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WISSENSCHAFT/8204: Aus Forschung und Technik - 06.07.2019 (SB)


VOM TAGE


Sicherheitsupdates sollten auf neustem Stand sein

Smartphones sind heutzutage aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Längst kann man mit ihnen mehr als nur zu telefonieren, Bilder zu schießen oder auf YouTube ein paar Videos zu schauen. Das hat inzwischen Ausmaße erreicht, daß man bei manchen Mitbürgern nicht genau sagen kann, wo der Mensch aufhört und die Maschine anfängt. Da bleibt es nicht aus, daß auf dem mobilen Geräten sensible Daten zu finden sind, die, wenn sie in falsche Hände geraten, manche Probleme heraufbeschwören können. Das weckt bei nicht wenigen Hackern Begehrlichkeiten. Wie t-online.de gerade meldete, hat Google neue Sicherheitsupdates für Android veröffentlicht, die mehrere Schwachstellen schließen sollen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stuft diese auf Risikostufe 4 ein. Das heißt, daß sie im Ernstfall ein hohes Schadenspotential haben. Besonders problematisch sollen Fehler im sogenannten Media-Framework sein. Durch diese können Angreifer einen Schadcode einschleusen, um die Kontrolle über das Gerät zu übernehmen, Daten auszuspionieren oder das Gerät unbrauchbar zu machen.

6. Juli 2019


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