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UMWELT/7800: Ökologie, Umweltschutz und Katastrophen - 12.06.2018 (SB)


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Wissenschaft rätselt über den Tod der großen Affenbrotbäume

Fraglos gehören die Affenbrotbäume, auch Baobabs genannt, zu den markantesten Bäumen Afrikas. Jetzt sind einige der ältesten und größten von ihnen laut Spiegel Online überraschend gestorben. Heraus kam ihr Tod, als Forscher um den Chemiker Adrian Patrut von der rumänischen Universität Babe Bolyai mehr als 60 der größten und ältesten Baobabs untersuchten, um ihr Alter per Radiokarbonmethode zu bestimmen. Dabei entdeckten die Forscher, daß acht der 13 ältesten untersuchten Bäume und fünf der sechs größten Baobabs entweder komplett abgestorben oder ihre ältesten Teile kollabiert waren, und das recht plötzlich und nahezu gleichzeitig. Gegenwärtig spekulieren die Wissenschaftler, ob eventuell die gegenwärtigen Dürren schuld an dem Sterben sein könnten. Schließlich erlebt Südafrika seit mehreren Jahren immer wieder extreme Dürren. Allerdings läßt sich gegenwärtig nicht sagen, ob diese Einzelereignisse auf den Klimawandel zurückzuführen sind oder ob sie auch ohne diesen stattgefunden hätten. Das wird sich erst in einigen Jahren sagen lassen.

12. Juni 2018


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