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WIRTSCHAFT/8078: Märkte und Finanzen - 14.03.2019 (SB)


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RWE prüft Konditionen für den Kohleausstieg

RWE läßt für den Braunkohletagebau Hambach einen neuen Betriebsplan ausarbeiten. Dieser soll die von der sogenannten Kohlekommission der Bundesregierung vorgeschlagene Abschaltung klimaschädlicher Kohlekraftwerke mit einer Leistung von drei Gigawatt bis 2023 berücksichtigen. Bei entsprechender Entschädigung wird RWE den größeren Anteil davon übernehmen. Der Vorstandsvorsitzende Rolf Martin Schmitz erwartet eine Kompensation in der Größenordnung von 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro pro abgeschaltetem Gigawatt. Mit dem Geld sollen auch die Tagebaue rekultiviert werden. RWE wird prüfen, ob der am Tagebau gelegen Hambacher Forst erhalten bleiben kann. Der Kohleausstieg wird mit einem signifikanten Stellenabbau bei RWE noch vor 2023 verbunden sein, heißt es im RWE-Geschäftsbericht 2018 für die Bilanzpressekonferenz in Essen.

14. März 2019


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