Schattenblick → INFOPOOL → NACHRICHTEN → VOM TAGE


GESUNDHEIT/7639: Medizin und Gesundheitswesen - 12.01.2018 (SB)


VOM TAGE


Chirurgischen Eingriffe in Afrika lebensgefährlich

Wer einen chirurgischen Eingriff benötigt, sollte sich möglichst nicht in Afrika aufhalten. Laut Deutschem Ärzteblatt ist das durchschnittliche Risiko, nach einem solchen Eingriff in Afrika zu sterben, rund doppelt so hoch wie der globale Durchschnitt. Etwa jeder fünfte OP-Patient entwickelt dort Komplikationen, und insgesamt 2 Prozent sterben, wie aus einer Untersuchung hervorgeht, die Bruce Biccard von der Groote Schuur Hospital und University of Cape Town in Südafrika durchgeführt hatte. Dabei zeigte sich, daß 95 Prozent der Todesfälle nach der Operation auftraten. Dies deutet nach Biccard darauf hin, daß viele Menschenleben durch eine effektive Überwachung von Patienten hätten gerettet werden können.

12. Januar 2018


Zur Tagesausgabe / Zum Seitenanfang