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UMWELT/7743: Ökologie, Umweltschutz und Katastrophen - 15.04.2018 (SB)


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Niedersachsen setzt 300.000 Jungaale in der Elbe aus

Bekanntlich ist der Elbaal vom Aussterben bedroht. Dem soll mit einer Aktion entgegengewirkt werden. Wie dpa gerade meldete, sind mehr als 300.000 Jungaale in Bleckede im Landkreis Lüneburg ausgesetzt worden, um den Bestand der Wanderfische wieder aufzubauen. Die Tiere sind etwa sechs bis sieben Zentimeter lang und wiegen im Schnitt nur 0,3 Gramm - deswegen auch der Name Glasaale für sie. Die Jungaale sollen die Elbe hinunterschwimmen und nach sechs bis zwölf Jahren durch die Nordsee und den Atlantik zum Laichgebiet in der Sargossasee im Westatlantik wandern. Experten gehen davon aus, daß sich die Tiere in den Tiefen der Sargassosee im Westatlantik paaren. Mit dem Golfstrom sollen dann Eier und Jungtiere wieder zurück nach Europa kommen. Seit 2006 wurden mit der Aktion weit mehr als zwei Millionen Jungaale in die Elbe entlassen.

15. April 2018


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