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LUFT-BA/8003: Luftbelastung 11.02.17 Bayern


Die Luftbelastung in Bayern am 11.02.2017 - 12.00 Uhr

Umweltbundesamt (UBA) - Aktuelle Immissionsdaten



Schwefeldioxid (SO2) - 1-Stunden-Mittelwerte 
Station
Stationsname
µg/m3
DEBY001
DEBY002
DEBY004
DEBY006
DEBY013
DEBY020
DEBY021
DEBY026
DEBY028
DEBY037
DEBY053
DEBY063
DEBY099
Ansbach/Residenzstraße
Arzberg/Egerstraße
Kleinwallstadt/Hofstetter Straße
Augsburg/Königsplatz
Mehring/Sportplatz
Hof/LfU
Ingolstadt/Rechbergstraße
Vohburg a.d. Donau/Alter Wöhrer Weg
Kelheim/Regensburger Straße
München/Stachus
Nürnberg/Bahnhof
Regensburg/Rathaus
Augsburg/LfU
8
5
9
4
3
4
10
5
3
8
4
4
6




Kohlenmonoxid (CO) - 8-Stunden-Mittelwerte 
Station
Stationsname
µg/m3
DEBY001
DEBY006
DEBY012
DEBY014
DEBY021
DEBY028
DEBY035
DEBY037
DEBY039
DEBY063
DEBY088
DEBY099
DEBY110
DEBY111
DEBY115
DEBY119
DEBY120
Ansbach/Residenzstraße
Augsburg/Königsplatz
Burghausen/Marktler Straße
Coburg/Lossaustraße
Ingolstadt/Rechbergstraße
Kelheim/Regensburger Straße
Lindau (Bodensee)/Friedrichshafener Straße
München/Stachus
München/Lothstraße
Regensburg/Rathaus
Trostberg/Schwimmbadstraße
Augsburg/LfU
Augsburg/Karlstraße
Bayreuth/Hohenzollernring
München/Landshuter Allee
Würzburg/Stadtring Süd
Nürnberg/Von-der-Tann-Straße
700
600
500
400
700
600
400
500
500
500
500
500
600
400
600
600
900




Ozon (O3) - 1-Stunden-Mittelwerte 
Station
Stationsname
µg/m3
DEBY002
DEBY004
DEBY005
DEBY007
DEBY013
DEBY020
DEBY026
DEBY030
DEBY031
DEBY039
DEBY047
DEBY049
DEBY052
DEBY058
DEBY062
DEBY067
DEBY068
DEBY072
DEBY075
DEBY077
DEBY079
DEBY088
DEBY089
DEBY093
DEBY099
DEBY109
DEBY113
DEBY122
DEBY124
DEBY187
DEBY188
DEBY189
DEBY196
Arzberg/Egerstraße
Kleinwallstadt/Hofstetter Straße
Aschaffenburg/Bussardweg
Augsburg/Bourges-Platz
Mehring/Sportplatz
Hof/LfU
Vohburg a.d. Donau/Alter Wöhrer Weg
Saal a.d. Donau/Regensburger Straße
Kempten (Allgäu)/Westendstraße
München/Lothstraße
Naila/Selbitzer Berg
Neustadt a.d. Donau/Eining
Neu-Ulm/Gabelsbergerstraße
Nürnberg/Muggenhof
Regen/Bodenmaiser Straße
Schwandorf/Wackersdorfer Straße
Schweinfurt/Obertor
Tiefenbach/Altenschneeberg
Weiden i.d.OPf./Nikolaistraße
Würzburg/Kopfklinik
Bad Reichenhall/Nonn
Trostberg/Schwimmbadstraße
München/Johanneskirchen
Sulzbach-Rosenberg/Lohe
Augsburg/LfU
Andechs/Rothenfeld
Erlangen/Kraepelinstraße
Bad Hindelang/Oberjoch
Burgbernheim/Grüne Au
Oettingen/Goethestraße
Schwabach/Angerstraße
München/Allach
Garmisch-Partenkirchen/Wasserwerk
55
32
32
15
32
55
35
43
39
18
58
48
4
41
40
58
50
68
45
36
24
25
20
52
23
44
51
94
37
31
48
18
54




Stickstoffdioxid (NO2) - 1-Stunden-Mittelwerte 
Station
Stationsname
µg/m3
DEBY001
DEBY004
DEBY005
DEBY006
DEBY007
DEBY009
DEBY012
DEBY013
DEBY020
DEBY021
DEBY028
DEBY030
DEBY031
DEBY032
DEBY033
DEBY035
DEBY037
DEBY039
DEBY049
DEBY052
DEBY053
DEBY058
DEBY063
DEBY067
DEBY068
DEBY072
DEBY075
DEBY088
DEBY089
DEBY099
DEBY109
DEBY110
DEBY111
DEBY113
DEBY115
DEBY118
DEBY119
DEBY120
DEBY121
DEBY122
DEBY124
DEBY187
DEBY188
DEBY189
DEBY196
Ansbach/Residenzstraße
Kleinwallstadt/Hofstetter Straße
Aschaffenburg/Bussardweg
Augsburg/Königsplatz
Augsburg/Bourges-Platz
Bamberg/Löwenbrücke
Burghausen/Marktler Straße
Mehring/Sportplatz
Hof/LfU
Ingolstadt/Rechbergstraße
Kelheim/Regensburger Straße
Saal a.d. Donau/Regensburger Straße
Kempten (Allgäu)/Westendstraße
Kulmbach/Konrad-Adenauer-Straße
Landshut/Podewilsstraße
Lindau (Bodensee)/Friedrichshafener Straße
München/Stachus
München/Lothstraße
Neustadt a.d. Donau/Eining
Neu-Ulm/Gabelsbergerstraße
Nürnberg/Bahnhof
Nürnberg/Muggenhof
Regensburg/Rathaus
Schwandorf/Wackersdorfer Straße
Schweinfurt/Obertor
Tiefenbach/Altenschneeberg
Weiden i.d.OPf./Nikolaistraße
Trostberg/Schwimmbadstraße
München/Johanneskirchen
Augsburg/LfU
Andechs/Rothenfeld
Augsburg/Karlstraße
Bayreuth/Hohenzollernring
Erlangen/Kraepelinstraße
München/Landshuter Allee
Passau/Stelzhamerstraße
Würzburg/Stadtring Süd
Nürnberg/Von-der-Tann-Straße
Oberaudorf/Inntal-Autobahn
Bad Hindelang/Oberjoch
Burgbernheim/Grüne Au
Oettingen/Goethestraße
Schwabach/Angerstraße
München/Allach
Garmisch-Partenkirchen/Wasserwerk
39
18
22
33
35
26
21
22
17
28
21
19
35
18
20
30
60
36
13
32
26
18
39
9
15
6
30
19
21
29
15
55
12
14
60
21
24
61
56
4
16
20
11
46
3




Feinstaub (PM10) - Tagesmittelwerte vom Vortag 
Station
Stationsname
µg/m3
DEBY001
DEBY006
DEBY007
DEBY009
DEBY012
DEBY021
DEBY028
DEBY032
DEBY033
DEBY035
DEBY037
DEBY039
DEBY052
DEBY056
DEBY063
DEBY068
DEBY072
DEBY077
DEBY088
DEBY089
DEBY093
DEBY099
DEBY109
DEBY110
DEBY111
DEBY115
DEBY118
DEBY119
DEBY120
DEBY121
DEBY122
DEBY188
Ansbach/Residenzstraße
Augsburg/Königsplatz
Augsburg/Bourges-Platz
Bamberg/Löwenbrücke
Burghausen/Marktler Straße
Ingolstadt/Rechbergstraße
Kelheim/Regensburger Straße
Kulmbach/Konrad-Adenauer-Straße
Landshut/Podewilsstraße
Lindau (Bodensee)/Friedrichshafener Straße
München/Stachus
München/Lothstraße
Neu-Ulm/Gabelsbergerstraße
Fürth/Theresienstraße
Regensburg/Rathaus
Schweinfurt/Obertor
Tiefenbach/Altenschneeberg
Würzburg/Kopfklinik
Trostberg/Schwimmbadstraße
München/Johanneskirchen
Sulzbach-Rosenberg/Lohe
Augsburg/LfU
Andechs/Rothenfeld
Augsburg/Karlstraße
Bayreuth/Hohenzollernring
München/Landshuter Allee
Passau/Stelzhamerstraße
Würzburg/Stadtring Süd
Nürnberg/Von-der-Tann-Straße
Oberaudorf/Inntal-Autobahn
Bad Hindelang/Oberjoch
Schwabach/Angerstraße
51
62
61
47
55
56
51
47
56
40
66
61
58
51
45
40
34
43
56
54
45
53
38
73
43
77
55
59
66
51
14
55

µg = Mikrogramm
mg = Milligramm

Raute

Schwefeldioxid (SO2)

Schwefeldioxid ist ein farbloses, stechend riechendes, wasserlösliches Gas. Es entsteht vor allem bei der Verbrennung der fossilen Energieträger Kohle und Öl. Mensch und Umwelt werden durch hohe SO2-Konzentrationen beeinträchtigt. Oxidationsprozesse führen zu "Saurem Regen", der Ökosysteme nachhaltig schädigt. Hiervon besonders betroffen war in den 70er Jahren die Region zwischen Dresden, Prag und Krakau - das "Schwefeldreieck". Eine große Zahl von Kohlekraftwerken auf engstem Raum hatte eine bis dahin ungeahnte Luftverschmutzung zur Folge. Darüber hinaus werden durch "Sauren Regen" auch Gebäude und Materialien geschädigt. In der Atmosphäre aus Schwefeldioxid entstehende Sulfatpartikel tragen außerdem zur Belastung mit Feinstaub (PM10) bei.

Grenzwerte und Messverfahren

Für Schwefeldioxid traten zum 1. Januar 2005 Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit in Kraft. Der 1-Stunden-Grenzwert beträgt nunmehr 350 µg/m3 und darf höchstens 24mal im Jahr überschritten werden. Der Tagesgrenzwert von 125 µg/m3 darf nicht öfter als dreimal im Kalenderjahr überschritten werden. Zur Bestimmung der Schwefeldioxidkonzentrationen wird das UV-Fluoreszenz-Verfahren angewandt.

Kohlenmonoxid (CO)

Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas, das bei der unvollständigen Verbrennung von Brenn- und Treibstoffen entsteht. Hauptquelle für die CO-Belastung der Luft ist der Kfz-Verkehr. Kohlenmonoxid beeinträchtigt als Luftschadstoff die Sauerstoffaufnahme von Menschen und Tieren. Schon niedrige Mengen dieses Atemgiftes haben Auswirkungen auf das Zentralnervensystem. Außerdem ist CO auch an der photochemischen Bildung bodennahen Ozons beteiligt.

Grenzwerte und Messverfahren

Am 01.01.2005 ist zum Schutz von Mensch und Umwelt der Grenzwert für Kohlenmonoxid in Kraft getreten. Danach darf der höchste 8-Stunden-Mittelwert eines Tages 10 mg/m3 nicht überschreiten. Das Verfahren zur Messung des Kohlenmonoxidanteils der Luft führen die Länder der Europäischen Union derzeit nach nationalen Standardmethoden durch.

Ozon (O3)

Das farblose und giftige Gas Ozon ist eines der wichtigsten Spurengase in der Atmosphäre. Die in einer Höhe von 20 bis 30 km in der Atmosphäre bestehende natürliche Ozonschicht schützt die Erde vor der schädlichen Ultraviolettstrahlung der Sonne. In Bodennähe auftretendes Ozon ist schädlich für Mensch und Umwelt. Es wird bei intensiver Sonneneinstrahlung durch photochemische Prozesse aus Vorläuferschadstoffen (Stickstoffoxiden und flüchtigen organischen Verbindungen) gebildet. Erhöhte Ozonkonzentrationen können beim Menschen Einschränkungen der Lungenfunktion und Lungenkrankheiten hervorrufen. Bei Pflanzen treten Schäden an Blattorganen auf, langfristige Belastungen beeinträchtigen Wachstum und Ernteerträge.

Schwellenwerte und langfristiges Ziel

Für die Ozonkonzentration gelten eine Informationsschwelle von 180 µg/m3 und eine Alarmschwelle von 240 µg/m3. Zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurde für das Jahr 2010 als Zielwert ein maximaler 8-Stunden-Wert von 120 µg/m3 festgelegt. Dieser darf an höchstens 25 Tagen pro Kalenderjahr überschritten werden. Langfristiges Ziel bis 2020 ist ein maximaler 8-Stunden-Wert von 120 µg/m3 ohne zulässige Überschreitungen.

Stickstoffdioxid (NO2)

Hauptquelle des Schadstoffs Stickstoffdioxid sind Verbrennungsvorgänge in Industrie- und Energieerzeugungsanlagen und der Straßenverkehr. Stickstoffdioxid greift die Atemschleimhäute an und beeinträchtigt die Atemwegsfunktionen. Zusammen mit Kohlenwasserstoffen sind Stickstoffoxide für die sommerliche Ozonbildung verantwortlich. Außerdem sind sie an der Überdüngung (Versauerung) von Böden und Gewässern beteiligt. Im Winterhalbjahr entstehende Ammoniumnitratpartikel tragen zur Feinstaubbelastung bei.

Grenzwerte und Messverfahren

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurde für Stickstoffdioxid der 1-Stunden-Grenzwert von 200 µg/m3 (bis 2010 zuzüglich einer jährlich sinkenden Toleranzmarge) festgelegt, der nicht öfter als 18mal im Kalenderjahr überschritten werden darf. Der Jahresgrenzwert beträgt 40 µg/m3 (bis 2010 ebenfalls zuzüglich einer jährlich sinkenden Toleranzmarge). Zur Bestimmung der Massenkonzentration von Stickstoffdioxid und Stickstoffoxiden wird das Chemilumineszenz-Verfahren angewandt.

Feinstaub (Partikel PM10)

Feinstaub (Partikel PM10) - 24-Stunden-Konzentrationswert der Europäischen Union für den Schutz der menschlichen Gesundheit: 50µ/m3 (maximal 35 Überschreitungen pro Jahr zulässig)

Feinstaub (PM10) bezeichnet die Masse aller im Gesamtstaub enthaltenen Partikel, deren aerodynamischer Durchmesser kleiner als 10 µm ist. Er kann natürlichen Ursprungs sein (beispielsweise als Folge von Bodenerosion) oder durch menschliches Handeln hervorgerufen werden. Feinstaub entsteht aus Energieversorgungs- und Industrieanlagen, bei der Metall- und Stahlerzeugung oder auch beim Umschlagen von Schüttgütern. In Ballungsgebieten ist der Straßenverkehr die dominierende Staubquelle.

Erkrankungsgefahr

Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation haben das verstärkte Auftreten von Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen bei hoher Feinstaubkonzentration nachgewiesen. Personen mit bereits bestehenden Erkrankungen sind besonders anfällig. Studien ergaben eine messbare Verringerung der Lebenserwartung.

Grenzwerte und Messverfahren

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit sind zum 01.01.2005 neue Grenzwerte für Feinstaub (PM10) in Kraft getreten. Der Tagesgrenzwert beträgt 50 µg/m3 und darf nicht öfter als 35mal im Jahr überschritten werden. Der zulässige Jahresmittelwert liegt bei 40 µg/m3. Über auftretende Feinstaubbelastungen und Überschreitungen soll die Öffentlichkeit möglichst schnell informiert werden. Daher wird ein kontinuierliches Messverfahren angewandt, dessen Ergebnisse Grundlage der Datendarstellung sind.

http://www.umweltbundesamt.de/index.htm
http://www.umweltbundesamt.de/luft/index.htm

Die Angaben sind ohne Gewähr

*

Quelle:
Umweltbundesamt
Fachgebiet II 4.2 Beurteilung der Luftqualität
Wörlitzer Platz 1, 06844 Dessau
Tel: 0340/21 03-25 31, Fax: 0340/21 04-25 31
E-Mail: immission@uba.de
Internet: https://www.umweltbundesamt.de/daten/luftbelastung/aktuelle-luftdaten


veröffentlicht im Schattenblick zum 17. Februar 2017

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