen Preisen geehrt. 2016 erhielt die Autorin den "Axel-Eggebrecht-Peis" für ihr Gesamtwerk.

Regie: Nikolai von Koslowski
Produktion: WDR/NDR/MDR 2020
Sprecherin: Eva Meckbach


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen.

Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Donnerstag, 2. Juli 2020


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Friedrich Ernst Fesca: Ouvertüre C-Dur, op. 43
NDR Radiophilharmonie
Leitung: Frank Beermann

Edvard Grieg: Sonate G-Dur, op. 13
Stefan Wagner, Violine
Christopher Oakden, Klavier

Johann Mattheson: "Die geheimen Begebenheiten Henrico IV.
Königs von Castilien und Leon", Ouvertüre
Elbipolis Barockorchester Hamburg

Anton Bruckner: Vier liturgische Motetten
NDR-Chor
Leitung: Simon Schouten

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 1 D-Dur – "Titan"
NDR Elbphilharmonie Orchester
Leitung: Thomas Hengelbrock


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Ludwig van Beethoven: "Sturm-Sonate"
Murray Perahia, Klavier

Hans Sommer: Orchesterlieder
Elisabeth Kulman, Mezzosopran
Bo Skovhus, Bariton
Bamberger Symphoniker
Leitung: Sebastian Weigle

Johann Sebastian Bach: Suite 5 c-Moll, BWV 1011
David Watkin, Violoncello

Franz Schreker: "Der ferne Klang", Nachtstück
Orquesta Filarmónica de Gran Canaria
Leitung: Pedro Halffter


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Wolfgang Amadeus Mozart: Notturno D-Dur, KV 286
Academy of St. Martin in the Fields
Leitung: Neville Marriner

Heitor Villa-Lobos: Fünf Präludien
Johannes Tonio Kreusch, Gitarre

Ottorino Respighi: "Antiche danze ed arie", Suite Nr. 3
Los Angeles Chamber Orchestra
Leitung: Neville Marriner


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Georg Friedrich Händel: Konzert g-Moll, HWV 287o
Gábor Boldoczki, Trompete
Sinfonia Varsovia

Nino Rota: Sonate D-Dur
Rocco Parisi, Klarinette
Gabriele Rota, Klavier

Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-Moll, Allegro non troppo, op. 98
Tonkünstler-Orchester
Leitung: Andrés Orozco-Estrada

Francesco Saverio Geminiani: Konzert F-Dur
Maurice Steger, Blockflöte
The English Concert
Leitung: Laurence Cummings

Giovanni Gabrieli: "La spiritata"
NDR Brass
Leitung: Philipp Ahmann

Franz Liszt: "Les jeux d'eau à la Villa d'Este"
Ragna Schirmer, Klavier


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, Kalenderblatt, Medienschau und Feuilleton.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Aber, Herr Preil! – Erinnerungen (4/4) (35 Min.)

Weiter im Text; The show must go on; Glück muss man haben

(Wiederholung)

Sie bildeten ein legendäres und unvergessenes Komiker-Duo: Hans-Joachim Preil und Rolf Herricht (1927-1981). Fünfundzwanzig Jahre lang zählten sie mit ihrem Charme und Witz zu den absoluten Publikumslieblingen der ostdeutschen Unterhaltung. Millionen lachten und schmunzelten über ihre trefflichen Sketche und das Brillantfeuerwerk der Pointen. In seinen 1994 erschienen Erinnerungen schildert Hans-Joachim Preil deshalb gleich zwei ungewöhnliche Lebensläufe – den eigenen und den seines Freundes und Partners Rolf Herricht. Geschrieben aber hat Hans-Joachim Preil dieses Buch und der daraus gelesen hat 1998 für MDR KULTUR, war ebenfalls er persönlich – vor allem auch "um unserem Publikum Dank zu sagen für all die vielen Jahre der Treue".

Hans Joachim Preil, am 26. Juni 1923 in Köslin, heute Koszalin, Schauspielausbildung; Engagements an Theatern in Quedlinburg, Aschersleben; dann Oberspielleiter in Magdeburg; später freiberuflich als Bühnenkomiker tätig. 25jährige Zusammenarbeit mit Rolf Herricht; Auftritte in Rundfunk und Fernsehen; Tourneeprogramme; erfolgreicher Textautor, Verfasser aller Herricht-Preil-Texte, schrieb Revuen, Musicals, Operetten und Boulevardstücke; auch Regiearbeit beim Fernsehen; mehrere Schallplatten mit Herricht-Preil-Dialogen. Preil starb am 2. November 1999 in Berlin.

Regie: Veronika Hübner
Produktion: MDR 1998
Sprecher: Hans-Joachim Preil


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)
Kalenderblatt, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Der Mann ohne Gesicht (2/3) (30 Min.)

Von Dorothy L. Sayers

Am einsamen Strand von East Felpham wird die Leiche eines Mannes in Badebekleidung gefunden. Er wurde erwürgt und sein Gesicht bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Sein Auto und seine Bekleidung sind verschwunden. Es gibt keinerlei Spuren des Mörders am Tatort. Inspektor Parker von Scotland Yard ermittelt bald die Identität des Toten. Während er die Theorie vom verschmähten Liebhaber als Mörder verfolgt, entwickelt Lord Peter Wimsey dagegen die viel interessantere Variante vom genialen Maler, dessen jahrelange Demütigung sich in einer grässlichen Gewalttat entlädt. Nur eine Version kann sich wirklich abgespielt haben …

Dorothy Leigh Sayers (1893-1957), geboren als Tochter eines Pfarrers und Schuldirektors aus altem englischen Landadel, war eine der ersten Frauen, die an der Universität ihres Geburtsorts Oxford Examen machte. Sie wurde Lehrerin in Hull, wechselte dann aber für zehn Jahre zu einer Werbeagentur. 1926 heiratete sie den Hauptmann Oswald Atherton Fleming. Als Schriftstellerin begann sie mit religiösen Gedichten und Geschichten. Ihre über zwanzig Detektivromane, die sich durch psychologische Grundierungen, eine Fülle bestechender Charakterstudien und eine ethische Haltung auszeichnen, sind inzwischen in die Literaturgeschichte eingegangen. Dorothy L. Sayers gehört mit Agatha Christie und P. D. James zur Trias der großen englischen Kriminalautorinnen. 1950 erhielt sie in Anerkennung ihrer literarischen Verdienste um den Kriminalroman den Ehrendoktortitel der Universität Durham. Dorothy L. Sayers starb in Witham/Essex.

Peter Fricke, geb. 1939 in Berlin und ausgebildet an der Otto-Falckenberg-Schule in München, hatte seinen ersten Auftritt 1960, als Lysander in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum". Ab 1964 geht er für fast zehn Jahre an das Bayerische Staatsschauspiel München. Danach ist er freier Schauspieler, steht u.a. in Berlin, Hamburg Wien, Zürich oder Düsseldorf auf der Bühne und wird durch Fernsehserien wie "Der Kommissar", "Der Alte", "Derrick", "SOKO 5113" oder "Tatort" bekannt, in denen er prägnante, oft zwielichtige Charaktere darstellt. Im Kinofilm "Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief" ist er als Schwarzenberg zu sehen. Er arbeitet als Synchronsprecher in BBC-Produktionen ("Ich, Claudius – Kaiser und Gott", "Hamlet", "Richard II.") und ist als Erzähler in Filmen von Lars von Trier und in "Die fabelhafte Welt der Amélie" zu hören. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Hörbuchpreis geehrt, zum ersten Mal 2007, als Sprecher von Oscar Wildes "Das Gespenst von Canterville". Daneben hat er in Lesungen, Features und Hörspielen für alle deutschen Hörfunksender gearbeitet. Für den MDR stand er schon 1993 vor dem Mikrophon, als Higgins in G.B. Shaws Komödie "Pygmalion", oder als James in Jules Vernes "In 80 Tagen um die Welt" (2008) oder als Johnson in Lionel Goldsteins "Halpern und Johnson" (2011).

Regie: Klaus Zippel
Bearbeitung: Ulrich Griebel
Komponist: Michael Hinze
Produktion: MDR/SFB-ORB/SWR 2002

Sprecher:
Dagmar von Thomas – Erzählerin
Peter Fricke – Lord Peter Wimsey
Siegfried Voß – Inspektor Parker
Klaus Manchen – 1. Reisender
Thomas Just – 2. Reisender
Ellen Hellwig – Frau vom 1. Reisenden
Günter Schoßböck – 3. Reisender
Daniela Voß – Frau vom 2. Reisenden
Peter Groeger – 4. Reisender
Hilmar Eichhorn – Salcombe Hardy, Reporter
Matthias Hummitzsch – Thomas Crowder
Susanne Böwe – Gladys Twitterton


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Aber, Herr Preil! – Erinnerungen (Folge 4 von 4) (35 Min.)

Weiter im Text; The show must go on; Glück muß man haben

(Wiederholung)

Sie bildeten ein legendäres und unvergessenes Komiker-Duo: Hans-Joachim Preil und Rolf Herricht (1927-1981). Fünfundzwanzig Jahre lang zählten sie mit ihrem Charme und Witz zu den absoluten Publikumslieblingen der ostdeutschen Unterhaltung. Millionen lachten und schmunzelten über ihre trefflichen Sketche und das Brillantfeuerwerk der Pointen. In seinen 1994 erschienen Erinnerungen schildert Hans-Joachim Preil deshalb gleich zwei ungewöhnliche Lebensläufe – den eigenen und den seines Freundes und Partners Rolf Herricht. Geschrieben aber hat Hans-Joachim Preil dieses Buch und der daraus gelesen hat 1998 für MDR KULTUR, war ebenfalls er persönlich – vor allem auch "um unserem Publikum Dank zu sagen für all die vielen Jahre der Treue".

Hans Joachim Preil, am 26. Juni 1923 in Köslin, heute Koszalin, Schauspielausbildung; Engagements an Theatern in Quedlinburg, Aschersleben; dann Oberspielleiter in Magdeburg; später freiberuflich als Bühnenkomiker tätig. 25jährige Zusammenarbeit mit Rolf Herricht; Auftritte in Rundfunk und Fernsehen; Tourneeprogramme; erfolgreicher Textautor, Verfasser aller Herricht-Preil-Texte, schrieb Revuen, Musicals, Operetten und Boulevardstücke; auch Regiearbeit beim Fernsehen; mehrere Schallplatten mit Herricht-Preil-Dialogen. Preil starb am 2. November 1999 in Berlin.

Regie: Veronika Hübner
Produktion: MDR 1998
Sprecher: Hans-Joachim Preil


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Musik Modern (60 Min.)

Klassiker der Moderne bis zu Werken der Gegenwart. Konzerte der neuen Musik in der Region, sowie Festivals, Uraufführungen und CD Neuerscheinungen.


21:00 MDR KULTUR Jazz (60 Min.)

Musiker und Produktionen die neue musikalische Maßstäbe setzen. Jazz in allen Facetten, in der Verbindung mit anderen Genres und Musikrichtungen sowie aus Grenzbereichen von ethnischen Traditionen, Neuer Musik oder avancierter Pop-Rockmusik.


22:00 MDR KULTUR Café (60 Min.)

Gespräche in entspannter Atmosphäre mit prominenten Gästen, die persönliche Einblicke in ihr Leben geben und über aktuelle Projekte berichten.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen.

Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Freitag, 3. Juli 2020


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Ambroise Thomas: "Mignon", Ouvertüre
Münchner Rundfunkorchester
Leitung: Dan Ettinger

Georg Philipp Telemann: Concert françois g-Moll, TWV 53:g1
L'accademia giocosa

Richard Strauss: Violinkonzert d-Moll, op. 8
Sarah Chang
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Wolfgang Sawallisch

Aaron Copland: "Appalachian Spring"
Münchener Kammerorchester
Leitung: Olari Elts

Max Reger: Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart, op. 132 Bamberger Symphoniker Leitung: Rudolf Piehlmayer


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Charles-Auguste de Bériot: Violinkonzert Nr. 2 h-Moll, op. 32
Philippe Quint
Slovak Radio Symphony Orchestra
Leitung: Kirk Trevor

Claude Debussy: 12 Préludes, Heft 2
Michael Korstick, Klavier

Karol Szymanowski: Symphonie Nr. 2 B-Dur, op. 19
BBC Symphony Orchestra
Leitung: Edward Gardner

Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate e-Moll, KV 304
Mark Steinberg, Violine
Mitsuko Uchida, Klavier


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Louise Farrenc: Sextett c-Moll, op. 40
Linos Ensemble

Claude Debussy: "Pelléas et Mélisande", Suite
Berliner Philharmoniker
Leitung: Claudio Abbado


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Ludwig van Beethoven: Sonate C-Dur, Allegro con brio, op. 53
Michael Korstick, Klavier

Johann Stamitz: Sinfonie G-Dur
Concerto Köln

Nikolaj Rimskij-Korsakow: Fantasie über serbische Themen, op. 6
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Michail Jurowski

Franz Schubert: Drei Deutsche Tänze, D 973
Karl Betz, Klavier

Francesco Durante: Konzert Nr. 2 g-Moll
Concerto Italiano

Johann Heinrich Schmelzer: "Die Fechtschule"
Meret Lüthi, Violine
Les Passions de l'Ame


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, Kalenderblatt, Medienschau und Feuilleton.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Geliebte weiße Maus – Das Leben des Rolf Herricht (35 Min.)

Von Annett Gröschner

"Geliebte weiße Maus" war seine erste Hauptrolle im Film. Er spielte sich sofort in die Herzen der DDR-Zuschauer, obwohl die Rolle ziemlich undankbar war: Er hatte einen Volkspolizisten zu spielen. Als der Komiker Rolf Herricht 1981 gerade 54-jährig nach einem Bühnenauftritt starb, trauerte die DDR. Herricht war auf der Bühne und im Fernsehen immer der Dumme, von dem man wußte, wieviel von seiner Naivität nur gespielt war, um die Klügeren, auch die Mächtigeren, auszutricksen und durch gespielte Dummheit bis zur Weißglut zu reizen.

Der am 5. Oktober 1927 in Magdeburg geborene Schauspieler hat nach seiner Ausbildung lange an den Theatern der Region gespielt: in Salzwedel, Stendal, Staßfurt, bis er als Bühnenkomiker berühmt wurde und nach Berlin ging. Die Autorin hat seinen langjährigen Bühnenkollegen Hans-Joachim Preil interviewt und Rolf Herrichts Schwester in Magdeburg gefunden. Entstanden ist ein Funkporträt mit vielen Tonbeispielen aus dem Archiv.

Regie: Rainer Schwarz
Produktion: MDR 1997

Sprecher:
Susanne Bard
Ulrike Krumbiegel
Gerd Grasse


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)
Kalenderblatt, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.

Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Der Mann ohne Gesicht (3/3) (30 Min.)

Von Dorothy L. Sayers

Am einsamen Strand von East Felpham wird die Leiche eines Mannes in Badebekleidung gefunden. Er wurde erwürgt und sein Gesicht bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Sein Auto und seine Bekleidung sind verschwunden. Es gibt keinerlei Spuren des Mörders am Tatort. Inspektor Parker von Scotland Yard ermittelt bald die Identität des Toten. Während er die Theorie vom verschmähten Liebhaber als Mörder verfolgt, entwickelt Lord Peter Wimsey dagegen die viel interessantere Variante vom genialen Maler, dessen jahrelange Demütigung sich in einer grässlichen Gewalttat entlädt. Nur eine Version kann sich wirklich abgespielt haben …

Dorothy Leigh Sayers (1893-1957), geboren als Tochter eines Pfarrers und Schuldirektors aus altem englischen Landadel, war eine der ersten Frauen, die an der Universität ihres Geburtsorts Oxford Examen machte. Sie wurde Lehrerin in Hull, wechselte dann aber für zehn Jahre zu einer Werbeagentur. 1926 heiratete sie den Hauptmann Oswald Atherton Fleming. Als Schriftstellerin begann sie mit religiösen Gedichten und Geschichten. Ihre über zwanzig Detektivromane, die sich durch psychologische Grundierungen, eine Fülle bestechender Charakterstudien und eine ethische Haltung auszeichnen, sind inzwischen in die Literaturgeschichte eingegangen. Dorothy L. Sayers gehört mit Agatha Christie und P. D. James zur Trias der großen englischen Kriminalautorinnen. 1950 erhielt sie in Anerkennung ihrer literarischen Verdienste um den Kriminalroman den Ehrendoktortitel der Universität Durham. Dorothy L. Sayers starb in Witham/Essex.

Peter Fricke, geb. 1939 in Berlin und ausgebildet an der Otto-Falckenberg-Schule in München, hatte seinen ersten Auftritt 1960, als Lysander in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum". Ab 1964 geht er für fast zehn Jahre an das Bayerische Staatsschauspiel München. Danach ist er freier Schauspieler, steht u.a. in Berlin, Hamburg Wien, Zürich oder Düsseldorf auf der Bühne und wird durch Fernsehserien wie "Der Kommissar", "Der Alte", "Derrick", "SOKO 5113" oder "Tatort" bekannt, in denen er prägnante, oft zwielichtige Charaktere darstellt. Im Kinofilm "Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief" ist er als Schwarzenberg zu sehen. Er arbeitet als Synchronsprecher in BBC-Produktionen ("Ich, Claudius – Kaiser und Gott", "Hamlet", "Richard II.") und ist als Erzähler in Filmen von Lars von Trier und in "Die fabelhafte Welt der Amélie" zu hören. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Hörbuchpreis geehrt, zum ersten Mal 2007, als Sprecher von Oscar Wildes "Das Gespenst von Canterville". Daneben hat er in Lesungen, Features und Hörspielen für alle deutschen Hörfunksender gearbeitet. Für den MDR stand er schon 1993 vor dem Mikrophon, als Higgins in G.B. Shaws Komödie "Pygmalion", oder als James in Jules Vernes "In 80 Tagen um die Welt" (2008) oder als Johnson in Lionel Goldsteins "Halpern und Johnson" (2011).

Regie: Klaus Zippel
Bearbeitung: Ulrich Griebel
Komponist: Michael Hinze
Produktion: MDR/SFB-ORB/SWR 2002

Sprecher:
Dagmar von Thomas – Erzählerin
Peter Fricke – Lord Peter Wimsey
Siegfried Voß – Inspektor Parker
Klaus Manchen – 1. Reisender
Thomas Just – 2. Reisender
Ellen Hellwig – Frau vom 1. Reisenden
Günter Schoßböck – 3. Reisender
Daniela Voß – Frau vom 2. Reisenden
Peter Groeger – 4. Reisender
Hilmar Eichhorn – Salcombe Hardy, Reporter
Matthias Hummitzsch – Thomas Crowder
Susanne Böwe – Gladys Twitterton


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben sowie um 15:45 Uhr Shabbat Shalom Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Geliebte weiße Maus – Das Leben des Rolf Herricht (35 Min.)

Von Annett Gröschner

(Wiederholung)

"Geliebte weiße Maus" war seine erste Hauptrolle im Film. Er spielte sich sofort in die Herzen der DDR-Zuschauer, obwohl die Rolle ziemlich undankbar war: Er hatte einen Volkspolizisten zu spielen. Als der Komiker Rolf Herricht 1981 gerade 54jährig nach einem Bühnenauftritt starb, trauerte die DDR. Herricht war auf der Bühne und im Fernsehen immer der Dumme, von dem man wußte, wieviel von seiner Naivität nur gespielt war, um die Klügeren, auch die Mächtigeren, auszutricksen und durch gespielte Dummheit bis zur Weißglut zu reizen. Der am 5. Oktober 1927 in Magdeburg geborene Schauspieler hat nach seiner Ausbildung lange an den Theatern der Region gespielt: in Salzwedel, Stendal, Staßfurt, bis er als Bühnenkomiker berühmt wurde und nach Berlin ging. Die Autorin hat seinen langjährigen Bühnenkollegen Hans-Joachim Preil interviewt und Rolf Herrichts Schwester in Magdeburg gefunden. Entstanden ist ein Funkporträt mit vielen Tonbeispielen aus dem Archiv.

Regie: Rainer Schwarz
Produktion: MDR 1997

Regie: Rainer Schwarz
Produktion: MDR 1997

Sprecher:
Susanne Bard
Ulrike Krumbiegel
Gerd Grasse


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (150 Min.)
Hochwertige Livekonzerte aus den Konzertsälen aus aller Welt


22:30 MDR Kultur Kabarett und Chanson (60 Min.)


23:30 MDR KULTUR Nachtmusik

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen.

Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle: MDR KULTUR – Das Radio – Programminformationen
27. Woche – 27.06. bis 03.07.2020
Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)
Hauptredaktion Kultur
Gerberstraße 2, 06140 Halle/Saale
Telefon: 0341/300-0
E-mail: kommunikation@mdr.de
Internet: www.mdr.de, www.mdr-figaro.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 19. Juni 2020

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